Diese Seite verwendet Cookies. Wenn Sie das nicht akzeptieren, m├╝ssen Sie Cookies in Ihrem Browser verbieten oder diese Seite verlassen.    OK  
 leselupe.de
Werbung
 Meine Leselupe

Mitglieder:   5439
Themen:   92261
Momentan online:
379 Gäste und 17 Mitglieder
Username:
Passwort:
Registrieren
Passwort vergessen?


Leselupe.de > Erotische Geschichten
Die Tiefe des Meeres
Eingestellt am 19. 05. 2002 18:00


Autor
Ein neues Thema ver├Âffentlichen.     Antwort ver├Âffentlichen.
antebear
Schriftsteller-Lehrling
Registriert: Apr 2002

Werke: 32
Kommentare: 45
Die besten Werke
 
Email senden
Profil

Seine Augen sind auf mich gerichtet
Ich sp├╝re seinen Blick
Er ist so eindringlich
Zieht mich aus
Sp├╝re ihn auf meiner Seele
Er w├Ąrmt mich von innen

Seine Hand ber├╝hrt meine Wange
Gleitet zum Hals und verleiht mir G├Ąnsehaut

Seine Lippen kommen n├Ąher
Und streichen an meinen Lippen vorbei zu meinen Hals
Sein Atem verbietet meiner G├Ąnsehaut zu Gehen
Wieder auf dem R├╝ckweg
Dr├╝cken sich seine Lippen an die meinen

Seine Zunge l├Ąsst mich sein Verlangen sp├╝ren
So zart

Drau├čen h├Âre ich die Regentropfen
Welche auf dem Fensterbrett eine sanfte Melodie spielen

Seine Arme dr├╝cken meinen K├Ârper auf das weiche Bett
Seinen K├Ârper f├╝hle ich
Seine Energiequelle
Sp├╝re seine Lust





H├Ąnde wandern zu meinen Busen
Spielen mit den Ja-sagenden Brustwarzen
Nun auch seine Zunge
Der Atem ist hei├č und schnell

Finde keinen Halt mehr
Und lasse mich in ein Boot fallen
Welches auf dem salzigen Meer hin- und hergerissen wird
Weil der Sturm ihn zur Unruhe zwingt
Das Boot und mit ihm ich
Wird von einer Welle zur anderen gerissen
Alles ist feucht, alles ist nass
Die Hitze aber ├╝berw├Ąltigt mich fast

Seine Hand gleitet an meinem Bauch vorbei zu meinen Beinen
Sp├╝re wie sie weiter an meinen Innenschenkeln ihren Weg sucht
Bis sie an meiner Lustquelle angelangt ist
Der Wellengang nimmt zu

Nun nehme ich den Steuerkn├╝ppel in die Hand
Nur er lenkt das Boot
F├╝hre ihn in meinen hei├č schwitzenden Hafen
Und verschmelze mit ihm
Der Sturm w├╝tet weiter

Wir stehen beide auf der Rehling
Kein Festhalten
Die Wellen klatschen weiter gegen das Boot

Wir halten gemeinsam aneinander fest
Nein, noch nicht fallen
Eine riesige Welle n├Ąhert sich dem Boot
Ein letztes kr├Ąftiges Klatschen
Das Boot kentert

Wir fallen in die Tiefe des Meeres
Und finden uns auf dem ger├Ąuschlos stillen und friedlichen Meeresboden wieder

Er streicht eine Decke ├╝ber meinen zitternden K├Ârper
Sanft ber├╝hren seine Lippen die meinen
Langsam und befreit geben wir uns dem stillen Schlaf hin

Nur die Regentropfen spielen eine sanfte Melodie

__________________
Gedichte spiegeln das Traurige und Sch├Âne des Lebens wieder. Nur in ihnen steckt die Wahrheit..

Bearbeiten/Löschen   ebook  Druckversion



Guest
Registriert: Not Yet

Wahrhaftig

Hallo antebear,
wenn ich nicht so ein unerfahrener User im Netz und am PC w├Ąre, bek├Ąmst Du jetzt mindestens ein Dutzend Smilies von mir f├╝r diesen Text. Doch ich habe leider noch nicht herausgefunden, wie das technisch umsetzbar ist.
Falls Du mich jetzt im Gegenzug fragen willst, wie ich es dann geschafft habe so eine umfangreiche HP aufzubauen, kann ich Dir nur sagen, ich war das nicht, sondern Freunde von mir. Ich verwalte nur die e-mails und den k├╝nstlerischen Inhalt. Ich lerne aber langsam mit dem Medium umzugehen. Autor bin ich allerdings schon lange, sogar noch l├Ąnger als Fotograf.
Zu deinem Text, - ich bin begeistert.
Keine Heuchelei, sanftm├╝tige und doch kraftvoll lebendige Sprache die von Lust erz├Ąhlt, und selber zur Lust wird, aufrichtig und wahrhaftig. Du hast mich tief beeindruckt. Ich werde Dich auf die pers├Ânliche Bestseller-Liste in der LL setzen und versuchen deine neuen Texte stets zu finden. Leider kann ich Dir nicht sagen, wer noch auf dieser Buddy-Liste steht, denn ich habe auch noch nicht herausgefunden, wie man die wieder aufrufen kann. Aber ich versichere Dir, es sind sehr wenige.
Ich hoffe, ich bekomme noch ├Âfter was von Dir zu lesen.
Danke f├╝r deinen sch├Ânen Beitrag.
Hans / Belgarath

Bearbeiten/Löschen    


antebear
Schriftsteller-Lehrling
Registriert: Apr 2002

Werke: 32
Kommentare: 45
Die besten Werke
 
Email senden
Profil
danke

Hallo Hans!
Danke f├╝r dein Lob. Ich bekam bis jetzt nur Kritiken und Gel├Ąchter ├╝ber dieses St├╝ck zu h├Âren. Du bist der erste, dem es gef├Ąllt. Daran merke ich, dass ich es doch nicht v├Âllig um sonst geschrieben habe :-)
Danke jedenfalls f├╝r dein statement!
Liebe Gr├╝├če
Antje
__________________
Gedichte spiegeln das Traurige und Sch├Âne des Lebens wieder. Nur in ihnen steckt die Wahrheit..

Bearbeiten/Löschen    


gibran
Schriftsteller-Lehrling
Registriert: May 2002

Werke: 8
Kommentare: 18
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um gibran eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Hallo Antje,

auch mir gef├Ąllt dein gedicht sehr gut, es liest sich sch├Ân, vielleicht f├Ąllt einem f├╝r steuerkn├╝ppel noch was besseres ein, schwanz ist sicher auch nicht besonders lyrisch,

also schreib bald mal wieder was f├╝r deine fangemeinde,

gruss von gibran

Bearbeiten/Löschen    


antebear
Schriftsteller-Lehrling
Registriert: Apr 2002

Werke: 32
Kommentare: 45
Die besten Werke
 
Email senden
Profil
*lach

Hallo Gibran!
Danke auch dir f├╝r deine Meinung.
"Steuerkn├╝ppel" - ok, richtig... hab auch ├╝berlegt, aber eben nichts besseres gefunden. Beim n├Ąchsten mal
Antje
__________________
Gedichte spiegeln das Traurige und Sch├Âne des Lebens wieder. Nur in ihnen steckt die Wahrheit..

Bearbeiten/Löschen    



Guest
Registriert: Not Yet

Nachtrag

Hallo antebear,
ich w├Ąre ein schlechter Ratgeber, wenn ich Dich jetzt einfach mit dem zweiten Statement allein lassen w├╝rde. Ich finde gerade die Bezeichnung "Steuerkn├╝ppel" ausgesprochen gut und richtig, denn es ist ein Synonym daf├╝r, da├č die Protagonistin jetzt selber die Initiative ergreift, die Aktion zu steuern beginnt.
Aber noch ein kleiner Hinweis, der mehr technisch - handwerklicher Natur entspringt. Versuche noch mehr Klarheit in deine Sprache zu bringen. Aus eigener Erfahrung wei├č ich, da├č man bei dem Versuch den Text besonders sch├Ân und intensiv zu machen, manchmal ├╝ber das Ziel ungewollt hinausschie├čt.
Ein Beispiel:
Drau├čen h├Âre ich die Regentropfen
Welche auf dem Fensterbrett eine sanfte Melodie spielen
Drau├čen h├Âre ich die Regentropfen
die auf dem Fensterbrett eine sanfte Melodie spielen

Welche - das klingt ein ganz klein wenig k├╝nstlich und gestelzt.
So kleine M├Ąngel finde ich zwar noch mehr, aber das tut der Wahrhaftigkeit deines Textes keinen Abbruch. Meistens f├Ąllt es einem als Autor/-in ziemlich schwer diese kleinen Haken und ├╝berfl├╝ssigen F├╝llworte zu finden. Ich werde deinen Text nicht umschreiben, will Dich auch nicht bevormunden, denn das steht mir nicht zu. Aber wenn Du willst, kann ich Dir gerne ├╝ber mail die Schw├Ąchen aufzeigen, falls Du sie nichts selber findest.
La├č Dir von niemandem weismachen, er w├Ąre l├Ącherlich, denn das sind meistens nur die, die so eine beklemmende Zensurschere der Mittelm├Ą├čigkeit im Kopf tragen, da├č sie sich selbst nichts zutrauen. Vertrau Dir, du hast h├Âchstwahrscheinlich Talent Geschichten zu erz├Ąhlen, es fehlt Dir bestenfalls ein wenig an Handwerk.

Einen sch├Ânen Tag w├╝nscht Dir
Hans / Belgarath

Bearbeiten/Löschen    


Zur├╝ck zu:  Erotische Geschichten Ein neues Thema ver├Âffentlichen.     Antwort ver├Âffentlichen.


Leselupe-Bücher



Amazon



Facebook


Werde Fan der Leselupe auf Facebook!