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Leselupe.de > Erotische Geschichten
Die Wahl
Eingestellt am 02. 02. 2006 20:59


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Kerimaya
Wird mal Schriftsteller
Registriert: Jan 2006

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Die Frau hatte die Beine übereinander geschlagen. Lange, schlanke Beine, mit milchweißer Haut. Die Oberfläche der geschmeidigen Waden schimmerte im Kerzenlicht und bildete einen aufregenden Kontrast zu ihrem roten Haar.
Der Mann stand neben ihr, die Hand auf die Stuhllehne gestützt und schuf so einen passenden Rahmen zu ihrer Weiblichkeit. Beide waren schön – und sie wussten es.
Ihr Opfer saß vor ihnen auf dem Bett und wusste nicht, wo es hinschauen sollte.
„Ist sie nicht süß“, flüsterte die rothaarige Frau. „Jung, unschuldig und so weich...“
Der Mann lächelte schmal und beugte sich ein wenig vor. Das lange schwarze Haar fiel dabei über seine Schulter nach vor. „Wie kannst du das wissen, Feline?“, fragte er. „Du hast sie noch nicht gekostet.“
Die Frau namens Feline drehte den Kopf leicht, so dass sie seinem Blick begegnen konnte. „Sieh sie dir doch an. Es ist kaum zu übersehen. Nur aus diesem Grund ist sie hier.“
Die junge Frau auf dem Bett strich sich unsicher über den Arm. Es stimmte nicht, sie war hier, weil sie der rothaarigen Dame gefolgt war. Es war faszinierend gewesen, zu sehen, wie sie in dieser Bar gesessen hatte, die gesamte Umgebung für sich eingenommen, ohne auch nur einen Finger rühren zu müssen. Sinnlichkeit und Leidenschaft strömte ihr aus jeder Pore, machte ihre Aura aus. Die junge Frau war darauf hereingefallen, wie auch die meisten anderen in der Bar.
Jetzt zuckte sie ein wenig zusammen, als sie ihren Namen hörte: „Kathleen...“
Feline lächelte und lehnte sich weiter in ihrem Stuhl zurück. Sie krümmte ihren Finger um Kathleen aufzufordern, zu ihr zu kommen, aber erst als der Mann ihr eine hilfreiche Hand anbot, stand sie auf.
Die Frau im Stuhl tat es ebenfalls und trat nah an die Jüngere heran. Sacht strich sie einige der brünetten Locken aus dem hübschen Gesicht, streichelte über die Kontur der Wangen, der Nase und der Lippen. „Du hast Angst, Liebes.“ Es war eine Feststellung, keine Frage. Kathleen schluckte, nickte.
„Warum nur?“, hauchte Feline in ihr Ohr. „Du bist mir so bereitwillig gefolgt und warst ganz ungeduldig. Was lässt dich jetzt so zittern?“
Ihr Gegenüber sagte nichts darauf, sah nur zur Seite, wo der Mann noch immer stand und die beiden Frauen beobachtete. Feline gestattete sich ein schmales Lächeln. „Ehl macht dir Angst? Oder liegt es nur daran, dass er ein Mann ist?“ Ihre weißen Finger strichen weiter durch Kathleens Haar. Sie schloss kurz die Augen und öffnete sie wieder um den Blick der Jüngeren einzufangen. „Nein“, murmelte die rothaarige Frau, „das ist es nicht, nicht wahr? Du hast keine Angst vor Männern.“
Erstaunt riss Kathleen ihre dunklen Augen auf. „Kannst du Gedanken lesen?“, lächelte sie schüchtern. Feline lachte leise. „Es ist ein kleiner Trick dabei.“
Kathleen schüttelte etwas entspannter den Kopf. Dann trat sie näher an Feline heran und murmelte nah bei deren Lippen: „Ich dachte nur...das es nur du und ich wären.“
Feline warf einen Blick auf Ehl und in ihren grünen Augen lag ein leiser Triumph. Der wirkte davon allerdings wenig beeindruckt. Stattdessen streckte er seine Hand aus und berührte sacht Kathleens Hals. „Es wird für dich nicht schlechter werden dadurch“, sagte er und seine Stimme war tief, sehr rau. Die junge Frau spürte Gänsehaut ihren Nacken kitzeln. Das Timbre dieser Stimme wurde mit dem ganzen Körper gehört. Nein, nicht gehört –gefühlt. Unwillkürlich presste sie die Schenkel zusammen und seufzte leise.
Feline lachte abermals, als sie das bemerkte. „Nicht so schnell, süße Kathleen. Lass dir – und uns – Zeit, das zu genießen.“ Die Angesprochene hob ihre Arme und schlang sie um Felines Schultern. „Also gut.“
Unmerklich nickte diese und strich mit ihrem Atem über den Mund der jungen Frau. Die Wärme war angenehm und der Odem trug den Duft von etwas Würzigem mit sich. Die roten Lippen teilten sich und Felines Zungenspitze netzte Kathleens Mund. Sanft strich sie darüber, streichelte die vollen Lippen, um ihnen zu schmeicheln, sich doch zu öffnen. Kathleen gab einen schnurrenden Laut von sich und kam dieser Aufforderung nur allzu gerne nach.
Die ältere Frau nahm den warmen, nassen Mund in Besitz, erforschte ihn, während Kathleens Zunge, die ihrer Liebhaberin umspielte.
Sie machte anstalten den Kopf zurückziehen, als zwei Hände ihre Brüste berührten, sich durch den Stoff des Tops und des BHs hindurch drückten und kosten. Felines Hand in ihrem Haar hinderte sie daran, sich von ihr zu lösen. „Lass ihn gewähren“, hauchte sie in Kathleens Mund und diese wehrte sich nicht weiter, genoss vielmehr diese doppelseitigen Liebkosungen.




Ehl ließ die Frau los und schob den Saum des schwarzen Oberteiles hoch. Feline zog sich zurück, damit er es Kathleen vollkommen ausziehen konnte. Das Kleidungsstück lag schnell in der Ecke, achtlos hingeworfen. Feline selbst nestelte nun am Verschluss des Gespinst aus Seide und Spitze und schnell fiel auch der BH. Ein wenig beschämt stand Kathleen da, sich nur allzu deutlich der Blicke ihrer beiden Liebhaber bewusst.
Mehr Gänsehaut überzog den jungen Körper, als etwas, dass sich anfühlte wie Federn, weiche zarte Federn, ihren Rücken zu streicheln schien. Kathleen gab einen kleinen Schrei von sich, halb aus Überraschung, halb aus Erregung.
Felines grüne Augen wurden zu funkelnden Splittern, als sie über Kathleens Schulter hinweg zu Ehl sah. „Spiel nicht unfair“, sagte sie und als Antwort lachte er. „Keine Sorge Kätzchen, das tue ich nicht...“
Verwirrt drehte Kathleen sich um, sah aber nichts federähnliches in Ehls Nähe. Er lächelte nur, streifte das Jackett ab und knöpfte bereits sein Hemd auf. „Stör dich nicht an dem Geplänkel“, sagte er dabei. Kathleen betrachtete seinen Körper, als er das Hemd abstreifte – er war gut trainiert und in Form. Auffällig war allerdings die schwarze Tätowierung, die sich von seinen Schulterblättern aus, über seinen Rücken zogen. Viel konnte sie nicht davon sehen, denn er hatte ihr bereits wieder seine Vorderseite zugewandt, aber was sie kurz hatte sehen können, war interessant gewesen. Sacht strich er ihr Haar zur Seite um ihren Nacken küssen zu können.
Kathleen seufzte rau und schloss die Augen. Sein Arm schlang sich um ihre Taille, seine gespreizte Hand hinterließ einen warmen Abdruck auf ihrem Bauch. Felines Lippen hatten derweil wieder ihren Mund in Besitz genommen. Die scharfen Nägel ihrer Finger kreisten um die bloßen Brustwarzen, reizten sie so.
Kathleen zitterte, als wäre ihr kalt. Felines und Ehl Zärtlichkeiten spielten mit ihrer Lust und lockten sie unmerklich weiter in den Abgrund, in dem sie willenlos war. Jetzt zwickten die Nägel der Rothaarigen die empfindlichen Brustspitzen und ihr Opfer wimmerte.
Ehl sah auf, Feline direkt in die Augen. „Sachte, mein Kätzchen“, murmelte er. „Sonst ist sie ihrer Aufgabe nicht mehr gewachsen.“
Die Verführerin koste Kathleen weiter, ohne Unterlass. „Sie soll nicht mehr denken, wenn sie sich entscheidet“, hauchte sie nur als Antwort. Kathleen hörte die Stimmen, spürte die Berührungen und konnte sich keinen Reim darauf machen. „Was habt ihr mit mir vor?“, fragte sie, erhielt aber nur ein geheimnisvolles Lächeln als Antwort.
Sie stöhnte auf, als weiche Lippen ihre Pobacken streichelten, die Rundung entlang leckten. Ehls Hände spreizten sie, um mehr von dieser empfindlichen Region ihres Körpers erforschen zu können. Kathleen gab einen erstickten Laut von sich.
Felines Hände waren derweil tiefer gewandert, hinunter zu dem flachen Bauch mit dem empfindlichen Grübchen und...weiter.
Wissend beobachtete sie die Reaktion auf Kathleens jungen Zügen, die so gut die Empfindungen der Frau wiederspiegelten. „Das gefällt dir, meine Schöne?“, raunte sie in das Ohr der Frau. Kathleen nickte unmerklich, die Augen lustvoll, genießend geschlossen.
„Und du willst sicher mehr davon?“
Abermals nickte Kathleen. Zu mehr war sie im Augenblick einfach nicht fähig.
Ehl ließ von der jungen Frau ab, richtete sich auf. Er tauschte einen Blick mit Feline und nickte dann unmerklich.
Da der Reiz an ihrem Rücken aufgehört hatte, kam Kathleen ein wenig zu sich selbst zurück. Sie bemerkte Felines Gesicht nah bei ihrem eigenen. Es wirkte heiter, fast gelassen. Die rothaarige Frau hatte ihre Hand umfasst und führte sie zum Bett. Kathleen ließ sich darauf nieder und sah sich plötzlich mit beiden Liebhabern konfrontiert, die vor ihr standen.
Das Licht der Kerzen flackerte, als würde eine leichte Brise durch das Zimmer wehen. Die junge Frau schluckte.
Vielleicht lag es am Alkohol?
Vielleicht lag es an der Lust?
Ehls Blick war sanft, ein wenig neckend. Hinter ihm schien jemand zu stehen oder, nein. Kein Jemand. Etwas.
Schillernde Umrisse, die in der Luft tanzten, kaum greifbar waren. Es rauschte leise, wie das ferne Flüstern des Meeres. Wie im Traum drehte Kathleen den Kopf, sah zu Feline, die zu ihrer Linken stand. Unwillkürlich zuckte sie etwas zurück. In die grünen Augen der Frau war ein hungriger Ausdruck getreten und sie glänzten wie unter Fieber. Und um sie.. Kathleen rang nach Luft. Schwarze Schatten hatten sich um Felines schlanke Gestalt verdichtet, bildeten eine Art düstere Aura um die Frau.
Kathleen wich zurück, weiter auf das Bett. Die seidenen Decke über den Laken zerknüllte unter ihren Hände, aber sie achtete nicht darauf. „Was ist das?“, keuchte sie.
Feline setzte sich auf die eine Seite, Ehl auf die andere. Es wirkte auf Kathleen wie ein einstudiertes Ritual.
„Wir sprachen von einer Entscheidung“, raunten Felines rote Lippen. „Und die Wahl liegt bei dir.“
Unschlüssig drehte Kathleen immer wieder den Kopf, sah von einem zum anderen.
„Ich...was wollt ihr nur...?“
Ehl streichelte sacht ihr Kinn, zog ihren Blick auf sich. „Wie sie bereits sagte: eine Entscheidung. Eine Wahl. Und du musst sie treffen.“
Kathleen zitterte. Wieder wendete sie den Kopf und sah in Felines funkelnde Augen. Und plötzlich wandte sie sich um und schlang ihre Arme um Ehls Hals. „Du hast deine Wahl getroffen?“, murmelte er, während seine Hand durch ihr Haar strich. Kathleen bejahte seine Frage und klammerte sich an ihn. Ihre Augen weiteten sich, als sie über seine Schulter sah. Das, was sie bisher nur als undeutliches Schillern wahrgenommen hatte, begann nun Konturen in dem Zwielicht des Zimmers zu formen. Das Rauschen gewann ebenfalls an Substanz, wurde lauter und Kathleen erkannte endlich, was es war. Nicht das Meer, kein Wasser – es waren Federn. Tausende Federn von Flügeln, die leise rauschten und mit tausend Stimmen zu ihr zu sprechen schienen.
Mit offenen Mund bestaunte sie das Wunder, als Ehl seine Flügel ausbreitete, weiter durch ihr Haar strich. „Es tut mir leid“, murmelte er. Und dann sah Kathleen nichts mehr.

„Eine Verschwendung.“
Feline wirkte enttäuscht, während Ehl den leblosen Körper behutsam auf die Liege neben dem Bett sinken ließ. Der Engel schüttelte den Kopf. „Ich befürchte, du meinst nicht, was du da sagst.“
Feline war aufgestanden und hatte sich nach dem Top Kathleens gebückt. Nachdenklich ließ sie den Stoff durch ihre Finger gleiten. „Wie meinst du das?“, hakte sie nach.
Ehls Blick war noch immer auf die tote Frau gerichtet. „Du hast sie absichtlich so geängstigt. Sie MUSSTE mich wählen.“
Feline strich sich das rote Haar zurück. „Ich habe nur auf deine Erscheinung reagiert und außerdem...sie hätte dich ohnehin gewählt. Mich brauchtest du dafür nicht.“
„Woher willst du das wissen?“
Die Frau war an die Liege herangetreten, ließ das Top fallen und kniete sich daneben. Zärtlich strich ihre Fingerspitze über die kühle Wange des Leichnams. „Ich hatte ihren Geist bereits gekostet“, sagte sie. „Und auch wenn sie etwas anderes gesagt hat – sie wollte dich.“
Ehl verschränkte die Arme vor der Brust, rieb sich mit der Hand über den nackten Oberarm, als würde er frieren. „Wenn sie gewusst hätte, was sie erwartet...dann sicherlich nicht mehr.“
Die Frau sah auf und erkannte den leidvollen Ausdruck auf seinem Gesicht. Sie kannte ihn nur zu gut. „Sie sind leicht zu täuschen – dafür kannst du nichts“, sagte sie und diesmal war ihre Stimme voller Mitleid. „Es ist deine Aufgabe und auch meine. Und du bist immerhin die Erlösung...“
Ehl war ans Fenster getreten. Die Flügel waren verschwunden, aber manchmal hörte man es noch rauschen. „Was soll das für eine Erlösung sein“, fragte er bitter, „die aus dem Auslöschen des Lebens besteht?“
Feline kam zu ihm. Neben ihm betrachtete sie den Mond, der die nächtliche Szenerie beleuchtete. Er hatte eine Sichelform angenommen und besaß den Himmel für sich allein. Keine Sterne wagten sich hervor.
„Wir entscheiden nicht, Ehl“, antwortete sie sanft. „Sie besitzen den freien Willen – dein Schöpfer hat ihn ihnen geschenkt und auch wenn die Menschen der Meinung sind, dass das Leben so lohnenswert ist –unser Auftraggeber ist es nicht.“
Sie fingerte in ihrer Hosentasche herum, förderte eine zerknautschte Zigaretten Packung hervor und zog eine heraus. Ehl lehnte ab, als sie ihm eine anbot und mit unbewegtem Gesicht zündete sie die Kippe an. Nach einigen Zügen nahm sie den Glimmstängel wieder aus dem Mund und öffnete ihn für ein entspanntes „Ah!“. Lange, bleiche Fangzähne blitzten dabei auf.
„Es ist die Ironie, die dich so traurig macht. Sie wählte dich und damit den Tod. Und ich bin doch das Raubtier und bedeute Leben. Sie hätte nicht mehr als einige Quäntchen Blut verloren...und sie hätte gelebt.“
Ehl sah noch immer hinaus. „Und was können wir dagegen machen? Gegen die Ironie? Die Ungerechtigkeit?“
Feline blies einen blauen Rauchring aus und sah zu, wie er im Mondlicht starb. „Nichts, mein lieber Freund. Nichts als das Beste daraus.“

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Rumpelsstilzchen
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Kennst du 'Die Verkörperung des Bösen' (The Image of the Beast) von Philip José Farmer?
Spontan erinnert mich dein Text daran.

Allerdings zu viel Mann und Frau darin:
Ich zeig dir's für den Anfang:

quote:
Die Frau hatte die Beine übereinander geschlagen. Lange, schlanke Beine, mit milchweißer Haut. Die Oberfläche der geschmeidigen Waden schimmerte im Kerzenlicht und bildete einen aufregenden Kontrast zu ihrem roten Haar.
Der Mann stand neben ihr, die Hand auf die Stuhllehne gestützt und schuf so einen passenden Rahmen zu ihrer Weiblichkeit. Beide waren schön – und sie wussten es.
Ihr Opfer saß vor ihnen auf dem Bett und wusste nicht, wo es hinschauen sollte.
„Ist sie nicht süß“, flüsterte die rothaarige Frau. „Jung, unschuldig und so weich...“
Der Mann lächelte schmal und beugte sich ein wenig vor. Das lange schwarze Haar fiel dabei über seine Schulter nach vor. „Wie kannst du das wissen, Feline?“, fragte er. „Du hast sie noch nicht gekostet.“
Die Frau namens Feline drehte den Kopf leicht, so dass sie seinem Blick begegnen konnte. „Sieh sie dir doch an. Es ist kaum zu übersehen. Nur aus diesem Grund ist sie hier.“
Die junge Frau auf dem Bett strich sich unsicher über den Arm. Es stimmte nicht, sie war hier, weil sie der rothaarigen Dame gefolgt war. Es war faszinierend gewesen, zu sehen, wie sie in dieser Bar gesessen hatte, die gesamte Umgebung für sich eingenommen, ohne auch nur einen Finger rühren zu müssen. Sinnlichkeit und Leidenschaft strömte ihr aus jeder Pore, machte ihre Aura aus. Die junge Frau war darauf hereingefallen, wie auch die meisten anderen in der Bar.

und wie man es ändern kann:
Sie hatte die Beine übereinander geschlagen. Lange, schlanke Beine, mit milchweißer Haut. Die Oberfläche der geschmeidigen Waden schimmerte im Kerzenlicht und bildete einen aufregenden Kontrast zu ihrem roten Haar.
Er stand neben ihr, die Hand auf die Stuhllehne gestützt und schuf so einen passenden Rahmen zu ihrer Weiblichkeit. Beide waren schön - und sie wussten es.
Ihr Opfer saß vor ihnen auf dem Bett und wusste nicht, wo es hinschauen sollte.
„Ist sie nicht süß", flüsterte sie. „Jung, unschuldig und so weich..."
Ehl lächelte schmal und beugte sich ein wenig vor. Das lange schwarze Haar fiel dabei über seine Schulter nach vor. „Wie kannst du das wissen, Feline?", fragte er. „Du hast sie noch nicht gekostet."
Feline drehte den Kopf leicht, so dass sie seinem Blick begegnen konnte. „Sieh sie dir doch an. Es ist kaum zu übersehen. Nur aus diesem Grund ist sie hier."
Die junge Frau auf dem Bett strich sich unsicher über den Arm. Es stimmte nicht, sie war hier, weil sie der rothaarigen Dame gefolgt war. Es war faszinierend gewesen, zu sehen, wie sie in dieser Bar gesessen hatte, die gesamte Umgebung für sich eingenommen, ohne auch nur einen Finger rühren zu müssen. Sinnlichkeit und Leidenschaft strömte ihr aus jeder Pore, machte ihre Aura aus. Kathleen war darauf hereingefallen, wie auch die meisten anderen in der Bar.
und so weiter.

quote:
Ehl lehnte ab, als sie ihm eine anbot und mit unbewegtem Gesicht zündete sie die Kippe an. Nach einigen Zügen nahm sie den Glimmstängel wieder aus dem Mund und öffnete ihn für ein entspanntes „Ah!“.
Kippe!
Glimmstängel!
Das liest sich wie von einem militanten Nichtraucher geschrieben und haut die lustvoll morbide Stimmung kaputt.

In Horror und Psycho würde sich die Geschichte übrigens fast besser machen.

Hat kurz zugebissen und ist ausgerissen

__________________
Ich glaube
an das Gesetz
der kritischen Masse

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