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Leselupe.de > Kurzprosa
Die Streuner
Eingestellt am 04. 07. 2002 00:30


Autor
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schumpo kaladze
Schriftsteller-Lehrling
Registriert: Jun 2002

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Der Weg war noch ziemlich weit, und seinem Esel schienen die Kräfte auszugehen. Also machten sie eine Pause, in der sie sich beide am guten Wasser einer Waldquelle labten. Sie waren schon sehr lange unterwegs und stanken.

Als die dann den Wald verließen und die Ebene erreichen, nahm der Mensch einen Ebenenstein und baute ein Instrument daraus. Dann streichelte er noch das schäbige Fell seines Esels, und sie konnten weiterziehen.

Bald erreichten sie das n√§chste Dorf. Der Mensch gab ein Konzert, wo er brutale, trommelfellzerkratzende Musik vorf√ľhrte. Mit Schimpf und Schande wurde er aus dem Dorf gejagt.

Zutiefst irritiert und desillusioniert setzte er sich nieder und ruhte. Dann verkleidete er sich als ein dreibeiniges Schwein mit einem Holzbein, ging zur√ľck in das Dorf und stahl 3 Kinder. Der Mensch hatte vor die Kinder in Mailand zu verkaufen. Um sie besser transportieren zu k√∂nnen, schob er sie in den Esel.

Er dachte √ľber die restliche Route nach. Schottland, Attnang-Puchheim, Bukarest, und dann geradeaus bis zum Platz. Am Nachmittag d√ľrften sie dort sein. Der Mensch streichelte noch mal z√§rtlich den Esel, der den Kindern mit seiner Milz ein paar sch√∂ne Geschichten erz√§hlte. Die Kinder lauschten fasziniert, und keinem der Kinder wurde schlecht im Esel.

Der Mensch musste pl√∂tzlich an seinen alten Freund denken. Dieser war ein alter, deformierter, sehr √ľbergewichtiger und starker Mann, der Norb genannt wurde. Ach. was hatten sie f√ľr wundervolle Zeiten miteinander verbracht. Durchs ganze Land sind sie gezogen, der Mensch, der Esel und der Norb.

Der Mensch versank in Erinnerungen. Wie viele staubige Pfade haben sie gemeinsam beschritten. Der Mensch immer voran, hinter ihm der Esel, der den praktisch bewegungsunfähigen Norb in einem relativ kleinen Wagen zog. Der Wagen wackelte ein bisschen, während Norb drinnen saß und an seiner Wurst lutschte.

Der Norb hatte eine Käsekrainer, die er immerfort lutschte. Alle paar Minuten rieb er seine Wurst an dem Esel. Dieser hatte prinzipiell nichts dagegen, bis er aber eines Tages eine Käsekrainer-Allergie bekam. Da mussten sie sich trennen. Der Abschied war ein schwerer, aber das Leben ist kein leichtes.

L√§rm riss ihn in die Gegenwart zur√ľck. Sie waren da. Auf dem Platz herrschte gnadenloses, reges Treiben. Sogar ein Zirkus war da.

Oh, was sieht der Mensch denn da? Kann das denn wahr sein? Er konnte seinen Augen nicht trauen! Norb! Oh, lang vermisster Norb! Der Mensch sah seinen lieben Freund wie er in einem Käfig saß und traurig an seiner Wurst lutschte.

Der Mensch st√ľrmte ohne zu z√∂gern zum K√§fig, befreite seinen Freund, verpr√ľgelte den K√§figbesitzer und furzte einige male pr√§chtig.

Der Mensch und der Norb umarmten sich innig und waren vereint. Dann ging der Mensch und tauschte die drei Kinder gegen einen Esel mit Wagen um. Die Kinder streichelten den Esel zum Abschied.

Der Mensch, der Norb und die zwei Esel stahlen eine Menge zu essen und zogen weiter. Wenn man genau hinsah, konnte man erkennen wie Norb ein wenig zitterte.

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Pennywise
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Aha !

Tut mir leid, aber mehr fällt mir zu der Geschichte nicht ein. Keine erkennbare Handlung, kein Konzept und von Story keine Spur.
Leider auch nicht witzig oder interessant.
Ich frage mich, was du damit ausdr√ľcken willst.
Unterhaltungswert ist jedenfalls keiner zu erkennen.

Gruß,

Penny
__________________
Phantasie ist der Motor der Emotionen.

http://www.free.pages.at/matthias-laske

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