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Leselupe.de > Feste Formen
Die entscheidende Frage
Eingestellt am 07. 12. 2010 20:42


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HerbertH
???
Registriert: May 2007

Werke: 860
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Mein Freund, wonach ich frag, das kannst Du mir nicht sagen.
Und bist Du noch so klug, ich weiß, weil ich Dich frug,
Die Antwort weißt Du meist. Doch diesmal ist es Trug,
Der Dich in Fesseln schlägt, magst Du Dich noch so plagen.

Die Frage quält den Geist, sie wird als Zweifel nagen
Für jede Ewigkeit, als Sinn ist sie genug.
Wie Wasser Schiffe trägt, wie Wellen vor dem Bug,
So fließt dafür die Zeit, sie wird uns fraglos plagen.

Genug hab ich gesäumt, Dich bisher nur genarrt,
Und sei es noch so hart, was ich so bang geträumt,
Dass ich Dir endlich sag, was Deiner Antwort harrt.

Gern hätt ichs Dir erspart, Dir Deinen Drang bezäumt,
Doch Deine Gier ist stur, Du raufst Dir schon den Bart:

Wieso verschliefst Du nur??? Du hast den Zug versäumt!!!

__________________
© herberth - all rights reserved


Version vom 07. 12. 2010 20:42
Version vom 07. 12. 2010 21:05
Version vom 08. 12. 2010 06:44

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Tigerauge
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: Jul 2005

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Auffallend ist hier, dass die direkte Ansprache gewählt wurde, in der „Du“ und „Dich“ groß geschrieben wird. Möglicherweise stellt der Schreiber ein Selbstgespräch dar; die gewählte Form des Sonetts würde auf jeden Fall dazu passen.
Der Sachverhalt kann meiner Meinung nach nicht ergründet werden und lässt sich auch nicht auf alles oder jedes übertragen. Jedoch steht der Betroffene vor demselben Problem. Vielmehr wird hier eine gewisse Schwere und Endgültigkeit dargestellt. Ich finde hierfür die gewählte Form sehr passend. In diesem Text sind Form und Inhalt wirklich im Einklang. Das Sonett verleiht den Worten eine gewisse Melancholie. Auf keinen Fall verspürt man jedoch eine Strenge.

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