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Leselupe.de > Ungereimtes
Die Säulen des Herakles
Eingestellt am 25. 01. 2011 00:52


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Ralf Langer
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Die Säulen des Herakles

Und auch die See
ist dann nicht Mär, wie früher.
Poseidon bringt uns keine
ungeschickten Winde,
selbst Ketos
schießt nicht mehr empor,
wenn wir mit forschem Herzen
in transatlantische Gefilde dringen,
haben wir euch eine Weile
fest im Blick.

Doch hört nur:
die Wellen, sie rauschen
unter unseren Kielen
nicht mehr sagenhaft.

Im Ozean
ist nur noch Wasser,
und in der Luft
Physik.

__________________
RL

Version vom 25. 01. 2011 00:52

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Heidrun D.
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo Ralf,

wenn jetzt auch noch in der Luft Physik herumfliegt, muss ich mich als erklärte Banausin dieses Faches wohl erschießen (war nur`n Scherz)!

Dein Gedicht gefällt mir, weil sich Thema und Umsetzung entsprechen. Eine Kleinigkeit könntest du evtl. ändern:

quote:
Die Säulen des Herakles

Und auch die See
ist dann nicht Mär, wie früher.
Poseidon bringt uns keine
ungeschickten Winde,
selbst Ketos
schießt nicht mehr empor,
wenn wir mit forschem Herzen
in transatlantische Gefilde dringen,
haben wir euch eine Weile
fest im Blick.

Doch hört nur:
die Wellen verrauschen
unter unseren Kielen
nicht sagenhaft -

im Ozean
ist nur noch Wasser,
und in der Luft
Physik.

An deinen Werken fällt mir oft auf, dass es dir hervorragend gelingt, Antikes mit der Jetztzeit zu verbinden - auf eine etwas "altmodische" Art, die aber sehr schön zum Thema passt.

Diesmal auch wieder ein sehr schönes Finale.

Freundliche Grüße
Heidrun

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Ralf Langer
Routinierter Autor
Registriert: Sep 2009

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hallo heidrun,

der allag drückt einem seine gedanken auf.
da ich literarisch gerade in der antike unterwegs bin,
fällt das zurück auf meine werke.

aber auch das ist so wie ich mich kenne nur
eine momentaufnahme.

dein vorschlag für zeile eins weiß zu gefallen.
den werde ich wohl übernehmen.
icn strophe zwei bin ich mit dem ersten teil selbst nicht sehr glücklich.
die eingangszeilen sollen lyrisch in die moderne leiten

DA DENK ICH NOCHMAL DRÜBER NACH

lg
ralf
__________________
RL

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Ralf Langer
Routinierter Autor
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Hallo zusammen,
ich stelle hier mal eine Umstellung der zweiten Strophe
vor:

Meinungen würde mich interessieren

...
Doch hört nur zu,
was hat es uns gebracht:
( vielleicht auch: so weit haben wir es geschafft,
oder, wir haben es geschafft)
Die Wellen, sie rauschen
unter den Kielen
nicht mehr sagenhaft,

...
ich würde gerne Strophe zwei mit einem kleinen Reim als Klammer schliessen
z.B. geschafft - sagenhaft

...grübele aber darüber, ob ich mit der zweiten Zeile
die Lesart nicht zu sehr in eine Richtung lenke.
Und gleichzeitig das Ende in Strophe drei vorwegnehme.
Also wäre es redundant.

lg
Ralf

__________________
RL

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Heidrun D.
Guest
Registriert: Not Yet

Lieber Ralf,

das ist keine schlechte Idee.
Wenn du magst, könntest du dadurch dem Abschnitt auch einen modischeren Touch geben, in Form von

quote:
Ich frag mich nur,
was hat es uns gebracht?
Die Wellen
unter unsren Kielen
rauschen nicht länger sagenhaft
oder ähnlich ...

Herzliche Grüße
Heidrun

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Karl Feldkamp
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Werke: 850
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Hallo Ralf,
dein erneuter Ausflug in die Antike (mit den Änderungen) gefällt mir. Allerdings weiß ich nicht, ob die Gegenwart wirklich so wissenschaftlich entmythologisiert ist. Eine Sehnsucht nach Mythos gibt es jedenfalls nach meinen Erfahrungen immer noch... (sonst hättest du dieses Gedicht ja auch nicht geschrieben)
Herzliche Grüße
Karl
__________________
Bei jedem Irrtum hat die Wahrheit eine neue Chance.

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