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Leselupe.de > Kurzprosa
Die Soll-Gebote der Aborigenes für flammarion und rote Socke
Eingestellt am 15. 09. 2001 10:18


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Ika
Hobbydichter
Registriert: Sep 2001

Werke: 4
Kommentare: 12
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1. Du sollst deiner eigenen Kreativität Ausdruck verleihen.
2. Erkenne, dass du Verantwortung trägst.
3. Von deiner Geburt hast du eingewilligt, anderen zu helfen.
4. Du sollst emotionale Reife erlangen.
5. Du sollst unterhaltsam sein.
6. Du sollst ein guter Verwalter deiner Energie sein.
7. Du sollst die Musik genießen
8. Du sollst nach Weisheit streben.
9. Du sollst Selbstdisziplin lernen
10. Du sollst beobachten, ohne zu urteilen.

Nun habe ich angefangen, diese Gesetze zu überdenken und sie in mein Leben zu holen.

1. Kreativität setzte ich mit Malen und Basteln gleich. Beides habe ich erfolgreich ausprobiert. Aber kreativ sein, heißt auch , sich selbst zum Ausdruck zu bringen. Ich bin auch kreativ, wenn ich jemanden tröste. Um eine Situation zu verstehen, bemühe ich mich zuerst , mich in die Person hineinzuversetzen und eine andere Sichtweise zu haben. So kann ich sie besser verstehen und kreativ trösten. Nicht einfach nur kluge Ratschläge verteilen. Auch höre ich gerne auf meine Intuition. Manchmal ist es klug, einfach nichts zu sagen und nur zuzuhören. Um Konflikte zu lösen und Chaos zu entwirren brauche ich auch Kreativität. Zuerst einmal habe ich alle starren Gedanken fallen gelassen. Flexibilität erleichtern das Zusammenleben. Ich brauche keine Modezeitschrift um mich einzukleiden, ich kleide mich so wie es mir gefällt. Ich trage die Haare so wie es mir gefällt. Es ist meine Art mich zum Ausdruck zu bringen.

2. Verantwortung . Begreifen wir, dass wir nur als Gast auf dieser Welt sind, dann begreifen wir auch, das wir dazu beitragen müssen,
die Welt zu erhalten . Jeder einzelne kann dazu beitragen.
Schon in kleinen Dingen fängt diese Verantwortung an.
Wie gehen wir mit unseren Tieren um? Wie gehen wir mit unserem Körper um? Wie gehen wir mit unseren Gedanken um?
All diese Verantwortung tragen wir. Alles was wir sagen und tun wird in eine Waagschale gelegt. Sie soll immer in Gleichgewicht sein. All dies erinnert mich an ein englisches Sprichwort:

Nothing is done, for not to be.

Dies bedeutet, nicht ist getan um nicht zu sein. Alles was wir tun hat seine Auswirkung.

3. Helfen- Dienst am Nächsten bedeutet, dass wir Hilfe leisten, Wissen teilen und dem Leben eines anderen Menschen positives hinzufügen. Begreifen wir, dass wir ein Teil einer Gemeinschaft sind.
Das Schicksal des Planeten Erde steht und fällt mit gemeinschaftlichem Handeln.

4. Emotionale Reife –Du sollst alle Gefühle durchleben, dabei reifen und erkennen was es bedeutet, menschlich zu sein. Dein Ziel liegt darin, deine Gefühle wachsen zu lassen, sie zu disziplinieren und auszuwählen. Du bist so glücklich, wie du es zulässt, hat ein berühmter Mensch dazu gesagt. Denken wir darüber nach.
Beziehungen und Geschehnisse sind Kreise. Sie beginnen, setzen sich fort und enden an irgendeinem Punkt. Wenn du emotional reifst, ist es nicht schwer, jeden Kreis zu schließen und keine offenen Enden, keine negativen Gefühle, zurückzulassen. Diese würden zu Krankheiten führen. Der einzige Weg, wie deine Seele mit deinem Bewusstsein in Verbindung treten kann, führt über Gefühle. Hast du Rückenschmerzen, solltest du dich fragen, wofür steht dieser Schmerz. Was will mein Körper mir sagen? Was kann ich tun, um etwas zu ändern.? Eine der wichtigsten Ausdrucksformen für die Gesundheit jedes einzelnen ist das Lachen. Durch Lachen und Heiterkeit kann der Körper gesund bleiben und gesundheitliche Probleme korrigiert werden. Lachen und Freude empfinden sollte
jeden Tag gefühlt werden. Humor beseitigt Schwierigkeiten.
Aber Aufrichtigheit ist der Schlüssel zu allem. Du kannst nicht die Wahrheit darüber suchen, wer du bist, warum du hier bist und wie gut dir das gelingt, wenn du nicht ausschliesslich die Wahrheit sprichst. Immer. Darüber habe ich lange nachgedacht. Ich glaube nicht , dass es so einfach ist, immer die Wahrheit zu sagen. Aber wichtig erscheint mir, ehrlich zu sich selbst zu sein. Wahrheit kann einfach verletzend sein. Zuerst musste ich lernen , die Wahrheit ruhig zu bringen. Die Wahrheit zu sagen ist schon richtig, aber nur wenn du deine Emotionen unter Kontrolle hast. Immer die Wahrheit zu sagen, erfordert eine Menge Mut. Manchmal verschweige ich lieber etwas, als einen anderen Menschen zu kränken. Ich versuche ein gesundes Mittelmass zu finden. Es ist trotzdem recht schwierig.


5. Unterhaltsam –Du sollst unterhaltsam sein. Dies hörte sich für mich zuerst merkwürdig an. Aber als ich es begriff, verstand ich sehr wohl, wie wichtig dies für uns alle ist.
Unterhaltung geschieht willentlich und ist dazu gedacht, die Erschöpften aufzuheitern, die Entäuschten zu besänftigen, die Kranken zu trösten, sie ist ein Ventil für kreativen Ausdrucks. Dich selbst zu unterhalten kann dazu beitragen, deine Selbstdisziplien zu stärken und emotional zu reifen. Die Kunst besteht darin, nur an positiven Unterhaltungen teilzunehmen, und du solltest dich selbst überprüfen, wie schnell die Gespräche ins negative abrutschen.
Daran habe ich sehr lange gearbeitet. Viele Menschen nahmen mich als seelische Müllhalte. Ich konnte gut zuhören und deshalb habe ich viele Gespräche geführt. Aber meisten hat der andere seinen Frust abgelassen und wollte nichts positives von mir hören. Er wollte nur seine Negativ-Haltung bestätigt haben“ Alle sind sie gegen mich.“
Ich habe versucht zu helfen, manchmal auf dem falschen Weg. Du musst dir nicht alles anhören. Frag einmal so einen Menschen, was er heute gutes erlebt hat, worüber er sich gefreut hat. Er wird dir keine Antwort geben können. Nimm dir einfach fest vor, heute mal das Gute zu suchen. Es wird dir gelingen. Suche die Freude.....

6. Verwalter deiner Energie

Alles in unserer Welt trägt Energie in sich, jedes Wort, jede Handlung, jeder Gedanke, auf den du dich konzentrierst. Wir können Energie nicht erschaffen und nicht zerstören, aber wir können sie nutzen, umwandeln und verändern. All dies ist die Gesamtenergie.
Deshalb ist es so wichtig, die Energie in positive Energie umzuwandeln. Viele Energie ist im Lauf der Jahre negativ geworden.
All die negativen Worte können wir nicht zurückholen. All die schlechten Taten nicht ungeschehen machen. Aber wir können diese Energie in gute positive Energie umwandeln. Deshalb sei ein guter Verwalter und versuche immer wieder soviel wie möglich positiv zu sehen, denken und Handeln.
All unsere Worte und Taten werden ein Teil der Schicht, die den Planeten umgibt. Mit der Zeit ist diese Schicht so angefüllt mit den Schreien von Opfern, mit Gewalttaten, mit egoistischen, begrenzten Gedanken, dass sich jetzt eine Schicht von Opferbewußtsein gebildet hat. Die Menschen auf der Erde finden es einfacher, diese Negativität anzuzapfen, als sie zu durchstoßen und darüber hinauszugelangen. Sich als Opferzu fühlen, anderen die Schuld zu geben und in Selbstmitleid zu schwelgen, verstärkt die negative Schwingung.

7. Musik- beeinflusst die ganze Menschheit. Die Energie der Musik kann heilsam sein. Sie kann auf Nerven und unseren Gemütszustand positiven Einfluß haben. Musik ist die Sprache deiner Seele. Sie ist die Stimme unseres Planeten, die die Verbindung zum Universum schafft.
8. Weisheit- Weisheit ist etwas ganz anderes als Wissen.
Wissen ist das Erlernte- Weisheit ist die Art, wie ein Mensch sein Wissen nutzt. Sie ist der willentliche, gewählte Entschluss, auf eine bestimmte Art und Weise zu handeln oder gar nicht zu handeln.
Du sollst nach weisem Handeln streben und daran denken dass alle Menschen Besucher , also Gäste dieser Erde sind. Alle Schöpfung kommt aus der selben EINEN QUELLE.


9. Selbstdisziplin – kann dir helfen deinen Körper gesund zu erhalten.Der Zustand der menschlichen Gesundheit ist ein Barometer, das uns den Gesundheitszustand der Erde anzeigt. Selbstdisziplin hält deine negativen Gefühle in Schach und ist hilfreich bei der Aufgabe Weisheit zu erlangen. Auch ist es notwendig Selbstdiziplin zu entwicklen, um eine innere Verbindung zwischen Körper und Seele zu erfahren. Wenn du auf dein Herz hörst, wirst du wissen, wann es genug ist. Lerne den Unterschied herauszuhören zwischen dem, was dein Kopf sagt, und der Botschaft deines Herzens. Die Botschaft des Kopfes ist ein Produkt der Gesellschaft. Das, was das Herz sagt, kommt aus dem Ewigen.

10. Beobachten, ohne zu urteilen. –
Dieses Kapitel hat mich sofort angesprochen und mir einen tollen Weg gewiesen. Ich habe lange gesucht, wie kann ich Wut und besonders Groll vernichten. Ich habe diese Gefühle trotz vergeben und verzeihen immer wieder bekommen. Durch Selbstdisziplin konnte ich sie unter Kontrolle halten, aber sie waren einfach immer noch da.Ich kämpfte immer noch zu oft mit tiefen Grollgedanken.
Ich suchte einen Weg, es gar nicht erst soweit kommen zu lassen.
Wie kann ich mit anderen leben, ohne verletzt zu werden ?
Also merkte ich mir zuerst einmal den Satz, du kannst keine Fehler machen. Im Begriff des Ewigen gibt es keine Fehler. Du hast eine Gabe bekommen und probierst sie aus. So geht es jedem Menschen. Also beobachte ich nur was gerade stattfindet. Ich kann dann entscheiden ob es für meinen Weg gut oder schlecht ist. Es bedeutet nicht, das mir das Verhalten oder das Handeln der Person gefällt.
Aber es bedeutet, dass ich kein Urteil über die Person fälle, dass sie unrecht hat. Es ist ihre Entscheidung- ihr Weg den sie geht. Es mag für sie richtig sein und ich brauche es nicht anzunehmen, weil es für mich nicht richtig ist. So kann ich meine Forderung jeden zu lieben aufrecht erhalten . Ihre Art gehört nicht auf meinen Weg. Ich sende ihr keine Energie, keine Worte, keine Handlungen und keine Gedanken. Wenn ich sie nicht verurteile – setzt sich auch kein Groll fest. Mir fällt dazu ein deutsches Wort ein – TOLERANZ –
Er lebt so wie er es für richtig hält. Ich lebe wie ich es für richtig halte. Ab und zu gehen wir ein Stück gemeinsam. Doch es kommt immer wieder mal vor, daß wir urteilen. Deshalb müssen wir auch lernen zu vergeben. Du sollst dir vergeben und dem anderen. Somit ist dein Kreis wieder geschlossen und du fühlst dich einfach wohl.
Beobachten hat auch etwas mit verstehen zu tun. Wenn ich in eine Situation komme, die mir nicht gefällt, jemand mich beleidigt, angreift u.s.w. versuche ich mich in die Person zu versetzen. Was geht in ihr vor? Wenn ich versuche sie zu verstehen - habe ich meist Mitleid und mein Zorn ist fort. Ich habe es schon sehr oft so gemacht und es hat immer so funktioniert.
Dies sind die 10 Gesetze der Aborigines. Schon kleine Kindern werden mit den Gesetzen bekannt gemacht. Die Eltern und alle in der Gemeinschaft leben den Kindern diese Gesetze vor. Doch leider ist heute durch den Einbruch der Weisen viel von der Kultur verloren gegangen. Doch immer wieder erforschen Weisen diese Kultur und viele Bücher wurden geschrieben. Z.B. Die Traumzeit und die Traumreisende von Marlo Morgan .

Dies ist der Originalauzug aus meinem Buch. Ich hoffe, es hat euch ein bischen gefallen.
Ganz liebe Grüße Ika






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Rote Socke
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo Ika,

haste gut gemacht dies unter Sonstiges zu posten. Sicher werden auch andere gerne die Gebote und Deine Gedanken dazu lesen wollen.
Ich habe mir alles auf die Festplatte gespeichert und werde es in Ruhe studieren.

Gruss
RS

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