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Leselupe.de > Erotische Geschichten
Die geheime Liebe
Eingestellt am 12. 02. 2003 09:28


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Evchen13
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Die geheime Liebe


ÔÇ×Kerstin, ich kann dich um sieben abholenÔÇť, fl├╝stert Frank in sein Handy, ÔÇ×Hast du es arrangieren k├Ânnen?ÔÇť
ÔÇťJa, ja, ich kann ...ÔÇť, s├Ąusle ich und meine vibrierende Stimme verr├Ąt die Sehnsucht nach ihm.

Ich bereite zum Abendbrot H├╝hnerbrust mit Zwiebeln f├╝r meinen Mann vor und esse indessen alleine ein beschmiertes Brot. Wie ├╝blich hat sich Walter gleich nach seiner Arbeit ins Bastelzimmer zur├╝ckgezogen und bekommt das fertige Mahl dorthin serviert. Sein pr├╝fender Blick schweift ├╝ber den gedeckten Tisch. ÔÇ×Wo ist das Bier, haste das schon wieder vergessen?ÔÇť herrscht er mich an.
ÔÇ×Nein, nein ÔÇŽÔÇť, stottere ich und bringe ihm zwei Flaschen.
ÔÇ×Frank holt mich gegen sieben zur Versammlung ab ...ÔÇť, r├Ąuspere kurz, ÔÇ×brauchst du noch was?ÔÇť
ÔÇ×N├Â!ÔÇť antwortet er mit vollem Mund und wendet sich bereits seinem geliebten Hobby zu.
Unschl├╝ssig stehe ich im T├╝rrahmen und betrachte meinen Mann, doch er w├╝rdigt mich keines Blickes. Jetzt existiert f├╝r ihn nur noch seine Modellbahn.
ÔÇ×Dann noch viel Spa├č!ÔÇť sage ich und schlie├če die T├╝r hinter mir.

F├╝r wenige Augenblicke lehne ich mich an die Wand und fl├╝stere: ÔÇ×Endlich, endlich sehe ich Frank wieder, endlich ...ÔÇť.
Leise husche ich ins Schlafzimmer. Aus dem Kleiderschrank nehme ich meinen langen schwarzen Strickrock mit der dazu passenden roten Bluse und eile ins Bad. Im Nu streife ich mir meine Kleidung vom Leib und stelle mich unter die Brause. W├Ąhrend das warme Wasser in feinen Bahnen ├╝ber meinen K├Ârper l├Ąuft sp├╝re ich eine hei├če Vorfreude, sp├╝re in meinen Lenden ein unsagbar sch├Ânes Kribbeln. Sorgf├Ąltig creme ich meine Haut ein und lege ein zartes Make-up auf. Die ausgew├Ąhlten Kleidungsst├╝cke ziehe ich auf die nackte Haut an. Pr├╝fend betrachte ich mein Spiegelbild und bin zufrieden. Schlie├člich verstecke ich ein Handtuch und einen eingepackten feuchten Waschlappen in meiner Tasche. Ich sp├Ąhe vorsichtig in den Flur. Es ist aber alles ruhig und leer. So leer - stelle ich wehm├╝tig fest. Und denke an die unz├Ąhligen Gespr├Ąche, an die hoffnungslosen Versuche der letzten Jahre, ihn auf mich aufmerksam zu machen. Denke an die tr├Ąnenerf├╝llten N├Ąchte und die eisige Einsamkeit, obwohl ich nicht alleine bin.
Doch will ich diese qu├Ąlenden Gedanken nicht, nein. Nicht jetzt! Laut seufze ich auf und sch├╝ttle heftig mit dem Kopf. Jetzt will ich mich auf die kommenden zwei Stunden freuen und werde das Treffen mit allen Fasern genie├čen. In diesem Moment ert├Ânt die mir so bekannte und geliebte Autohupe.

ÔÇ×Walter, bis dann, Frank ist da!ÔÇť br├╝lle ich in den Flur und gehe, ohne eine Antwort zu erhalten aus dem Haus und laufe zum Auto. Frank hat bereits die Beifahrert├╝r ge├Âffnet, ich steige unverz├╝glich ein und setzte mich neben ihn, neben meinem gro├čen Freund.

Wir k├Ânnen anfangs beide kein Wort sagen und sehen uns sekundenlang mit schmachtenden Blicken an. Frank startet den Wagen und f├Ąhrt los.
ÔÇ×Ich bin gl├╝cklich, Kerstin!ÔÇť haucht er und greift auf mein Bein.
ÔÇ×Frage mich lieber nicht, wie gl├╝cklich ich jetzt bin!ÔÇť s├Ąusle ich zur├╝ck und umgreife seine Hand, umklammere sie ganz fest.
ÔÇ×Wohin fahren wir heute?ÔÇť
ÔÇ×Ich habe eine neue Stelle im Wald entdeckt, dort sind wir sicher, glaube mir.ÔÇť




ÔÇ×Ist sie sehr weit weg?ÔÇť
ÔÇ×Nein, gleich um die Ecke und verdammt ruhig ÔÇŽÔÇť, er lacht bei dem Gedanken auf, ÔÇ×dort st├Âren uns keine Jogger oder Gassig├Ąnger!ÔÇť
ÔÇ×Da bin ich froh.ÔÇť Antworte ich l├Ąchelnd und halte ihn noch fester. Durch seine Hand str├Âmt unsagbar viel W├Ąrme in meine und ich f├╝hle mich geborgen und wohl. Allm├Ąhlichen l├Âst sich die innere Spannung und macht Platz f├╝r eine himmlische Leichtigkeit und Ruhe in mir. Ich begebe mich in eine andere Welt, in der wir alleine existieren. Hier d├╝rfen wir unsere Liebe f├╝reinander erfahren und unsere geheimsten sexuellen Gel├╝ste ausleben. Dieser Mann gab mir nach vielen Jahren das Gef├╝hl wieder, eine Frau zu sein!

Ich sp├╝re einen festeren Druck seiner Finger auf meinem Bein und er schiebt zaghaft den Rock nach oben. Ganz sanft ber├╝hrt er mit seiner Hand meinen nackten Oberschenkel. Er streichelt mich und wandert mit kreisenden Bewegungen zu meinem Venush├╝gel hinauf.
Ich lehne mich in den Sitz zur├╝ck und genie├če diese Ber├╝hrungen. Nach diesen Z├Ąrtlichkeiten sehnte ich mich und sauge sie inst├Ąndig auf.

Er biegt in einen Seitenweg und f├Ąhrt entlang einer B├Âschung den Berg hinauf. Dort hinten geht es links weiter und wir stehen auf einmal mitten im Wald auf einer kleinen Lichtung. Frank schaltet den Motor ab und nimmt mich in seine Arme, h├Ąlt mich ganz fest in ihnen gefangen und streichelt mir sinnig ├╝ber den Kopf. Dann vereint uns ein berauschter Zungenkuss, offenbart unser Verlangen nacheinander. Routinem├Ą├čig klappen wir die Sitze nach hinten und ich hole das Handtuch aus der Tasche heraus, lege es vorsorglich auf dem Autositz, um mich mit meinem blo├čen Po darauf zu setzen. Als ich mich umlege beugt er sich bereits ├╝ber mich. Frank k├╝sst mich hemmungslos und kn├Âpft mit zitternden H├Ąnden meine Bluse auf, streift sie zur Seite. Er st├Âhnt lustvoll auf als er meine Br├╝ste sieht, sie ihm entgegen strahlen. Seine streichelnden H├Ąnde, seine liebkosenden Lippen und sein so sanfter Mund sind mit einem Mal ├╝berall an meinen K├Ârper, verw├Âhnen mich. Und er kennt meinen K├Ârper genau, kennt meine verborgenen Liebesstellen und liebkost diese besinnlich. Schlie├člich schl├╝rft er meine Auster bis zur v├Âlligen Extasse aus. Ich platze fast vor Gl├╝ckseeligkeit und z├╝gelloser Lust.

Nach Atem ringend und in meinem Unterleib noch die woll├╝stigen Wogen sp├╝rend liege ich mit geschlossenen Augen da und f├╝hle ihn so nah bei mir. Vorsichtig schiebe ich ihn von mir weg und setze mich auf.

Jetzt, jetzt will ich meinen Geliebten mit Z├Ąrtlichkeiten ├╝bersch├╝tten. Ich ziehe den Reisverschluss seiner Hose herunter und greife auf seinen Slip, fasse nach seiner M├Ąnnlichkeit. Geschickt befreie ich den harten Schaft aus der engen Hose und bestaune ihn gierig. Dieses warme sogleich geile Gef├╝hl hebt mich auf eine Wolke, tr├Ągt mich weit, weit weg und ich w├╝rde am liebsten in diesen mir so vertrauten K├Ârper hinein kriechen. Meine H├Ąnde ziehen liebkosend ├╝ber seine Haut und mein Mund ber├╝hrt ihn zaghaft. Ich bei├če schelmisch in seinen Bauch und suche l├╝stern seine Liebesstange. Jetzt will ich ihn schmecken, ihn zum Wahnsinn treiben und sauge so lange sein Verlangen in mich hinein, sauge, bis er mir mit einem Lustschrei seinen Saft schenkt.

Verz├╝ckt liebkose ich ihn noch ein Weilchen weiter, sp├╝re sein rasendes Herz und seinen schnellen Atem ganz nah bei mir. Schmecke noch immer sein langsam erschlaffendes Glied. Schlie├člich richte ich mich wieder auf. Berauscht halten wir uns eng umschlungen, streicheln unsere K├Ârper immerfort und ziehen diesen wohltuenden Moment tief in unser Herz.

Leider wird es Zeit und wir m├╝ssen uns f├╝r die R├╝ckfahrt vorbereiten. ├ängstlich schaue ich mich um und sp├Ąhe nach unliebsamen G├Ąsten. Aber wir sind alleine. Mechanisch beseitige ich mit dem Waschlappen alle verr├Ąterischen Spuren an unseren Leibern. Mit dem beiliegen Deodorant ├╝berspr├╝hen wir die Sitze, damit auch keine Ger├╝che unserer Liebe, unserer so sinnigen Zweisamkeit an ihnen h├Ąngen bleiben. Alles muss so unbeleckt und ÔÇ×jungfr├ĄulichÔÇť sein.

Und benommen, jeder in sich gekehrt, treten wir die R├╝ckfahrt an.
ÔÇ×Du, ich habe Hunger ...ÔÇť, sagt Frank unerwartet und schaut mich spitzb├╝bisch an, ÔÇ×Was h├Ąltst du davon, wenn wir noch etwas Essen gehen?ÔÇť
ÔÇ×Das ist eine gute Idee ...ÔÇť strahle ich ihn an.
Frank w├Ąhlt das Restaurant ÔÇ×Zur Goldenen KugelÔÇť. Hier stillen wir unseren Hunger und plaudern ungezwungen. Mit ihm kann ich ├╝ber all meine Probleme sprechen, ihm kann ich mein Herz aussch├╝tten und wir tauschen unsere Meinungen aus. Nat├╝rlich streiten wir wieder ├╝ber unsere verschiedenen Ansichten bei der Kindererziehung, bin ich doch sehr feinf├╝hlig, ja auch nachgiebig und er ist der Schuldirektor.

Aber leider rast die Zeit und der Abschied naht, er ist so unausweichlich. Wir steigen wieder in sein Auto und sitzen w├Ąhrend der restlichen Fahrt schweigsam neben einander. Es tut so weh in mir und meine Brust f├╝hlt sich an, als wenn sie vor Schmerz auseinander bersten will. Ich rede mir tats├Ąchlich ein, dass ich doch nur diesen Moment genie├čen sollte, nichts hinterfragen darf. Hoffnungsvoll werde ich aus dem Auto aussteigen - ja, hoffnungsvoll - denn wir sehen uns bald wieder!

Allm├Ąhlich verschwindet unsere Welt im Dunst des Nebels, bricht in sich zusammen und ich wei├č, trotz seiner N├Ąhe, seiner unmittelbaren N├Ąhe, seiner W├Ąrme, die ich so deutlich sp├╝re - noch sp├╝ren kann - dass er meilenweit entfernt ist von mir.

Mir ist so flau im Magen und ich bin verzweifelt. Liebe ich doch diesen Mann und habe die Gewissheit, dass er immer einer Anderen geh├Âren wird sowie ich einem Anderen. Da sind seine gesellschaftlichen Verpflichtungen, die ├ľffentlichkeit und der gemeinsame Kredit f├╝r das Luxushaus. Dieses Wissen brennt in mir und ich st├Âhne auf, denke schmerzerf├╝llt, jemand durchbohrt mein Herz mit einem Messer.

Zu Hause angekommen steige ich mit einem leichten Schleier vor den Augen aus, streife noch einmal zart ├╝ber seine Hand und schaue ihn fest an: ÔÇ×Bis bald Frank!ÔÇť
ÔÇ×Bis bald meine Kleine!ÔÇť raunt er mir zu und f├Ąhrt mit einem so unsagbar traurigen Blick schnell weg.

Ich gehe ins Haus. Alles ist dunkel und ruhig. Walter sitzt in seinem Zimmer und bastelt noch immer vor sich hin, er ist in seiner Welt und mich hat diese kalte Welt ohne leidenschaftliches Begehren wieder.


****


Freue mich ├╝ber jede Kritik und Meinung.

Ev





__________________
Tr├Ąume nicht dein Leben, sondern lebe deine Tr├Ąume!

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Rainer
???
Registriert: Jul 2002

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hallo evchen13,

ich empfinde dein werk als schlecht, vom aufbau her gleicht es einem ganz billigen porno:
ein bem├╝ht wirkender plot,
die beschreibung sexueller t├Ątigkeiten mit solch uns├Ąglich ausgekatschten formulierungen wie...pralle br├╝ste die jemandem entgegenspringen..., stimuliert (das wort ist mein traum von erotik),... auster..., gro├če harte m├Ąnnlichkeit(├╝brigens der schaft den du meinst, schreibt sich nur mit einem f)...etc, etc.
und am schlu├č noch ein erkl├Ąrungsversuch billigster natur.

entschuldige, aber das ist f├╝r mich unterste kategorie.
deiner erfreulich guten rechtschreibung/grammatik hast du es zu verdanken, da├č ich dein werk nur als schlecht bewertet habe, den eigentlich ist es grauenvoll schlecht.

mir gef├Ąllt aber dein ansatz, deswegen ein paar dinge die ich mir anders w├╝nschen w├╝rde:

denke dir einen nachvollziehbaren, ansprechenden plot aus.
versuche, die beschreibung des eigentlichen aktes innovativ von der wortwahl her zu gestalten, und weite diese beschreibung nicht ins unendliche aus.
beschreibe weniger taten, sondern mehr gedanken.

viel spa├č noch, und sei mir nicht b├Âse. bei einer schlechten wertung mit kommentar wei├čt du wenigstens, warum diese erfolgte (und von wem, wegen montezumas rache).

gru├č

rainer

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hoover
Guest
Registriert: Not Yet

hi evchen, hi rainer,

also, vielleicht hab ich keinen geschmack, aber mir gef├Ąllt die geschichte, auch mit all dem kitsch ... manche stellen erscheinen mir etwas ... ├Âhm ... schmalziger als vorher, ich w├╝rde noch ein bisschen tiefergehen, also vielleicht auch im detail, besonders bei einer erotikgeschichte l├Ąsst es nicht alles so flach wirken. und eine erotische geschichte geht ja schnell gefahr, etwas flacher zu wirken.
aber ich finde und fand die geschichte gut; ich f├╝r meinen teil hab sie gern gelesen.

gr├╝├čle
hoover

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Renee Hawk
???
Registriert: Jan 2001

Werke: 17
Kommentare: 1142
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„Kerstin, ich kann dich um sieben abholen“, fl├╝stert Frank in sein Handy, „Hast du es arrangieren k├Ânnen?“
“Ja, ja, ich kann ...“[KOMMA] s├Ąusle ich zur├╝ck und meine Stimme vibriert, verr├Ąt die Erwartung in mir. s├Ąusle ich und meine vibrierende Stimme verriet meine Erwartung

Nun aber schnell in die K├╝che. Ich bereite Walters Essen vor, brutzle f├╝r ihm eine H├╝hnerbrust mit Zwiebeln. Den Teller garniere ich mit frischem Paprika und bringe die Mahlzeit ins Bastelzimmer.
Sein pr├╝fender Blick schweift ├╝ber den gedeckten Tisch. F├╝r Walter bereite ich H├Ąhnchenbrust mit Zwiebeln vor. Wie jeden Abend sitzt er in seinem Bastelzimmer und besch├Ąftigt sich mit seiner Modelleisenbahn. Nur selten registriert er mich als Modell
„Wo ist das Bier, haste das schon wieder vergessen?“[KOMMA] herrscht er mich an.
„Nein, nein …“, stottere ich erschrocken und bringe ihm noch zwei Flaschen von dem Gerstensaft.
„Frank holt mich gegen sieben zur Versammlung ab ...“, r├Ąuspere ich kurz, „brauchst du noch etwas?“
„N├Â!“[KOMMA] antwortet er mit vollem Mund.
Unschl├╝ssige stehe ich noch im T├╝rrahmen und betrachte meinen Mann, doch er w├╝rdigt mich keines Blickes mehr und bastelt l├Ąngst an der riesigen Modelbahn weiter.
„Dann noch viel Spa├č!“[KOMMA] sage ich und schlie├če die T├╝r hinter mir.

F├╝r wenige Augenblicke lehne ich mich an die Wand und fl├╝stere,[DOPPELPUNKT] „Endlich, endlich sehe ich Frank wieder, endlich ...“.
Leise husche ich ins Schlafzimmer. Dort hole ich meinen langen schwarzen Strickrock und w├Ąhle dazu die rote Strickjacke. Mit den Sachen unter dem Arm eile ich noch einmal ins Bad. Im Nu streife ich mir meine Klamotten vom Leib und stelle mich kurz unter die Brause. W├Ąhrend das warme Wasser ├╝ber meinen K├Ârper l├Ąuft sp├╝re ich eine hei├če Vorfreude aufkommen, sp├╝re in meinen Lenden ein unsagbar sch├Ânes Kribbeln. Nach dem Duschen creme ich mich sorgf├Ąltig ein und ziehe die ausgew├Ąhlten Kleidungsst├╝cke auf die nackte Haut an. Vorsichtig linse ich in den Flur. Es ist aber alles ruhig und leer. So leer - stelle ich wehm├╝tig fest. Doch jetzt will ich diesen Gedanken nicht, jetzt freue ich mich auf den Ausflug und wische mir erleichtert mit meinen H├Ąnden ├╝bers Gesicht. F├╝rsorglich verstecke ich noch in einem Plastebeutel ein Handtuch und einen feuchten Waschlappen. Meine F├╝├če h├╝lle ich in Kniestr├╝mpfe und warte ungeduldig auf ihn. Endlich ert├Ânt die mir so bekannte und geliebte Autohupe.
Aus dem Kleiderschrank nehme ich den schwarzen Strickrock mit dazu passender roter Strickjacke. Wolle auf nackter Haut.
Das warme Wasser der Dusche entfesselt in mir eine Vorfreude und ein leichtes Prickeln verteilt sich durch meinen K├Ârper. Die nach Kokosbutter riechende Bodylotion und dass sanfte streicheln meiner H├Ąnde lassen nur im Ansatz erahnen was mich erwartet.
Im Flur lausche ich nach Walter. Kein Ger├Ąusch zu h├Âren. Stille – unendliche Stille, denke ich und packte das Handtuch in meine Tasche und einen feuchten Seiflappen in einen Fr├╝hst├╝cksbeutel, der dann ebenso in meiner Tasche verschwindet.
Dann warte ich auf Frank.



Dann das lautstarke schreien der Hupe.
„Walter, bis dann, Frank ist da!“[KOMMA] br├╝lle ich lautstark in den Flur und[KOMMA] gehe ohne eine Antwort zu erhaltenwarten, mit dem Beutel unter dem Arm geklemmt aus dem Haus und laufe zum Auto. Frank hat bereits die Beifahrert├╝r ge├Âffnet und[KOMMA] ich steige unverz├╝glich ein und setzte mich neben ihn [Semikolon] neben meinen gro├čen Freund Frank.

Wir k├Ânnen anfangs beide kein Wort sagen und sehen uns sekundenlang mit schmachtenden Blicken an. Frank startet den Wagen und f├Ąhrt los.
„Ich bin gl├╝cklich, Kerstin!“[KOMMA] haucht er und greift auf mein Bein.
„Frage mich lieber nicht, wie gl├╝cklich ich jetzt bin!“[KOMMA] s├Ąusle ich zur├╝ck und umgreife seine Hand, umklammere sie ganz fest.
„Wohin fahren wir heute?“
„Ich habe eine neue Stelle im Wald entdeckt, dort sind wir sicher, glaube mir.“
„Ist sie sehr weit weg?“
„Nein, gleich um die Ecke und verdammt ruhig …“, er lacht bei dem Gedanken auf, „dort st├Âren uns keine Jogger oder Gassig├Ąnger!“
„Da bin ich froh.“[KOMMA] antworte ich l├Ąchelnd und halte ihn noch fester. In diesem Moment f├╝hle ich mich unsagbar geborgen und wohl. Allm├Ąhlichen l├Âst sich die innere Spannung und macht Platz f├╝r eine himmlische Leichtigkeit und Ruhe in mir.

Frank fummeltschiebt mit einem Mal meinen Rock nach oben, schiebt ihn auf meinen Scho├č hoch und ber├╝hrt sanft mit seiner Hand meinen nackten Oberschenkel. Er streichelt mich und wandert mit kleinen kreisenden Bewegungen zu meinem Venush├╝gel hinauf.
Ich lehne mich in den Sitz zur├╝ck und genie├če mit geschlossenen Augen erwartungsvoll diese Ber├╝hrungen. Nach diesen Z├Ąrtlichkeiten sehnte ich mich tagelang und sauge sie auf wie ein Schwamm Wasser.

Er biegt in einen Seitenweg und f├Ąhrt entlang einer B├Âschung den Berg hinauf. Dort hinten geht es links weiter und wir stehen auf einmal mitten im Wald auf einer kleinen Lichtung. Frank schaltet den Motor ab und nimmt mich in seine Arme, h├Ąlt mich ganz fest in ihnen gefangen und streichelt mir sinnig ├╝ber den Kopf. Dann vereint uns ein berauschter Zungenkuss, offenbart unsere Gier. Routinem├Ą├čig klappen wir die Sitze nach hinten und ich hole das Handtuch aus dem Beutel heraus, lege es vorsorglich auf dem Autositz, um mich mit meinem blo├čen Po darauf zu setzen. Als ich mich umlege beugt er sich bereits ├╝ber mich. Frank k├╝sst mich hemmungslos und kn├Âpft mit zitternden H├Ąnden meine Jacke auf, streift sie zur Seite. Er st├Âhnt lustvoll auf als ihm meine prallen Br├╝ste entgegen springen. Seine streichelnden H├Ąnde, seine liebkosenden Lippen und sein so sanfter Mund sind mit einem Mal ├╝berall an meinen K├Ârper, verw├Âhnen mich. Und er kennt mich, kennt meine verborgenen Liebesstellen und stimuliert diese besinnlich. Schlie├člich schl├╝rft er meine Auster bis zur v├Âlligen Extasse aus. Ich platze fast vor Gl├╝ckseeligkeit und z├╝gelloser Lust.

Nach Atem ringend und in meinem Unterleib noch die woll├╝stigen Wogen sp├╝rend liege ich mit geschlossenen Augen da und f├╝hle ihn so nah bei mir. Vorsichtig schiebe ich ihn von mir weg und setze mich auf.

Jetzt, jetzt will ich meinen Geliebten mit Z├Ąrtlichkeiten ├╝bersch├╝tten. Ich ziehe den Reisverschluss seiner Hose herunter und greife auf seinen Slip, fasse nach seiner gro├čen festen M├Ąnnlichkeit. Geschickt befreie ich den harten Schafft aus der engen Hose und bestaune ihn gierig. Dieses warme sogleich geile Gef├╝hl hebt mich auf eine Wolke, tr├Ągt mich weit, weit weg und ich w├╝rde am liebsten in diesen mir so vertrauten K├Ârper hinein kriechen. Meine H├Ąnde ziehen liebkosend ├╝ber seine Haut und mein Mund ber├╝hrt ihn zaghaft. Ich bei├če schelmisch in seinen Bauch und suche l├╝stern seine Liebesstange. Jetzt will ich ihn schmecken, ihn zum Wahnsinn treiben und sauge so lange sein Verlangen in mich hinein, sauge bis er mir mit einem Lustschrei seinen Saft schenkt, bis ich ihn endlich schmecke.

Verz├╝ckt liebkose ich ihn noch ein Weilchen weiter, sp├╝re sein rasendes Herz und seinen schnellen Atem. Schmecke noch immer sein langsam erschlaffendes Glied. Schlie├člich richte ich mich wieder auf. Voller Hingabe empf├Ąngt sein Mund den meinen und wir k├╝ssen uns st├╝rmisch. Berauscht halten wir uns ganz fest umschlungen und ziehen diesen wohltuenden Moment tief in unser Herz.
Die ganze Blaserei hat nicht mehr als 5 Minuten gedauert und sie erz├Ąhlt ihrem Mann, dass sie zu einer Versammlung angeholt wird. Das ist unglaubw├╝rdig, wenn sie jetzt nach Hause gefahren wird. Lass dir da was einfallen, vielleicht, dass die beiden noch an einer Sitzung des Gemeinderates teilnehmen oder des Sch├╝tzenvereines oder der Landfrauen oder was wei├č ich, jedenfalls sollte die Zeitspanne realistisch sein.
Leider wird es Zeit und wir m├╝ssen uns f├╝r die R├╝ckfahrt vorbereiten. ├ängstlich schaue ich mich um und sp├Ąhe nach unliebsamen G├Ąsten. Aber wir sind alleine. Mechanisch nehme ich meinen vorbereiteten Waschlappen aus dem Beutel und beseitige alle verr├Ąterischen Spuren an unseren Leibern. Mit dem beiliegen Deodorant ├╝berspr├╝hen wir die Sitze, damit auch keine Ger├╝che unserer Liebe, unserer so sinnigen Zweisamkeit an ihnen h├Ąngen bleiben. Alles muss so unbeleckt und „jungfr├Ąulich“ sein.

Und benommen, jeder in sich gekehrt, treten wir eine schweigsame R├╝ckfahrt an. Der Abschied naht und ist so unausweichlich. Es tut so weh in mir und meine Brust f├╝hlt sich an, als wenn sie vor Schmerz auseinander bersten will. Ich rede mir tats├Ąchlich ein, dass ich doch nur diesen Moment genie├čen sollte, nichts hinterfragen darf. Hoffnungsvoll werde ich aus dem Auto aussteigen - ja, hoffnungsvoll - denn wir sehen uns bald wieder!

Mir ist so flau im Magen und ich bin verzweifelt. Liebe ich doch diesen Mann und habe die Gewissheit, dass er immer einer Anderen geh├Âren wird. Er wird sich nie trennen! Da sind seine gesellschaftlichen Verpflichtungen, die ├ľffentlichkeit und der gemeinsame Kredit f├╝r das Luxushaus. Dieses Wissen brennt in mir und ich st├Âhne auf, denke schmerzerf├╝llt, jemand durchbohrt mein Herz mit einem Messer.
Was sind das f├╝r Forderungen? Sie ist verheiratet und denk dar├╝ber nach, dass ihr Geliebter sich trennen soll, weil sie ihn liebt? Zuerst sollte sie sich dar├╝ber im Klaren werden, warum sie noch verheiratet ist, bevor sie an Liebe zu einem ebenfalls verheirateten Partner denkt.
Jedes Treffen bringt uns beiden so viel Gl├╝ckseeligkeit und ungez├╝gelte Hingabe. Bei der Hinfahrt begeben wir uns in eine andere Welt. In der nur wir alleine existieren, hier unsere geheimsten sexuellen Gel├╝ste ausleben und unsere Liebe f├╝reinander erfahren d├╝rfen.

Diese Welt bricht in sich zusammen bei der R├╝ckfahrt und ich wei├č, trotz seiner N├Ąhe, seiner unmittelbaren N├Ąhe, seiner W├Ąrme, die ich so deutlich sp├╝re - noch sp├╝ren kann - dass er meilenweit entfernt ist von mir.

Zu Hause angekommen steige ich mit einem leichten Schleier vor den Augen aus, streife noch einmal zart ├╝ber seine Hand und schaue ihn fest an: „Bis bald Frank!“
„Bis bald meine Kleine!“ raunt er mir zu und f├Ąhrt mit einem so unsagbar traurigen Blick schnell weg.

Ich gehe ins Haus. Alles ist dunkel und ruhig. Walter sitzt in seinem Zimmer und bastelt noch immer vor sich hin, er ist in seiner Welt und mich hat diese kalte Welt ohne leidenschaftliches Begehren wieder.


Einen Teil habe ich nicht lektoriert, es w├Ąre sonst eine andere Geschichte draus geworden.
Gru├č
Rene├Ę

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Evchen13
???
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Hallo Rainer, hoover und Renee`,

erst einmal gro├čes Dankesch├Ân f├╝r euer Feedback. Ich finde es klasse, wenn ihr eure Meinung schreibt (auch wenn es negativ ist) und nicht einfach eine anonyme Bewertung abgebt.

Rainer, dir erlaube ich zu schreiben, dass ich nicht ganz deiner Meinung bin. Unter einem ganz billigen Porno stelle ich mir etwas anderes vor. Einige Formulierungen m├Âge ich ungl├╝cklich gew├Ąhlt habe und diese werde ich auch ├Ąndern. Andere belasse ich.

Leider bezieht man sich wohl beim Lesen nur auf den kleinen Teil des Sexes, welcher nicht den Wert dieser Geschichte ausmacht, sondern nur ein Bestandteil dieser ist.

So muss ich zugeben, dass es mir wohl nicht gelungen ist, meine Idee, eine heimliche Liebe mit tiefen Gef├╝hlen und der inneren Zerrissenheit, gut zu beschreiben.

Ich hoffe noch auf weitere Meinungen und werde diese Geschichte mit kleinen Änderungen versehen.
__________________
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Evchen13
???
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PS: Rainer, ich bin dir auf keinen Fall b├Âse oder dergleichen. Das ist deine Meinung und es ist ok. Sie muss nicht meine sein oder die, anderen Leser.

Ich suchte diese Plattform der Kommunikation bewu├čt aus, um kritisch beurteilt zu werden. Es liegt an mir, wie ich manches bewerte und annehme.

So setze gerne bestimmte Anregungen um bzw. lasse andere weg, die einfach nicht in meine Vorstellung der Geschichte passen.

Also dann – wir lesen uns wieder.


Gru├č
Ev

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