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Leselupe.de > Gereimtes
Die Wolken blähen sich, der Wind wird laut
Eingestellt am 05. 03. 2010 19:33


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Walther
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Die Wolken blähen sich, der Wind wird laut.
Es flüchten sich die Krähen in die Bäume.
Die Welt vergisst die schönsten Blütenträume:
Denn wer sich jetzt nicht fürchtet, wer nicht schaut,

Dass er im sichren Schutz die Zuflucht findet,
Dem droht die dunkle Wand mit hellem Blitz
Und fernem Donner: Der macht keinen Witz,
Der zischt herab, dass man beinah erblindet,

In Holz, Metall, in Erde, Stein und Wasser.
Die Luft, durchschnitten, wummert, pfeift und kracht.
Der Mensch wird um die Nase spitz und blasser.

Der Sturmgott Thor tanzt wirbelnd mit und lacht.
Die Straße färbt sich schwarz, wird glitschig, nasser,
Und Hagel klackt. Man denkt, es fällt die Nacht.

__________________
Walther
"Gelegenheit.Macht.Dichtung"

Version vom 05. 03. 2010 19:33

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Guest
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Ich hab die ersten beiden Strophen etwas umgeschrieben.
Hört sich für mich etwas runder an:

Die Wolken blähen sich, der Wind ist laut.
Krähen flüchten sich in die Bäume.
Vergessen sind die Blütenträume:
Wer sich nicht fürchtet, wer nicht schaut,
dass er Schutz und Zuflucht findet,
dem droht der Sturm mit hellem Blitz
und fernem Donner, das ist kein Witz.
Der zischt herab, dass man erblindet.

Aber es ist nur ein Vorschlag und meine Interpretation.
Es ist auch so ein schönes Gedicht.

Grüße

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Rhea_Gift
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Hi walther,

auch hier würde ich umstellen und betonend ne Silbe mehr riskieren:

Meine andere Interpretation wäre:

Die Wolken blähen sich, der Wind wird laut,
Die Welt vergisst die schönsten Blütenträume,
Selbst die Krähen flüchten sich in die Bäume,
Denn wer sich nicht fürchtet, wer nicht schaut,

Dass er im sichren Schutz die Zuflucht findet,
Dem droht die dunkle Wand mit hellem Blitz
Und fernem Donner: Der macht keinen Witz,
Der zischt herab, dass man beinah erblindet,

In Holz, Metall, in Erde, Stein und Wasser.
Der Mensch wird um die Nase spitz und blasser.
Die Luft, durchschnitten, wummert, pfeift und kracht,

Der Sturmgott Thor tanzt wirbelnd mit und lacht,
Die Straße färbt sich schwarz, wird glitschig, nasser,
Und Hagel klackt. Man denkt, es fällt die Nacht.

>> wieder Betonung und Tempo geschuldet, auch wenn es die Sonett-Form ändert, fänd ichs so noch schmissiger. Aber wie gesagt - nur mein Geschmack

Ansonsten schönes Unwetterbild, auch wenn du es so lässt!!
__________________
...Seele, bist du nun erwacht?...Und sie zittert, und sie lacht allen Himmelssternen zu... (Hesse)

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Walther
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Hallo Read,

danke für Deinen Eintrag. Leider liest sich Deine Version nicht flüssiger, weil sie das Metrum völlig verholpert:

Die Wolken blähen sich, der Wind ist laut.
xXxXxXxXxX
Krähen flüchten sich in die Bäume.
XxXxXxxXx
Vergessen sind die Blütenträume:
xXxXxXxXx
Wer sich nicht fürchtet, wer nicht schaut,
xXxXxXxX
dass er Schutz und Zuflucht findet,
XxXxXxXx
dem droht der Sturm mit hellem Blitz
xXxXxXxX
und fernem Donner, das ist kein Witz.
xXxXxxXxX
Der zischt herab, dass man erblindet.
xXxXxXxXx

So ist sieht ein perfekter fünfhebiger Jambus aus:

Die Wolken blähen sich, der Wind wird laut.
xXxXxXxXxX
Es flüchten sich die Krähen in die Bäume.
xXxXxXxXxXx
Die Welt vergisst die schönsten Blütenträume:
xXxXxXxXxXx
Denn wer sich jetzt nicht fürchtet, wer nicht schaut,
xXxXxXxXxX

Dass er im sichren Schutz die Zuflucht findet,
xXxXxXxXxXx
Dem droht die dunkle Wand mit hellem Blitz
xXxXxXxXxX
Und fernem Donner: Der macht keinen Witz,
xXxXxXxXxX
Der zischt herab, dass man beinah erblindet,
xXxXxXxXxXx

Wie Du siehst, hatte ich auch noch einen Stockfehler drin, den ich jetzt ausgebaut habe.

Lieber Gruß W.

Hallo Rhea_Gift,

kann man in der Tat so umstellen, hört sich gut an. Ich werde damit noch ein wenig schwanger gehen, aber die Idee hat wirklich was für sich!

Danke und Gruß W.


__________________
Walther
"Gelegenheit.Macht.Dichtung"

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