Diese Seite verwendet Cookies. Wenn Sie das nicht akzeptieren, mĂĽssen Sie Cookies in Ihrem Browser verbieten oder diese Seite verlassen.    OK  
 leselupe.de
Werbung
 Meine Leselupe

Mitglieder:   5437
Themen:   92203
Momentan online:
266 Gäste und 12 Mitglieder
Username:
Passwort:
Registrieren
Passwort vergessen?


Leselupe.de > Science Fiction
Die ewige Administration
Eingestellt am 31. 05. 2005 18:30


Autor
Ein neues Thema veröffentlichen.     Antwort veröffentlichen.
Amadis
Routinierter Autor
Registriert: Jan 2003

Werke: 18
Kommentare: 274
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Amadis eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Ăśberarbeitet 13.06.2005
---------------------------------------------------------------------------------------------------------

2. Juli 2031, Washington D.C., George-Bush-Avenue 1000, WeiĂźes Haus

„Wohin gehen wir?“
Die Stimme des uralten Mannes im Rollstuhl war rau und dĂĽnn wie uraltes Pergament. Er hustete trocken.

„Zum Oval Office, Mr. Secretary“, gab der junge Mann Auskunft, der den Rollstuhl schob. Seine adrette Uniform wies ihn als Lieutenant der Army aus.
„Welches Office?“, krächzte der Alte.
„Wir gehen zum Präsidenten, Sir“, erklärte der Lieutenant geduldig.
„Was wollen wir da, Perkins?“

„Ich bin Lieutenant Rosenberg, Mr. Secretary. Colonel Perkins ist seit fünf Jahren im Ruhestand.“
„Das weiß ich“, keifte der alte Mann. „Halten Sie mich für senil?“
„Natürlich nicht, Secretary Rumsfeld.“

Eine Weile herrschte Schweigen, während Rosenberg den greisen Verteidigungsminister durch die menschenleeren Gänge des riesigen Hauses schob.
„Also, Rosenkranz, antworten Sie!“, nahm Rumsfeld den Gesprächsfaden wieder auf.

„Sie nehmen an der Sondersitzung des Generalstabs teil“, erklärte der junge Mann, ohne seinen Vorgesetzten auf den erneuten Fehler bei der Aussprache seines Namens hinzuweisen.
„Generalstab, ha“, machte Rumsfeld verächtlich. „Wollen sie uns wieder vom Angriff auf den Irak abhalten, diese Feiglinge!“ Ein Hustenanfall schüttelte den schmächtigen Körper des alten Mannes.
„Ich weiß nicht, worum es geht, Sir“, gab der Lieutenant wahrheitsgemäß Auskunft.
„Diesen Militärs fehlt die Weitsicht“, behauptete der Minister. „Saddam muss weg, wir brauchen den direkten Zugriff auf das irakische Öl!“

Rosenberg sparte sich den Hinweis, dass Saddam Hussein vor über zwanzig Jahren in einem Straflager gestorben war. Er wusste aus Erfahrung, dass derartige Diskussionen mit dem zweitmächtigsten Mann der Welt wenig brachten. Immerhin betreute er Rumsfeld schon seit fast fünf Jahren.

Nach den furchtbaren Anschlägen iranischer Terroristen, bei denen 2008 in den Trümmern Manhattans dreihunderttausend Menschen gestorben waren, hatten über neunzig Prozent der amerikanischen Bevölkerung einer Verfassungsänderung zugestimmt, die dafür sorgte, dass die Bush-Administration auf Lebenszeit des Präsidenten an der Macht bleiben würde. Als Insider wusste Rosenberg natürlich, dass hinter den Anschlägen Undercover-Agenten der CIA steckten, die den Terroristen mit Waffen und Verbindungen dienlich gewesen waren. Im Frühjahr 2009 wurde Teheran von einer Atombombe dem Erdboden gleich gemacht.

Vor der Tür des Oval Office standen zwei Uniformierte auf Posten, die Haltung annahmen, als sie Rosenberg und seinen mächtigen Passagier gewahrten. Einer der beiden Posten öffnete die Tür, um die beiden Neuankömmlinge einzulassen.

Drinnen hatten sich bereits die Mitglieder des Generalstabs, der Berater des Präsidenten und Präsident Bush selbst eingefunden. Sie begrüßten Rumsfeld mit respektvollem Kopfnicken. Lediglich der Präsident richtete das Wort an seinen alten Weggefährten.
„Howdy, Donald, was macht die Prostata?“ Er lachte meckernd und strich über sein schütteres Haar.
„Du musst dich gerade über mich lustig machen, Georgy“, fauchte Rumsfeld, nachdem ihn Rosenberg auf seinen Platz am ovalen Tisch geschoben hatte. „Man munkelt, dass dein Enkel Walker dich fast jeden Tag trocken legen muss!“
Die Generäle verfolgten den Disput mit versteinertem Gesichtsausdruck.

Saul Kowalski, ein kleiner, schmalgesichtiger Mann und Berater des Präsidenten, räusperte sich.
„Wir sollten zur Sache kommen, Mr. President“, schlug er vor.

„Sicher, Saul, sicher.“ Bush ordnete fahrig einige Papiere, die vor ihm auf dem Tisch lagen.

Kowalski schaute in die Runde.
„Der Präsident hat diese außerordentliche Sitzung einberufen, weil General Willingham Neuigkeiten hat – erfreuliche Neuigkeiten, wie ich hinzufügen möchte! General, bitte!“ Er schaute den kräftig gebauten Mann zu seiner Rechten aufmunternd an.

Willingham erhob sich.
„Mr. President, Mr. Secretary, Gentlemen“, begann er. „Ich darf Ihnen hiermit mitteilen, dass sich die Streitkräfte der Schweizer Eidgenossenschaft am heutigen Morgen unseren Truppen ergeben haben. Bern, die letzte Bastion der Eidgenossen, wurde bedingungslos übergeben.“

Nachdem sich der Applaus gelegt hatte, ergriff der Präsident das Wort.
„Ich darf Ihnen zu dem Erfolg gratulieren, General Willingham. Geben Sie meine Glückwünsche auch an die Truppen vor Ort weiter. Ein weiterer Sieg, den wir mit der Hilfe unseres Herren errungen haben!“ Er nahm einen Schluck aus seinem Wasserglas. Dann schaute er den rechts von ihm sitzenden Luftwaffenoffizier an. „Sehen Sie, General Herbert, es war doch richtig, die Atombombe auf Basel zu werfen. Sonst hätte dieser Krieg noch länger gedauert und viel zu viele Opfer gefordert! So haben wir am vierten Juli doch etwas zu feiern – und an meinem Geburtstag in der nächsten Woche!“
„Natürlich, Mr. President“, stimmte Herbert mit säuerlichem Lächeln zu.
„Sie haben wieder große Weitsicht bewiesen, Sir“, pflichtete Kowalski bei.
„Arschkriecher“, murmelte Admiral Costanza so leise, dass es nur sein unmittelbarer Nachbar General Plant hören konnte. Dieser quittierte die Bemerkung mit einem breiten Grinsen.
„Neunundneunzig!“, krähte Rumsfeld. „Neunundneunzig werde ich nächste Woche!“

Bush hantierte mit den vor ihm liegenden Papieren, wobei seine Hände so stark zitterten, dass einige auf den Boden segelten. Kowalski beeilte sich, sie wieder aufzuheben.

„Haben wir Saddam erwischt?“, krächzte Rumsfeld und warf das vor ihm stehende Wasserglas um. Lieutenant Rosenberg wischte die Pfütze mit einem Handtuch auf und nahm dann wieder seine Position hinter dem Rollstuhl des Verteidigungsministers ein.
„Der Mann heißt Staller, Generaloberst Staller von der Eidgenössischen Armee“, korrigierte Willingham.
„Saddam, Saddam, Saddam!“ Rumsfeld ließ seine Hand drei Mal auf den Tisch krachen. „Es geht um das Öl, ihr Dilettanten.“

Willingham schaute aus dem Augenwinkel zum Präsidenten hinüber, der aber keine Anstalten machte, seinen alten Freund zu maßregeln.
„Natürlich, Mr. Secretary, Sie haben recht!“

„Es geht höchstens um Käse“, brummte Costanza leise. Plant stieß seinen Sitznachbarn mit dem Ellbogen an. „Oder um Offiziersmesser!“, setzte der dunkelhaarige Admiral hinzu.

Bush hatte inzwischen offenbar seine Papiere geordnet und wandte sich an Willingham.
„Na gut, General, die Schweiz haben wir also in der Tasche!“ Er lächelte, wobei ein Speichelfaden aus seinem Mundwinkel lief und anschließend – der Schwerkraft folgend – auf seinem Jackett landete. Der Präsident bemerkte diesen Faux Pas allerdings nicht und fuhr fort. „Wir müssen uns jetzt überlegen, wie wir weiter vorgehen. Welches Land nehmen wir uns als nächstes vor?“
„Aber, Sir ...“, setzte Willingham an. Rumsfeld unterbrach ihn.
„Natürlich, die Herren Generäle machen sich wieder ins Hemd! Du solltest diesen Schwachkopf feuern, Georgy!“ Er machte eine unwirsche Handbewegung, und schnippte den Popel, den er gerade ans Tageslicht befördert hatte, quer über den Tisch. „Es muss weiter gehen, General, immer weiter!“
„Aber es gibt ...“, setzte Willingham erneut an, nachdem es ihm nur mühsam gelungen war, dem Geschoss des Ministers auszuweichen. Rumsfeld allerdings war jetzt in Fahrt gekommen.
„Aber, aber, aber! Das ist alles, was man von Ihnen zu hören bekommt! Wie lange hörst du dir das noch an, George Walker?“ Seine trüben Augen bekamen einen stechenden Ausdruck.

Bush schaute seinen Generalstabschef an.
„Der Minister hat Recht, General. Es gibt kein aber!“, meinte er bestimmt.

„Nun, Mr. President, Mr. Secretary“, mischte sich jetzt Costanza ein. „Vielleicht möchte General Willingham nur mit allem gebotenen Respekt darauf hinweisen, dass es kein Land mehr gibt, das wir erobern könnten!“ Er deutete auf die Weltkarte, die an der Wand gegenüber hing.

Willingham tupfte sich mit einem Taschentuch den Schweiß von der Stirn, während Bush verwirrt zu Kowalski hinüber schaute.
„Ähm, nun“, stotterte dieser und mied den Augenkontakt mit seinem obersten Vorgesetzten. „Es stimmt, Sir, die Schweiz war das letzte Widerstandsnest.“

Betretenes Schweigen setzte ein.
„Der Irak, wir schnappen uns den Irak“, wetterte Rumsfeld. „Wenn wir das Öl haben, können sie uns nicht mehr aufhalten!“

Bush wandte sich an Willingham.
„Was schlagen Sie vor, General?“ Der Präsident klang ratlos.

Kowalski sah seine Stunde gekommen.
„Dürfte ich etwas sagen, Mr. President?“, fragte er mit glänzenden Augen.
„Sicher, Saul, wenn Sie einen Vorschlag haben, raus damit!“

„Nun“, er nestelte an seiner Aktentasche, nahm dann einen Stapel Fotokopien heraus. Es handelte sich offenbar um die Kopie eines kleinen Artikels, der in der Washington Post erschienen war. Kowalski verteilte die Kopien an die Anwesenden.

„Wie Sie sehen, meine Herren, haben zwanzig Navajo das Reservat in Arizona verlassen. Dabei wurde ein Beamter des Parkservice verletzt und ein Schnapsladen überfallen. Die kleine Ortschaft Mexican Hat und das Hilton-Hotel im Monument Valley wurden geplündert. Die Indianer haben sich in die Berge geflüchtet.“ Er zeigte triumphierend auf die Fotokopie in seiner Hand. „Besorgte Bürger haben die Nationalgarde angefordert.“ Er schaute in die Runde.

Costanza verdrehte die Augen. Der Präsident dagegen wirkte alarmiert.
„Sind diese Horden bewaffnet?“, erkundigte er sich besorgt.

Kowalski nickte eifrig.
„Meinen Informationen zufolge sind sie im Besitz von mindestens fünf Winchester Gewehren und einigen Revolvern. Außerdem wurden Messer und Streitäxte gesehen.“

„Die Kavallerie, die Kavallerie“, brüllte Rumsfeld und schwenkte einen imaginären Säbel. „Wir müssen das Gold in den Black Mountains schützen!“

„Man sollte uns vor ihm schützen“, murmelte Costanza.

Bush hatte sich zu einer Entscheidung durchgerungen.
„Diese Provokation ist nicht hinnehmbar“, verkündete er entschlossen. „General Willingham, Sie machen sich mit der Situation vertraut und erarbeiten einen Schlachtplan. Ich schlage vor, wir treffen uns in zwei Tagen wieder und besprechen die Vorgehensweise.“
„Natürlich, Mr. President, wir werden sie in die Knie zwingen!“ Willingham nahm auf seinem Stuhl Haltung an.
„Davon bin ich überzeugt, General. Gott ist auf unserer Seite!“, meinte Bush mit einem wohlwollenden Lächeln.
„Was wird mit der Schweiz?“, erkundigte sich Costanza.
„Was soll schon werden? Die übliche Vorgehensweise. In einem halben Jahr setzen wir eine Zivilregierung ein. Bis dahin herrscht Kriegsrecht. Es gibt bestimmt noch einige Guerillagruppen in den Bergen.“
„... die dort heimlich stinkenden Käse herstellen, um unsere Truppen zu vergiften“, vermutete Costanza leise.
„Che Guevara?“, fragte Rumsfeld. „Macht der uns immer noch Ärger?“

Der Präsident erhob sich.
„Also gut, Gentlemen! Lassen Sie uns den nächsten Feldzug angehen: gegen die Navajo!“ Er verabschiedete die Männer mit einem Kopfnicken.

„Kommst du mit in die Kirche heute Abend, Georgy?“, fragte Rumsfeld, als ihn Rosenberg hinausschob.
„Was für eine Frage! Habe ich schon jemals einen Gottesdienst verpasst?“

Bearbeiten/Löschen   ebook  Druckversion


MarleneGeselle
???
Registriert: Feb 2003

Werke: 15
Kommentare: 229
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um MarleneGeselle eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil
Lachen oder weinen?

Hallo Amadis,

tja, jetzt weiĂź ich nicht, ob ich vor Lachen brĂĽllen oder vor Zukunftsangst weinen soll.
Aber vielleicht entschlieĂźe ich mich dazu, die Geschichte einfach nur abgefahren gut zu finden.

Eine winzige Frage und ein winziges Meckerchen: Wo ist Condy Rice? Ohne die kann ich mir Dabbelju gar nicht richtig vorstellen?
Aber diese Frage musst du auch nicht ernst nehmen.

Grüße von einer, die nicht weiß, wen sie im Herbst wählen soll.
Marlene
__________________
Es werde Geist!

Bearbeiten/Löschen    


Amadis
Routinierter Autor
Registriert: Jan 2003

Werke: 18
Kommentare: 274
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Amadis eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

hallo marlene,

danke fĂĽr deine anteilnahme :-).

condy war leider nicht mehr notwendig - wer braucht schon einen außenminister, wenn es das "außen" nicht mehr gibt bzw. kein land mehr existiert, mit dem man noch normale beziehungen unterhält.

was die wahl angeht, kann ich dir auch nicht helfen. vielleicht sollte einfach mal niemand hingehen.

gruß und bis demnächst
amadis

Bearbeiten/Löschen    


jon
Foren-Redakteur
Fast-Bestseller-Autor

Lektor
Registriert: Nov 2000

Werke: 147
Kommentare: 6206
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um jon eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Lachen konnte ich nicht. Nicht, weil ich es für nicht möglich hielte oder weil ich es für möglich hielte. Es ist zwar grotesk, aber nicht zum Lachen reizend. Muss es sicher auch nicht, etwas mehr Kompaktheit wäre aber trotzdem gut gewesen. Vermute ich.

Frage: Warum muss bei Kowalski und Wellingham die "Nationalität" dastehen? "Rosenberg" ist mit einiger Wahrscheinlichkeit auch jüdischer Abstammung –… warum wird da nichts weiter dazu gesagt? Oder warunm ist das bei Kowalski und Wellingham wichtig, bei Constanza und Plant aber nicht? Oder hab ichs überlesen? Trotzdem: Warum ist das erwähnenswert?
__________________
Es ist nicht wichtig, was man mitbringt, sondern was man dalässt (Klaus Klages)

Bearbeiten/Löschen    


Amadis
Routinierter Autor
Registriert: Jan 2003

Werke: 18
Kommentare: 274
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Amadis eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

habe die "nationalitäten" entfernt. mir war nicht bewusst, dass das irgendwie störend wirkt, eine absicht hatte ich damit nicht verfolgt. bevor aber jemand falsche schlüsse zieht ...

Bearbeiten/Löschen    


Gerhard Kemme
Guest
Registriert: Not Yet

knicken, lochen, abheften

Guten Tag!
Die Story wirkte exakt amerikanisch und gekonnt getextet - so stell ich mir das Weiße Haus vor. Sie wirkt etwas satirisch und dann auch wieder nicht. Wer die realen Bedingungen der Macht kennen würde, hätte dann vielleicht noch eine weitaus absurdere Entscheidungssituation vor Augen. Die Tageszeit muß berücksichtigt werden, da nach Kenntnis von Administration der Alkoholspiegel proportional zur Uhrzeit steigt. Wenn ich ganz selten mal als Vertreter der Vertretung mit höheren Rängen zusammen war, dann saßen wir auf einem Schlauchboot-Wulst in der Runde und wippten uns eins, bis der General nach hinten überkippte. Die Entscheidung für den Schlachtplan des nächsten Manövertages war dann gefallen, wie immer "frontaler Durchbruch" hinter der Feuerwalze der Granatwerfer. Der Titel hätte auch etwas mehr Büro und konkrete Verwaltung vermuten lassen, d.h. die Überlegenheit der Akte über muskelprotzende Gewalt.
MfG Gerhard Kemme

Bearbeiten/Löschen    


ZurĂĽck zu:  Science Fiction Ein neues Thema veröffentlichen.     Antwort veröffentlichen.


Leselupe-Bücher



Amazon



Facebook


Werde Fan der Leselupe auf Facebook!