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Leselupe.de > Erotische Geschichten
Die Weihnachtsfrau
Eingestellt am 07. 01. 2018 14:12


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joecec
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Registriert: Dec 2017

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Sie ging etwas zu rasant in die Kurve, brachte den Schlitten aber noch auf dem Dach zum Stehen. Sie war spĂ€t dran, weil sie beim Verpacken der Geschenke so getrödelt hatte. Wie jedes Jahr hatte sie sich die Gesichter derer vorgestellt, die auspacken wĂŒrden, was sie einpackte. Und jetzt musste sie Zeit gutmachen.

Sie sprang mit einem Satz in den Schornstein, unterschĂ€tzte die Abmessungen des Geschenks, das sie an ihren Bauch drĂŒckte und blieb kurz vor dem Boden stecken. Jetzt erwies sich das rote Korsett als schlechte Wahl, weil es ihr unmöglich war, mit der aufgestellten Oberweite am Paket vorbei nach unten zu rutschen oder es nach oben an den BrĂŒsten vorbei zu befördern.

„Kann ich helfen?“ Die Stimme drang nur gedĂ€mpft an ihre Ohren, weil sie auf dem Weg dorthin an ihr und dem Paket vorbei musste.
Der Versuch, wenn es einer war, sie an ihrem String nach unten zu ziehen endete ohne String und ansonsten wirkungslos. Das fĂŒhlte sich nett an, was die FingernĂ€gel unter ihrem roten Samtrock auf ihren Pobacken anrichteten und sie hoffte nur, dass nicht der Sohn des Hauses Urheber dieser BerĂŒhrungen war.





Sie nahm sich vor, sich ĂŒber die freche Zunge zu beschweren, die zwischen ihren Beinen steckte, vergaß den Vorsatz aber, weil die Zunge sie alles vergessen ließ. Sie fand ihre Lage gar nicht mehr so hoffnungslos, als die Lippen, die zu der Zunge gehörten, ihr aussaugten, was so lange niemand mehr ausgesaugt hatte.

Ihr war warm, um nicht zu sagen heiß und wĂ€re da nicht so spĂŒrbar jemand unter ihr gewesen, hĂ€tte sie geglaubt, der Kamin sei noch in Gebrauch. Der Finger und der zweite brachten sie dazu, sich an das Paket zu klammern und ein Stoßgebet in Richtung der Sterne auszusprechen, wenn man das Sprechen nennen wollte.

„Kann ich sonst noch was tun?“
„Vielleicht die Beine etwas abstĂŒtzen“, brachte sie mit MĂŒhe hervor.
Als das Geschenk nach unten fiel und sie hinterher, landete sie in den Armen der Blondine, die nur mit einem karierten Hemd bekleidet war. Das erleichterte ihr nicht den Kuss aber die Revanche fĂŒr die Hilfestellung und die Erleichterung davor.

Als die Blonde befriedigt war, und sie einander beim KĂŒssen schmeckten, fragte sie nach dem Sohn.
„Ich habe keinen, die Nachbarn haben einen.“
Das war das falsche Haus.
„Vergiss nicht, dir fĂŒr nĂ€chstes Jahr was zu wĂŒnschen.“
„Habe ich gerade“, sagte der karierte Engel.
Sie wĂŒnschten einander ein frohes Fest und sie fand, dass sich die Rentiere das Grinsen hĂ€tten sparen können.

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"Die Grenzen meiner Sprache bedeuten die Grenzen meiner Welt."
Ludwig Wittgenstein

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