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Leselupe.de > Erotische Geschichten
Die Putzfrau macht alles kaputt
Eingestellt am 08. 10. 2015 13:20


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Claustrophob
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Die Putzfrau macht alles kaputt

Die Fr├╝hlingsluft ist frisch und knackig, als ich nach einer Wanderung aus den Schatten des Schwarzwalds trete. Die Nachmittagssonne hat den Gipfel l├Ąngst ├╝berschritten, doch der Himmel ist blau und sie strahlt so stark, dass der Schattenfrost, der im Wald unter meine Jacke gekrochen ist, auf meinem R├╝cken wohltuend zu schmelzen beginnt. Wenn mein innerer Kompass funktioniert hat, m├╝sste nach ein paar Kurven der Landstra├če bald das Kurst├Ądtchen erscheinen, in dem ich mich einquartiert habe. Zwischen den sonnengefleckten B├╝schen zwitschern schon die Finkenm├Ąnnchen den Finkenweibchen hinterher - oder umgekehrt. Gelegentlich l├Ąsst sich auch eine Blaumeise sehen, die sich beim N├Ąherkommen jedoch auf einen entfernteren Baum eilt. Zwischen den B├╝schen leuchten vereinzelt Krokusse und gelegentlich haben sich Gr├╝ppchen von Schneegl├Âckchen zum gemeinsamen Schwatz zusammengefunden. Links ├Âffnet sich der Blick ├╝ber die weite, dunstige Ebene und in der Ferne gl├Ąnzen, gerade noch erkennbar, die schneebedeckten Gipfel der Vogesen.

Die Stra├če f├╝hrt mich in ein flaches Tal, und rechts kommen zwischen den B├Ąumen bereits einige H├Ąuser in Sicht. Ist das bereits mein Ziel? Ich entschlie├če mich zu einer Abk├╝rzung (hoffentlich spielt mir mein Orientierungssinn keinen Streich), ├╝berquere die Stra├če, springe ├╝ber den Graben und stapfe durch das feuchte Gras, ├╝ber Kuhfladen und Maulwurfsh├╝gel hinweg, den Hang hoch. Auf halber H├Âhe erreiche ich ein Str├Ą├čchen, das auf der Hangseite von zahlreichen freistehenden Einfamilienh├Ąusern begrenzt wird. Phantastische Lage. Sonnenseite, freier Blick ├╝ber waldges├Ąumte Wiesen, weit ├╝ber die Ebene bis hin zu den H├╝gelketten Frankreichs, beachtlich gro├če Grundst├╝cke, Vorg├Ąrten mit eindrucksvoller Bepflanzung, gelegentlich ein wenig Kitsch aus dem Baumarkt, aber insgesamt der Eindruck von wohlhabender Kurparkstille. Ja, das ist es: Sehr, sehr still. Kein Hundegebell, kein Rasenm├Ąher, nichts. Friedhofsruhe. Gelegentlich ein zaghaftes Vogelzirpen, das Rauschen eines unsichtbaren Autos im Tal, das leise Brummen eines Flugzeugs in der Ferne und sonst nichts. Keine Menschenseele, keine Musik, kein Kindergeschrei, keine Rasenm├Ąher. Die H├Ąuser stehen da wie verlassen. Verschlossen, still, abgeschottet hinter den Vorg├Ąrten, die mich auf Distanz halten. Mit ihren massiven Eingangst├╝ren und den ger├╝schten, gebl├╝mten, spitzendurchwirkten, wei├čen, gelben, blauen Vorh├Ąngen hinter den Fenstern verwehren sie mir den Einblick in ihr intimes Inneres. Was geht wohl dahinter vor? Leben hier Menschen? Was tun sie gerade in ihren Sargh├Ąusern? Warum verstecken sie sich? Irgendwie erinnert mich diese k├╝hle Strenge, diese Distanziertheit, an die einsch├╝chternd-anziehende Erotik einer Gymnasiallehrerin im engen, grauen Kost├╝m, in dem ihr draller Hintern erst richtig zur Geltung kommt, wei├čer Bluse, ein Knopf zu viel ge├Âffnet, schwarzer Brille und zu einem strengen Dutt und nat├╝rlich nicht der geringste Anflug von Koketterie, nat├╝rlich nicht. Ja das ist es. Diese Sargh├Ąuser wirken nicht wie Katakomben auf dem Friedhof. Irgendetwas passiert da drin. Irgendetwas, das ihre Bewohner nicht preisgeben wollen. Irgendetwas, das mich neugierig macht. Irgendetwas, irgendetwas. Ich ertappe mich dabei, dass ich gelegentlich vor einem der Z├Ąune stehen bleibe, zwischen den locker gepflanzten B├╝schen die Fassade mustere und darauf warte, dass sich endlich etwas Lebendiges zeigt, ein Licht, eine Bewegung, ein Hund der bellt, ein Mensch, der Hausarbeiten erledigt, das Garagentor schlie├čt. Aber nein, nichts, kein Leben. Oder doch?

Ja, an der Panoramascheibe eines Bungalows liegt auf dem Boden neben einer tropischen Pflanze mit fleischigen Bl├Ąttern - eine rotgetigerte Katze in der Fr├╝hlingssonne. Ist sie echt? Sie bewegt sich nicht. Ich mache eine rasche Handbewegung. Die Katze ist nicht interessiert - oder aus Ton. Aber auf die zehn Meter, die uns trennen, und gegen die Spiegelungen der Scheibe bin ich mir nicht sicher. Ganz rechts an der Fassade gibt es eine massive, wei├če Haust├╝r mit einem h├╝bschen Strohkranz dekoriert. Zwischen T├╝r und Panoramascheibe befindet sich ein weiteres Fenster, bei dem das Stoffrollo halb heruntergezogen ist. Ich ├╝berlege gerade, ob sich dahinter wohl die K├╝che befinden mag, als ich aus dem Augenwinkel eine Bewegung wahrnehme. Nein, die desinteressierte Tonkatze liegt noch immer da. Die Tropenpflanze ist zum Leben erwacht und sch├╝ttelt sich, sch├╝ttelt sich nochmal. Jemand ist offenbar dabei, sie etwas zur Seite zu r├╝cken. Rechts von der Pflanze erscheint eine Hand, ein Arm. Die Hand h├Ąlt einen Lappen und reibt mit kleinen Bewegungen an der Scheibe. Hinter der Pflanze zeichnet sich schemenhaft etwas Helles ab. An dem Arm h├Ąngt offenbar ein Mensch. Der Arm verschwindet. Jetzt kommt er bzw. sein rechter Zwillingsbruder auf der anderen Seite der Pflanze wieder zum Vorschein. Es ist fast wie in einem ├╝berdimensionierten Kasperltheater. Die Hand reibt mal hier, mal da, mal etwas h├Âher, mal etwas tiefer und allm├Ąhlich kommt ein Mensch zum Vorschein. In dieser menschenleeren Gegend ein richtiges Lebewesen. Um genauer zu sein eine Frau. Immer wieder tritt sie etwas zur├╝ck, mustert das Glas, streckt sich, um ganz oben f├╝r mich unsichtbare Flecken wegzupolieren, greift hinter sich auf den Boden, bringt eine Kunststoffflasche zum Vorschein, spr├╝ht mal die Scheibe, mal den Lappen ein und poliert mit gro├čfl├Ąchigen, runden Bewegungen nach. Sie beachtet mich nicht, obwohl ich offen vor dem niedrigen Zaun stehe und genau so wenig zu ├╝bersehen bin wie sie selbst. Unbeirrt setzt sie ihre Bem├╝hungen fort. Manchmal knubbelt sie eine offensichtlich hartn├Ąckige Winzigkeit mit ihrem Fingernagel ab und gelegentlich haucht sie mit ge├Âffnetem Mund an die Scheibe und rubbelt dann mit ihrem Tuch dar├╝ber. Gegen die Sonne sieht sie offenbar Dinge, die mir verborgen sind.

Was mir allerdings nicht verborgen bleibt - fast h├Ątte ich es vergessen zu erw├Ąhnen - die Dame ist nackt. Splitter-fa-ser-nackt! Eine fensterputzende Frau interessiert mich im Allgemeinen nur recht wenig. Aber ein splitterfasernacktes, fensterputzendes weibliches Wesen? Das ist etwas anderes. Das m├╝ssen Sie schon verstehen. Im ersten Fall w├Ąre ich vermutlich l├Ąngst gegangen und w├╝rde in meinem Stammcaf├ę gegen├╝ber meinem Hotel schon l├Ąngst einen Cappuccino trinken und die Zeitung lesen. Aber eine fensterputzende Nackte, dazu noch eine ausgesprochen wohlgeformte...

Ja, sie sieht nicht ├╝bel aus. Muss wohl so um die 40 sein, nicht sehr gro├č, und recht gut proportioniert. Na ja, nicht gerade gertenschlank, so wie Sie sich das w├╝nschen. Eher etwas mollig, nein, kann man auch nicht sagen. Ja, jetzt hab ich's: drall, fest und drall. Gerade Beine, schlanke Fesseln, ein pr├Ąchtiges Fahrgestell, ausgepr├Ągte Taille, Br├╝ste wie ein mittlerer Hokkaido, von der Form her wie man sie h├Ąufig bei afrikanischen Frauen findet, fest, nicht kugelf├Ârmig (nebenbei: ich hasse Silikon) sondern eher etwas l├Ąnglich, ein bisschen auseinanderstehend und mit Knospen am Ende, Knospen sage ich Ihnen! Kurz und fingerdick, vermutlich kn├╝ppelhart, ein dunkler Hof von der Gr├Â├če eines Maria-Theresien-Talers. Jedes Baby w├╝rde sich die Lippen danach ablecken - mich eingeschlossen, obwohl das Babyalter lange hinter mir liegt. Ein freundliches, ovales Gesicht auf einem schlanken Hals und freches Zottelhaar, in alle Richtungen abstehend, dunkel mit grauen Str├Ąhnen. Ach ja, als sie sich nach reckte, um den oberen Teil des Fensters zu polieren, hatte ich bereits bemerkt, dass der Kopf die einzig behaarte Stelle war. Der Rest war blitzblank - und ich spreche nicht nur von den Achseln.

Entschuldigen Sie die Abschweifung, aber bevor ich es vergesse... Wie geht es weiter?

Ich stehe also wie angewurzelt - vielleicht sollte ich besser sagen: wie das Kaninchen vor der Schlange - am Zaun, da kommt doch tats├Ąchlich Bewegung in die tote Tonkatze. Also doch nur Katzenlethargie. Sie streckt sich, r├Ąkelt sich f├╝r einen Moment, erhebt sich, macht noch einmal einen rechten Buckel, setzt dann eine Pfote vor die andere und bewegt sich mit erhobenem Schwanz Richtung nackte Frauenbeine, ich h├Âre sie f├Ârmlich schnurren. Mir ist ganz ├Ąhnlich zumute - was das Schnurren betrifft. Sie streicht um die Beine der Fensterputzerin, reibt ihren Kopf an den Kn├Âcheln und schmiegt ihre Breitseite an die Waden. Gerade noch versucht die Nackte, mit einem Fu├č auf den Zehenspitzen balancierend, den oberen Rand des Fensters zu erreichen, wo sie angestrengt reibend die Scheibe poliert, w├Ąhrend ihre Br├╝ste mal wild durch die Gegend h├╝pfen, mal im Gleichtakt schwingen. Jetzt schaut sie ├╝ber ihre Schulter nach hinten, dreht sich um zu ihrem K├Ątzchen und l├Ąsst ihm ein paar Streicheleinheiten zukommen. Als sie sich hinunterbeugt, geht hinter der Scheibe die Sonne auf. Was f├╝r ein Arsch! Atemberaubend! F├╝r einen Moment sehe ich nur noch Beine, die in einem pr├Ąchtigen, runden Hintern m├╝nden, nicht ohne dabei eine glatte Pflaume zu offenbaren, die durch eine dunklen Kerbe geteilt wird. Hinter mir k├Ânnte ein M├Ąhdrescher mit einem Bus kollidierten, ich w├╝rde es kaum bemerken. Ein schneller Blick rechts und links. Das Str├Ą├čchen liegt da wie tot. Als ich mich wieder zum Fenster wende, sehe ich die Nackte gerade in der Tiefe des Zimmers verschwinden. Das Schauspiel ist beendet. Ich kann es immer noch nicht fassen. Das kann doch nur eine Chim├Ąre gewesen sein. So etwas passiert doch nicht wirklich. Eine Fata Morgana im Schwarzwald.





W├Ąhrend ich langsam aus dem hypnotischen Zustand zu erwachen drohe, ├Âffnet sich das K├╝chenfenster. Ich f├╝hle mich ertappt. Sicher hat sie mich gesehen. Statt des erwarteten Schwalls von Verw├╝nschungen und Beschimpfungen ert├Ânt eine freundliche Stimme: "Ist es nicht ein wenig kalt, wenn man da drau├čen so rumsteht?" Ich bin irritiert und stottere etwas von warmer Fr├╝hlingssonne und so, w├Ąhrend ich nicht wei├č, ob ich ihr in die Augen sehen oder auf ihre Br├╝ste starren soll. Sie macht sich keine M├╝he, sie zu verbergen, w├Ąhrend die kalte Luft ein ├ťbriges tut, der dunkle Hof sich kr├Ąuselt und die Kn├Âpfe am Ende keck hervorspringen. "Soll ich Ihnen einen Kaffee kochen?" h├Âre ich die Chim├Ąre sagen wie durch Watte. "├ähh...". " "Wollen Sie vielleicht Wurzeln schlagen? Kommen Sie! Ich muss mir nur schnell was ├╝berziehen." Ich gehe die paar Schritte zum Gartent├Ârchen wie in Trance. Nach einem kurzen Moment summt der T├╝r├Âffner und als ich den Garten betrete ├Âffnet sich auch die Haust├╝r. Die Chim├Ąre hat sich etwas ├╝bergezogen. Jetzt tr├Ągt sie einen kurzen, gl├Ąnzenden Kimono in den leuchtenden Farben eines Papageis mit weiten ├ärmeln und einem schwarzen Stoffg├╝rtel. Das gute St├╝ck reicht ihr gerade mal bis zum Schritt und unter dem Stoff schwingen ihre Br├╝ste. Als ich z├Âgere reicht sie mir die Hand, "Gabriele" sagt sie, zieht mich in den Eingang, schiebt mich mit der anderen Hand auf meinem R├╝cken in das Innere des Hauses, w├Ąhrend hinter mir die T├╝r ins Schloss f├Ąllt. "Gehen Sie schon mal vor!", sagt sie und macht eine Handbewegung Richtung Glast├╝r. "Ich koch' uns einen Kaffee. Milch, Zucker?". Etwas z├Âgernd betrete ich das Zimmer mit der Panoramascheibe. Die gro├če Pflanze steht noch da wie vorher und auch die rot getigerte Katze liegt tr├Ąge in der Sonne mit dem Kopf auf den Pfoten und die Augen zu einem schmalen Schlitz geschlossen. Das Zimmer ist geschmackvoll, modern eingerichtet und sparsam m├Âbliert. Eine gro├če Grafik, sicher mal zweimal zwei Meter gro├č ziert die R├╝ckwand. Au├čer einer dunklen Ledercouch gibt es auf dem dicken Teppich vor dem gro├čen Fenster noch zwei bequeme St├╝hle mit Armlehnen und einem kleinen Tisch dazwischen. In Erwartung des angek├╝ndigten Kaffees entscheide ich mich f├╝r einen der St├╝hle. Nach kurzer Zeit h├Âre ich ein brodelndes Ger├Ąusch aus der benachbarten K├╝che. Einen Moment sp├Ąter schwebt ein Tablett herein mit zwei Tassen und einer dampfenden Kanne, die einen herrlichen Duft verbreitet. "Sind Sie weit gelaufen?" fragt sie, w├Ąhrend sie den Kaffee einsch├╝ttet. Es f├Ąllt mir schwer, eine klare Antwort zu geben, weil meine Augen fast in den weiten ├ärmel kriechen, an dessen Ende im Halbdunkel eine der Br├╝ste schaukelt, die ich bereits aus der Ferne bewundert habe. Sie sitzt mir schr├Ąg gegen├╝ber und ich bedauere, dass sie die Beine ├╝bereinander schl├Ągt. Allzu gerne h├Ątte ich mehr gesehen, zumal der kurze Kimono nicht in der Lage w├Ąre, Entscheidendes zu verdecken. Wir unterhalten uns ├╝ber dies und das, die tolle Sonne, den herrlichen Blick ├╝ber die Ebene bis hin zu den Vogesen, die Verschlafenheit der Kurst├Ądtchens, meine Wanderung und das h├╝bsche K├Ątzchen, das eigentlich ein Kater ist und "Casanova" hei├čt. Langsam taue ich auf, warm geworden ist mir eh schon lange, nicht nur wegen der Sonne, die ins Zimmer scheint. Die Chim├Ąre, die sich als Gabriele entpuppt hat, zeigt sich als unterhaltsame Gastgeberin, die mit keinem Wort auf die "Aktion Fenster-putzen" eingeht, obwohl sich in unsere Konversation gelegentliche Zweideutigkeiten einschleichen. Sie beugt sich vor, um mir eine weitere Tasse Kaffee einzuschenken. Dabei f├Ąllt nicht nur ihr Kimono auseinander und gibt mir den Blick auf die schwingenden Br├╝ste frei. Um sich vorbeugen zu k├Ânnen, nimmt sie endlich auch das ├╝bergeschlagene Bein herunter und ├Âffnet ihre Schenkel gerade so viel, dass ich den lang ersehnten Einblick in die weibliche Anatomie bekomme, die ich zwar grunds├Ątzlich schon kenne, aber immer wieder neu und aufregend ist. Die dunkle Kerbe klaffte nun etwas auseinander und lie├č zartes, rosa Fleisch hervorquellen, das mich an das ├ľffnen einer reifen, saftigen Frucht erinnerte. "Ziemlich hei├č!", sage ich, w├Ąhrend sie den Kaffee eingie├čt, und wei├č genau, dass sie versteht, dass ich nicht den Kaffee meine.

Sie folgt meinem Blick, l├Ąchelt und ├Âffnet ihre Schenkel. "Ich glaube, Sie sind der Richtige.", sagt sie geheimnisvoll und mustert mit einem Glitzern in den Augen meine pralle Hose. W├Ąhrend mir durch den Kopf geht, wie sie das wohl meint, steht sie auf, r├╝ckt das Tischchen mit der dampfenden Tasse etwas zur Seite, ├Âffnet den Stoffg├╝rtel ihres Kimonos und zieht ihn aus den Schleifen. Mir schl├Ągt das Herz bis zum Hals. "Sagen Sie mir, wenn Ihnen etwas nicht behagt!", meint Sie und schaut mir mit ernstem Blick in die Augen. Ohne eine Antwort abzuwarten, kommt sie n├Ąher und bindet meine Hand mit dem Ende des G├╝rtels an der Armlehne fest. Sie geht hinter mir vorbei, streift mit ihrer Hand ├╝ber meine Schulter, ├╝ber mein Genick, ├╝ber die andere Schulter und dann den Arm hinunter. Sie nimmt mein Handgelenk, legt es sanft auf die andere Armlehne und mit dem ├╝brig gebliebenen Ende des G├╝rtels bindet sie auch diesen Arm fest. Mir ist nicht ganz wohl bei der Sache, zumal sie jetzt hinter mir steht, ihre H├Ąnde kurz ├╝ber meine Brust gleiten l├Ąsst, dann die Stuhllehne packt und den Stuhl langsam nach hinten kippt, kippt, kippt, bis ich, hilflos wie eine Schildkr├Âte auf dem R├╝cken, auf dem dicken Teppich lande.

Die H├Ąnde in die H├╝ften gest├╝tzt t├╝rmt sie ├╝ber mir wie der Koloss von Rhodos, beide F├╝├če neben meinen Ohren, schaut sie zufrieden auf ihr Werk herunter. Ihre Beine gehen bis ganz oben hin und da wo sie zusammenkommen, nur durch diesen dunklen Spalt getrennt, klebt mein Blick. Ich kann nicht mehr klar denken und mein ganzes Gehirn ist angef├╝llt mit dieser M├Âse, dem Arsch, den wabernden Br├╝sten, dem leicht ge├Âffneten Mund. Kein Platz mehr f├╝r einen klaren Gedanken. Sie sp├╝rt meine Faszination und gibt meinem Verstand vollends die Breitseite, indem sie sich langsam, langsam auf mich herabsenkt. Die Spalte ├Âffnet sich mehr und mehr und ich schaue in das Paradies. Meine Synapsen schie├čen Trommelfeuer und ich bin fassungslos. Allzu gerne w├╝rde ich die wei├če Flagge hissen, aber meine Hose hindert den Flaggenmast daran, sich aufzurichten. Mir l├Ąuft schon das Wasser im Mund zusammen, aber nein, kein "touch-down". Knapp au├čer Reichweite kreist der Falke ├╝ber seiner Beute und die Beute w├╝nscht sich nichts sehnlicher, als dass er endlich herabst├Â├čt und sie verschlingt.

W├Ąhrend sie sich langsam vorbeugt und sich mit den H├Ąnden auf dem Teppich abst├╝tzt entzieht sie mir den Blick auf das schon nahe geglaubte El Dorado meines Begehrens, das ├╝ber meiner Stirn verschwindet, so sehr ich mir auch den Kopf verrenke. Sie kniet nun auf allen Vieren ├╝ber meinem Kopf und ihr strahlendes L├Ącheln beruhigt die aufkommenden, diffusen Bef├╝rchtungen. Ruhig bin ich aber dennoch nicht. Sie schwingt nun etwas zur├╝ck, ihre weichen, warmen Br├╝ste gleiten an meinen Wangen und Ohren entlang. Ich bewege meinen Kopf nach links und rechts, um mein Gesicht an ihrer warmen Haut zu reiben und vergrabe mich schlie├člich in der warmen Bucht ihrer Br├╝ste. Sie l├Ąsst mich gew├Ąhren und unterst├╝tzt meine Bewegungen, indem sie mit kleinen Kreisen ihres Oberk├Ârpers den Kontakt verst├Ąrkt. Schlie├člich richtet sie sich etwas auf und l├Ąsst ihre Br├╝ste, die mich nun an reife Papayas an einer Palme erinnern, ├╝ber meinem Gesicht schwingen. So sehr ich den Anblick genie├če, w├Ąren doch nur meine H├Ąnde frei. Was w├╝rde ich darum geben, einmal in die Vollen langen zu d├╝rfen. Vielleicht ahnt sie es. Als kleine Entsch├Ądigung n├Ąherst sie sich etwas an, streift mal mit der einen, dann wieder mit der anderen Knospe ├╝ber meine Stirn, ber├╝hrt damit meine Augen, neckt mich an der Nasenspitze und ber├╝hrt schlie├člich meine Lippen. Als ich meinen Mund ├Âffne, um daran zu lecken, daran zu saugen und zu lutschen, ist sie schon wieder weg. Daf├╝r ist sie mit der anderen Knospe nun etwas gro├čz├╝giger. Sie n├Ąhert sich meinem ge├Âffneten Mund und h├Ąlt auch dann still, als ich sie mit kleinen, vibrierenden Bewegungen meiner Zungenspitze reize. Ich sp├╝re, wie sie fest und hart wird. Sie kommt n├Ąher. Ich befeuchte meine Lippen und umfasse sie, zuerst sanft und liebkosend, dann st├Ąrker, sauge sie ein und sauge und sauge, und halte sie mit den Lippen fest, w├Ąhrenddessen meine Zunge im Innern wieder und wieder ├╝ber den nun harten Knopf gleitet. Manchmal hebt die Chim├Ąre den Oberk├Ârper leicht an, so dass ich das Gef├╝hl habe, sie w├╝rde sich mir entziehen, doch bevor sie mir entgleitet, l├Ąsst sie sich wieder einsaugen. Ich ├Âffne den Mund soweit ich kann und sauge alles ein, was ich kriegen kann, Knospe, Aureole und ein kleines bisschen von der gro├čen Papaya. Dann presse ich meine Lippen zusammen wie mit einem sanften Schraubstock, sauge sie ein so fest ich kann und lasse meine Zunge im inneren meines Mundes kreisen und vibrieren, bis mir ein sanftes St├Âhnen signalisiert, dass meine Bem├╝hungen gut ankommen. Zur Abwechslung bietet sie mir auch die andere Seite und ich sauge, schlabbere, knabbere, lecke bis mir der Kiefer weh tut und meine Zunge m├╝de wird. Die Br├╝ste ├╝ber mir, eingerahmt durch den seitlich zur Erde fallenden Kimono, der Bauch, der sich ├╝ber meiner Stirn w├Âlbt und das Gesicht ├╝ber meiner Brust bilden ein Firmament, das ich nicht mehr verlassen m├Âchte. Aber irgendwann ist Schluss. Die Br├╝ste ziehen sich zur├╝ck, gleiten ├╝ber meine Wangen, ├╝ber meine Ohren, ein Gesicht taucht auf. Sie n├Ąhert sich mit meinem Mund, ich erwarte einen Kuss. Stattdessen steckt sie nur ihre Zungenspitze blitzschnell zwischen meine Lippen und weg ist sie. Verdammt!

Jetzt hockt sie hinter mir auf dem Teppich und wenn ich meinen Hals recke, sehe ich sie ├╝ber Kopf, wie sie ihre gro├čen Br├╝ste mit den H├Ąnden h├Ąlt, sie zusammendr├╝ckt, hochschiebt, ihre Nippel packt, sie zwirbelt, dann wieder beide Br├╝ste zusammenpackt, knetet, massiert, schlie├člich eine mit beiden H├Ąnden umfasst und ihre Knospe zum Mund f├╝hrt, sie beleckt, daran saugt und das gleiche mit der anderen macht. Mit einer raschen Bewegung wirft sie den Kimono ab, dreht sich pl├Âtzlich um auf alle Viere und wendet mit ihr grandioses Heck zu. Sie spreizt die Beine - ich sehe noch die Papayas zwischen den ge├Âffneten Schenkeln hindurch hin und her schwingen - und das Firmament verdunkelt sich, als sie, sich r├╝ckw├Ąrts bewegend, ├╝ber mein Gesicht senkt. Eine fleischige Orchidee schwebt ├╝ber mir und ein tropischer, feuchtwarmer Duft h├╝llt mich ein. F├╝r einen Moment komme ich mir vor wie ein hungriger Kolibri mit einem Klotz am Bein. Trotz aller Anstrengungen, die mir nichts als Kr├Ąmpfe im Genick bescheren, bleibt sie unerreichbar. Als ich ersch├Âpft den Kopf in den weichen Teppich zur├╝ckfallen lasse, kommt sie n├Ąher. Sch├Âpfe ich aber Hoffnung und strecke meinen Schnabel danach aus, zieht sie sich prompt wieder zur├╝ck. Schlie├člich neckt sie mich, indem sie mir auf der Nasenspitze einen feuchten Tupfer hinterl├Ąsst, meine Zunge st├Â├čt ins Leere, denn schon ist sie wieder weg, nur um sich sofort darauf unvermittelt ├╝ber meinen Mund und meine Nase zu st├╝lpen.

Ein Anfall von Reiz├╝berflutung sch├╝ttelt mich. Zur Passivit├Ąt verurteilt, erst der Anblick der ├╝ber mir tanzenden M├Âse mit dem unbeschreiblichen Duft einer erregten Frau, dann die pl├Âtzliche und unerwartete Attacke mit dem Gef├╝hl von warmem, feuchtem Fleisch mit seiner mikrokosmischen Topographie von Furchen, Knubbeln, ├ľffnungen, seiner Konsistenz von ged├╝nsteten Waldpilzen, dem salzigen Geschmack frischer Austern und dem eingeengten, viel zu nahen Blick einer zarten Rosette in der Furche zweier ├╝ppiger Hinterbacken, das sanfte, nahe Schmatzen feuchter Ber├╝hrungen und leise, entfernte Seufzer in meinem Ohr sind fast zu viel f├╝r mich. Meine Handgelenke fest an den Armlehnen vert├Ąut, meine Hose viel zu eng, meine Bewegungsm├Âglichkeiten eingeschr├Ąnkt - wohin mit meiner Lust?

Sie dagegen l├Ąsst es sich gut gehen. Sie erlaubt mir gerade so viel Platz, dass ich genug Luft bekomme. Manchmal hebt sie ihr Becken ein wenig und h├Ąlt inne, f├╝r mich das Zeichen, dass ich ihr, unterst├╝tzt durch leichte Kopfbewegungen, mit der breiten Zungen langsam vom Damm durch die Furche ├╝ber ihren Kitzler bis zu dessen auslaufendem Ende unter dem Venush├╝gel fahre, manchmal den Weg seitlich der inneren Lippen nehmend, manchmal kreisend, die eine Seite hoch, die andere wieder herunter, manchmal an der tieferen ├ľffnung ihres Lustkanals verharrend und die Zungenspitze, leider viel zu kurz, hineinbohre. Zwischendurch legt sie Ihren Oberk├Ârper auf dem weichen Teppich ab, fasst mit beiden H├Ąnden nach ihren Hinterbacken und zieht sie auseinander, so dass ich jeden Platz der Welt habe und gelegentlich mit der Zungenspitze kurz ├╝ber ihre Rosette fahre, was sie jedes Mal mit einem kurzen Schauder quittiert.

Wir bemerken beide nicht das ├Ąltere Ehepaar mit Wanderschuhen und Lodenmantel, das kurz am Zaun stehen bleibt und durch die Panoramascheibe schaut. Nur widerwillig l├Ąsst er sich von seiner kopfsch├╝ttelnden Begleiterin am ├ärmel wegziehen. W├Ąhrend beide durch das menschenleere Str├Ą├čchen weitergehen, schaut er sich noch ein paar Mal um.

Drinnen im Haus jedoch hat sie in der Zwischenzeit die F├╝hrung komplett ├╝bernommen, fixiert meinen Kopf, H├Ąnde auf meiner Stirn, auf dem Boden und gleitet mit ihrer ganzen Pracht ├╝ber meinen Mund und meine Nase, gelegentlich auch ├╝ber den kratzigen Dreitagebart meines Kinns. Besonderes Vergn├╝gen scheint ihr es dabei zu bereiten, ihren Kitzler an meiner Nase zu reiben. Sie umkreist mehrfach meine Nasenspitze mit kleinen Bewegungen oder dr├╝ckt ihren Lustknopf fest auf meinen Nasenr├╝cken, wobei sie ihn mit seitlichen Bewegungen mal links mal rechts dar├╝bergleiten l├Ąsst, plopp, plopp. Sie ist beides gleichzeitig, Musikerin und Instrument, w├Ąhrend mir nur die Rolle des Geigenbogens zukommt. Langsam kommt Schwung in die Symphonie. Ich h├Âre sie laut atmen. Die Bewegungen werden schneller. Offenbar haben wir die Stromschnellen der Moldau erreicht. Sie packt meinen Kopf mit beiden H├Ąnden und w├Ąhrend sie ihr nasses Geschlecht mit immer schnelleren Bewegungen ihres Beckens ├╝ber Mund und Nase reibt, dr├╝ckt sie mein Gesicht immer fester in sich hinein und verst├Ąrkt die Bewegungen, indem sie meinen Kopf gleichzeitig mit ihren H├Ąnden hin und her rollt. Zu dem Ger├Ąusch der Atmung und dem Schmatzen ihres Geschlechts gesellen sich nun h├Ąufige Seufzer und kehliges St├Âhnen, das sich steigert und dann in kurze spitze Schreie ├╝bergeht. Sie h├Ąlt mit ihren Bewegungen inne, w├Ąhrend sie meinen Kopf mit beiden H├Ąnden an sich presst und ihr Becken in mich hineinschiebt. Ihr praller Kitzler befindet gerade ├╝ber meinem Mund und ich betrachte dies als eine Aufforderung ihn mit gespitzten Lippen aufzunehmen, anzusaugen und mit der Zunge zu massieren. Ein Zittern geht durch ihre Schenkel, die nun meinen Kopf einklemmen, als wollten sie ihn nie wieder loslassen. Ich bin gerade dabei, lustvoll zu ersticken als ich sp├╝re, wie sie nach vorn in den weichen Teppich f├Ąllt, ein gutturales St├Âhnen entf├Ąhrt ihr aus tiefster Kehle, ihr Griff lockert sich, ihre Schenkel geben nach, mein Kopf gleitet auf den Teppich zur├╝ck, ihr Becken folgt mir ohne Druck und ich lecke langsam und zart ihr Geschlecht wie zur Bes├Ąnftigung. Sie l├Ąsst es ohne Bewegung geschehen und ich sp├╝re, wie sich ihre Atmung beruhigt.

So liegen wir eine Zeitlang fast regungslos und ohne ein Wort zu sagen, w├Ąhrend ich mich frage, wie es wohl weitergeht. In meiner Hose gibt es seit l├Ąngerem keinen Platz mehr und ich hoffe auf die Belohnung, die ich zweifellos verdient habe. Die Antwort kommt schnell und brutal. Auf der R├╝ckseite des Hauses h├Âre ich Reifen im Kies. Sie springt auf, wirft den Kimono ├╝ber. "Die Putzfrau", sagt sie mit dem Ausdruck ehrlichen Bedauerns. "Ist heute wohl fr├╝her gekommen.". Sie bindet mich los, hilft mir auf und richtet den Stuhl auf. Etwas benommen durch den abrupten Wechsel wische ich mir mit dem ├ärmel meiner Jacke das Gesicht trocken. Drau├čen schl├Ągt eine Autot├╝r. W├Ąhrend sie sich den G├╝rtel umbindet, schiebt sie mich zum Ausgang. "Sorry", sagt sie. "Aber Du warst gro├čartig!" W├Ąhrend sie die Eingangspforte hinter mit schlie├čt, h├Âre ich in der Tiefe des Hauses eine T├╝r knallen und eine M├Ąnnerstimme: "Hallo Schatz, bist Du zuhause?". Die Putzfrau.








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Am Abend wird der Flei├čige faul.
(Claustrophob)

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Susi M. Paul
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Das ist ja schon fast eine barocke Sprachgewalt, die du dem Leser da entgegenschickst. Immer knapp an der Grenze zum Kitsch, z.B. wenn der sp├Ąter Gefesselte vorher (darf ich es so ausdr├╝cken?) lustig wie ein verliebter Hirsch ├╝ber Kuhfladen und Maulwurfsh├╝gel h├╝pft. Aber wie ich finde doch auch immer einfallsreich, wie die Geschichte von einem Wortfeld zum anderen springt, von den Fr├╝hlingsbl├╝mchen in Wald und Feld hin zu den handfesten Papayas; von den verf├╝hrerischen Knospen zur fleischigen Orchidee. Wie das entscheidende Musikst├╝ck rein technisch abgelaufen ist, da bleiben mir pers├Ânlich einige Zweifel, aber das muss nichts hei├čen. Summa summarum ein bisschen zu barock, ein bisschen zuviel Bildspringerei, aber dennoch unterhaltsam. Ich habs mit Vergn├╝gen gelesen.

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