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Leselupe.de > Gereimtes
Die Süßlupine
Eingestellt am 18. 05. 2007 09:21


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JoteS
Foren-Redakteur - tippende Inquisition
Manchmal gelesener Autor

Registriert: Oct 2003

Werke: 409
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Die Süßlupine

An meinem Stoff sollt ihr ersticken
Meine Wurzeln machen Dung
Doch versteh' ich nichts vom Ficken
Nie im Leben war ich jung

Farbreich ziere ich den Acker
Meine Wurzeln reichen tief
Und nur ein Korinthenkacker
Stört sich an dem süßen Mief

Ja, ich habe viele Jünger
Ich bin Futter
Ich bin Dünger

Ja, die Kuh und auch die Biene
Lieben mich
Die Süßlupine

__________________
Oh lodernd Feuer! (Ustinov als Nero)

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SuracI
Festzeitungsschreiber
Registriert: Jan 2004

Werke: 54
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Sorry, aber dieses Gedicht gefällt mir persönlich nicht im Geringsten.
Als erstes seien die beiden Wörten "Ficken" und "Korinthenkacker" genannt, an denen ich mich störe. Sie haben meiner Meinung nach nichts in Gedichten verloren.
Das Metrum wechselt, was allgemein viele stört, auch Dich, mich jedoch nicht, wenn es sich flüssig lesen lässt. Zudem kann man die erste Zeile als Auftakt werten.
Dann kommt in der dritten Zeile ein Bezug, den ich nicht finde. "Doch" Auch wenn Zeile drei und vier umgedreht wären, könnte man zwar das "doch" zuordnen, doch finde ich es unpassend im Kontext. Zudem lassen sich die Zeilen nicht flüssig addieren. Es wird eine an die andere gereiht, ohne dass ein Fluss entsteht. Was sollen sie aussagen? Sie füllen den Raum mit Leere auf.
Zudem die Frage: Warum war sie nie im Leben jung? Sie stand schließlich nicht von jetzt auf gleich ohne Entwicklung da.

Der erneute Beginn mit Meine Wurzeln ist ok.
Ein Korinthenkacker ist ein rechthaberischer Pedant, nichts, was in dem Zusammenhang mit dem süßen Mief logisch erscheinen würde. "süßer Mief" könnte ein Bild sein, das von mir stammt. Solche Bilder verwende ich oft und sie werden von manchen kritisiert. Die folgenden Zeilen sind wieder irgendwie dem Zusammenhang entrissen.
"süßer Mief" ist wohl das Einzige, was mir an dem Gedicht gefällt.

ich mache es nun in Stichpunkten:
- zu viele Fragen.
- zu viele verwirrende Sprünge.
- zu ordinäre Ausdrücke
- zu wenige Zusammenhänge.

Dies ist ein Gedicht, was mir persönlich überhaupt nicht gefällt.

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Aragorn
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: Jun 2004

Werke: 23
Kommentare: 464
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In meinen Augen ein recht gelungenes Werk.
Wobei ich verstehe, daß es Leute geben mag, die das "Ficken" in Gedichten etwas stört, da sie z.B. meinen, daß das "Ficken" halt etwas Erhabenes sei, das nicht um des "Fickens" willen erwähnt werden solle, weil "das Ficken an sich" nun mal seine spezielle Qualität habe.

Trotzdem sollten ebenjene "Ficken-kritische" Zeitgenossen erkennen, daß Dramaturgie und Rhythmus hier "selten gut" zusammenpassen ...

Haben sie aber nicht ...

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