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Leselupe.de > Gereimtes
Die gescheiterte Medizinstudentin
Eingestellt am 20. 04. 2012 11:50


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Eberhard Schikora
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: Apr 2012

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Die gescheiterte Medizinstudentin

Die blanke Angst saß ihr im Nacken,
die Prüfung würde sie nicht packen.
Sie fühlte sich schwer in Bedrängnis,
am Prüfungsort, im Klinikum,
da drohte morgen ihr Verhängnis.

Entnervt griff sie zum Telefon
und warnte vor ’ner Explosion:
Zwei Bomben wären ausgelegt,
und morgen würd’ das Klinikum
mit Mann und Maus hinweggefegt.

Damit man ja nichts hat versäumt,
hat man das Haus ganz schnell geräumt.
Und so gelang per Geistestrübung
Der Prüfungskandidatin prompt,
wie angestrebt, “Terminverschiebung“.

Ganz anders sah man’s bei Gericht,
auch ein Psych’ater half ihr nicht.
10 000 € musst’ sie blechen
für Nötigung der Staatsgewalt,
für vorgetäuschtes Schwerverbrechen.

Man kann das traurige Geschehen
durchaus auch positiver sehen:
Den Kranken blieb auf diese Art
’ne kranke Ärztin wohl erspart.












__________________
schi

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Walther
Routinierter Autor
Registriert: Sep 2004

Werke: 1516
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Lb. Eberhard Schikora,

herzlich willkommen in der Leselupe. Kaum da, schon lernst Du die unterschiedliche Sicht der Dinge kennen.

Im Gegensatz zum Kollegen Helmut sehe ich drei wesentliche Schwächen:

(1) Das Gedicht ist für das Thema viel zu lang. Die Geschichte paßt in der geschilderten Form in max. 3 Strophen mit je vier Versen. Wenn man einen derartigen Inhalt länger schildern will, muß man einige Seitenstränge einbauen, z.B. über durchwachte Nächte wegen Prüfungsstresses, bereits erfahrene Niederlagen durch Durchfallen bei Prüfungen, also der Versuch ist der letzte etc.

(2) Mir fehlt der Schmunzelfaktor, weil irgendwie die Sprache nicht so recht "lustig" sein will, sondern eher ziemlich geschwollen gewollt daherkommt, was an den vielen Satzinversionen und unnötig verschluckten Silben liegt, die beide daher rühren, weil man ja das Versmaß einhalten mußt.

(3) Die Moral von der Geschicht, die eigentlich den Kracher und Schenkelklatscher bringen soll, bleibt ziemlich blaß. Insgesamt wird wahnsinnig viel Aufwand für ziemlich wenig Lesegenuß getrieben.

Positiv zu bemerken ist, daß Du wenigstens insofern das Handwerk verstehst, indem das Versmaß trotz einige Dengelarbeiten und damit einiger Holperer, die daraus entstehen, weil die Sprachmelodie gegen das Metrum schwingt, gut eingehalten wird.

In diesem Sinne wünsche ich Dir weiterhin Frohes Dichten und Werken.

LG W.
__________________
Walther
"Gelegenheit.Macht.Dichtung"

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