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Leselupe.de > Erotische Geschichten
Die entscheidende Frage
Eingestellt am 23. 12. 2015 21:00


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sirarcher
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: Jan 2014

Werke: 8
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„Katja, bitte, Du hast schon Schlimmeres überstanden als diesen Kerl.“
Er sass ihr gegenüber am Küchentisch, den Kaffeepott in der Hand und irgendwie tat sie ihm leid. „Ja, ich habe gemerkt, Du hast ihn wirklich geliebt, aber ganz ehrlich, ich fand nicht, dass er es wert war.“

„Danke, das tröstet mich jetzt aber ungemein.“ Der Sarkasmus in ihrer Stimme hatte etwas von Bitterkeit. „Ich kann’s doch nicht ändern, wenn ich mich in den Falschen verliebe. Und was meinst Du mit Schlimmeres überstanden? Unsere Trennung?“
Oliver schaute verlegen in seine Kaffeetasse. Es war schon Jahre her, dass sie ein Paar gewesen waren, aber irgendwie war das Thema immer noch präsent. Immerhin, die enge Beziehung auf freundschaftlicher Basis war ihnen geblieben und wechselseitig hatte sie viel Gutes bewirkt.

„Du solltest Dir was suchen, was Dich aufbaut.“ Ihm gefiel die Richtung nicht, die das Gespräch zu nehmen drohte. „Such Dir was zu“ er machte eine Pause, „ficken. Ja“, das letzte Wort zog er ganz lang, „ich weiß, Du magst erstens das Wort nicht und zweitens das nicht, was ich damit meine. Aber mal ehrlich, Deinem Selbstbewusstsein würde das im Moment verdammt gut tun. Ohne Verpflichtungen, nur Sex. Ich hab da auch nicht so wahnsinnig viel für über, aber manchmal…“ Den Rest des Satzes überließ er ihren Gedanken und sie sah ihn immer noch zweifelnd an, als er sich fünf Minuten später von ihr verabschiedete.

„Ungewöhnlich“, dachte er, „Katja hat sich seit einer Woche nicht gemeldet. Sollte mir früher auffallen. Die verdammte viele Arbeit, hält einen sogar davon ab, an die Menschen zu denken, die einem nahe stehen. Nachher rufe ich sie an.“ Oliver ärgerte sich noch eine ganze Weile weiter im Auto auf dem Weg nach Hause an diesem regenverhangenen Tag, der als Auftakt zum Wochenende nur sehr bedingt zu gebrauchen war. Zu Hause angekommen, sprang er als erstes unter die Dusche und wusch den Tag ab. „So, besser, viel besser“, dachte er beim abtrocknen, schwang sich in bequeme Klamotten und wollte es sich gerade auf der Couch bequem machen, als sein Telefon klingelte.

„Katja“, dachte er erfreut, als er ihr Foto auf dem Bildschirm aufleuchten sah, „super.“ Lächelnd drückte er auf den Annahme-Button. „Hi, wie schön, Dich am Telefon zu haben“, begrüßte er sie ohne Umschweife und wunderte sich über die Stille am anderen Ende der Leitung.

„Katja?“ Er hörte ein tiefes Durchatmen und dann einen Satz, leise, schnell und doch entschieden.

„Fickst Du mich?“

Für einen Moment dachte Oliver, sich verhört zu haben, dann kam ihm blitzartig das Gespräch an ihrem Küchentisch eine Woche zuvor in den Sinn. In einer Mischung aus wenig Kalkulation und viel Instinkt antwortete er zielsicher und schnell.

„Hör genau zu. Du hast eine Stunde, genau eine, nicht eine Minute länger. In genau einer Stunde klingelst Du bei mir. Du wirst vor meinem Haus parken. Du hast einen Mini-Rock an, eine durchsichtige Bluse, keine Unterwäsche und High Heels und Katja, ich meine einen Mini-Rock, einen, der so kurz ist, dass Du ihn fast auch weglassen könntest, ich meine eine durchsichtige Bluse, ich will schon, wenn Du aussteigst, Deine Brust sehen und ich meine High Heels, mindestens zehn Zentimeter. Hast Du alles nicht? Dann lass Dir was einfallen. Katja, eine Stunde, ab jetzt und solltest Du die Voraussetzungen nicht erfüllen, bleibt meine Tür zu.“ Dann legte er auf, ohne ihre Antwort abzuwarten.

Einerseits wünschte er sich, dass das, was er soeben angestossen hatte, Realität würde, andererseits fragte er sich, ob er die Voraussetzungen deshalb so hoch geschraubt hatte, damit genau das nicht passierte. Katja hatte eine wundervolle, sportliche Figur und war schon in der Lage, allein damit in der Stadt Männer dazu zu bringen, sich den Hals nach ihr zu verrenken. Sie selbst von dieser Wirkung immer am allerwenigsten mitbekommen. Am wohlsten fühlte sie sich in Jeans mit T-Shirt und Turnschuhen und Oliver wusste schon, dass es ziemlich viel verlangt war, all das zu erfüllen. Er atmete tief durch und ein erschreckender Gedanke durchzuckte ihn. „Eine Stunde. Verdammt, ich hab auch nur eine Stunde. Sollte sie wirklich hier aufkreuzen, sollte ich sie auch gebührend empfangen können.“

Katja schaute auf ihr Telefon, von dem das Bild ihres Ex-Partners und seitdem besten Freundes verschwunden war. Für einen Moment wähnte sie sich wieder im falschen Film. Diesen Gedanken hatte sie schon, als sie sich entschloss, ihn anzurufen und ihm diese Frage zu stellen. Was sollte das werden? Friends with benefits? Oder der Anfang vom Ende einer wundervollen Freundschaft? Manchmal verfluchte sie sich wegen ihrer Spontanität. „Ja ja, erst überlegen, denken, wälzen und dann mal einfach machen. Scheiß auf die Folgen. Andererseits,“ es begann in ihrem Bauch zu kitzeln, „der Sex mit Oliver war schon geil.“ Sie atmete tief durch und fasste einen Entschluss, warf das Handy auf den Sessel und sprang auf.

„Da wünsche ich Dir viel Spass.“ Lena lachte. „Aber was ist daran so besonders, dass du extra rauf kommst, um es mir zu erzählen? Ich mein, ihr seht euch nicht oft, du und Oliver, aber so außergewöhnlich ist es ja nun auch wieder nicht.“
„Du hast mich nicht richtig verstanden.“ Katja war jetzt wirklich verlegen. Dann gab sie sich einen Ruck und erzählte ihrer Tochter von ihrer Frage und Olivers Antwort.

„Jetzt wünsche ich dir noch viel, viel mehr Spass, Mama. Du siehst phantastisch aus.“ Lena grinste. Etwas schmutzig, aber ehrlich und mit leuchtenden Augen. „Sieh zu. Wird Zeit. Verdreh ihm den Kopf.“ Dann gab sie ihrer immer noch leicht zweifelnd vor dem grossen Spiegel stehenden Mutter einen dicken Kuss, fasste sie an den Schultern und schob sie sanft, aber bestimmt Richtung Ausgang. Katja konnte es kaum fassen. In Windeseile und mit zielsicherer Genauigkeit hatte ihre eigene Tochter sie soeben in Jemanden verwandelt, den sie nicht kannte. Sie hatte keinen Widerspruch geduldet, keinen Einwand gelten lassen und verdammt, ja, das Ergebnis konnte sich sehen lassen. Immer noch etwas unsicher stand sie nun auf der Treppe und ihr momentan beherrschender Gedanke war, ob sie in den Schuhen heil ankommen würde.

Oliver stand am Fenster. Das Licht in seinem großen Wohnzimmer hatte er ausgeschaltet. Gedankenverloren schaute er hinaus in die Lichtkegel der Straßenlaternen in seiner ruhigen Wohngegend. Fünf Minuten. Er fragte sich so vieles. War das alles richtig, was er da gerade gemacht hatte? Macht man das mit einer Freundin? Andererseits: Sie hatte angefangen mit der entscheidenden Frage. Warum? Warum er? All das kreiste seit einer Stunde in seinem Kopf, während er Vorbereitungen getroffen hatte, denn die jetzt für ihn entscheidende Frage war: Kommt sie oder kommt sie nicht?

Von links die Straße hinauf kommend sah er erst schwach, dann immer heller den Lichtstrahl von Scheinwerfern und binnen Sekunden auch das Auto dazu. Ein schwarzer VW. Sein Puls erhöhte sich rasant. Hatte er sich genau diesen Moment nun gewünscht oder ihn gefürchtet? Zu spät. Jetzt war er da. Der Wagen fuhr mit Schwung in die erste Parklücke vor seinem Haus, direkt unter einer Laterne. Das Licht ging aus und dann passierte: Nichts. Eine gefühlte Ewigkeit lang. Oliver wartete. Er spürte ein leichtes Zittern seiner Hände und den Herzschlag bis an den Hals.

„Gott sei Dank, ein Parkplatz direkt vor dem Haus, dann muss ich nicht so weit laufen.“ Katja bugsierte zügig den Wagen in die Parklücke, schaltete den Motor ab und das Licht aus. In dem ganzen Gefühlschaos war das der erste fassbare, klare Gedanke seit fast einer halben Stunde. Ein Anflug von Lächeln huschte über ihr Gesicht, bevor sie sich wieder ihres Herzschlages und ihrer Nervosität bewusst wurde. Sie atmete tief durch. Einmal, zweimal und beim dritten Mal schwang sie die Tür auf. „Los geht’s.“

Oliver sah eine Bewegung hinter der dunklen Scheibe, dann ging die Fahrertür an dem schnittigen Cabrio auf, mit ziemlichem Schwung. Er konnte nicht genau erkennen, was passierte, da sie von ihm abgewandt parkte, so sah er zuerst Katjas Kopf, als sie aus dem Auto stieg. Viel mehr konnte er nicht sehen. Sie warf die Tür zu und ging um den Wagen herum. Ihm stockte der Atem. Nur einen Moment konnte sie in dem Lichtkegel der Straßenlaterne ganz sehen, aber dieser Augenblick brannte sich sofort in seinem Kopf ein. Da kam ein Geschöpf auf sein Haus zugelaufen, das unmöglich seine frühere Partnerin sein konnte. Durch den Hauch einer weißen Bluse konnte er ihre wunderschönen Brüste erkennen und der Rest des Körpers schien nur aus unendlich langen Beinen in wahnsinnig hohen Schuhen zu bestehen. Und der Gang. Sie schritt so formvollendet auf den Eingang zu, dass er sich für einen Moment auf irgendeinem Model-Contest wähnte. Während er noch versuchte, diese Eindrücke zu sortieren, hatte Katja das Haus erreicht. Es klingelte.

„Jetzt nicht die Nerven verlieren“, dachte sie. „Du hast das Spiel angefangen, jetzt spiel auch.“ Sie schwang sich so elegant wie möglich aus dem Wagen und warf die Tür zu. „Scheiße, noch lauter ging nicht. Jetzt sind alle Nachbarn von der Couch gefallen. Sie hatte nur zwei Schritte, dann war sie um das Auto herum und der Gang in den für sie völlig ungewohnten High Heels musste sitzen. Sie war sicher, dass er sie beobachtete. „Konzentrier dich. Geh gerade. Manchmal ist es gar nicht so schlecht, wenigstens ab und an Germany’s Next Top-Model zu gucken.“ Mit diesen Gedanken gelangte sie, ohne es wirklich zu registrieren, bis an die Eingangstür. Automatisch fand die Hand den Klingelknopf. Oliver Seyfried stand da. Der Name war ihr bekannt und auch der Mensch, dem dieser Name gehörte. Bis jetzt.

Oliver zählte bis drei, dann drückte er auf den Knopf. Unten schwang die Tür auf und er hörte ihre Schritte durch den Hausflur hallen. Sekunden später bog sie um die Kurve in der ersten Etage und sah ihn an mit einem Blick, den er in der einen Sekunde nicht wirklich definieren konnte. Direkt vor ihm stoppend wollte sie ihm einen Kuss geben. Gewohnheitsmässig hatte sie sich dabei etwas vorgebeugt und auf die Zehenspitzen gestellt, als sie merkte, dass sie mit diesen Schuhen in seiner Höhe angekommen war. Oliver wich aber einen Schritt zurück, sie folgte ihm und bevor sie sich wundern konnte, stand sie im Wohnungsflur. Er hatte die Tür hinter ihr geschlossen, fasste sie sanft an den Schultern und drehte sie herum, so dass sie nun mit dem Rücken zu ihm stand.





„Was war das jetzt?“ Weiter kam Katja mit ihren Gedanken nicht. Sie spürte Oliver direkt hinter sich, seinen Atem in ihrem Nacken und vor allem spürte sie seine Präsenz. Ein Kribbeln lief von ihrer Kopfhaut den Nacken hinunter und ließ sie innerlich erschauern. Es wurde dunkel. Das Letzte, was Katja sah, waren Olivers Hände links und rechts neben ihrem Kopf. Dann spürte sie nur noch. Ein breites Seidentuch lag vor ihren Augen und schmiegte sich angenehm über ihre Wangen. Hinter ihrem Kopf machte Oliver einen Knoten in das Tuch und dann noch einen, bevor seine Hände von außen sanft über das Tuch fuhren und dabei die Konturen ihres Gesichts nachzeichneten. Wieder fasste er sie sanft und ohne jeden Druck an den Schultern und wieder liess sie sich von ihm führen. Oliver drehte seine frühere Partnerin herum.

„Warum haben wir früher so was eigentlich nicht gemacht?“ Er legte seine Hände sanft um ihre schlanke Taille und ganz langsam schob er sie ins Wohnzimmer. Dabei atmete er leise ein und der Duft ihres Parfüms stieg ihm in die Nase. „So lange wir zusammen waren, hat sie so selten Parfüm benutzt.“ Er liess sich von dem Geruch einfangen und sah plötzlich jemanden ganz Neues vor sich.

„Warum haben wir früher so was eigentlich nicht gemacht?“ Sie spürte seine Hände, wie sie sanft über ihr Gesicht glitten und dann an ihren Armen entlang, bevor sie ihre Taille umfassten. Katja wusste, dass diese Hände zupacken konnten, aber jetzt war da nur ein Gefühl von Sanftheit, mit dem sie ihr einen Impuls gaben. Langsam bewegte sie sich Schritt für Schritt mit aller Sicherheit trotz der ungewohnt hohen Schuhe und noch dazu ohne sehen zu können. Seine Hände auf ihren Hüften sagten ihr, dass er sie leiten und halten würde.

Jetzt musste sie in etwa in der Mitte des grossen Wohnzimmers stehen, links von der Couch und irgendwo in der Nähe sollte einer der beiden Sessel stehen. Es kam ihr vor, als wenn sie sich in einem leeren Raum befinden würde. Nichts war zu hören, die Wärme tat ihr gut. „Wenn er schon erwartet, dass ich fast nackt komme, sorgt er zumindest für angenehme Temperaturen.“ Dieser Gedanke liess sie lächeln. In dem Moment verliess sie der schon so vertraute Griff seiner Hände und sie spürte seinen Atem nicht mehr hinter sich.


Oliver ging leise, bedacht darauf, kein Geräusch zu machen, in die Küche. Den Rotwein hatte er vorher schon eingegossen. „Gott sei Dank, dass Katja gekommen ist, sonst hätte ich den alleine trinken müssen.“ Er hob vorsichtig die beiden Gläser an. Zurück im Wohnzimmer, setzte er sein Glas geräuschlos auf dem neben ihm stehenden Sideboard ab und stand schon wieder hinter Katja, die sich nicht bewegt hatte.

„Da ist er wieder.“ Katja hatte sich so auf das Hören konzentriert, dass ihr erst jetzt auffiel, keinen Schritt gemacht zu haben, ja nicht einmal die Arme bewegt zu haben. Das ganz leise Rascheln seines Hemdes beruhigte sie und in dem Moment spürte sie, wie er die Finger ihrer rechten Hand vorsichtig nahm und ihren Arm nach oben zog.

„Glas. Was macht er?“ Ihre Finger wurden um den Stiel des Rotwein-Kelches sanft herumgedrückt und entfernten sich dann. „Jetzt steh ich hier mit einem Glas in der Hand“ und bevor sie den Gedanken weiterspinnen konnte, erklang glockenhell das Geräusch, das entsteht, wenn zwei Rotweingläser aneinander gestossen werden. „Ohne ein Wort und doch eindeutig.“ Sie hob ihr Glas in Richtung ihres Gesichts und atmete das fruchtige Bouquet des Rotweins ein. Diesen Moment hielt sie inne und genoss ihn, bevor sie das Glas weiter führte an den Mund. Der Wein erreichte ihre Geschmacksknospen und explodierte förmlich. In diesem Augenblick war für sie die Welt nur noch Fühlen, Riechen und Schmecken.

Oliver sah, wie Katja langsam das Glas zum Mund führte. Die Berührung ihrer Hand, als er es ihr gab, hatte etwas in ihm ausgelöst, was er lange nicht mehr gespürt hatte. „So sanfte, so schöne Hände.“ Er schaute zu, wie sie genussvoll das Glas anhob und langsam ihre Nase hinein senkte, bevor sie einen Moment später, der ihm fast wie eine Ewigkeit vorkam, ihre wundervoll geformten, vollen Lippen um den Rand schloss und den ersten Schluck genoss. Nun führte auch er sein Glas zum Mund, liess sich von dem Duft der Trauben einfangen und spürte dem ersten Schluck auf seinem Gaumen nach.

Der Wein rann langsam ihre Kehle hinunter. Sie spürte einen Hauch von Brombeeren und ganz viel Sonne. Und sie traf eine Entscheidung und ließ los. Egal, was jetzt passieren würde, sie hatte es gewollt, sie hatte es provoziert und sie würde es genießen.

Er sah, wie sie das Glas langsam vom Mund nahm. Sein Blick wanderte entlang ihrer Rückseite, an ihrem langen Hals hinunter, die sportlichen Schultern hinunter zu ihrem süssen Arsch, der ihn schon immer mehr als nur angemacht hatte, was jetzt noch dadurch verstärkt wurde, dass der megakurze Rock sich noch etwas nach oben geschoben hatte und den Blick zwischen ihre Beine, frei gab. Was vorher nur zu erahnen war, konnte er nun sehen und es wurde umrahmt von wundervollen langen Beinen mit hohen Schuhen, so, wie er es sich immer erträumt hatte. Leise wie ein Raubtier ging er um sie herum. Die durchsichtige Bluse unterstrich mehr ihre grossen Brüste, als dass sie diesen Blick kaschierte und er registrierte, dass sich Katjas Brustwarzen steil und hart aufgestellt hatten. Sie stand völlig ruhig da, ihre geschwungenen Lippen leicht geöffnet, der flache Bauch hob und senkte sich sanft bei jede Atemzug.

Katja konzentrierte sich ganz auf die wenigen Geräusche, die sie wahr nahm. Das leise Rascheln, das Olivers Hemd erzeugte, wenn er sich bewegte, hörte sie erst hinter sich und dann neben sich. Sie hatte das Gefühl, seine Wärme an ihrer Seite zu spüren, trotzdem er sie nicht berührte.
„Raubtier“, dachte sie, „er umkreist mich wie ein Raubtier seine Beute.“ Der Gedanke machte ihr keine Angst, löste nur Verwunderung aus, die sich in ihrem völligen Vertrauen wieder auflöste. Da war das Rascheln wieder, vor ihr. „Er sieht mich an. Gefällt Ihm, was er sieht?“ Den Gedanken weiterzuspinnen war keine Möglichkeit, denn in diesem Moment berührte er sanft ihre Finger, die den Stiel des Glases umfassten, löste sie und nahm ihr das Glas aus der Hand. Eine Sekunde später schon war er wieder da und diesmal spürte sie seine beiden Hände und es löste eine gewaltige Welle in ihr aus.

Oliver konnte seinen Blick nicht mehr von ihren Brüsten abwenden, er sah sie an und ließ sich Zeit, überlegte, wie sie sich anfühlen würden, widerstand dem Gedanken, sie sofort anzufassen. Nein, er wollte es erst in Gedanken fühlen und dann in der Realität. Nichts trieb ihn mehr außer dem Gefühl des Genießens, der sich von Sekunde zu Sekunde mehr in ihm ausbreitete. Sanft nahm er ihr das Glas aus der Hand. Sie folgte jeder seiner angedeuteten Bewegungen willig, als wenn ein unsichtbares Band ihre Gedanken verband. Geräuschlos stellte er den Weinkelch ab, wand sich ihr wieder zu und sah ihr ins Gesicht, dorthin, wo unter dem Seidentuch ihre Augen versteckt waren. Dann machte er einen kleinen Schritt vorwärts.

Es war wie eine Explosion, als sie plötzlich seine beiden Hände auf sich spürte. Er griff zu mit aller Kraft, seine Finger krallten sich in ihre Brüste, ließen wieder los, um einen Moment später wieder zuzugreifen. Sie kreisten und jede einzelne Bewegung ließ sie innerlich erschauern. Für einen Moment hatte sie Angst, ihre Beine könnten wegsacken, aber dann fing sie sich wieder und konzentrierte sich nur noch auf den Druck seiner Finger. Fest drückte er die beiden großen Hügel aneinander, ließ sie unter seinen Griffen kreisen, darauf bedacht, dass er nicht in die Nähe ihrer Brustwarzen kam, die er nur mit den Handflächen rieb und die sich unter diesem Reiben noch härter, fast schmerzhaft aufstellten. Zwischen seinen Handflächen und ihrer Brust war nur der hauchdünne Stoff der Bluse und sie wünschte sich, Oliver würde ihr diese jetzt vom Leib reißen. „Sei vorsichtig mit dem, was du dir wünschst, es könnte in Erfüllung gehen.“

„Ich liebe ihre Titten, schon immer und für immer.“ Oliver hatte die Augen geschlossen und konzentrierte sich darauf, mit seinen Händen nur so fest zuzugreifen, dass es seiner Ex- Lebensgefährtin nicht weh tat. Er spürte ihre Nippel unter seinen Handflächen und rieb sie extra fest darüber, kostete dieses Gefühl aus, die Härte, mit der sie sich ihm entgegen stellten. „Der Stoff stört, ich will die Haut.“ Mit beiden Händen griff er links und rechts an die durchsichtige Bluse und zog sie mit einem Ruck weg. Die kleinen Knöpfe landeten irgendwo im Raum, aus allen Richtungen waren das leise Klackern zu hören, als sie zu Boden fielen. Die Reste der Bluse schob er von Katjas Schultern, sie fiel lautlos zu Boden. Ohne seine Hände von ihr zu lassen, ging er um sie herum und presste seine Lenden an ihren kleinen Hintern. Katja empfing dieses Signal und drückte ihm ihre Arschbacken entgegen. Langsam wiegte sie ihre Hüften.

Innerlich stöhnte sie auf, als sie seinen harten Schwanz spürte, so nah und doch noch so weit entfernt, getrennt immer noch durch den Stoff ihres Rocks und seiner Jeans. „Oh Gott, fick mich.“ Sie presste ihren Hintern zusammen und rieb sich an seinem harten Zauberstab, um ihm diesen einen Gedanken den sie noch hatte, zu übermitteln. Sie spürte seine Hände überall. „Wieviel Hände hat er? Vier? Sechs?“ Überall waren nur noch seine Berührungen. Streichelten sie gerade noch über ihren Bauch, griff er im nächsten Moment schon wieder hart um ihre Hügel und drückte sie zusammen.

„So ruhig:“ Nur das Atmen, das er hörte, war lauter geworden, es kam stossweise und unkontrolliert. „Ich will dich hören.“ Schnell nahm er seine Hände von ihrem Bauch, schob sie nach oben, nahm ihre beiden Brustwarzen zwischen Daumen und Zeigefinger und begann, sie zwischen ihnen zu massieren, hart und schnell. Jetzt hörte er sie.

Katja schrie auf. Es war ihr egal, wer sie hören könnte, sie wusste nicht einmal mehr, dass es irgendwen gab, der sie hätte hören können. Sie spürte nur noch seine Finger und das Gefühl der 100000 Volt, die seine Finger durch ihre Brustwarzen jagten. „Scheiße, ist das geil. Oh bitte, fick mich. Jetzt.“ in ihrem Kopf drehte sich alles und sie begann, ihren Arsch an seine Lenden zu stossen. „Los, ich will dich, ich will dich.“

„Nicht die Kontrolle verlieren.“ Das Reiben ihrer Arschbacken an seinem Schwanz machte Oliver fast verrückt, aber er wollte nicht. Noch nicht. Stattdessen wurde das Spiel seiner Finger immer wilder. Er drehte, er zog und drückte ihre Brustwarzen, hörte ihre immer weniger unterdrückten Lust-Schreie und ließ sie durch seinen Körper schießen direkt bis in seine Eichel. „Noch nicht.“ Sein Atem ging nur noch stossweise und er spürte, wie seine Geilheit die Kontrolle übernahm. In einem letzten Anflug eines kontrollierten Gedankens ließ er ihre Brust los und nahm seine Hände zur Seite.

„Was jetzt?“ Katja spürte seine Hände nicht mehr auf ihrem Körper und auch der Druck seiner Lenden hatte mit einem Schlag nachgelassen. Für einen Moment nahm sie ihre Bauchdecke wahr, die sich hob und senkte. „Wie nach einem Kampf.“ Weiter kam sie nicht mit ihrem Gedanken. Diesmal griff Oliver hart zu, sie spürte. wie seine Finger ihre Schultern umfassten und sie herum drehten. Gleichzeitig schob sich sein Körper wieder dicht an sie und drängte sie vorwärts. Fast wäre sie auf den High Heels ins Stolpern gekommen, aber so, wie er sie vorwärts drängte, so stützte er sie auch. Drei Schritte weiter war der Weg schon wieder zu Ende.

„Jetzt.“ Sie stand vor dem Sessel mit den breiten, niedrigen Lehnen, in dem man so schön ein Nickerchen machen konnte, aber das war das Letzte, an das Oliver jetzt gedacht hätte. Er wollte sie und er wollte sie sofort. All sein Handeln war jetzt von diesem einen Urinstinkt gesteuert. Mit einer Hand fasste er an ihren kleinen Hintern, die andere legte er fest auf ihren Bauch, während sich ein Fuß zwischen ihre High Heels schob und ihr mit seinen Bewegungen bedeutete, die Beine auseinander zu machen.

Sie spürte das „toc-toc“ seines Schuhs an den Sohlen ihrer Pumps. „Was wird das?“ Die Hand auf ihrem Arsch, die so fest zupackte, machte sie fast wahnsinnig. Automatisch spreizte sie die Beine und spürte in diesem Moment, wie Oliver sie noch ein wenig vorwärts schob. Ihre Knie stießen an die weichen Lehnen eines Sessels und er schob noch etwas weiter. Die Hand auf ihrem Bauch gab ihr Sicherheit und sie rutschte langsam nach vorn.

Er hatte sie nun da, wo er sie haben wollte. „Vielleicht wollte ich sie schon immer da haben?“ Seine Hand wanderte von ihrem Hintern den Rücken hinauf und mit zwei Fingern bedeutete er ihr, sich vorzulehnen. Mit ihren Händen stützte sie sich auf der Rückenlehne ab und nun war sie bereit. Einen Moment hielt er inne, nur einen kleinen Augenblick, da drängte sie sich ihm schon entgegen. Ihre Arschbacken stießen gegen sein Becken und begannen, an seinen Lenden zu reiben. „Fick mich,“ schien sie zu schreien, ohne einen Ton von sich zu geben und ihre ungeduldige Geilheit war in jeder Bewegung zu spüren.

„Fick mich, los, mach endlich.“ Katja wollte nicht mehr warten. Sie bog den Rücken durch und schob den Hintern nur ein wenig nach hinten, da spürte sie schon, was sie spüren wollte, seinen harten Schwanz unter der Jeans. Ihr Rock war hochgerutscht und sie berührte ihn schon mit ihren nassen Schamlippen, presste sich an ihn und erreichte, was sie wollte. Mit beiden Händen packte er ihre Arschbacken, knetete sie und drückte sich immer fester an sie.

Er sah nach unten, erblickte ihren Hintern, fasste mit beiden Händen zu. „So geil“, so unendlich geil.“ Er spürte, wie seine Jeans nass wurde und genoss dieses Zeichen ihrer Geilheit. „Noch einen Moment, einen.“ Aber er konnte, er wollte nicht mehr warten, stieß sie ein Stück nach vorn, um sich bewegen zu können und trat einen Schritt zurück. Breit gespreizt kniete sie auf dem Sessel vor ihm und bot ihm ihre nass glänzenden Schamlippen dar.

Katja spürte, wie er sie von sich wegschob und verlor den Kontakt zu seinem Zauberstab, dann war da ein kleiner Moment der Stille. Eine Sekunde später schon hörte sie das Geräusch seines Reißverschlusses an der Jeans. Innerlich zerriss es sie fast. Mit animalischer Wucht hatte er ohne Rücksicht mit seinem Schwanz ihre Schamlippen geteilt und war bis zum Anschlag in sie eingedrungen. Sie bäumte sich auf, schob sich nach vorne, um nach einer Sekunde der Überraschung wieder nach hinten zu schnellen. Ihre Arschbacken klatschten an sein Becken und sie drückte mit aller Kraft gegen seine Vorwärtsbewegung. „Keinen Millimeter, ich lass dich keinen Millimeter mehr aus mir raus.“ Sie presste ihre Schamlippen zusammen und spürte, wie ihre Massage seinen Stab nur noch härter machte.

Das war es, was er schon immer gewollt hatte. Ohne Rücksicht zu nehmen stiess er immer wieder zu, hart, fest und tief. Er spürte, wie sie sich ihm entgegen presste, wie sie seine Bewegungen annahm und seinen Rhythmus erwiderte. Seine Hände fanden ihren Kopf, seine Finger krallten sich in ihre Mähne und ihr Körper spannte sich vor ihm wie ein Bogen. Er spürte, wie sie gegeneinander kämpften und doch eins wurden. Ihre keuchenden Lustschreie stachelten ihn an, weiter und weiter.

Seine Stösse wurden immer härter. Sie keuchte, schrie die Geilheit heraus, ihre Kopfhaut brannte, seine Finger krallten sich schmerzhaft in ihren Haaren fest und zogen ihren Kopf nach hinten. „Egal, mach weiter, weiter, weiter.“ Wie von Sinnen presste sie sich ihm entgegen, wieder und wieder spürte sie seine Eichel tief in sich an den Punkt stossen, der zum Mittelpunkt ihres Universums in diesem Moment werden würde. „Gleich, ich will, ich kann nicht mehr, erlös mich.“ Katja drückte sich seinen Lenden mit aller Kraft, die sie noch hatte, entgegen und hörte auf, sich zu bewegen. Ihre ganz Konzentration galt nur noch diesem einen Moment, dieser einen Sekunde, in der sich alles auflösen würde.

„Scheiße, warum warst du früher nie so ungezähmt, so wild?“ Oliver riss ihren Kopf nach hinten, drang wieder und wieder in sie ein, berührte sie tief im Inneren und spürte, dass eine gewaltige Welle sich in ihm aufbaute, die ihn wegreißen würde. Mit jeder Bewegung, mit jedem Stoss fieberte er ihr entgegen, blickte auf den Orkan, der sich ankündigte und provozierte einen Sturm, von dem er wußte, dass er ihn so noch nie erlebt hatte.

„Ich will, dass du spritzt, ich will, dass du in mir kommst, ich will, dass du mich erlöst. Jetzt.“ Katja fühlte, dass sie nicht mehr warten konnte und sie spürte, dass sie eins war mit ihm, verbunden in einem mächtigen Strudel, der gleich über ihnen Beiden zusammen schlagen und sie mitreißen würde. Alles, was sie war, konzentrierte sich jetzt auf den einen Punkt in ihr, an dem seine Eichel immer wieder anstiess, immer und immer wieder, hart und unerbittlich. Dieser eine Punkt wurde zum Mittelpunkt eine Universums, aus dem es in diesem einen Moment kein Entrinnen mehr gab. All ihre Muskeln spannten sich, all ihre Gedanken fokussierten sich auf diesen einen Punkt einer Welt, die es so für sie noch nie gegeben hatte.

Kein Gedanke mehr, keine freier Wille mehr, Trieb, nur noch getrieben von Lust auf diesen Wirbelsturm. Er spürte noch, wie es in ihm hoch stieg, schnell, kitzelnd in seinem Inneren, einen Moment noch verweilte und sich dann mit einem Schlag entlud wie eine Explosion. Er schrie, er zuckte, zog ihren Kopf noch weiter zu sich heran und bewegte sich nicht mehr, presste seine Schenkel an ihren heißen Arsch und liess die Wellen von Lust durch seinen Körper und seinen Kopf schiessen, liess sich fluten von unfassbaren Gefühlswirbeln, deren Existenz er nicht erahnt hätte und die ihn jetzt in eine Welt beförderten, die er nicht kannte.

Eine Sekunde wie eine Ewigkeit. Einmal noch stiess er in sie hinein, mitten hinein in einen Strudel aus bunten Punkten, in dem ihr Körper explodierte, der sie fortriss und ihr keine Orientierung mehr gewährte. Sie gab sich hin, dem Moment, den Explosionen in ihrem Kopf, den Wellen von Lust und Schmerz in ihrem Körper. Sie spürte sein warmes Sperma in sich, sie spürte, sie wollte nichts, sie suchte nichts, sie hatte gefunden. Hier, jetzt, nur diesen Moment, nichts sonst, nichts mehr. Farben, Punkte, Wellen, Lust, pure Lust. Wärme. Spüren. Hingabe.

Katja lächelte und musste blinzeln. Die Sonne schien durch das grosse Fenster und traf sie von der Seite mit ihrer Wärme und Helligkeit. „Danke.“ Es war ihr erstes Wort seit einer gefühlten Ewigkeit. „Gibt es“, sie machte eine Pause, „gibt es eine Wiederholung?“ Die Nacht hatten sie eng umschlungen verbracht. Ohne Reden, ohne irgendetwas Störendes. Er hatte sie genommen und in sein Bett getragen, hatte sie in seinen Armen gehalten und gestreichelt. Irgendwann waren sie beide eingeschlafen. Eins. Am Morgen war sie wach geworden von seinen Blicken, mit denen er sie betrachtete, sitzend, am Bettrand, sie ganz nackt, er ganz nackt, ohne Scheu. Lange hatten sie sich angesehen, er hatte ihr einen Kaffee gereicht. Jetzt stand sie vor ihm, sah ihn an mit müden, aber glänzenden Augen und wartete auf seine Antwort.

Oliver war nur mit Mühe eines Gedankens fähig. Er hatte sie in sein Bett getragen, hatte die Kraft genossen, die ihn das kostete, er fühlte ihre Wärme, sie zog ihn hinüber in den Schlaf und sie ließ ihn wieder wach werden, lange bevor der Tag anbrach. Er betrachtete sie in der langsam erwachenden Helligkeit, bewundernd, vertraut und doch so völlig anders, so neu. Als sie aufwachte, lächelte sie und die Offenheit ihres Blickes verwirrte ihn noch mehr. Jetzt stand sie vor ihm und sah ihn erwartungsvoll an. „Sicher.“ Sein erstes Wort. Er hatte das Gefühl, es wäre überhaupt sein erstes gesprochenes Wort.

Katja nickte fast unmerklich, beugte sich vor und küsste ihn. Sanft und warm trafen ihn ihre Lippen, aber nur für einen flüchtigen Moment. Dann ließ sie ab und drehte sich um. Hinein in einen neuen Tag. Bis zum nächsten Mal. In einem neuen Universum.










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