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Leselupe.de > Erotische Geschichten
Die Prüfung
Eingestellt am 20. 02. 2016 11:18


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Spitze Feder
Schriftsteller-Lehrling
Registriert: Dec 2015

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Filibert war ein stattlicher Bursche, dem die Damen zu Füßen lagen. Als es ihn einmal in ein fremdes Königreich verschlug, fand rasch eine Mätresse des Königs Gefallen an ihm, mit der er sich zum Schäferstündchen traf. Sein Pech war, dass ihn ein Nebenbuhler dabei in flagranti erwischte – just als die Holde den Burschen mit ihrem Mund verwöhnte. Der Nebenbuhler machte Meldung beim König, und bald darauf wurde Filibert diesem vorgeführt.

Der König, welcher selbst kaum einer Frau widerstehen konnte und ein Völkchen regierte, das für seine Ausschweifungen verrufen war, hatte ein gewisses Einsehen mit dem jungen Burschen. So sprach er zu Filibert: „Nicht deine Zügellosigkeit wird dich in den Kerker bringen. Wohl aber, dass du diese mit meiner Mätresse auslebtest. Doch will ich dir Lüstling eine Prüfung geben. Wenn du diese bestehst, bleibt dir der Kerker erspart. Aber wisse, dass alle Kandidaten zuvor daran scheiterten und heute im Kerker schmoren.“

Zaghaft fragte der Bursche: „Nun, und worin besteht diese Prüfung?“ Der König antwortete: „Du liebst es, dass man dir mit dem Munde Genuss verschafft? Schön, dann werde ich dafür sorgen, dass dir dies getan wird. Nur – wer dieser Mensch sei, das musst du erst herausfinden. Dann will ich dich freilassen!“

Was es damit genau auf sich hatte, sollte der Bursche wenig später erfahren. Man führte ihn auf einen Platz, auf dem sich bereits schaulustiges Volk versammelt hatte. Als Filibert inmitten des Platzes eine aus Holz errichtete Wand mit einem etwa faustgroßen Loch darin erblickte, ahnte er, was ihm blühte.

Er fand sich bestätigt, als der Hofmeister des Königs unter dem Gejohle der Menge Folgendes verkündete: „Dieser Mann ließ sich von der Mätresse des Königs seine Flinte putzen. Als Strafe droht ihm der Kerker, wenn er nicht diese Prüfung besteht. Hinter dieser Wand werden drei liederliche Menschen sein, von denen einer ihm die Flöte blasen wird. Findet er heraus, wer dies sei, so möge er von dannen ziehen. Wenn nicht – ab in den Kerker!“ Die Menge johlte und klatschte begeistert.

Unter Trommelwirbel wies der Hofmeister auf eine junge, hübsche Frau, die kichernd hinzutrat. Die Holde zupfte mit aufreizender Geste ihr Dekolleté zurecht, welches ihren süßen Busen kaum verhüllte, und machte vor dem jubelnden Publikum einen artigen Knicks. Noch viel mehr jubelte das Publikum, als der Hofmeister auf den Narr zeigte, der sich albern tänzelnd neben die Hübsche begab, sich dabei immer wieder schamlos mit der Zunge über die Lippen fahrend. Während der Bursche hier noch gefasst reagierte – denn dass die Prüfung nicht ohne Gemeinheit auskommen würde, war ihm klar –, erbleichte er, als er erfahren musste, wer die dritte Person sein sollte: eine runzlige Alte, aus deren eingefallenem Mund hässliche Zahnlücken hervorblickten. Gackernd gesellte sich das Mütterchen hinzu. Die Menge tobte.





Der Hofmeister bedeutete schließlich dem Volk zu schweigen. Unter „Oh“ und „Ah“ der Menge näherte sich nun die junge Frau dem Burschen, schmiegte sich an ihn, küsste ihn zärtlich und fuhr mit der Hand in seine Hose, um sein Glied zu streicheln, das sich prompt aufzurichten begann. Die Erregung des Jünglings steigerte sich mehr und mehr, als der Hofmeister sagte: „Genug!“ Auf seinen Wink hin verschwanden die Holde, der Narr und die Alte hinter der Wand, und der Bursche wurde von einem Diener zum besagten Loch geschoben, durch das er sein aufgerichtetes Glied steckte.

Den Burschen durchströmte Seligkeit, als ein Mund hinter der Wand an seiner Lunte zu lutschen begann. Verzückt und unter lautem Stöhnen genoss der Bursche, wie der Mund sein erregt zuckendes Glied hingabevoll liebkoste. Mal fuhr die Zungenspitze zärtlich über die Eichel, mal wurde dieselbe von den Lippen innig umschlossen. Dann wieder fuhr die Zunge gierig an den lüstern geschwollenen Adern entlang, ein anderes Mal glitt der Docht tief in den Mund bis zum Hals hinein. Die unbeschreiblichen Wonnen strebten unaufhaltsam ihrem Gipfel zu, und schließlich ergoss sich der Samen des Jünglings in den Mund hinter der Wand, gekrönt vom erlösten Applaus der Menge.

Als der Bursche wieder leidlich zu Besinnung gekommen war, zog er sein erschlafftes Glied aus dem Loch heraus und ließ dieses in seiner Hose verschwinden. Jetzt wandte sich der König selbst an Filibert und fragte ihn: „Nun, wer war es, der dir dieses Vergnügen bereitete? Überlege gut! Sage dann deine Antwort – hernach wird die Person, welche dir die Freuden spendete, hinter der Wand hervortreten und du wirst sehen, ob du richtig lagst!“

Dank seiner Gewitztheit hatte der Bursche schon öfter seinen Hals aus der Schlinge ziehen können, was ihm nun zugutekam. Zudem hatte er sich schon von vielen – Weiblein wie Männlein – mit dem Mund beglücken lassen, so dass er über einen ansehnlichen Erfahrungsschatz in dieser vergnüglichen Angelegenheit verfügte. Bemüht, nach all den Wonnen wieder zu klarem Verstand zu kommen, überlegte er: Welche dieser drei Personen hatte ihm wohl jenes unbeschreibliche Vergnügen bereitet, dessen er nie zuvor teilhaftig geworden war?

Den Narr schied er schnell aus. Auf innig-leidenschaftliche Art Lust zu bereiten, war diesem abgeschmackten Spaßmacher nicht zuzutrauen. Der Narr – so entschied der Bursche für sich – war doch nur ausgewählt worden, weil er in solchen Fällen stets eine Rolle zu spielen hatte. Er sollte wohl nur zur Belustigung der Menge und ihm zur Verwirrung dienen – und ablenken von der entscheidenden Frage, die da lautete: Die Hübsche oder die Alte?

Konnte es die Hübsche gewesen sein? Gewiss, das wäre das gewesen, was sich der Jüngling innig wünschte. Aber halt, lass dich nicht leiten von dem, was du dir wünschst, ermahnte er sich selbst. Was hatte der König gesagt? Alle Kandidaten zuvor waren an der Prüfung gescheitert. Die Toren hatten sich bei ihrer Antwort von ihren Wünschen und Träumen leiten lassen. Um diesen Fehler nicht zu begehen, fragte sich der Bursche: War es der Holden zuzutrauen, dass sie so innig und hingabevoll an seinem Liebesstengel gelutscht hatte?

Der Bursche hatte sich schon oft von jungen, hübschen Frauen mit dem Mund verwöhnen lassen. Zärtlich war dabei eine jede gewesen, gewiss, aber keine hatte ihn je so mit letzter Hingabe beglückt, wie er es eben erlebt hatte. Stets hatte bei den holden jungen Damen eine gewisse abgeklärte Routine während der Ausübung ihrer wonnevollen Tätigkeit mitgespielt, geschuldet der Sattheit, die weiblichen Geschöpfen in der Blüte ihrer Schönheit eigen ist – können sich diese doch sicher sein, dass ihnen stets ein Lustschlauch zur Verfügung steht, wofür es sie nur eines Fingerschnipsens bedarf.

So fragte Filibert sich nun: Und was war mit der Alten, konnte sie es gewesen sein? Der Bursche – auch wenn ihm die Vorstellung zuwider war, dass sein Liebeskolben im faltigen Mund der Greisin gesteckt hatte – zwang sich einzugestehen: Ja, das konnte sie! Eine ausgehungerte Alte, gierig, noch einmal die harte Lustlanze eines jungen Burschen in ihrem Mund zu haben, vielleicht die letzte in ihrem Leben, mochte wohl mit solcher Hingabe an derselben lutschen, wie es Filibert erlebt hatte. So entschied er für sich: Es war die gierige Alte, die mir dieses Gottesgeschenk machte! Und wenn nicht, dann will ich verdammt sein und im Kerker schmoren!

„Die Alte, es war die Alte!“, rief der Bursche bestimmt. Atemlose Stille im Publikum. Mit einem Mal kam es hinter der Wand hervor, humpelnd, im Eilschritt, gackernd – das alte Mütterchen, das an des Burschen Lustzapfen gelutscht hatte. Die Alte umarmte den Jüngling stürmisch, presste ihn an sich und steckte ihm ihre Zunge in den Hals. Einige Hofdamen in der Menge schrien auf – und sanken ohnmächtig zusammen.

Der Bursche verschwand aus dem Königreich, so schnell er nur konnte, froh, dem Kerker entkommen zu sein. Und reicher um eine eigenartige Erfahrung, deren noch viele weitere in seinem erotisch bewegten Leben folgen sollten.


Version vom 20. 02. 2016 11:18

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