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Leselupe.de > Experimentelle Lyrik
Die Türme fallen
Eingestellt am 24. 01. 2016 18:09


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CPMan
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Registriert: Aug 2014

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Die Türme fallen in die Strassen
Berstend in ihre Schluchten
Ich torkele umher
Blutüberströmt
Ordnung muss sein
Rufe ich laut
Ich begegne den Toten
Wie sie wandeln
Auf und ab
Ein Lächeln auf ihrem Gesicht
Wir sprechen über das Wetter
Dann tut sich die Erde auf
Ein Riss geht durch
Den Asphalt
Wir springen umher
Weichen den Abgründen aus
Und legen Wert
Auf korrekte Kleidung
Vom Himmel zuckt ein Blitz
In unser aller Körper
Wir verbrennen noch
Bevor der Regen fällt
Aus grauen Wolken
Hagelt es Absagen
Aber wir denken
Kopf hoch, es geht aufwärts
Auch dann noch
Als die Sonne explodiert

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Mondnein
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farbenblindes Urteil?

ja, oder einfach nur invertiert

Denn das ist ein Superstück, jedenfalls zunächst, solange ich noch nicht damit fertig bin, darüber nachzudenken und mich in seine Bildfolgen hineinzufinden.
Es ist ja nicht das Ideal, immer gleich die Schubladen aufzureißen, etwas schlecht reinzustopfen und dann die Lade so zuzuknallen, daß vom schlecht eingepaßten Stück irgendwas abgequetscht wird.

Wertungen überlaß ich (von nun an) wieder den Oberlehrern, und mir ist es gleich, ob sie die Negative (die komplementärfarbenen Inversionen) nutzen oder schlicht farbenblind sind.
Ich finde das Lied erstaunlich, habe auch nichts gegen Mehrdeutigkeit, Mehrwertigkeit, denn es sind die vierwertigen Elemente der vierten Hauptgruppe (C, Si), auf denen der Lebensbaum der organischen Welten und der ihnen zugrundeliegenden Alumosilikat-Böden aufbaut, nicht die absolutwertigen Edelgaspupse.


__________________
sato bandhum asati nir avindan
hridi pratishya kavayo manisha

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Mondnein
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Dadaddy Jackson entkommt in der Bugwelle der Zerstörung dem Weltuntergang

zum Stück selbst:

Die erste Hälfte erinnerte mich - ja, auch an den Fall der Zwillingstürme, aber mehr noch - an die zu A-s aufeinander zu geknickten Wolkenkratzer in Emmerichs "2012", zu dem ich ja auch mal ein Lied geschrieben habe (siehe "Weltuntergang"), aber der "Blitz" vom Himmel spinnt den Filmfaden in anderer Richtung fort, das überrascht und führt weiter.


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sato bandhum asati nir avindan
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Mondnein
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keiner denkt "genauso" wie irgendein anderer, und wenn doch, - was folgt daraus?

"Islamisten denken genauso" - ja und?
das ist so primitiv wie "Hitler war auch Vegetarier" oder "Stalin war auch Georgier".

Nein, Metino, nein.


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floppy
Guest
Registriert: Not Yet

komisch nur wenn die geniale idee des gedichts nicht verstanden wird.

hier geht es nicht um tatsächlichen terror sondern den Druck den menschen sich machen, unbedingt noch funktionieren zu müssen und die karriereleiter raufzuklettern selbst wenn die welt um sie herum explodiert.

"Ordnung muss sein"
"Wir sprechen über das Wetter"
"Und legen Wert"
"Auf korrekte Kleidung"
"Hagelt es Absagen"

klar kann jeder da was anderes rein interpretieren. die freiheit soll jeder haben. nur irgendwann wirds lächerlich.


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revilo
???
Registriert: Nov 2008

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Hmmmmm...na ja...mich spricht das Teil nicht sonderlich an....zu viel Lametta...zu viel Gedöns....

Lg revilo
__________________
Manch mal weiß ich nicht
ob der Tag anbricht oder
ausbricht (revilo)

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