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Leselupe.de > Erotische Geschichten
Die Schülerin
Eingestellt am 10. 12. 2015 15:33


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tigertier
Hobbydichter
Registriert: Dec 2015

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Die Schülerin

Er war ihr Lehrer, genaugenommen ihr Musiklehrer. Er erteilte ihr seit nunmehr einem Jahr privaten Flötenunterricht mit der Zielsetzung, sie auf ein Musikstudium vorzubereiten. Eigentlich hatte er diesen Auftrag nicht annehmen wollen. Er wusste aus Erfahrung wieviel Hoffnungen in ihn gesetzt wurden, wie sehr er als Garant für das Erlangen eines Studienplatzes galt, er kannte aber auch die Realitäten: die unglaubliche Konkurrenz, vor allem aus dem Ausland und, falls man doch einen Platz an einer Hochschule erhalten hatte, den Druck, dem man täglich ausgesetzt war. Man wurde verglichen: technisch, musikalisch, in der persönlichen Ausstrahlung und an den Erfolgen an Wettbewerben.

All diese Vorbehalte hatte er ihr mitgeteilt, hatte sie nach ihren Beweggründen ausgefragt, hatte alles versucht sie umzustimmen, einen anderen Beruf zu wählen. Umsonst, ihr Entschluss stand fest, felsenfest. Und als er sie zum ersten Mal spielen hörte, war etwas ganz Außergewöhnliches geschehen. Er, der alte Hase, der schon mit den berühmtesten Musikern musiziert und viele eigene Studenten ausgebildet hatte, bekam Gänsehaut als er ihr zuhörte. Es war nicht eine sensationelle Technik, die ihn in Bann schlug, es war der Ausdruck, der ihn buchstäblich überwältigte. Wie sie den Atem führte, die Phrasen gestaltete, wie ihr Ton ihn berührte, quasi streichelte. Das war letztlich der ausschlaggebende Grund für seine Zusage.

Und nun arbeiteten sie schon fast ein Jahr zusammen. Erfolgreich, wie er fand. Sie hatte weitere Fortschritte gemacht, ihre Technik verfeinert, den Ton noch flexibler gestaltet und insgesamt an Sicherheit gewonnen. Er hatte ein gutes Gefühl für ihr Unterfangen. Und heute war ihre letzte Unterrichtsstunde vor den Eignungsprüfungen. Zum Abschluss spielte sie noch einmal J.S. Bachs Partita für Flöte solo.

„Wunderbar! Sie haben mich überzeugt! Musikalisch überzeugt meine ich. Und das ist bei diesem Stück vielleicht das Schwierigste.“

„Danke! Ich weiß ihr Lob zu schätzen. Allzu viel davon gab es ja nicht in letzter Zeit…“ sagte sie mit etwas rauchiger Stimme.

„Das stimmt, aber seien Sie sicher, wenn ich lobe, dann, weil es für mich stimmig und dazu ein inneres Bedürfnis ist.“

Eine blasse Röte zog sich über ihr Gesicht und urplötzlich wurde ihm wieder bewusst, was für eine attraktive Frau seine Schülerin war. Er hatte dies schon in der Vergangenheit festgestellt aber es aufgrund des Lehrer-Schüler Verhältnisses versucht zu verdrängen. Mit ihren 19 Jahren verband sie die Reste jugendlicher „Unschuld“ mit der Ausstrahlung einer reifen Frau, wenngleich ihr letzteres nicht bewusst zu sein schien. Sie war schlank, blond, hatte einen neugierig-offenen Blick, ihre strahlend blauen Augen konnten einen ganz schön verwirren und ihre feingliedrigen Hände schienen eine außergewöhnliche Sensibilität zu haben. Ja, und da waren noch die Stellen ihres Körpers, die ihn immer wieder fast magnetisch anzogen. Ihr wohlgeformter Po und ihre apfelgroßen und allem Anschein nach festen Brüste. Wenn sie sich beim Flöte spielen bewegte, dann schwang ihr Körper grazil und geschmeidig mit der Musik mit. Es war so, als ob ihre Bewegungen den musikalischen Kontext mitzeichneten. Das hatte eine sehr starke erotische, ja teilweise erregende Wirkung.

Als er gedankenversunken sein eigenes Instrument versorgte, spürte er, wie sie zögernd an ihn herantrat. Er drehte sich zu ihr um und blickte in ihre Augen, die einen merkwürdig verschleierten Ausdruck hatten. Unvermittelt spürte er, wie sie seine rechte Hand ergriff.

„Würde es Ihnen etwas ausmachen, wenn Sie mich hier berühren?“
Dabei führte sie seine Hand sanft auf ihre linke Brust.

Er war perplex. Wie sollte er reagieren? Er war ihr Lehrer. Ja, er WAR ihr Lehrer GEWESEN. Die letzte Stunde war vorüber. Und sie war eine erwachsene, volljährige Frau. Das Blut in im schien zu rasen. Ihre Berührung mit der Hand, seine Berührung ihrer Brust, es pochte in seinen Schläfen und gleichzeitig spürte er ihren Herzschlag durch den dünnen Stoff. Sie atmete schneller, ein leichtes Zittern durchfuhr sie.

„Das hat noch nie jemand mit mir gemacht!“ flüsterte sie, „oh, es fühlt sich so gut an!“

Sie drehte sich ein wenig und schmiegte sich mit ihrem Rücken an seine Brust. Ihre andere Hand ergriff seine linke und führte sie an ihren Bauch. Ein sehnsüchtiges Seufzen entfuhr ihr.

Er war nach wie vor verwirrt über diese Situation. Obwohl in erotischen Erlebnissen nicht unerfahren, musste er doch tief durchatmen und seine Gedanken und vor allem seine Gefühle neu ordnen. Da stand diese junge Frau vor ihm, genau genommen an ihm, rieb ganz leicht ihren Körper an seinem und seine Hände spürten durch den dünnen Stoff ihres Kleides, wie sich Wellen von anbahnender Lust in ihr ausbreiteten. Wieder stöhnte sie leise.

„Streicheln Sie mich…, bitte!“

Er schloss seine Augen und ließ seine Hände über ihren Körper gleiten, fühlte dabei die wunderbaren Formen und Rundungen, modellierte sie gewissermaßen nach und schuf so ein zweites, plastisches Bild in seiner Vorstellung. Da war ihr Nabel, diese kleine Senke am flachen Bauch, weiter oben dann der Brustansatz und dann ihre Brust mit der erigierten Brustwarze, die er deutlich unter dem schützenden BH ertastete. Sie stöhnte wieder, diesmal etwas stärker. Gerne wäre er hier länger verweilt, aber die Reise hatte erst begonnen und so wanderten die Hände weiter. Zu ihren Achseln, die er mit leichtem Druck streichelte um dann ihren schlanken Hals zu liebkosen. Langsam, genussvoll, die Zeit vergessend. Er schob ihr Haar etwas zur Seite und küsste ihren Nacken. Ein Schauder durchfuhr sie. Langsam drehte sie sich um, blickte in seine Augen und sagte:

„Ich möchte so gerne die große Lust erfahren, möchten Sie mir helfen, diese zu entdecken?“

Erst verstand er gar nicht was sie mit dieser Bitte wohl meinte, dann aber wurde ihm ihr Anliegen immer klarer. Eine Hitzewallung stieg in ihm auf, konnte das denn wahr sein? Träumte er vielleicht? Nein, er war genauso wach wie vor einer halben Stunde beim Unterricht. Und nun stand da seine ehemalige Schülerin vor ihm, schaute ihn mit verklärtem Blick an und wartete auf eine Antwort. Er schluckte verwirrt und stammelte:

„Ja…, aber…, doch, gerne!“

Dann fügte sie hinzu:

„Ich möchte, dass Sie wissen, dass ich noch… unberührt bin.“ Und mit einem verschmitzten Lächeln: „Und das möchte ich gerne auch bleiben. Können Sie sich das vorstellen?“

Er nickte. Vor sich sah er diese junge Frau, die, wie eine Knospe in der warmen Frühlingssonne, es nicht erwarten kann endlich ihre Blüte zu öffnen, ihre ganze Pracht zum Leben erwecken zu lassen. Die unbändige Lust in sich erahnt, die geweckt, befreit und ausgelebt werden möchte.





„Ja, das kann ich.“

Er schaute ihr tief in die Augen, ihre Blicke verschmolzen, die Zeit schien stehenzubleiben. Er sah darin die gewachsene Sehnsucht nach etwas, das ihr bislang unbekannt war aber von dem sie wusste, dass es in ihr lebte und befreit werden wollte.

„Kommen Sie,“ sagte er mit rauchiger Stimme, „wir wollen die Zeremonie beginnen!“

Er nahm sie bei der Hand und führte sie behutsam in das angrenzende Schlafzimmer. Dort angekommen flüsterte er ihr ins Ohr:

„Schließen Sie bitte für eine Weile Ihre Augen und setzen Sie sich auf das Bett, ich bin gleich wieder bei Ihnen.“

Er schlüpfte aus seiner Straßenkleidung und zog einen Morgenmantel an. Dann zündete er verschiedene Kerzen an, versprühte sinnlichen Rosenduft und legte eine CD mit sanfter meditativer Musik ein. Zurück zu ihr gekommen flüsterte er nun in das andere Ohr:

„Lassen Sie uns jetzt das Fest beginnen!“

Leise trat er vor sie, ergriff ihre Schultern und legte sie sanft auf den Rücken. Langsam nahm er einen Fuß in die Hand, löste den Schuh und streifte die Strümpfe ab. Gleiches tat er mit dem anderen Fuß. Es waren wohlgeformte, äußerst gepflegte Füße, die nun in seinen Händen lagen. Er nahm etwas Lavendelöl und begann sie einzeln zu massieren. Die Ferse, die Sohle, jeden einzelnen Zeh. Ihr wohliges Seufzen signalisierte ihm, dass sie es sichtlich genoss. Langsam bewegte er sich aufwärts und massierte ihre Waden. Dann wieder zurück zu den Füßen, wo er sich jetzt auch den Zwischenräumen der Zehen widmete. Ein heftiges Zucken und Seufzen war die Reaktion auf die Berührung dieser sehr intimen Zonen.

Nach einer kleinen Weile sagte er:

„Jetzt werde ich sie von Ihrer Kleidung befreien.“

Daraufhin begann er ihr Kleid aufzuknöpfen. Jede befreite Stelle ihrer Haut wurde mit einem Kuss bedacht. Als der letzte Knopf geöffnet war streifte er das Kleid vom Körper, der jetzt nur noch mit einem spitzenbesetzten Slip und einem dazu passenden BH bedeckt war. Beide waren leicht transparent, sodass sich sowohl ihre immer noch steifen Brustwarzen als auch die Konturen ihrer Yoni deutlich darunter abzeichneten. Es war eine offene Einladung die Reise fortzusetzen.

„Wie schön Sie sind! ... Ich werde Sie jetzt in ein neues Land entführen. In ein für Sie vielleicht unbekanntes Land. Ein Land der Sinnlichkeit, der Lust und Erregung, in dem Sie, wenn Sie möchten und es zulassen, sich verlieren können, in dem sie von unbekannten Strömungen hinweggetrieben werden oder auch in völlig unbekannte Dimensionen eintauchen werden. Möchten Sie das?“

„Oh ja, ich will es! Ich kann es kaum erwarten!“

„Dann schließen Sie die Augen, spüren einfach Ihren Körper, die Berührungen und das, was die Lust mit Ihnen vorhat. Lassen sie sich von diesem Strom treiben!“

Er drehte sie auf den Bauch und strich mit seinen warmen Händen über ihren Rücken. Dabei öffnete er geschickt den Verschluss des BH’s, sodass nun der Rücken frei vor ihm lag. Wieder nahm er etwas von dem Öl, verteilte es und begann mit einer einleitenden Massage. Zuerst wollte er allfällige Verspannungen lösen, bei Flötisten eine nicht unübliche Erscheinung. Tatsächlich spürte er bald einige kleine Knoten, die er vorsichtig wegknetete. Dann begannen seine Hände ihre sinnlichen Reise. Mal kräftiger, mal kaum berührend strichen seine Finger auf ihrem Körper entlang, erweckten die Nervenenden, sensibilisierten die Haut. Es war als zeichneten sie Liebesbilder auf ihren Rücken. Immer näher kam er dem Höschen, das ihren strammen Po umschloss. Sie stöhnte lustvoll und er ließ daraufhin einen Finger am Rand des Slips entlanggleiten jedoch ohne Anstalten, dieses auszuziehen. Einmal drangen drei Finger wie unbeabsichtigt unter den Stoff und er strich genussvoll über ihren Hintern und die Pobacken trennende Spalte. Sofort zog er die Hand zurück, spürte aber, dass er mit dieser Geste ein weiteres kleines Feuer des Begehrens entzündet hatte.

„Jetzt werde ich sie umdrehen“ sagte er nach einer Weile und legte sie auf den Rücken.

Nun sah er sie vor sich: ihre wunderschönen Brüste mit den steil aufgerichteten Warzen, die sich offenbar nach Berührung und Liebkosung verzehrten. Doch noch war es nicht soweit. Wieder nahm er etwas Öl in die Hand und begann dieses vom Bauch ausgehend langsam in Kreisen nach oben zu verstreichen. Dabei vermied er es bewusst die Brüste zu berühren. Erst als der gesamte Oberkörper vom Öl glänzte umfassten seine Hände sie mit leichtem Druck.

„Gefällt es Ihnen?“

Oh, ja, oh… machen Sie weiter, ich vergehe vor Lust“ Sie stöhnte heiser.

Und so begann er ihre Brustwarzen zu verwöhnen. Erst streichelte er den Hof mit kreisenden Bewegungen, dann nahm er die Warzen zwischen die Finger und rieb sie ein wenig. Wieder hörte er ein Stöhnen. Dann erhöhte er den Druck und kniff sie kurz zusammen. Sie stöhnte noch lauter, dieser überraschende und lustvolle Schmerz hatte sie unvorbereitet getroffen. Er spielte das Spiel weiter. Streichelte, zwirbelte, streichelte wieder, zog urplötzlich daran, ihr Atem ging immer schneller.

„Ich fühle… ich werde… ich bin ganz feucht… was machen Sie mit mir?“

„Sie sind heute ganz Frau und werden das erleben und empfinden, was nur Frauen fühlen können.“

Seine Hände glitten wieder zu ihrem Slip. Mit dem Fingernagel strich er darüber und spürte unter dem halbdurchsichtigen Stoff ihre Scham, die sich ihm entgegenstreckte. Als er sie mit einem Finger zwischen ihren Beinen streichelte stieß sie einen spitzen Schrei aus. Ja, sie war feucht. Nein, mehr als das, sie war nass. Nass vor Lust und Begierde.

„Berühren Sie mich, berühren Sie mich da… da unten!“ Fast flehend stieß sie die Worte hervor.

„Ja, ich werde Sie berühren, und mehr als das, ich werde Sie streicheln. Streicheln bis zur Ekstase.“

Seine Hand glitt forschend unter den Slip. Er fühlte die akkurat gestutzten Schamhaare. Mit kreisenden Bewegungen näherte er sich ihren Schamlippen. Sie atmete immer schneller. Doch dann zog er sich etwas zurück.

„Nicht! Nicht aufhören, machen Sie weiter!“

„Ich werde weitermachen. Zuvor werde ich Ihnen aber den Slip ausziehen. Ich möchte Sie sehen. In ihrer ganzen Pracht. Ausgebreitet vor mir.“

Mit diesen Worten zog er das Höschen über ihre Beine und kniete sich dann neben sie. Was passierte eigentlich mit IHM? Da lag eine wunderschöne Frau, die dabei war den leidenschaftlichen Sex zu entdecken und ihn mit ihrem eigenen Körper zu erfahren. Sie war dafür bereit. Sie wollte es. Aber sie wollte es ohne einen Mann in sich aufzunehmen. Das würde später dazukommen. Dann würde sie ihren Körper noch besser kennen, würde genauer wissen was er, was SIE wollte und sich wünschte. Aus diesem Grund versuchte er seine Männlichkeit, sein eigenes Begehren hinten an zu stellen und sich ganz seiner Herausforderung zu stellen. Er hatte in seinem Leben nicht wirklich viele sexuelle Kontakte zu Frauen gehabt, hatte aber jedes dieser Erlebnisse auf besondere Art genossen und immer versucht dazuzulernen. Herauszufinden, was erfüllender Sex für eine Frau bedeutet, wie sie empfindet, was sie erregt und was sie vielleicht abstößt, wie sich die weibliche Lust, im Gegensatz zur männlichen, unterscheidet. Jede Frau war ja anders, hatte unterschiedliche Vorstellungen von berauschendem Sex. Er empfand es selber als außerordentlich spannend und aufregend immer wieder von neuem diese – meist heimlichen, unausgesprochenen - Wünsche der Geliebten zu entdecken. Das gelang natürlich nicht immer, aber wenn es der Fall war, dann resultierten dadurch hocherotische und sexuell ungemein befriedigende Begegnungen.

Und jetzt befand er sich hier, in einer unerwarteten Zweisamkeit, in seinem Schlafzimmer. Vor ihm lag in all ihrer Schönheit diese Frau, vormals noch seine Schülerin, die vor Lust bebte, deren Schoß buchstäblich nach Berührung schrie und den er jetzt zum sexuellen Leben wecken wollte.
Mit beiden Händen streichelte er ihre Oberschenkel. Langsam, zart und doch sehr bewusst. Immer tiefer gleitend. Mehr und mehr näherten sich seine Finger ihrem Schoß. Schon berührten sie zart ihre Schamlippen, die sich in der Zwischenzeit schon leicht geöffnet hatten. Er legte einen Finger auf ihren Damm und strich langsam aufwärts. Sie keuchte vor Erregung. Jetzt fühlte er an seiner Fingerspitze ihre Feuchtigkeit, die er auf den Schamlippen verstrich. Sie öffneten sich noch mehr. Wie die Blüte einer Rose, schoss es ihm durch den Kopf. Sanft schob er ihre Beine auseinander und kniete sich dazwischen. Er nahm die bereits angeschwollenen und rosafarben glänzenden Schamlippen behutsam zwischen seine Finger und knetete sie sanft. Mit der anderen Hand streichelte er ihren Venushügel.

„Ja…, so…, oh es ist himmlisch!“ Sie drängte sich ihm weiter entgegen.

Getränkt von ihrem Lustnektar glitten seine Finger immer tiefer in sie ein. Er meinte zu spüren, wie sie quasi eingesaugt wurden. Schon spürte er den Rand ihrer Vagina, der Ort, wo später einmal das erregte Geschlecht eines Mannes eindringen würde. Er streichelte weiter, auf und ab, erst langsam, dann ein wenig schneller, dann wieder langsamer. Er wusste, weiter oben war ihre Lustperle versteckt, das Zentrum der Lust, wo unter Umständen alles ganz schnell gehen konnte. Wenn man zu zielstrebig war. Doch er wollte ihren Höhepunkt herauszögern, wollte, dass sie betteln, ihn um Erlösung anflehen sollte. Doch davon wusste sie noch nichts. Als er spürte, dass seine Finger sich der Klitoris näherten – ihr Atem keuchte inzwischen – hielt er in der Bewegung inne und schaute sie an. Sie hatte die Augen geöffnet und er sah die Erregung in ihr Gesicht geschrieben. Die geröteten Wangen, kleine Schweißperlen. Der flackernde Blick zeigte ihm, dass sie sich unumkehrbar dem Orgasmus näherte. Er ließ seine Hand weiter ruhen, streichelte dann weiter, blieb wieder stehen. Sie keuchte, atmete immer tiefer. Die winzige Perle war inzwischen angeschwollen und er merkte, wie es unter seinen Fingern pulsierte.

„Ich werde jetzt weiter streicheln. Sie können so laut sein wie Sie möchten.“

Mit der einen Hand liebkoste er wieder ihre Brust. Zwei Finger der anderen Hand strichen jetzt um den Rand der Klitoris. Näherten sich immer mehr ihrem Zentrum. Wieder ein Lustschrei, lauter als zuvor. Unter seiner Fingerspitze nahm er wahr, wie ihre Lustperle sich jetzt versteifte. Wie ein Miniaturpenis, dachte er. Zwei, drei Mal streichelt er sie etwas fester, dann stoppte er abermals ohne den Druck zu vermindern. Er spürte wie sie pochte.

„Weiter, weiter…, bitte weiter!“

Seine Finger, inzwischen waren es drei, die in ihrem Saft badeten, hatten nun die delikateste Herausforderung. Sie mussten fühlen, ertasten, wahrnehmen, schnell oder langsam, wie druckvoll oder sanft das Streicheln von ihr gewünscht war. Ihr Stöhnen, Seufzen, Atmen, Wimmern leiteten ihn. Man musste nur gut zuhören. Als Musiker war das ja nichts Neues für ihn.

Und ja, er spürte unter seinen Fingern, wie das Instrument zum Klingen kam, wie es in Schwingung geriet, wie Musik entstand. Lustklänge, Erregungsharmonien, Sexrhythmus. Alles zusammen verschmolz in eine Liebessinfonie, die irgendwann in einem gewaltigen Schlussakkord ihren Höhepunkt erreichen würde. Und er war heute der Dirigent! Mit seinen Händen, seinen Fingern gestaltete er diese Kunstwerk. War ein orgiastisches Sexerlebnis nicht ein kleines Kunstwerk?

Jetzt kam gleich der Moment von dem es kein Zurück mehr gab. Den man einerseits herbeisehnt und auf der anderen Seite versucht so lange wie möglich hinauszuzögern. Wo süße Qual und Erlösung so nah beieinander liegen. Er streichelte weiter, diesmal mit mehr Druck, aber dafür langsamer. Ihr Atem ging noch schneller. Einmal noch hielt er inne, kurz. Sie schrie auf. Dann, mit beiden Händen (am liebsten hätte er derer vier gehabt) in ihrem Saft, in ihrer Lust, in ihrem wollüstigen Schoß, führte er sie zu dem Klimax, den sie sich vielleicht erträumt, erhofft hatte.

Ein Zucken, ein Aufbäumen, ein Zusammenkrümmen, alles gleichzeitig begleitet von einem lauten heiserer Schrei. Einmal, zweimal und noch einmal. Eine Hand lag schützend auf der heißen Yoni, die andere strich ihr zärtlich über ihre Stirn.

Eine Stunde später:

Sie stand vor ihm, frisch geduscht, angekleidet, fertig zum Gehen. Ihre Gesichtszüge waren ganz weich, die Augen hatten einen seltsamen Glanz und die noch etwas zerzausten Haare waren Zeugnis des vorangegangenen Liebesfestes.

„Auf Wiedersehen, mein Flötenlehrer und… Lusterwecker! Ich gehe als eine andere Frau als die ich gekommen bin. Ich danke Ihnen dafür!“

„Auf Wiedersehen, schöne Musikerin. Ich wünsche Ihnen Glück und Kraft für ihren Lebensweg! Und vergessen Sie eines nicht: Musik und Sinnlichkeit sind wie Zwillinge, autonom und doch untrennbar miteinander verbunden.“

Ein letztes Mal schauten sie sich tief in die Augen, dann drehte sie sich um und ging in die Welt hinaus.


Version vom 10. 12. 2015 15:33

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Ralph Ronneberger
Foren-Redakteur
Autor mit eigener TV-Show

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Werke: 65
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Metino
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Sorry!, aber hier ist wieder ein längst überholtes Klischee aufgearbeitet worden. Ich meine mal irgendwo gelesen zu Haben, dass es darum geht eine Geschichte mit erotischen Sequenzen zu Versehen und nicht einen vermeintlichen Akt darzustellen!

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