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Leselupe.de > Kurzprosa
Die Ratten
Eingestellt am 30. 03. 2004 23:17


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Lilja
Festzeitungsschreiber
Registriert: Dec 2003

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Die Ratten

Der L├Âwe schlief sorglos in seinem K├Ąfig. Ein pr├Ąchtiges Gehege! Mit Samtteppichen und goldenen St├Ąben. Jeden Morgen kamen Diener und befreiten es von den Schmarotzern, die sich hineingeschlichen hatten. Au├čerdem brachten sie frisches Fleisch und feilten der m├Ąchtigen Katze die Krallen. An diesem Morgen kamen Rattenscharen und umzingelten den K├Ąfig, ihre Armee reichte bis zum Horizont. Mit zornigen Augen n├Ąherten sie sich dem schlafenden Unget├╝m. Kein Diener kam um sie auf Distanz zu halten, da sp├╝rten die Ratten ihre Macht. Zusammen st├╝rzten sie sich auf den L├Âwen und fra├čen ihn. Die st├Ąrksten Ratten fra├čen sich fett und vertrieben die ├ťbrigen aus dem K├Ąfig. Nun schlafen sie dort, jeden Morgen kommen die Diener mit frischem Fleisch.

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Edgar Wibeau
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo, Lilja!

Ein gelungener kleiner Text im Schatten eines gro├čen Titels, fl├╝ssig geschrieben, das Lesen bereitet Freude. Die Aussage, die wir nat├╝rlich alle schon sp├Ątestens seit George Orwells "Animal Farm" kennen, hast du geschickt in eine Fabel verpackt: Wohlstand macht gierig, abh├Ąngig, gleichg├╝ltig und tr├Ąge. Der ├ťbers├Ąttigte wird schlie├člich zum wehrlosen Opfer derer, die er ausgegrenzt hat. Seine Waffen wei├č er nicht mehr zu gebrauchen, sie sind nichts als wohlgepflegter Tand.
Die Revolution f├╝hrt aber nicht zu gerechter Umverteilung. Die Schicht der neuen Herrschenden sichert sich eifers├╝chtig ihre Pfr├╝nde. Auch sie verf├Ąllt der Dekadenz.

Gru├č

Christian

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