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Leselupe.de > Kindergeschichten
Die Sternenprinzessin
Eingestellt am 02. 04. 2004 20:02


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pipi-barfuss
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: Aug 2003

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Die Sternenprinzessin

Es war einmal eine Sternenprinzessin. Sie lebte mit ihren Eltern hoch oben am Himmel, gleich rechts neben der Milchstrasse. Die Prinzessin Sina fuhr oft mit ihren Freundinnen die Milchstraße entlang. Dort hatte sie viele Freunde.
Sina war lustig und vergnĂŒgt, jedermann mochte sie gerne. Sie strahlte von allen Sternen am hellsten und schönsten und wurde bewundert und verehrt.
Das es aber jemand gab der Sina auf Schritt, Tritt und Flug verfolgte, wusste Sina nicht.
Es war der graue Komet Hector, der die Prinzessin beobachten ließ. Hector konnte es nicht ertragen, dass er nur die schwachen Sterne in seinem Reich besaß.
Er wollte das Reich von Sinas Eltern noch dazu.
Das Reich war sehr groß,denn sie waren sehr wohlhabend. Die schönsten und hellsten Sterne leuchteten fĂŒr sie.
Deswegen wurde Sina verfolgt.
Hector hatte unterdessen einen gefĂ€hrlichen Plan mit seinem OberwĂ€chterstern ausgeheckt. Hector wollte in einem gĂŒnstigen Moment Sina entfĂŒhren.
Man konnte sein grausames Lachen weit hören,wenn er an die Gesichter von Sinas Eltern dachte.
Hector wollte die Prinzessin gegen das Sternenreich eintauschen. Aber wer ihn kannte, wusste, dass er das Reich und Sina noch dazu behalten wollte, um sie zu seiner Frau zu machen.
Er hatte Gefallen an ihr gefunden. HĂ€tte Sina nur davon gewusst,sie hĂ€tte die besten Sternsoldaten aus ihrer Armee mitgenommen, auf ihrem Flug durch die Milchstraße. So war sie völlig unwissend und flog umher.
Komet Hector wusste aber nicht das es jemanden am Himmel gab, der schon lange in Sina verliebt war. Er himmelte sie von weitem an. Es war Prinz Micha von Mond, eine stolze Erscheinung. Seine Freunde Gewitterhall, Donnerkarl, Sturmwind, Hagelnix, Blitzefix und Regenschauer verehrten ihn.
Sie standen ihm immer mit Rat und Tat zur Seite. Prinz Micha beobachtete schon eine ganze Weile, dass Hector die schöne Sternenprinzessin beobachten ließ.
Könnte er ihr doch nur helfen und sagen wie lieb er sie hat. Micha war traurig, denn er konnte nicht einfach zu ihr fliegen, denn ein Weg war ihm vorgegeben. Er drehte sich um die Erde, immer in derselben Richtung. Seine Freunde merkten schon bald wie betrĂŒbt er war.
“ So geht das aber nicht weiter,“ schimpfte Hagenix.
“ Wenn du nicht sagst, was du hast, können wir dir auch nicht helfen,“ warf Blitzefix ein.
“ Ach,“ seufzte Prinz Micha , „ich beobachte schon eine Weile, wie die Prinzessin Sina von Komet Hector beobachtet wird. Der hat bestimmt was Schreckliches vor.
Ich weiß einfach nicht wie ich ihr helfen kann.“
Eine kleine TrĂ€ne lief ĂŒber das runde Mondgesicht.
Seine Freunde schauten sich ratlos an.
Da hatte Sturmwind plötzlich eine Idee. Sie rĂŒckten dichter zusammen und heckten einen cleveren Plan aus.
Unterdessen flog Sina allein die Milchstrasse entlang, Sie war auf dem Weg nach Hause. VergnĂŒgt trĂ€llerte sie ein Liedchen.
Plötzlich schossen Hectors OberwÀchtersternsoldaten auf sie zu und kreisten sie ein.
Sina wurde ganz blass vor Schreck.
“ Mitkommen!“, erwiderte einer von ihnen mit ernstem Gesicht.
Wa ,wa..“ „Mund halten!“ wurde Sina unterbrochen. Es gab kein Entkommen, die Arme musste mit, ob sie wollte oder nicht.
Der graue Komet Hector erwartete sie schon. “So mein kleiner Stern, nun wollen wir doch mal sehen was du deinen Eltern wert bist. Ha , Ha, Ha.”
Er schickte am nĂ€chsten Morgen seinen SternĂŒberbringer in Sinas Reich mit der Nachricht, er habe Sina entfĂŒhrt und wollte das Königreich gegen sie eintauschen.
Die Königseltern waren sehr erschrocken, stimmten dem Vorschlag aber zu.
Was war schon ein Königreich? Hauptsache sie wĂŒrden ihre Tochter gesund und munter zurĂŒckbekommen. Der SternĂŒberbringer flog zu Hector zurĂŒck und richtete die Botschaft aus.
“ Ha, Ha, Ha,“ lachte Hector durch die Stille.“ Sie werden sich umschauen, was sie bekommen. Rausgeworfen werden sie hier. Das gibt einen Spaß. Ha, Ha, Ha!“
Am nĂ€chsten Tag flogen sie los, Hector voran, die Prinzessin, von OberwĂ€chtersternen umringt, hinterher. Sie flogen um den großen BĂ€ren, bei dem kleinen bĂ€ren bogen sie links ab. Am siebten Stern der Milchstraße hielten sie an.
Sinas Eltern waren noch nicht am vereinbartem Treffpunkt, wo die Übergabe stattfinden sollte.
“ Na gut,“ knurrte Hector böse,“ warten wir noch ein bisschen.“
“ Sie kommen!“ rief ein OberwĂ€chterstern. Man sah von weitem viele Sterne heranschweben. “Klappt ja gut, “dachte Hector.
Vorneweg flog der Sternenkönig mit seiner Frau, dahinter folgten die restlichen Sterne aus seinem Reich. Es waren so viele, dass sie wie eine große Sternenwand nĂ€her kamen. Hector freute sich diebisch und flog ihnen ein stĂŒck entgegen.
“ Wo ist meine Tochter?,“ fragte der König besorgt.
Komet Hector winkte seinen WÀchtern, die langsam mit der Sternenprinzessin nÀher heran flogen.
“ Hallo mein Kind, wie geht es dir?“, fragte Sinas Vater besorgt. Sina schaute ihn aus Ă€ngstlichen Augen an. Der Vater zwinkerte ihr heimlich zu.“ Ich gebe ihnen meine Sterne und sie mir meine Tochter“. Er streckte ihr die Hand entgegen.
“ Moment, nicht so schnell“. Hector wurde nervös. Die OberwĂ€chtersterne rĂŒckten auf einen Wink nĂ€her. Hector ließ Sina mit ihrem Vater alleine und betrachtete aufmerksam die Sternenwand. Die Habgier leuchtete aus seinen Augen.
Plötzlich ertönte ein Pfiff, und er drehte sich ĂŒberrascht herum.
Es wurde nebelig. Regen prasselte herab, Blitze zuckten, Donner grollte. Sturm kam auf.
“ Sina schnell !“, rief ihr Vater und setzte sie auf eine Sternschnuppe.“ Fahr los!“ Sina wollte losfahren doch ein OberwĂ€chterstern hielt sie fest. Sie riss sich los, ein Zacken brach von ihrem Stern ab. Pfeilschnell sauste die Sternschnuppe mit ihr davon.
Als Sina die Augen aufschlug, lag sie zu Hause in ihrem Bett.
“ Wo bin ich? Was ist passiert?“, fragte sie verwirrt.
“Komet Hector hatte dich entfĂŒhrt und wollte dich gegen unser Sternenreich eintauschen. Wir wussten aber das er dich behalten wollte.“ Sina bekam eine GĂ€nsehaut bei dem schrecklichen Gedanken.“ Du hattest GlĂŒck das es einen aufmerksamen Verehrer gibt, der dies alles beobachtet hat. Es ist Prinz Micha von Mond. Er hat uns seine Freunde zu Hilfe geschickt. Sie waren hinter der Sternenwand versteckt. Bei der Flucht allerdings brach ein Zacken von deinem Stern ab aber die Doktorsterne haben ihn mit Sternstaub wieder operiert.
Es ist alles in Ordnung“, erzĂ€hlte der Sternenkönig seiner Tochter.“ Was ist mit Hector und Prinz Micha?“, wollte Sina wissen.
“Hector wurde vertrieben, er kann nie wieder hierher kommen. Schau draußen leuchtet Prinz Micha von Mond.“ Sie schaute heraus und sah die stolze Erscheinung von Micha.“ Er hat schöne Augen“, dachte sie.
“ Papa ich möchte ihn kennen lernen. Darf ich morgen hinfliegen?“. “NatĂŒrlich“.
Am nÀchsten Morgen machte Sina einen Besuch bei Prinz Micha von Mond. Sie verstanden sich auf Anhieb, redeten, lachten.
Nach einem halben Jahr wurde Sina seine Frau.
Wenn du raus schaust, siehst du neben Prinz Micha von Mond einen Stern leuchten, das ist die Sternenprinzessin Sina. Um sie herum leuchten ihre Sternenkinder.
Alle leuchten glĂŒcklich und zufrieden am Himmel.


__________________
Lebe den Augenblick,auch wenn du mit einem Bein schon in der Zukunft stehst und mit dem anderen noch in der Vergangenheit

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