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Leselupe.de > Erotische Geschichten
Die Tee-Geschichte
Eingestellt am 05. 12. 2003 13:21


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iehf
Schriftsteller-Lehrling
Registriert: Nov 2003

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hallo zusammen,
ich habe eine ganze weile ├╝berlegt, ob ich meinen text hier einstellen soll. aber die sehr konstruktiven und hilfreichen tips, die zu anderen beitr├Ągen hier gegeben wurden, haben mich ├╝berzeugt
ich hoffe, dass auch mein beitrag hier lebhaft kritisiert wird - ich bin nicht aus zucker
hier also meine erste ver├Âffentlichung:

Die Tee-Geschichte

Tee aus dem Beutel

Maike lief ziellos durch die Stadt. Eigentlich wollte sie heute einen gem├╝tlichen Einkaufsbummel unternehmen, sich etwas Gutes g├Ânnen, mal so richtig ausspannen - allein. Aber, nachdem es an jedem einzelnen Tag der letzten Woche allerbestes Wetter war, regnete es nun und es wehte ein ungem├╝tlicher Wind. Mitten in der tr├╝ben Innenstadt schlenderte sie von einem Kaufhaus ins andere. Aber in keinem fand sie etwas. Egal in welches ihrer Lieblingsgesch├Ąfte sie ihr Weg f├╝hrte: nichts. An einer Bank, an der sie vorbeikam, hing ein Thermometer. 13┬░C zeigte es an.

Maike fr├Âstelte und beschloss, diesen absolut misslungenen Tag mit einer hei├čen Schokolade zu beenden. Das erste beste Stra├čencaf├ę, dass ihr begegnete war das \"rue carl\". Sie trat durch die T├╝r ein und schlenderte zur Garderobe. W├Ąhrend Sie ihre Jacke aufh├Ąngte, wanderte ihr Blick ├╝ber die Tische. Die K├Ąlte hatte offenbar auch viele andere Spazierg├Ąnger ├╝berrascht und s├Ąmtliche Tische waren besetzt. Also ging Maike zum n├Ąchstgelegenen Tisch mit einem freien Platz und fragte h├Âflich: \"Entschuldigung, ist hier noch frei?\"

Am Tisch sa├čen zwei junge M├Ąnner die, bis zu Maikes Unterbrechung, in ein reges Gespr├Ąch vertieft waren. Der eine war gro├č, dunkelhaarig und gut aussehend. Er hatte schwarze Augen, die unter seinen dichten Augenbrauen gl├Ąnzten. Ein Seidenhemd, ein auff├Ąlliges Halsband aus Lederschn├╝ren und eine gro├če Armbanduhr komplettierten sein Outfit. Der andere hinterlie├č auf Maikes schnellen Blick hin, einen v├Âllig anderen Eindruck. Er trug ein weit ge├Âffnetes, dunkelblaues Hemd ├╝ber einem wei├čen T-Shirt. Seine blasse Haut und sein zur├╝ckhaltender Blick lie├čen ihn neben seinem Tischnachbarn unscheinbar wirken, ja fast verschwand er neben ihm.

Er war es jedoch, der seinen Tischnachbarn mitten im Satz kurz unterbrach und Maike anl├Ąchelte: \"Bitte\", sagte er knapp und zeigte auf den freien Stuhl neben sich. Dann widmete er seine Aufmerksamkeit wieder dem Gespr├Ąchspartner.

Maike blickte sich im Caf├ę um. Alle G├Ąste plapperten wild durcheinander. Zu gerne h├Ątte sie in einer Einkaufst├╝te ihre Neuanschaffungen in Augenschein genommen, ein Buch gelesen oder ├╝berhaupt irgend etwas getan. Aber sie hatte au├čer ihrer Handtasche nichts bei sich, mit dem sie sich besch├Ąftigen k├Ânnte. Als die Bedienung kam, bestellte Maike eine gro├če Schokolade mit Sahne.

Das Gespr├Ąch am Tisch war beruflicher Natur. Offenbar waren die beiden Arbeitskollegen. Sie sprachen ├╝ber Computer. Ein Thema von dem Maike nichts verstand. Sie brauchte den Computer w├Ąhrend ihres Studiums lediglich als Schreibmaschine. Das, was die beiden miteinander sprachen, klang f├╝r Maike ebenso verst├Ąndlich wie Altchinesisch. Offenbar waren sie jedenfalls unterschiedlicher Meinung. W├Ąhrend der dunkle wild gestikulierend und immer lauter werdend ├╝ber einen Sachverhalt namens \"Kryptographie\" sprach, blieb der Mann neben Maike v├Âllig gelassen. Immer wenn eine Pause in dem engagierten Vortrag des anderen entstand, hob er eine Augenbraue, ├╝berlegte einen Moment und warf dann einen knappen Satz ein. Oft kam sein Gegen├╝ber danach aus dem Konzept, gr├╝belte, um dann an ganz anderer Stelle wieder neu und noch enthusiastischer anzusetzen.

Die Bedienung brachte die Schokolade und Maike war dankbar, dass jetzt wenigstens etwas existierte, dem sie ihre Aufmerksamkeit schenken konnte. Sie r├╝hrte langsam das ├╝ppige Sahneh├Ąubchen unter und probierte vorsichtig das extrem hei├če Getr├Ąnk. Der Kakao war das erste angenehme Erlebnis heute. Sie stellte die Tasse zur├╝ck auf den Tisch. Mittlerweile war das Gespr├Ąch ihrer beiden Tischnachbarn in einen ausgewachsenen Streit ausgeartet. Der dunkle sprach nun deutlich lauter als Zimmerlautst├Ąrke, und einige andere Caf├ębesucher sahen zu ihm her├╝ber. \"Und wenn schon, wer soll sich das wohl leisten?\" Er schrie sein Gegen├╝ber fast an. Dieser blieb scheinbar v├Âllig unger├╝hrt. Das machte seinen Kollegen aber offenbar noch w├╝tender. \"Du kannst dir deine Kryptographie in den Arsch stecken!\" schrie er und stand mit einem Ruck, sowie einem Faustschlag auf den Tisch auf und lief aus dem Caf├ę.

Maike versuchte noch ihre Tasse zu schnappen, war jedoch total unvorbereitet. Der hei├če Kakao lief ├╝ber den Tisch und auf ihre Hose. \"Mist\" schimpfte sie und stellte die Tasse wieder auf den Unterteller. Das war der kr├Ânende Abschluss eine total missratenen Tags. Sie blickte hoch und sah den blonden Mann an, der ihr am Tisch gegen├╝ber sa├č. \"Das tut mir leid.\" stammelte er und reichte Maike seine Serviette.

Sie tupfte den Kakao trocken und wischte die Pf├╝tze vom Tisch. Maike beruhigte sich und sagte seufzend: \"Macht nichts, du kannst ja nichts daf├╝r\". Dass sie ihn wie selbstverst├Ąndlich duzte, fiel ihr erst auf, als sie den Satz schon ausgesprochen hatte. Beide sa├čen schweigend eine Weile am Tisch. Maike w├Ąre gerne einfach nach Hause gegangen. Aber, als wenn das Schicksal nicht schon grausam genug gewesen w├Ąre, testete Petrus drau├čen gerade, wie viel Wasser wohl gleichzeitig vom Himmel fallen konnte.

Maike sah sich nach der Kellnerin um. Aufmerksam hatte ihr Tischnachbar sie beobachtet und sagte schnell: \"Ich bezahle nat├╝rlich deinen neuen Kakao.\" Maike sah ├╝berrascht zu ihm hoch. \"Schlie├člich hattest du noch gar nichts getrunken von deinem ersten\" f├╝gte er auf ihren Blick hin erkl├Ąrend hinzu und l├Ąchelte dabei verlegen. Maike war erstaunt, dass er w├Ąhrend seiner hitzigen Diskussion noch Zeit gehabt haben musste, sie beim Kakao trinken zu beobachten. \"Das ist nett gemeint, aber ich m├Âchte keinen Kakao mehr.\" sagte sie abwehrend. Sie war wirklich nicht in der Stimmung, sich auch noch einladen lassen zu m├╝ssen. \"Hmm\", machte er und zuckte mit den Schultern.

Dann sa├čen sich beide schweigend gegen├╝ber. Maike bemerkte schnell, was f├╝r einen dummen Fehler sie gemacht hatte. Denn w├Ąhrend er, in ein Blatt Papier vertieft, an seinem Tee trank - stand sie so dumm da wie zu Beginn. Ihr Blick wanderte hilflos die Tische entlang und zum Fenster. Dort begann es gerade zu hageln. W├Ąhrend ihr Gegen├╝ber wie hypnotisiert auf den Zettel starrte, sah Maike ihn sich etwas genauer an. Er war blond und unscheinbar. Das war alles was sie feststellte. Er hatte ├╝berhaupt keine Merkmale, die ihr erw├Ąhnenswert schienen. Wenn er ihr auf der Strasse begegnet w├Ąre, h├Ątte sie ihn niemals wahrgenommen.

In ihrem Kopf begann es zu arbeiten. Sie konnte ja jetzt hier nicht stundenlang sitzen, ohne ein Getr├Ąnk, ohne Besch├Ąftigung und ihn beobachten. Sie stand also auf, um sich wenigstens den groben Fleck aus der Hose zu sp├╝len. In dem Moment als sie aufstand, erhob sich ihr Gegen├╝ber wie selbstverst├Ąndlich halb, um sich wieder zu setzen, als Maike sich Richtung Toilette auf den Weg machte. Diese Geste brachte sie um so mehr aus dem Konzept. Normalerweise fand sie derartige Dinge h├Âchst albern, ja geradezu verd├Ąchtig. M├Ąnner die Frauen aus Show die T├╝r aufhielten - so als ob sie das nicht selbst k├Ânnten. M├Ąnner die Frauen Rosen schenkten, um in Wirklichkeit irgendein Versehen ihrerseits zu entschuldigen oder M├Ąnner, die f├╝r eine junge Frau im Bus den Platz r├Ąumten, mit dem Gedanken im Kopf \"Vielleicht kann ich sie aufrei├čen.\"

Dieser war anders. Er war aufgestanden, weil sich das so geh├Ârt. Und die Art, wie er es getan hatte, lie├č Maike ins Gr├╝beln kommen. Er war der absolute Gentleman. Er wirkte unscheinbar, hatte aber durch die Art wie er in dem Streitgespr├Ąch reagiert hatte, Maikes Sympathie auf seiner Seite. W├Ąhrend sie mit warmem Wasser und einigen Papiert├╝chern notd├╝rftig die braunen Flecken aus ihrer Hose putzte, gingen ihr tausend Gedanken durch den Kopf. Sie konnte sich gar nicht dagegen wehren. Sie versuchte in ihrem Kopf zu ordnen, was f├╝r ein Mensch er wohl war, ihn in eine Schublade zu sortieren - nichts passte. Pl├Âtzlich zog sich ein breites Grinsen ├╝ber ihr Gesicht. Innerlich schalt sie sich f├╝r die Vorstellung, die ihre Phantasie ihr bescherte, hatte aber doch diebischen Spa├č an der abwegigen Frage, die ihr durch den Kopf fuhr. \"Was f├╝r Unterhosen er wohl tr├Ągt.\"





Sie kehrte, immer noch l├Ąchelnd, aus dem Toilettenraum ins Caf├ę zur├╝ck und setzte sich wieder auf ihren Stuhl. Die leere Kakaotasse war inzwischen wegger├Ąumt und er sa├č immer noch auf seinem Platz und las von dem Papier. \"Ich bin Maike.\", sagte sie ganz unvermittelt. F├╝r ihn kam diese Vorstellung offenbar etwas zu ├╝berraschend, denn er hob den Kopf und sah sie staunend mit offenem Mund an. Frech lachend fragte sie: \"Vielleicht m├Âchtest du mir sagen, wie du hei├čt oder mir einen Tee spendieren?\" Es dauerte einige Momente, bis ihr Gegen├╝ber die Fassung wieder gewann. Maike hatte erwartet, dass er rumdrucksen w├╝rde, dass er erschreckt wirken w├╝rde, oder wenigstens, dass er sich ungeschickt anstellte. Den Gefallen tat er ihr jedoch nicht. Er sah sie ruhig an. Nachdenklich fragte er sie: \"Was ist auf der Toilette passiert?\"

Sie grinste breit. Er war schlagfertig, das gefiel ihr und weckte ihre Neugier. Sie musterte ihn und gab auf seine Frage keine Antwort. Er winkte stumm die Bedienung heran und bestellte zwei Tassen Tee. Beide sahen sich schweigend an. Es gefiel Maike, dass er nicht krampfhaft versuchte, das Gespr├Ąch in Gang zu halten. Sie hasste dumme Spr├╝che, Anmachen und besonders hasste sie erzwungenen Smalltalk. Bis der Tee kam, hatten beide kein weiteres Wort gewechselt. Jetzt hielt er jedoch die Kellnerin auf, die den Tee auf Maikes Rechnung setzen wollte. \"Ich bezahle den Tee.\", sagte er selbstverst├Ąndlich und die Bedienung vermerkte zwei Tee auf seinem Deckel.

Er holte Luft und begann. \"Mein Name ist Heiko. Der mit dem Kakao war mein Arbeitskollege. Wir hatten eine berufliche...\" er setzte kurz ab und ├╝berlegte. \"Diskussion\". \"Aha\", machte Maike. Sie fand es fair von ihm, den Kollegen nicht schlecht zu machen. W├Ąhrend Heiko von seinem Kollegen berichtete, der immer \"so hitzig\" sei, begann Maike Gefallen an ihm zu finden. Seine Art zu sprechen war ruhig und sachlich. Er machte kein Wort zu viel, versuchte alles m├Âglichst neutral darzustellen und wirkte sehr anziehend dadurch. Dann h├Ârte Heiko auf zu erz├Ąhlen. Er hatte l├Ąngere Zeit gesprochen. Allerdings hatte er von sich selbst ├╝berhaupt nichts gesagt. Er hatte gesagt, wo er arbeitet (er betreute ein Firmennetzwerk von Computern, und Maike hatte keine Vorstellung davon, was seinen Arbeitsalltag ausmachte), er hatte erz├Ąhlt wie sein Verh├Ąltnis zu seinen Kollegen war und er hatte von einem Verein erz├Ąhlt, der sich f├╝r Datensicherheit einsetzte und in dem er engagiert war.

Maike stellte ihm eine Menge Fragen, bekam jedoch stets dieselben sachlichen Antworten. Das Spiel begann ihr Spa├č zu machen. Wenn sie ihn nach seiner Lieblingsfarbe fragte, antwortete er, dass es keine g├Ąbe, sondern darauf ank├Ąme was die Farbe haben m├╝sste. Als sie ihn nach seiner Freizeit fragte, erz├Ąhlte er, dass er nur wenig Zeit habe (wegen langer Arbeitszeiten oder so) und sprach von Computern, die ihm auch zuhause Spa├č machen w├╝rden. Als sie ihn nach Musik fragte, z├Ąhlte er eine breite Auswahl von Musikrichtungen auf, mochte sich aber auf keinen Fall festlegen. Maike machte eine Pause mit ihrem Verh├Âr und trank an dem Tee. \"Hmm\", machte sie genussvoll.

\"Er ist nicht so gut, wie er sein k├Ânnte.\" erkl├Ąrte Heiko. \"Weil Tee aus dem Beutel eigentlich Frevel ist.\" Sie antwortete, dass sie das nicht beurteilen k├Ânnte, sie w├╝rde eigentlich meist Kaffee trinken. Er hob verwundert die Augenbraue. \"Warum hast du dann Tee?\" Sie schmunzelte am├╝siert. \"Du hast ihn bestellt.\" Wieder die bedeutungsschwere Pause, dann sagte er \"Wenn du gefragt h├Ąttest, h├Ątte ich dir auch Kaffee bestellt.\" Beide lachten. \"Nein, ich mag ihn.\", schloss Maike die Diskussion ab.

Loser Tee?

Maikes K├Ârper entspannte sich. Sie lehnte sich in ihrem Stuhl an, sah gen├╝sslich im Raum herum und betrachtete l├Ąchelnd, wie die Sonne hinter einer wegziehenden Regenwolke vorguckte. Offenbar ging es Heiko ├Ąhnlich. Beide plauderten lange ├╝ber sich, ├╝ber ihre Vorlieben, Hobbies und ├╝ber das, was sie gar nicht leiden konnten. Irgendwann sagte Maike herausfordernd: \"Schade, dass der Tee hier aus dem Beutel ist.\" Heiko sah sie an und dachte nach. Er w├╝rde sie zu gern einladen, aber ihm fehlte der Mut dazu. Obwohl sie ihm gut gefiel, war es einfach nicht seine Art, M├Ądchen zu sich einzuladen. Dinge, wie die unaufger├Ąumte Wohnung, gingen ihm durch den Kopf. Er hatte Angst, sie k├Ânnte ihn ├╝berrumpeln, f├╝hlte sich schuldig, weil doch er es h├Ątte sein sollen, der den ersten Schritt macht.
Maike wartete, aber von Heiko kam nur ein zur├╝ckhaltendes \"Hmm, schade, stimmt.\"

Das hatte Maike noch nicht erlebt. Sie war verwundert, ├╝berrascht und irgendwie auch erfreut ├╝ber Heikos Reaktion. Aber aufgeben w├╝rde sie jetzt erst recht nicht. \"Hast du Tee ohne Beutel zu Hause?\", wagte sie einen weiteren Vorsto├č. Sie hatte ihn in die Enge getrieben. Eigentlich musste er jetzt reagieren, aber wie schon oben erw├Ąhnt war in diesem Fall vieles anders. \"Klar habe ich den.\", sagte er schlicht ohne eine Miene zu verziehen. Maike war der Verzweiflung nahe. Wie konnte sich jemand so ungeschickt anstellen. Aber war das ungeschickt? War nicht gerade dieses Verhalten anziehend an ihm?

Sie beschloss, dass sie noch einen einzigen Versuch unternehmen w├╝rde. Dann w├╝rde aufgeben und sich einreden, dass Heiko sie einfach nicht symphatisch genug fand, um sie einzuladen. \"Und, darf ich ihn mal probieren?\". Eine lange unangenehme Pause trat ein. Offenbar suchte er nach h├Âflichen Worten, um ihre Einladung abzuschmettern. Irgendwann begann er: \"Wei├čt du, ...\" Maike seufzte. \"Du musst dich nicht entschuldigen. Schon in Ordnung.\" Sie griff nach ihrer Tasche und wollte aufstehen als Heiko einlenkte. \"Hey, du hast mich falsch verstanden.\", begann er. \"Es ist nur etwas\" - lange Pause - \"ungew├Âhnlich f├╝r mich, dass sich M├Ądchen zu mir einladen. Unangenehm ist es mir keineswegs. Sorry, du hast mich einfach ├╝berrascht.\" Sein gewinnendes L├Ącheln tr├Âstete Maike. \"Aber ich warne dich.\" sagte er und Maike zog die Brauen zusammen. Jetzt k├Ąme bestimmt der Haken.

\"Ich hab nicht aufger├Ąumt.\" Beide lachten entspannt. Dann legte Heiko Geld f├╝r die Getr├Ąnke (und ein gro├čz├╝giges Trinkgeld) auf die Untertasse und stand auf. Er ging zur Garderobe und hielt Maike ihre Jacke hin. Maike war verwundert, dass er sich gemerkt hatte, welche Jacke ihre war. Offenbar hatte er gute Augen f├╝r seine Umgebung, das war ihr schon bei dem Kakao aufgefallen.

Loser Tee!

Heiko wohnte nicht weit von dem Caf├ę. Sie schlenderten durch die Einkaufsstrassen und an einem Fl├╝sschen entlang. Maike genoss die Zeit. Sie liebte die Ruhe die Heiko ausstrahlte. Er war keiner der hektischen Aufrei├čertypen. Er sprach nicht dauernd von sich. Eigentlich sprach er fast gar nicht ├╝ber sich. Er beantwortete Maikes Fragen sachlich und h├Âflich und mit jeder Frage entstanden dadurch 1000 Neue. Maike fragte, und fragte und fragte. Irgendwann unterbrach er sie lachend: \"Bist du immer so neugierig?\". Maike f├╝hlte sich erwischt. Eigentlich hatte sie nicht vor, ihn auszufragen. Aber offenbar hatte er es so empfunden. Sie beschloss sich etwas zu bremsen. Eine ganz kurze Zeit lang hielt sie es aus. Sie musste sich gewisserma├čen fast auf die Zunge bei├čen daf├╝r, aber sie schwieg. Heiko lachte. \"Wenn du ein Plappermaul bist, macht das nichts. Qu├Ąl dich nicht.\"

Als sie vor seinem Wohnungst├╝r ankamen, stie├č er sie auf, machte er eine ausladende Bewegung mit dem Arm und sagte theatralisch: \"Das ist es.\" Maike ging einige Schritte hinein und sah sich neugierig um. Die Wohnung war nicht gro├č. Vom Flur konnte man in eine Art Wohnzimmer sehen. Eine Art deswegen, weil neben den \"normalen\" Wohnzimmerm├Âbeln noch ein Haufen Computer, Kabel, Tastaturen und solcherlei Dinge herumstanden. Noch w├Ąhrend sie sich aus ihrer Jacke sch├Ąlte, machte sie einen Schritt in den Raum. Heiko nahm ihre Jacke und sagte schnell \"Sieh dich ruhig um.\". Maike staunte. Einige der Monitore zeigten wirre gr├╝ne Schriftzeichen, einige der Rechner brummten friedlich vor sich hin. Es war eigentlich kein wirkliches Wohnzimmer, beschloss Maike. Es war eher ein Computerwohnraum. Hinter einem der Rechner war ein Durchgang gelassen, so dass man die Couch erreichen konnte. \"Machs dir gem├╝tlich, ich koche einen Tee\", sagte Heiko.

W├Ąhrend Heiko in der angrenzenden K├╝che mit Geschirr klapperte, setzte Maike das Gespr├Ąch fort. Sie sprachen ├╝ber die Computer, die vor ihr standen, ├╝ber Heikos Job und dar├╝ber wie nett Maike es fand, dass er seinen Kollegen nicht schlecht gemacht hatte. An dem letzten Punkt erw├Ąhnte Heiko, dass es dazu ja auch keinen Anlass gegeben h├Ątte. Maike grinste breit. \"Viele h├Ątten es getan.\" Heiko murmelte in der K├╝che etwas, das wie \"Bl├Âdsinn\" klang, sagte aber nichts. Maike l├Ąchelte und dachte eine Sekunde nach. \"Was tr├Ągst du f├╝r Unterhosen?\" Das Klappern aus der K├╝che h├Ârte auf. In der T├╝r tauchte Heikos Kopf auf und sein fassungsloser Gesichtsausdruck brachte Maike dazu, laut zu lachen. Noch bevor er antworten konnte f├╝gte sie hinzu \"War nur so eine Idee.\". Kopfsch├╝ttelnd verschwand der Kopf wieder und das Klappern setzte sich fort.

Nach einer Weile kam Heiko mit einem Tablett aus der K├╝che. Er hatte in der Zeit, in der der Tee zog, ein paar Pl├Ątzchen auf einem Teller angerichtet und trug nun das Teek├Ąnnchen und die Pl├Ątzchen an den Wohnzimmertisch. Er schenkte ihr Tee ein. Maike griff zum Zuckertopf und versenkte drei W├╝rfel Zucker in der kleinen Tasse. Heiko lachte. \"Du magst S├╝├čes hm?\". \"Ich liebe es.\", antwortete sie und r├╝hrte den Tee. Mit einem Pl├Ątzchen in der Hand, lehnte sie sich in der Couch zur├╝ck. \"Sch├Ân hast du┬┤s hier.\" \"Bl├Âdsinn, das sagt man so aus H├Âflichkeit. Sch├Ân ist es keineswegs, h├Âchstens praktisch.\" erwiderte Heiko. Maike nippte von dem Tee. \"Wow, er ist wirklich anders.\" Heiko nickte. Er wusste nicht so recht was er sagen sollte. Er hatte fast nie Besuch, und schon ├╝berhaupt nicht in Form eines Rendezvous. Eigentlich sollte er nerv├Âs sein, dachte er bei sich. Aber Maike war so einfach, unkompliziert und nat├╝rlich, dass er gar keinen Anlass hatte.

Nie wieder Kaffee

Der Tee ging zu Ende. Wie selbstverst├Ąndlich fragte Heiko, ob er eine weitere Kanne aufsetzen sollte. Maike ging mit in die K├╝che. W├Ąhrend Heiko den Schrank mit dem Tee ├Âffnete stand Maike hinter ihm. Er musste sich etwas strecken, um den Teeschrank im oberen Fach zu erreichen und Maike beobachtete, wie sich sein K├Ârper dabei bewegte. \"Gut siehst du aus\", sagte sie unvermittelt. Er drehte sich verwirrt um und sah sie an \"Bitte?\".

Maike lachte und trat einen Schritt auf ihn zu. Er wirkte ├╝berrascht und ├╝berrumpelt und sie fragte \"Ist es ok?\". Obwohl ihm nicht klar war, was genau sie meinte, nickte er. Maike n├Ąherte sich noch etwas und beugte sich vor. Sie hatte eigentlich vorgehabt, ihn auf den Hals zu k├╝ssen. Aber Heiko bewegte sich etwas weg von ihr. Nicht, dass er ihr ausgewichen w├Ąre, aber eine Ablehnung war deutlich zu sp├╝ren. Sie sah ihn an und sagte \"Entschuldige, ich wollte dich nicht dr├Ąngen\". Ihre Stimme klang ehrlich und offen. Heiko sagte nichts. Er wollte die Situation entsch├Ąrfen, aber anl├╝gen wollte er sie nicht. Und er h├Ątte l├╝gen m├╝ssen, um sie zu beruhigen. Sie hatte ihn gedr├Ąngt und ├╝berrumpelt. W├Ąhrend er mit dem Tee hantierte, sagte Maike hinter ihm leise \"Soll ich lieber gehen?\" Er drehte sich schnell um, \"Bitte bleib\".

Mit der zweiten Kanne Tee bewaffnet, gingen sie ins Wohnzimmer zur├╝ck. Maike setzte sich und diesmal setzte sich Heiko dicht neben sie. So dicht, dass er sie ber├╝hrte. Er erz├Ąhlte ihr von sich. Das erste Mal sprach er wirklich ├╝ber sich. ├ťber seine Gef├╝hle, ├╝ber seine Einstellung, ├╝ber sein Leben. Er legte einen Arm um Maikes Schultern und sie versank in seinen Worten.

Sie lehnte sich an ihn an, sp├╝rte ihn, roch den aufregenden Duft seines K├Ârpers vermischt mit einer Idee herbem Rasierwassers. Sie schmolz dahin. Pl├Âtzlich lockerte er seine Umarmung, ihre Gesichter kamen voreinander. Maike registrierte das erste Mal seine Augen, die sie tief anblickten. Vorsichtig bewegte sie ihr Gesicht auf ihn zu, ber├╝hrte sanft seine Lippen, ├Âffnete ihren Mund ein wenig und tastete mit ihrer Zungenspitze sanft ├╝ber seine Oberlippe. Pl├Âtzlich war alles so einfach.

Sie h├Ârte Heikos Atem, ihr Herz pochte, ihre H├Ąnde zitterten vor Aufregung. Als auch er mit seiner Zunge auf Wanderschaft ging und schlie├člich ihre ber├╝hrte, schlossen sich Maikes Augen von ganz allein. Sie dr├╝ckte sich fester an ihn, presste ihre Lippen auf seinen Mund. Ihre Zungen spielten umeinander, erkundeten den Mund des anderen. Beide waren v├Âllig benommen. Die Gef├╝hle kreisten durch ihre K├Ârper und ├╝berhaupt alles schien sich zu drehen und zu fliegen.

Sie sanken zu Boden und landeten auf dem Teppich vor der Couch. Fest umschlungen k├╝ssten sie sich und Maike verga├č die Welt um sich herum. W├Ąhrend er ihr z├Ąrtlich ├╝ber den R├╝cken strich, wanderten ihre H├Ąnde ├╝ber seine starken Schultern in seine Haare. V├Âllig aufgew├╝hlt lag Maike eng an ihn gedr├╝ckt auf dem Teppich, sp├╝rte seinen K├Ârper, seine N├Ąhe, seine W├Ąrme, seinen Duft, seine Z├Ąrtlichkeit, seine Geborgenheit. Je mehr er Maike an sich dr├╝ckte, desto wohler f├╝hlte sie sich. Sie liebkosten und streichelten sich, gaben sich ganz dem Rausch der Gef├╝hle hin.

Maike genoss es in vollen Z├╝gen, als er vorsichtig seine Hand unter ihre Bluse schob und ihr z├Ąrtlich ├╝ber die nackte Haut strich. Sie genoss dieses erregende Gef├╝hl, nicht zu wissen, was er wohl als n├Ąchstes machen w├╝rde, wo seine H├Ąnde sich als n├Ąchstes hinbegeben w├╝rden. Er kn├Âpfte Maikes Bluse auf und begann sie zu k├╝ssen. Maike sp├╝rte seine Lippen auf ihrer Haut und genoss die Schauer, die ihr dabei durch den K├Ârper liefen. Er zog sie langsam und gef├╝hlvoll aus und auch sie begann Heiko aus der Kleidung zu pellen. Sie streichelten sich ├╝berall, schmiegten ihre K├Ârper aneinander und sp├╝rten die warme Haut des Anderen auf der Eigenen.

Heiko griff nach der Tasse vom Tisch und tauchte den Finger in den noch warmen Tee. Er fuhr mit der Fingerkuppe ├╝ber Maikes Lippen. Sie ├Âffnete den Mund, sp├╝rte den Tee an ihren Lippen entlang tropfen und fuhr ihm mit der Zunge nach. Heikos Finger glitten langsam ihr Kinn herunter. Nachdem er den Finger ein zweites Mal in den Tee getaucht hatte, strich er zwischen ihren Br├╝sten entlang. Eine Spur von Tee blieb zur├╝ck. Dann beugte er sich vor und begann die Spur mit der Zunge und den Lippen zu entfernen. Seine Lippen glitten ├╝ber Maikes Dekolletee und sie begann lauter zu atmen. Heiko hob den Kopf wieder an, tauchte den Finger in den Tee und zog eine neue Spur. Sie beschrieb eine Spirale um Maikes Br├╝ste und endete an ihrem Bauchnabel.

Erneut beugte er sich herunter, um den Tee mit dem Mund aufzunehmen. Jeweils an ihren Brustwarzen und an ihrem Bauchnabel hielt er inne und liebkoste sie lange und z├Ąrtlich. Maikes lautes Atmen ging in ein gieriges Schnaufen ├╝ber. Heiko tauchte ein drittes Mal den Finger in den Tee, und setzte die Spur vom Bauchnabel nach unten fort. Erneut verfolgten seine Lippen die Teespur und er k├╝sste Maike. Er verw├Âhnte die weiche Haut an ihrem Bauch, ihren Oberschenkeln und zwischen ihren Beinen. Maike griff seine Hand und zog sie an ihren Mund. Seine Finger schmeckten nach Tee und Heiko kam, mittlerweile ebenfalls schwerer atmend, zu ihr hoch, um sie erneut auf den Mund zu k├╝ssen.

Sie k├╝ssten sich, schenkten sich gegenseitig tiefe Z├Ąrtlichkeiten, klammerten sich mit Armen und Beinen aneinander und genossen eng umschlungen die Ber├╝hrungen ihrer K├Ârper. Wellen der Erregung liefen durch Maikes K├Ârper, und sie gab sich ihm v├Âllig hin. Heiko konnte ihre W├╝nsche erf├╝hlen. Er sp├╝rte was ihr gefiel und lie├č sich ganz von der Leidenschaft treiben, die beide umfing. Seine H├Ąnde glitten ├╝ber ihre Haut, streichelten sie ├╝berall, erregten sie. Er war wunderbar, ein Traum von Liebhaber. Maike wand sich in seinen Armen, genoss, wie sie ihm ihr Innerstes preisgab und er mit ihr verschmolz.

Beide berauschten sich an dem Gef├╝hl, eins zu werden, nur noch sich und den Partner zu sp├╝ren und alles Drumherum zu vergessen. Es gab nur noch Maike und Heiko, tiefe Emotionen, K├Ârper, die sich hin und her bewegten, Schauer, die wie Raketen durch den K├Ârper schossen, Gl├╝cksgef├╝hle, die sich bis in die letzte Haarspitze ausbreiteten. Mit jedem Sto├č entr├╝ckten sie ein St├╝ckchen mehr der realen Welt und schwebten weiter in eine wogende Welle aus prickelnder Leidenschaft. Sie versanken in ihren Emotionen und Phantasien und erlebten Z├Ąrtlichkeit und Hingabe.

Bevor beide, eng aneinander gekuschelt, gl├╝cklich einschliefen sagte Maike sanft: \"Ich werde nie wieder Kaffee trinken.\". Er l├Ąchelte und streichelte sie, bis sie auf dem Wohnzimmerteppich einnickte.

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Rosentraum
???
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aus meinem "N├Ąhk├Ąstchen" . . .

ein fr├Âhliches Hallo, erst einmal . . .

Deine Geschichte ist gut, aber sie hat mich nicht vom Hocker gerissen. Da Du sie unter "Erotik" eingeordnet hast, ist die Einleitung wie hei├če Schokolade beim Dicounter - nach dem dritten Schluck kalt . . .
Mir fehlt in deinen Worten ein wenig das herzliche . . . sicher kann man(n) so nebenbei eine Tasse Tee trinken . . . aber bei der Schilderung des Themas solltest Du gl├╝hendes Verlangen schildern . . . oder einfach das Schreiben, was Du in dieser Situation h├Ąttest wirklich erleben wollen . . .
mit einem leisen servus - der Rosentraum
__________________
Aus der Quelle meiner Gedanken werden Worte.
Aus meinem Schreiben werden Texte.
M├Âge der Spa├č an der Freude die Richtung des Flusses erm├Âglichen . . . Rosentraum

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Het├Ąra
Manchmal gelesener Autor
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Also,

mir ging es anders mit Deiner Geschichte, mir hat sie schon gefallen. Auch der behutsame Aufbau ist sch├Ân und es entfaltet sich alles so wie wenn das Teein langsam den K├Ârper in Schwingung versetzt.
Nur in der letzten H├Ąlfte wird es mir etwas zu allgemein.

'Er erz├Ąhlte ihr von sich. Das erste Mal sprach er wirklich ├╝ber sich. ├ťber seine Gef├╝hle, ├╝ber seine Einstellung, ├╝ber sein Leben. Er legte einen Arm um Maikes Schultern und sie versank in seinen Worten.' Nun, da zum Beispiel bin ich neugierig. Was erz├Ąhlt er denn?


'Sie k├╝ssten sich, schenkten sich gegenseitig tiefe Z├Ąrtlichkeiten, klammerten sich mit Armen und Beinen aneinander und genossen eng umschlungen die Ber├╝hrungen ihrer K├Ârper. Wellen der Erregung liefen durch Maikes K├Ârper, und sie gab sich ihm v├Âllig hin. Heiko konnte ihre W├╝nsche erf├╝hlen. Er sp├╝rte was ihr gefiel und lie├č sich ganz von der Leidenschaft treiben, die beide umfing. Seine H├Ąnde glitten ├╝ber ihre Haut, streichelten sie ├╝berall, erregten sie. Er war wunderbar, ein Traum von Liebhaber. Maike wand sich in seinen Armen, genoss, wie sie ihm ihr Innerstes preisgab und er mit ihr verschmolz.

Beide berauschten sich an dem Gef├╝hl, eins zu werden, nur noch sich und den Partner zu sp├╝ren und alles Drumherum zu vergessen. Es gab nur noch Maike und Heiko, tiefe Emotionen, K├Ârper, die sich hin und her bewegten, Schauer, die wie Raketen durch den K├Ârper schossen, Gl├╝cksgef├╝hle, die sich bis in die letzte Haarspitze ausbreiteten. Mit jedem Sto├č entr├╝ckten sie ein St├╝ckchen mehr der realen Welt und schwebten weiter in eine wogende Welle aus prickelnder Leidenschaft. Sie versanken in ihren Emotionen und Phantasien und erlebten Z├Ąrtlichkeit und Hingabe.'

Hier wirst Du abstrakt: Wie ├Ąu├čert sich die Hingabe und Z├Ąrtlichkeit, was denken und f├╝hlen die beiden dabei konkret. Was bedeutet z.B.: 'sie gab sich v├Âllig hin'?Wer fordert wen, wo entsteht die Spannung, wie ist das konkret? Was mit so plastischer Beschreibung begann, verliert sich am Ende im Unbestimmten.

Ich denke, der Text ist insgesamt so ansprechend, da├č es sich lohnen w├╝rde, noch ein bi├čchen daran zu feilen!
Ich w├╝rde es jedenfalls gerne lesen!

Lieber Gru├č

Het├Ąra


__________________
Wo gehen wir hin - immer nach Hause (Novalis)

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iehf
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guten morgen zusammen
erst mal vielen dank f├╝r die ersten reaktionen.
rosentraum: es w├╝rde auf mich falsch wirken, wenn ich direkt zu beginn der geschichte "gl├╝hendes verlangen" schildern w├╝rde. meine beiden akteure kennen sich nicht. sie trinken tats├Ąchlich erstmal nur tee. vielleicht versuche ich aber, diese doch etwas langweilige szene (die ich aber f├╝r notwendig halte) irgendwie spannender zu gestalten. - vielleicht mit einer erinnerung an irgendetwas spannendes...
het├Ąra: vielen dank f├╝r das dicke lob. ich werde die anregungen bestimmt umsetzen und hab daf├╝r auch schon ideen )
liebe gr├╝sse von der arbeit
iehf (├╝brigens eigentlich eve, die gabs hier aber schon )
ps. zwei kurze fragen noch: st├Ârt jemanden/die mehrheit die kleinschreibung beim posten? und: warum sind meine f├Ąnseg├╝sschen in der geschichte kaputt?

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gareth
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hallo iehf,

insgesamt hat mir deine Geschichte gut gefallen. Das gleich zu Anfang. Am besten der erste Teil, in dem man behutsam und ziemlich glaubw├╝rdig durch das Schmuddelwetter an die sich vorsichtig entwickelnde Beziehung herangef├╝hrt wird.
Allerdings ist mir pers├Ânlich dann doch weder Heiko noch Maike ganz geheuer, wenn ich ganz ehrlich sein soll. Heiko hat seinem engagierten, lebendigen Kollegen offensichtlich keine Chance gegeben, sich mit ihm auf eine gemeinsame Haltung einigen zu k├Ânnen. Ich w├Ąr bei der ausgesprochen knappen ├ťberlegenheits - Tour, die er so drauf hat wahrscheinlich auch irgendwann ungehalten geworden und schon... h├Ątte ich Maike nicht gekriegt. Ich wei├č nicht, ich wei├č nicht, sie l├Ąsst sich da auf einen Typ ein... aber gut. Und ja, Maike selber geht schon ziemlich hart ran (vorsicht: es spricht der Neid). Kaum ist sie der Meinung der Mann ist ruhig und ist fair (was man ja durchaus bezweifeln kann) schon will sie wissen wie seine Unterhosen aussehen und ihn haben. Ob das dann ganz schl├╝ssig mit der reinen Z├Ąrtlichkeit zusammengeht im Anschluss, die Sex nur noch als wirklich letztes Mittel einsetzt, na ja.
Lass dich aber nicht ├Ąrgern. Ich will nur ein bi├čchen auf alternative Gedankeng├Ąnge hin weisen, die sich mir aufgedr├Ąngt haben beim Lesen. Damit hat Deine Geschichte schon einiges erreicht. Als Augenmensch h├Ątte mich auch mal interessiert, wie Maike so aussieht. Von Heiko habe ich eine ungef├Ąhre Vorstellung, obwohl ich nicht wei├č, wo seine starken Schultern her sein sollen, wenn er den ganzen Tag Netzwerk macht :o)
Het├Ąra hat auf den Sinn von realen Geschehnissen und Gedanken hin gewiesen, dem m├Âchte ich mich anschlie├čen.

Regiem├Ą├čig sitzt Maike dem Heiko ├╝brigens nicht gegen├╝ber, wie du behauptest, sondern sie sitzt neben ihm. Sie h├Ątte sich ihm aber auch gegen├╝ber hinsetzen k├Ânnen, nachdem der Rivale gegangen war.

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