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Leselupe.de > Ungereimtes
Die Ungewandelten
Eingestellt am 11. 02. 2005 17:34


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Dorothea
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Die Ungewandelten

Was tust Du, Herr, mit denen,
die dich am Morgen gr├╝├čen
mit scheuer Z├Ąrtlichkeit

Die sich nach Wandlung sehnen,
falln abends Dir zu F├╝├čen
erf├╝llt von Traurigkeit

Sie wollten gern Dir dienen.
Doch findet sich kein Kleid,
die Wunden zu verstecken,

mit denen sie beflecken
den Glanz der Heiligkeit.
Was tust Du, Herr, mit ihnen?
__________________
Dorothea Gebauer
----------------------
Sein ist mehr als Haben.

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lapismont
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Fragen

Hallo Dorothea,

ich verstehe den Text nicht.
Willst Du eine theologische Diskussion beginnen?
Ansonsten:
Wer ist Herr und wer ist der Fragesteller?
Was ist Heiligkeit?
Was beflecken?
Und k├Ânnen Wunden dies tun?

Ehrlich, Dorothea, Dein Text ist Fachjargon, Nichtssagend f├╝r den Laien.

cu
lap
__________________
Kunst passiert.

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Dorothea
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Unverst├Ąndlicher Text

Hallo lapismont,

Du schreibst, "Dein Text ist Fachjargon, Nichtssagend f├╝r den Laien."
So geht es mir auch manchmal mit einem Gedicht, dass es sich mir nicht erschlie├čt. Im Gegensatz zu fr├╝her m├Âchte ich jetzt keine langen Erkl├Ąrungen nachreichen, sondern akzeptieren, dass dieser Text Dich nicht erreichen kann.
Vielen Dank f├╝r Deine R├╝ckmeldung.

Liebe Gr├╝├če.

__________________
Dorothea Gebauer
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mirami
Guest
Registriert: Not Yet

hallo dorothea,

gedichte mit religi├Âsen inhalten sprechen mich zwar nicht so an, dennoch versuchte ich den inhalt zu verstehen. bei den wunden w├╝rde ich mal tippen handelt es sich um ein "schlechtes gewissenÔÇť, das ihnen im gesicht geschrieben steht, deshalb gibt es auch kein gewand es zu verstecken? ÔÇťsie wollen dir gerne dienenÔÇť, schaffen es aber nicht nach strengen religi├Âsen grunds├Ątzen zu leben? die ÔÇťheiligkeit befleckenÔÇť, darunter stell ich mir so etwas wie gottesl├Ąsterung vor oder ein brechen der 10 gebote? ich hoffe ich liege mit meiner interpretation nicht v├Âllig daneben, wollte dir nur mal meine gedanken dazu als (unreligi├Âser) leser mitteilen. auch wenn es mich vom inhalt nicht so sehr anspricht, finde ich es als gedicht gut gemacht.

lg
mirami

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Dorothea
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Hallo mirami,

vielen Dank f├╝r Deine gro├če Toleranz! Ein Gedicht, dass Dich inhaltlich nicht anspricht, hast Du dennoch "handwerklich" als gut gemacht gew├╝rdigt.
Mit Deiner Interpretation bist Du gar nicht so weit entfernt von meinem Anliegen. Ich beschreibe einen tiefgl├Ąubigen Menschen, der sich nicht w├╝rdig f├╝hlt, in Gottverbundenheit (= Heiligkeit) zu leben, der es auch schlichtweg nicht kann, weil ihn unheilige Lebensumst├Ąnde (Egoismus, mangelnde gelebte Liebe) daran hindern. Er w├╝rde gern "gewandelt" werden, da er den Zustand der wirklichen Gottes- und Menschenliebe nicht allein erreichen kann.
Diese Darstellung von Bed├╝rftigkeit und dem offensichtlich fehlenden Eingreifen Gottes soll provokativ Fragen aufwerfen zu unserem Gottes- und Menschenbild bzw. unserem Begriff der Heiligkeit.
Ein sch├Ânes Wochenende w├╝nscht Dir
__________________
Dorothea Gebauer
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astarte
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Hallo Dorothea,

mir gef├Ąllt das Gedicht sehr gut, weil es meine eigenen Gedanken wiederspiegelt, die mich ab und zu "├╝berfallen", die ich jedoch f├╝r mich selbst als einen Irrtum klassifiziere, dem ich immer mal wieder erliege. Das weiter auszuf├╝hren ist hier nicht n├Âtig, denn das w├╝rde zu einer religi├Âsen Diskussion f├╝hren. Ich mag die Authentizit├Ąt und Aufrichtigkeit des Gedichtes.

Liebe Gr├╝├če
__________________
~Das Herz hat seine Gr├╝nde, die der Verstand nicht kennt~

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