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Leselupe.de > Kindergeschichten
Die Weihnachtstiere
Eingestellt am 20. 12. 2015 09:47


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molly
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Die Weihnachtstiere ©

FĂŒr Kinder ab 6 Jahren

Vor langer Zeit trafen sich einmal der Esel, der Ochs, der Hund, das Schaf und das Kamel.
Sie saßen friedlich in der Runde. Der Sternenhimmel leuchtete auf sie herab, und sie sprachen von vergangenen Zeiten, von ihrer schönsten Stunde.

Der Ochs begann: „Ich stand allein im dunklen Stall und fĂŒhlte mich sehr einsam. Da kam der Wirt aus dem Gasthaus. Er brachte Maria und Josef mit und sagte zu ihnen: „Ihr wisst, ich habe keinen Platz im meiner Herberge, aber in diesem Stall seid ihr geschĂŒtzt!“ Eilig verließ er den Stall. Maria und Josef traten ein, sie hatten einen Esel dabei. Der stellte sich gleich neben mich. Er hatte Maria geduldig nach Betlehem getragen. In dieser Nacht brachte Maria das Kind zur Welt. Sie hĂŒllte es in eine Windel aus Stoff und legte es in die Krippe. Das Kind lag da, so arm und klein. Und ich fĂŒhlte mich nicht mehr einsam.“

„So war es“, sagte der Esel. „Ich freute mich, als ich den Stall sah, denn ich war mĂŒde von der langen Reise. Über dem Stall leuchtete hell ein großer Stern. Maria, Josef und das Kind zitterten, denn die Nacht war bitter kalt. Da haben wir Tiere den Stall warm geblasen. Seither ist es im Stall, wo Rinder sind, nie mehr bitterkalt, es ist so warm wie damals beim Jesuskind.“

Der Hund lag ausgestreckt auf dem Boden. Als der Esel zu Ende gesprochen hatte, setzte er sich hin und erzĂ€hlte: „Ich lag bei einer Herde Schafe, stockdunkel war die Nacht.
Da hörte ich leise GlockenklÀnge und plötzlich vertrieb ein heller Stern die Dunkelheit. Mein Herr, der Hirte, mochte nicht, dass seine Schafe geweckt wurden. Aber ich wusste nicht, wie ich die Musik abstellen konnte. Da pfiff er auch schon nach mir.
Ich ging zum meinem Herrn und fĂŒrchtete mich vor seinen SchlĂ€gen. Aber er streichelte mein Fell. „Komm", sagte er, "wir folgen diesem Stern.“ Ohne sich um die Herde zu kĂŒmmern lief mein Herr davon und ich ging mit ihm. Der Stern hat uns zum Stall gebracht. Ich sah den Esel und das Rind. Und in der Krippe ein winziges Kind. Mein Herr, der Hirte, fiel auf die Knie. Er schenkte dem Jesuskind seine warme Felljacke. So froh habe ich ihn noch nie gesehen. Seit dieser Nacht hat er mich nicht mehr geschlagen.“

Der Hund legte sich wieder hin, die Tiere dachten darĂŒber nach, was der Hund berichtet hatte.
Danach sprach das Schaf:
"Als Hund und Hirte mich verließen bin ich aufgewacht. Zuerst rĂŒhrte ich mich nicht von der Stelle. Wir Schafe lagen dicht zusammen und hatten Angst um unsern Hund und Herrn. Dann staunten wir ĂŒber diesen großen Stern. Die Nacht war so seltsam. Glocken lĂ€uteten leise und Engel begannen zu singen: „FĂŒrchtet euch nicht.“ Nun hielt es mich nicht lĂ€nger bei der Herde, ich zog los, um den Stern zu finden. Aber ich kam nicht sehr weit, Hund und Hirte begegneten mir unterwegs. „Komm“, sagte der Hirte, es ist alles gut, heute ist eine heilige Nacht.“
Seit dieser Nacht macht es uns Schafen nichts mehr aus, draußen im Dunkeln zu schlafen.

„Jetzt will ich von meiner schönsten Stunde erzĂ€hlen“, sagte das Kamel. „Tagelang habe ich klaglos das GepĂ€ck von meinem König getragen. Oft schaute er zum Himmel auf und zeigte mit der Hand auf einen großen Stern. Manchmal murmelte er: „Bald kommen wir beim neuen König an!“ Ich freute mich auf den Palast, denn ich hatte vom Lasten schleppen großen Durst. Als wir endlich ein wunderschönes Schloss erreichten, schĂŒttelte mein König den Kopf. „Nein, hier leuchtet der Stern nicht, wir mĂŒssen weiter ziehen.“ EnttĂ€uscht trottete ich weiter. Inzwischen traf mein König unterwegs noch zwei Könige, die dem Stern folgten und so reisten sie mit uns.
Vor einem Stall blieben mein König und die beiden anderen Könige stehen. Ich konnte Ochs und Esel sehen. Wo war der Palast? Wo konnte ich mich ausruhen, wo gab es Wasser fĂŒr mich?
Als ich diesen armseligen Stall sah, hĂ€tte ich vor Wut fast ausgespuckt. Da entdeckte ich das Kind in der Krippe, neben dem Rind. Ich vergaß meinen Durst und legte mich nieder. Immer wieder musste ich das Kindlein bestaunen. Mein König und die beiden anderen legten Geschenke vor die Krippe, alles kostbare SchĂ€tze, aber nichts davon konnte man essen oder trinken.
Seit dieser Zeit kann ich tagelang durch die WĂŒste schreiten ohne großen Durst zu ertragen und ohne viel Wasser zu trinken.“

Der Esel, der Ochs, der Hund, das Schaf und das Kamel lagen friedlich auf dem Boden. Sie betrachteten den Himmel. Die Sterne leuchteten auf sie herab. Bevor sie einschliefen, dachte jedes Tier noch einmal an die schönste Stunde, die sie vor langer Zeit erlebt hatten.


Version vom 20. 12. 2015 09:47
Version vom 21. 12. 2015 16:52

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HelenaSofie
???
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Hallo A,

hier meine BearbeitungsvorschlÀge.

Der Sternenhimmel leuchtete auf sie herab, und...

Eilig verließ er den Stall.
„Ich lag bei einer Herde Schafen, stockdunkel...

„Komm“, sagte er, "("unten) wir folgen diesem...

Mein Herr, der Hirte, fiel auf die Knie. (nieder streichen)

"Als Hund und Hirte mich verließen, bin ich aufgewacht. Zuerst..."

„Komm“, sagte der Hirte,"("unten) es ist...

Vor einem Stall blieben mein König und die beiden anderen Könige stehen.

(Als ich die beiden Tiere sah, hÀtte ich sie fast angespuckt-weglassen)

Dann entdeckte ich das Kind in der Krippe neben dem Rind.

Mein König und die beiden anderen legten Geschenke...

Die Sterne leuchteten auf sie herab.

Liebe GrĂŒĂŸe
HelenaSofie

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