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Leselupe.de > Gereimtes
Die Qual der Wahl
Eingestellt am 03. 05. 2002 17:13


Autor
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G├╝nter Kirstein
???
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Die Qual der Wahl

Wir haben es nicht vergessen
Dich an den Arbeitslosen zu messen

Zur Neige geht nun die Kanzlerzeit
Der N├Ąchste steht zur Nachfolge bereit

Gerhard, schau nicht so verdrossen
Du hast den Job doch voll genossen

Im September haben wir die Qual der Wahl
Du zitterst um die rechte Zahl

Vier Jahre gro├če Worte m├╝ssen reichen
Nun solltest Du dem Besseren weichen

Ja, so wird es immer kommen
Hat einer den Mund zu voll genommen!

G├╝nter Kirstein

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Haget
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MoinMoin G├╝nter,
hast Du was gegen Gerdard? Er brachte doch Farbe in manch' haarige Angelegenheit.
Hast meine Meinung aber sauber gesagt!

Liebe Gr├╝├če
__________________

Haget w├╝nscht Dir Gutes!
Selbst d├╝mmste Spr├╝che machen oft Sinn
- auch krumme Pfeile fallen irgendwo hin!

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G├╝nter Kirstein
???
Registriert: Dec 2001

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Die Qual der Wahl

Hallo, Hans Georg,
sch├Ân, wieder einmal von Dir geh├Ârt zu haben. Wu├čte gar nicht,
da├č wir uns in dieser Frage so nahe sind. Dein "Haarig" ist ja auch nicht so ganz ohne. Na, hoffen wir das Beste!
Herzliche Gr├╝├če von Meer zu Meer (bin z.Zt wieder am Mittelmeer)

G├╝nter

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Guest
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Kritik auf

Eigentlich wollte ich diese Zuschrift unbeantwortet so stehen lassen, weil sie sich selbst entlarvt, aber ich will jetzt doch darauf antworten, weil ich das f├╝r erforderlich halte. F├╝r jemanden, der holprige Reime auf seine naiv politischen Tr├Ąume schreibt (siehe „Die Qual der Wahl“ und "Streik"), und der nicht einmal die Metapher erkennt und nicht begreift, welche Trauer hinter diesem -zugegeben- ausgesprochen provokanten Text steht, die Trauer ├╝ber eine Demokratie, die zum Spielball bigotter, verlogener und korrupter Politiker aller Parteien in diesem Land der Parteien-Diktatur geworden ist, die diese Republik, seine Ideale und Hoffnungen nur noch zur pers├Ânlichen Bereicherung und Befriedigung primitiver Habsucht mi├čbrauchen, f├╝hren Sie hier gro├če Worte ohne Inhalt an, und Ihre eigene Kritik ad absurdum.
Es ist -nach meiner Einsch├Ątzung- die Pflicht und das Recht der Vor- und Querdenker, der Autoren und aller Demokraten, diese vergewaltigte und besudelte Demokratie nach westlichem Vorbild in Wort und Bild der schweigenden Mehrheit auch mit brutaler H├Ąrte in der Sprache vorzuf├╝hren. Denn eine Mehrheit, die dazu schweigt, ist mitschuldig an der Gewalt und dem Mi├čbrauch, die dieser Republik und Demokratie angetan wird. Das bedeutet nicht f├╝r die Abschaffung der Demokratie und Republik zu votieren, sondern f├╝r eine andere, gerechtere und bessere Demokratie zu k├Ąmpfen und zu streiten, - w├Ąhrend andere sich gem├╝tlich in ihren Sessel zur├╝cklehnen.
Darum ist diese Demokratie so m├╝de und menschenfeindlich geworden.

Belgarath

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Guest
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Antwort

Antwort auf G├╝nter Kirstein
Gerade Konrad Adenauer zu zitieren war alles andere als klug, denn er ist der "anerkannte Patenonkel" in meinem Text, der so oft verkl├Ąrte 1.Kanzler der Bundesrepublik, der wegen seiner nationalsozialistischen Verbindungen in Internierungshaft sa├č und angeklagt werden sollte. Erst auf massiven Druck der US-Regierung auf die britischen Verb├╝ndeten wurde Adenauer freigelassen, um als Gegenkandidat Kurt Schumachers antreten zu k├Ânnen. Denn die US-Regierung wollte einen Sozialdemokraten als 1.Kanzler um jeden Preis verhindern. Da spielten dann fragw├╝rdige, intime Kontakte zu den Nazis pl├Âtzlich keine Rolle mehr. Konrad Adenauer stand hier in bester Gesellschaft zu anderen Gr├Â├čen des 3.Reiches, selbst zu Schauspielern wie Heinz R├╝hmann in seiner unr├╝hmlichen Angepa├čtheit an die faschistischen M├Ârderbanden.
Mit dem Argument der "sp├Ąten Geburt" zu kommen, war ebenso unklug, denn das haben Generationen von V├Ątern schon versucht, so ihren Nachfolgern kritische Fragen und Stellungnahmen zu verbieten. Herausgekommen ist dabei ein krimineller Rechtsbrecher wie Dr.Helmut Kohl, der auf die demokratischen Grundprinzipien unserer Verfassung pi├čt und den Rechtsstaat ad absurdum f├╝hrt.
...Trunkenbolde und Huren, Stra├čenr├Ąuber und Pl├╝nderer, Banditen und M├Ârder,
sollen in der Familienlegende die Hauptrolle gespielt haben...
Ich denke Kollege Kirstein, diese Argumentation ist zu billig, best├Ątigt aber in vollem Umfang meinen Text.
Vielen Dank f├╝r Ihre Unterst├╝tzung
Belgarath
__________________
Hans B.

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