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Leselupe.de > Experimentelle Lyrik
Die Stimme meines Samstagsmorgens
Eingestellt am 21. 02. 2004 08:57


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Heidrun
AutorenanwÀrter
Registriert: Nov 2002

Werke: 6
Kommentare: 29
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VerkehrslÀrm wie eh und je aber doch anders, weil er mich heute nichts angeht.
Ich muss heute nicht stĂ€ndig an roten Ampeln stehen oder mich ĂŒber andere Ă€rgern, die scheinbar keine Verkehrsregeln kennen.

GerĂ€usche eines vorbeifahrenden Kinderwagens, Eltern die sich ĂŒber AlltĂ€gliches unterhalten.

Der Wirt vom Bistro stellt seine Tafeln raus, sicher mit den Angeboten zum Mittagstisch.

Der ZeitungsverkĂ€ufer vom “Biss”, der sprechen kann, sei es auch nur mit sich selbst ĂŒber die Menschen welche vorĂŒber gehen. Ich habe ihn sonst immer nur als einsamen Menschen mit wahrscheinlich trauriger Vergangenheit wahrgenommen.

Musik aus einem Fenster, die ich nur hören kann weil ich Zeit habe, Zeit zum Verweilen weil heute Samstag ist.

Und mein GefĂŒhl trotz all dem LĂ€rm ist GlĂŒck.
GlĂŒck dabei zu sein,
dazuzugehören zu diesem Bild.

Die Freiheit zu haben, entscheiden zu können ĂŒber diesen noch jungen Tag.

Es ist mein Tag.


Geschrieben bei einem Literaturwochenende der Volkshochschule im Februar 2004 zum Thema Wahrnehmungsebenen. Ich hatte mich fĂŒr hören entschieden.




"Das Universum ist erfĂŒllt von grenzenloser KreativitĂ€t.
Ich ziehe sie an wie ein Magnet.
Mein Geist und meine TrÀume öffnen sich ihr.
Sie fließt in mich wie ein Strom klaren Wassers."

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Papyrus
Guest
Registriert: Not Yet

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GefÀllt mir


einfach nur rumstehen in der Stadt

auch eins meiner hobbies

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Bernd
Foren-Redakteur
Routinierter Autor

Registriert: Aug 2000

Werke: 2247
Kommentare: 11063
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Hallo, Heidrun, es ist ein interessantes Werk, rhythmisch wohl durchdacht,allerdings mit eigenwilliger Zeichensetzung.
Es geht um das Hören, um das Wahrnehmen der Umwelt mit den Ohren. Interessant zum Schluss: Der Gesichtssinn wird zum Vergleich herangezogen: "... dazuzugehören zu diesem Bild."

Sind die Kommafehler Absicht? Wenn nein, meine VorschlÀge (ohne Garantie auf VollstÀndigkeit - und zum Teil gibt es andere Varianten):

VerkehrslÀrm wie eh und je - aber doch anders, weil er mich heute nichts angeht.
...
Der ZeitungsverkĂ€ufer vom “Biss”, der sprechen kann, sei es auch nur mit sich selbst ĂŒber die Menschen, welche vorĂŒber gehen. ...

Musik aus einem Fenster, die ich nur hören kann, weil ich Zeit habe, Zeit zum Verweilen, weil heute Samstag ist.

Und mein GefĂŒhl trotz all dem LĂ€rm ist GlĂŒck.
GlĂŒck, dabei zu sein, (zur KlĂ€rung der Satzstruktur)
dazuzugehören zu diesem Bild.

__________________
Copy-Left, samisdada, Dada Dresden

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Estrella fugaz
Manchmal gelesener Autor
Registriert: Jan 2010

Werke: 77
Kommentare: 1836
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Liebe Heidrun,

das Seminar war gewiss sehr aufschlussreich. Wahrnehmungsebenen, wie spannend. Was mir - außer dem Text natĂŒrlich - gefĂ€llt, ist die Formatierung. So hat jeder Absatz seine besondere Aussagekraft. Man kann Durchatmen und dann weiterlesen. Ich empfinde es jedenfalls so. Du hast sehr aufmerksam hingehört und die GerĂ€usche in dir aufgenommen, um sie so rĂŒberbringen zu können.

quote:
Die Freiheit zu haben, entscheiden zu können ĂŒber diesen noch jungen Tag.

Es ist mein Tag.

Ja, liebe Heidrun. Sich jeden Tag sagen: Es ist mein Tag! Niemand hat so einen Tag, wie ich.

Erfreute GrĂŒĂŸe,
Karin
__________________
Ich schließe meine Augen, um zu sehen. (Paul Gauguin)

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Sta.tor
Foren-Redakteur
HĂ€ufig gelesener Autor

Registriert: Feb 2002

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M O D E R A T I O N

wie ich schon Bernd mitteilte, handelt es sich hier nicht um ein Anfangswerk unserer geschÀtzten Heidrun D., sondern um ein Werk einer, seit vielen Jahren inaktiven Userin namens Heidrun.

Viele GrĂŒĂŸe
Sta.tor


__________________
schlimmer geht immer

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