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Leselupe.de > Gereimtes
Die geheimnisvolle Schöne
Eingestellt am 02. 07. 2004 09:21


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SuracI
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Die geheimnisvolle Schöne


Zarte Lippen hüten ein geheimes Wort
Eng verschlossen, nicht bereit zu sprechen
Mit sanfter Leichtigkeit springt Sie hinfort
Um die kalte Stille nicht zu brechen.

Von dem geheimnisvollen Hauch des Lichts ist Sie umgeben
Schön und unerreichbar heilt Sie alle Schmerzen
Ihr Lächeln schenkt den Hoffnungslosen Leben
Wärmt Liebelosen ihre eingefror’nen Herzen.

Dunkle Augen halten Seelenblicke fern
Schwarze Locken hüllen wie ein Vorhang das Geheimnis ein
Undurchschaubar ist Sie – und doch habe ich Sie gern
Aber durch die Nähe zu Ihr fühl’ ich mich allein.

Die geheimnisvolle Schöne begleitet mich im Innern
Die traurigen Gedanken an Sie lassen mich nicht frei
Doch auch mit letzter Kraft möcht’ ich mich erinnern
Denn wenn die Träume platzen ist das Glück vorbei.



24.01.04 by MJ

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lapismont
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Hallo Suracl,

Dein Gedicht hat einen angenehmen Fluss, es liest sich angenehm und ruhig, allerdings schafft es der Text nicht, etwas bei mir zu hinterlassen. Irgendwie ist er zu glatt.

Warum schreibst Du "Sie" und "Ihr" ?
Es ist ja keine direkte Anrede, oder?
" eingefrohr’nen" müsste es hier heißen, hat ja nix mit Rohr zu tun.


cu
lap
__________________
Kunst passiert.

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SuracI
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Hallo, danke für Deinen Kommentar.

mit dem eingefroren, ist ein kleiner flüchtigkeits (Tipp) Fehler.
Weshalb ich Sie und Ihr groß schreibe... Es ist ein Gedicht, was ich für Sie geschrieben habe. Und um Ihr ( ) etwas mehr Bedeutung zukommen zu lassen, habe ich die Großschrift gewählt.

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lapismont
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Hallo Suracl,

Du kannst Deinen Beitrag ändern, in dem Du unter dem Werk auf den Knopf Bearbeiten/Löschen klickst.

Eine Großschreibung wäre nur korrekt, wenn es eine direkte Anrede ist. Hier benutzt Du sie aber auch, wenn Du von ihr in der dritten Person schreibst. Daher meine Nachfrage.

cu
lap
__________________
Kunst passiert.

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SuracI
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Das ist grammatikalisch gesehen natürlich richtig. Aber wie heißt es so schön: "in der Poesie ist alles erlaubt" (wenn es denn zur Interpretation dient).
Mir ist klar, dass es auf den ersten Blick irritieren mag, aber durch die Großschreibung bekommt das Sie etwas wie einen Eigennamen, es wird was besonderes, wird stark hervorgehoben.
Um ein Beispiel zu nennen:
"Mit sanfter Leichtigkeit springt Sie hinfort"
hier liegt also die Betonung auf "Sie". Und so wird sie zu etwas besonderem. Ich hoffe ich konnte verständlich machen, was ich sagen wollte.

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Mirko Kussin
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hallo suracl,
also ich kann dem text wenig abgewinnen, was zum einen an den teils sehr abgegriffenen formulierungen liegen mag. du benutzt so ausdrücke wie "zarte lippen", "geheimnisvoller hauch des lichts", "geheimnisvolle schöne" usw.
das ist nicht neu, das ist nicht originell. das klingt mir persönlich zu bieder und altbacken.
die betonung durch das großschreiben von "sie" finde ich ok; kann man machen. wobei deine argumentation "in der poesie geht alles" natürlich quatsch ist. es geht nur immer das, was stimmig ist...
die zeile
"Undurchschaubar ist Sie – und doch habe ich Sie gern"
hat mich ziemlich rausgehauen. der rest des textes ist kraftvoll und voller pathos formuliert und dann kommt da auf einmal so ein halbherziges "hab sie gern" daher...
das würd ich umändern...
gruß,
mirko
__________________
"I am only what you made me - I am a reflection of you"
Charles Manson

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SuracI
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Danke schonmal für Deinen Kommentar. Wie würdest Du diese Stelle denn Deiner Meinung nach umändern? Denn in dieser Zeile war es mir persönlich wichtig, zum einen die Distanz zu ihr (von Ihr ausgehend) auszudrücken, aber gegensätzlich die distanzierte Nähe (von mir ausgehend) zu ihr. (vergleich Ende: "Durch die Nähe zu ihr fühl' ich mich allein". Ebenfalls einerseits Nähe, andererseits Distanz - Gegensätze). Deswegen habe ich auch nicht von Liebe (zu ihr) gesprochen, obwohl man es durchaus so nennen konnte. Zwar ist es eine Art Liebesgedicht, was aber auch Kritik trägt und eine innere Zerissenheit (Liebe und Verletztsein, Wissen und Unwissen) darstellt.
Zu den Formulierungen... Du magst sie abgegriffen finden, mir persönlich kam es nicht so vor... Meine Intention war, das "Geheimnisvolle", was sie wirklich umgibt durch das ganze Gedicht zu tragen. Und wieder habe ich versucht, verschiedene Gegensätze mit in das Gedicht zu bringen. so ebenfalls mit dem Wortteil "geheim". Einmal auf das hören bezogen, dann auf das Sehen. Dann das Helle, das Licht, andererseits das Dunkle, ihre schwarzen Locken. Einmal das Weite, Geöffnete (das Licht, was normalerweise eine Geste des Weiten ist, (eingedämmt durch das Substantiv Hauch)) (ihre eine Seite), andererseits das Eingeschlossene (durch den Vorhang, ihre Locken), wo sie nichts an sich rankommen lässt (ihre andere Seite.)Am Ende dann, in der letzten Strophe, um das Gedicht abzurunden, die Widerholung des Titels.

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