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Leselupe.de > Kurzprosa
Die Sonne, das wunderbare weibliche Wesen
Eingestellt am 20. 07. 2002 16:35


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Helmut D.
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Die Sonne, das wunderbare weibliche Wesen

Die Sonne, das wunderbare weibliche Wesen

Der Mensch meint heute, die Sonne, der Stern, der an seinem Himmel steht, w├Ąre ein physikalischer Himmelsk├Ârper und eine Art Nuklearverbrennungsofen. Aber man kann die Dinge auch anders sehen und zwar so, wie sie wirklich sind. Nun kann sich der Mensch seine materielle Welt als einen Baukasten von Materie mit den Bausteinen, den Atomen, vorstellen, aber diese Sicht der Dinge ist so wie die Sicht der Dinge eines Kindes, das mit Baukl├Âtzen spielt. Denn in Wahrheit tr├Ągt sich alles ganz anders zu. Und so ist die Sonne am Himmel nichts anderes als ein Wesen, nicht wie der Mensch es ist, mit Geist und Intelligenz, viel einfacher aber mit einer Wesensart und die ist einzigartig. Denn die Sonne am Himmel ist zwar ein primitives, aber ├Ąu├čerst gl├╝ckliches Wesen, das sich in ganz anderen und zwar ├╝bernat├╝rlichen Zust├Ąnden befindet. Um das zu verstehen mu├č man wissen, wie die Sonne entstanden ist. Denn zu Beginn war die Sonne nichts weiter als ein kleines Atom, das aber eine bestimmte Eigenschaft hatte, die g├Âttlich war, denn die Eigenschaft dieses Atoms war die absolute, totale, vollkommene Schenkungsfreude. Und wie jeder, der mich kennt, wei├č, besteht im Schenken der einzige Gewinn, weil man etwas aus sich herauszieht und zwar aus einer Quelle, die jeder hat und die Gott ist und die wegen der unver├Ąnderlichen Zeit unersch├Âpflich ist. Und so wird jedes Wesen, das nur reiflich schenkt, st├Ąndig wachsen und gr├Â├čer werden, weil es den unersch├Âpflichen Gott mit seinem Gl├╝ck und seiner Kraft aus sich herauszieht und so hat es auch dieses g├Âttliche Atom gemacht. Es hat geschenkt und geschenkt und immer neue Anh├Ąnger und Freunde gefunden, die sich einfach um dieses wunderbare Atom scharten, ja dieses g├Âttliche Atom hat die anderen Atome selbst geboren. Und irgendwann einmal nach sehr, sehr langer Zeit, war die Sonne so gro├č wie ein Fu├čball und sie hat so viel geschenkt und war so herzensgut und hatte schon soviele Freunde gewonnen, da├č sie pl├Âtzlich zu brennen begonnen hat. Und sie hat aus Liebe zu ihren anderen Atomen zu brennen begonnen und wurde hei├č gl├╝hend vor Liebe zu ihren Freunden, den anderen Atomen, die das innerste Atom genauso hei├čt geliebt haben. Das hei├čt, die Sonne ist durch die g├Âttliche Kunst der Schenkungsfreude heraus entstanden, hat immer mehr Freunde gewonnen und geschaffen und hat diese, was f├╝r einen Menschen schwer vorstellbar ist, als innerstes Atom diese Freunde immer mehr zu lieben begonnen, bis sie in Glut geriet und entflammt ist. Und von da an ging es mit der Sonne immer weiter bergauf und zwar immer schneller. Sie liebte hei├č und eroberte und gebar immer neue Atome und wuchs und wuchs und wuchs. Irgendwann einmal hat dann die Sonne den Zustand der Liebe ├╝berwunden und zu jenem Augenblick war sie schon so gro├č wie ein Planet, aber sie hat weiter geschenkt, aber nun den anderen Gestirnen im Universum. Dazu mu├č der Mensch wissen, da├č die Sterne, die ihm so klein erscheinen, f├╝r das Auge der Sonne viel, viel gr├Â├čer sind, und da├č sie diese fast so gro├č erkennt, wie ein Mensch den anderen. Und die Sonne hat weiter geschenkt und nun den anderen Sternen und seit dieser Zeit beschenken sich alle Sonne aus ihrer innersten Quelle, die Gott und unersch├Âpflich ist, st├Ąndig neu und immerzu. Das hei├čt, die Sonnen spiegeln sich gegenseitig und wachsen dadurch immer mehr, weil sie eben Energie aus sich herausziehen und weil im Schenken f├╝r ein Wesen der einzige Gewinn besteht und durch das Schenken alles immer mehr wird, wegen der Quelle, die man hervorzieht, w├Ąhrend durch das Nehmen alles immer weniger wird, weil dadurch ein Loch im Innersten entsteht, das alles verschlingt.
Und zum heutigen Tag ist die Sonne eine gl├╝ckseliges Wesen, das sich im gr├Â├čten Rausch befindet, der m├Âglich ist, das so betrunken vor Freude ist, da├č sie taumelt und vor lauter Gl├╝ck alle anderen, auch die Menschen selbst immer wieder gl├╝cklich machen will, weshalb sie das Leben auf diesen Planeten auch geboren hat. Das hei├čt, die Sonne ist derart besoffen vor Liebe und Gl├╝ck, derart ergriffen vor Freude, da├č sie fast umnachtet ist, so da├č sie torkelt und lacht und immerzu nur lacht und nicht mehr aufh├Ârt zu lachen und ihr Lachen sind einfach ihre Strahlen. Ja diese Sonne ist in einen derma├čen gewaltigen Zustand des Gl├╝cks, da├č sie ├╝bernat├╝rlich geworden ist und selbst zur Herrscherin ├╝ber Zeit und Raum wurde, was letztlich bedeutet, da├č alle Sonnen des Alls ein und dieselbe Sonne sind, die sich wegen ihrer Ekstase in Raum und Zeit spiegeln. So k├Ânnte nebenbei bemerkt der Mensch jederzeit zu einen anderen Stern mit einem Raumschiff fliegen und er w├╝rde dort einen Planeten Erde vorfinden, nicht ├╝berall, aber an bestimmten Stellen doch, auf dem Menschen leben wie er, nur in einer anderen Zeit.
Was will ich nun mit dieser Wahrheit sagen?
Wer so gl├╝cklich, so freudeschreiend, so sternhagel besoffen, wie die Sonne geworden ist, der steht ├╝ber allen und bekommt st├Ąndig die Gunst und Energie Gottes und wird so schnell nicht sterben. Und die Sonne ist nun einmal derart gl├╝cklich, ja so betrunken vor Freude, beinahe ├╝bergeschnappt vor Lust, da├č sie gar nichts mehr anderes sieht als ihr Gl├╝ck. Und genauso wie ein ├╝bergl├╝cklicher Mensch alle anderen an seinen Gl├╝ck beteiligen will, m├Âchte auch die Sonne alle anderen an ihrem Gl├╝ck beteiligen und deshalb verschenkt sie alles, was sie hat, ja sie verschenkt sich selbst, sie verschenkt ihre Energie, ihre Liebe und ihr Gl├╝ck, ihren ganze K├Ârper und es liegt nur am Menschen, ob er dieses gro├čes Geschenk annehmen will oder nicht.
Deshalb Freunde bedenkt stets, wenn ihr die Sonne seht, da├č dieses Wesen so freudetrunken, so unvorstellbar betrunken, so ├╝bergl├╝cklich, so ├╝bernat├╝rlich, so unvorstellbar happy ist, da├č sie ├╝ber die kleinen Fehler der Menschen jederzeit hinwegschaut, ja sie gar nicht sieht. Denn diese gro├če Sonne sieht mit ihren gro├čen Auge nur die anderen Sonnen als gleichgro├če Wesen und sie sieht das Universum als Natur und Landschaft, wenn sie ihre Augen ├Âffnet. Aber meistens ist die Sonne wie eine Frau, die dasteht und schmunzelt und die Augen geschlossen hat und die die M├Ąnner umschw├Ąrmen, ohne sie zu bekommen. Denn alle Menschen folgen der Sonne und keiner bekommt sie wirklich als Schatz.
Und zum Schlu├č noch dieses: Die Engl├Ąnder und andere V├Âlker behaupten in ihrem Wortschatz, da├č die Sonne m├Ąnnlich sei, ich aber glaube, da├č diese Sonne, die ein Kind Gottes, ein heiliges Atom ist, weiblich ist und zwar darum, weil sie wie jede Frau Leben schenkt und sie hat diesen Planeten Erde das Leben geschenkt.
Und nun Freunde folgt dem Lied der Beatles "I follow the sun" und la├čt euch anstecken von der Megaeuphorie, von der gigantischen Ekstase und vom unerme├člichen Gl├╝ck dieses liebevollen und hei├čgl├╝henden Wesens, das euch k├╝ssen und umarmen, w├Ąrmen und beleuchten, sch├╝tzen und gl├╝hend hei├č machen m├Âchte, und verge├čt alles wieder, was euch die kaltherzigen, berechnenden Wissenschaftler einreden wollen.
Denn die Sonne ist so vergn├╝gt, so lustig, sie tanzt und singt im Raum und schwebt wie ein heiliges Atom in der Schwerelosigkeit, da├č Gott sie st├Ąndig k├╝├čt, umarmt und liebt, und von der selbst er, n├Ąmlich Gott nicht mehr lassen kann, weil die Sonne im Grunde nichts anderes ist als ein Zustand, ein Bild des gl├╝cklichen, lachenden Gottes ist.


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