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Leselupe.de > Kurzgeschichten
Die flinke Maus
Eingestellt am 10. 04. 2011 21:00


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K├╝hn-Schierholz
Festzeitungsschreiber
Registriert: Dec 2010

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Mit erhobenem Kopf und offensichtlich stolz kommt Jojo in die K├╝che. Aber er hat ja etwas im Maul. Eine Maus! Eine lebende Maus! "Miau" und schon ist sie ihm entwischt und unter den K├╝hlschrank gehuscht. Jojo legt sich auf die Lauer. Aber die Maus l├Ąsst sich nicht blicken. Sie bleibt lieber im sicheren Versteck.

Nach Stunden wird es Jojo zu langweilig. Er geht lieber mit den Menschen in das warme Wohnzimmer mit den kuscheligen Sofas. Leise schleicht die Maus hervor. Zu Jojos Futternapf, der nur einen Meter entfernt vom K├╝hlschrank steht. Die Maus schnuppert. Das riecht ganz gut. Vorsichtig probiert sie. Blitzschnell l├Ąuft Jojo heran. Nicht schnell genug: Die Maus ist schon unter dem Futternapf verschwunden.

Wieder legt sich Jojo auf die Lauer. Die Menschen denken: Er wird die Maus schon fangen und gehen ins Bett. Als sie am n├Ąchsten Morgen den Futternapf hochheben, ist da keine Maus. Nur ein paar M├Ąusek├Âttel deuten darauf hin, dass sie unter dem Napf war. Unter dem K├╝hlschrank raschelt es aber verd├Ąchtig.

Es vergehen Tage. Die Maus lebt zwischen K├╝hlschrank und Katzenfutternapf. Sie leidet keinen Mangel. Regelm├Ą├čig bef├╝llen die Menschen den Futternapf. Jojo frisst daraus. Wenn er aber nicht in der N├Ąhe ist, n├Ąhert sich die kleine Maus und stillt ihren Hunger. Gef├Ąhrlich ist das schon. Immer wieder saust Jojo heran. Aber dann rettet sie sich schnell unter den K├╝hlschrank.

ÔÇ×So kann es nicht weiter gehenÔÇť, sagt die Mutter. ÔÇ×Ich will keine Maus in unserem Haus haben!ÔÇť Sie holt die h├Âlzerne Mausefalle mit der kleinen Eisenstange, die hernieder schnellen w├╝rde, wenn die Maus in die Falle ginge. ÔÇ×Aber du sollst die Maus nicht t├Âten!ÔÇť ruft das Kind und der Vater kauft eine Lebendfalle. Am Abend bef├╝llt er sie mit einem St├╝ckchen Speck und wieder gehen die Menschen ins Bett.

Als sie am n├Ąchsten Morgen in die K├╝che kommen, sitzt wirklich eine haselnussbraune Maus mit dunklen Knopfaugen in der Falle. Die Mutter fragt: ÔÇ×Und wer von euch beiden bringt die Maus nun ins Feld?ÔÇť ÔÇ×Ich muss zur SchuleÔÇť, sagt das Kind. ÔÇ×Ich fahre mit dem Rad zur Arbeit. Da kann ich nicht die Maus spazieren fahrenÔÇť, sagt der Vater. Jojo m├Âchte die Maus gerne ├╝bernehmen. Aber wollen die Mutter und das Kind nicht.

Also packt die Mutter nicht nur ihre Aktentasche sondern auch die Lebendfalle mit der Maus ins Auto. Es ist ein kalter Novembertag. Es regnet in Str├Âmen. Auf einem Feldweg stoppt die Mutter den Wagen. Sie steigt aus und stapft auf das nasse Feld. Fast tut die Maus ihr nun leid. Trotzdem ├Âffnet sie langsam die Falle. Die Maus springt hinaus und ist im n├Ąchsten Augenblick zwischen dem Winterroggen verschwunden.

Den Bauern, dem das Feld geh├Ârt, wird es wohl nicht freuen.

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K├╝hn-Schierholz
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Hallo Talke,

danke f├╝r deinen Kommentar. Ich habe mir ├╝berlegt, dass es wohl am besten ist, aus dieser Kurzgeschichte eine Kindergesichte - aus der Sicht des Kindes - zu machen.

Muss aber ein bisschen warten. Bin wie immer sehr gesch├Ąftigt.

Chris

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