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Leselupe.de > Kurzgeschichten
Die Schlacht
Eingestellt am 19. 03. 2013 15:06


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killsbugsfast
Hobbydichter
Registriert: Mar 2013

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Die Schlacht

scharf und kalt weht der eisige Wind über das Feld das zwischen beiden Kontrahenten liegt.
Die Luft ist kalt und trägt keinen Hauch von sommerlichen Gerüchen mit sich.

Vergeblich versucht sich die schwache Wintersonne einen Weg durch die Nebelschwaden zu bahnen die über dem Schlachtfeld träge dahin treiben.

Scharren und klirren von Metall auf Metall, das Schnauben von Pferden , Schwerter klingen, Lanzen bereit den Gegner zu pfählen.
Sättel und Ledergurte knarren.

Dazwischen leise Herzschläge, nicht mehr zu unterscheiden ob von Mensch oder Tier.

Der Geruch von Pferdeschweiß und aufgebrochener Erde liegt in der Luft.
Und der Gestank der Angst...
ein stechender, säuerlicher und unangenehmer Geruch.

Vorbei das Gerede von Treue und Ehre von Ruhmes Taten auf dem Schlachtfeld.
Zeit unter Beweis zu stellen aus was Mensch und Tier gemacht.

Wie auf unsichtbares Geheiß senken sich Lanzen, machen sich Kämpfer bereit.
Zügel werden straffer gezogen und Visiere zurecht gerückt.

Eine gespenstische Szenerie als sich die dunklen Massen der Kämpfer aufeinander zu bewegen.

Leiber prallen aufeinander, Lanzen splittern

Pferd und Mensch im Todeskampf vereint. Die die nicht beim ersten Aufeinander treffen bereits aus dem Sattel gehoben wurden, werden jetzt von der nachrückenden Masse der Kämpfer zu Boden geworfen und zermalmt.

Kreaturen, gleich ob Mensch ob Tier... verzweifelte Schreie liegen in der Luft.
Das schrille wiehern verstümmelter, sterbender Pferde und die grellen, grässlichen Schreie geschundener und zerrissener menschlicher Körper sind kaum zu unterscheiden.

Heute wird Gevatter Tod seine reiche Ernte einholen...
Der Engel des Todes erlöst heute noch so manchen Kämpfer von seiner Qual.
Zerrissen, zermalmt, erschlagen und verstümmelt.

Der Schnee blutrot getränkt mit dem Blut zerstampfter und zerrissener Leiber...
Schwer liegt der Geruch von heißem, dampfenden Blut und zuckendem, zerfetzten Fleisch über dem Schlachtfeld.

Vorbei der Gesang von ruhmreichen Taten.
Zeit zu sterben.


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