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Leselupe.de > Humor und Satire
Die gute Idee
Eingestellt am 10. 03. 2002 19:27


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Haget
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Die gute Idee
Haget 94

Mit „Schönes Wetter“ kommst als Mann
du nicht mehr bei den Frauen an!
Es hilft auch nicht - du wirst schon sehen! -
ganz einfach wie ein Hahn zu krÀhen.
Doch wenn dir die Methoden fehlen
- musst du sie irgendwo dir stehlen!

Dem Peter war - wie dir wohl auch -
bekannt der alte Bayern-Brauch,
wo sie des Nachts mit Leitern rennen
und den sie „Fensterln“ treffend nennen.
Ob dies bei uns auch funktioniert,
erfÀhrt nur, wer es ausprobiert.

Mit Lederhos’, mit Wams und Hut
- was sich gehört weiß Peter gut! -
und mit ‘ner Leiter zieht er los. -
Was haben diese Leute bloß?
Es scheint, dass heute diese Stadt
was gegen fremde Sitten hat!

Kaum lehnt die Leiter an ‘nem Haus,
Menschenauflauf und Autostaus
und alarmiert durch LĂ€rm, Geschrei
- mit Martinshorn! - kommt Polizei
und fÀhrt - die Leiter auf dem Dache! -
den Peter hin zur nÀchsten Wache.

Dort dann belehrt ein Polizist,
dass „fensterln“ nichts fĂŒrs Hochhaus ist.
Weiß aber selbst auch - auf Befragen -
bess‘re Methoden nicht zu sagen;
was Bayerns Frauen animiert -
ist fĂŒr die Großstadt ganz verkehrt!

Peter erkennt, mit fremden Sitten,
kommst nicht an unsrer Frauen - Liebe;
nur Blumenstrauß und freundlich’s Bitten
ist’s noch, was an Ideen ihm bliebe.
So steht er nun und sinnt und denkt -
als „sie“ ihm ihre zweite Kinokarte schenkt.


Bitte Kritik!
Letzte Zeile 4 Silben mehr - hakt’s sehr?


__________________
Haget wĂŒnscht Dir Gutes!
Selbst dĂŒmmste SprĂŒche machen oft Sinn
- auch krumme Pfeile fallen irgendwo hin!

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MĂ¶ĂŸner, Bernhard
Routinierter Autor
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Die gute Idee

Sehr gut! Bei den letzten vier Zeilen hat man Dir die Leiter weggezogen, das kommt vor.
Meine Erfahrungen mit diesem Brauch, zu dem man nicht nach Bayern fahren muss, also, Du bringst mich da auf eine Idee...
Ich hab auf jeden Fall sehr gelacht. Fensterln in der Stadt!
So etwas kann nur Haget einfallen. Oder Bruno
-Bernhard-
__________________
-Bernhard MĂ¶ĂŸner-

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Bruno Bansen
Guest
Registriert: Not Yet

Vorschlag:

...Hi Hans-Georg! Rythmisch nicht ganz einfach aber letztenn 2 Zeilen könnte man, um drin zu bleiben, vielleicht so:

so steht er nun da und sinnt und denkt
die zweite Kinokarte sie ihm darauf schenkt.

Betonung auf 4 und 5, sowie 7, dann wĂŒrd's gehn.

ansonsten doch sehr gut erzÀhlt, witzige Story.

Guß! Bruno

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Haget
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Danke allen,
die antworteten oder sogar zu meinem Problem Vorschlag machten.
Bruno,
ich denke noch weiter darĂŒber nach. Ich will offenbar einfach zu viel in einer Zeile sagen. Dein Vorschlag ist schon darum gut weil kĂŒrzer. Aber er lĂ€ĂŸt (noch stĂ€rker) die Möglichkeit offen, dass SIE ihm schon einmal eine Karte schenkte und er nun wieder alleine ins Kino muss.
Wer leitert muss leiden - oder so.
Vielleicht kommt Dir oder jemand sonst noch eine Idee? Ich habe keine eigene mehr - außer Gedicht verlĂ€ngern oder eben so lassen und zu meinem Versagen stehen. WĂ€re nicht das erste Mal, leider.

Liebe GrĂŒĂŸe
Hans-Georg
__________________

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Bruno Bansen
Guest
Registriert: Not Yet

schwierig..

Hi, Hans-Georg,

...das mit der Kinokarte ist sowieso nicht schlĂŒssig, denn man versteht als Leser nicht, was damit sein soll "zweite Kinokarte..." wĂŒrde ja bedeuten, daß es schonmal im Text vorher, ne Kinokarte gab. Hinzu kommt, daß Du "schenkst" verwendest, und nicht "zurĂŒckgibst" was ja eine völlig andere Vorgeschichte bedeuten wĂŒrde. Oder hab ich da was mißverstanden?

Gruß!

Bruno

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Haget
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MoinMoin Bruno,
ich wollte einen möglichst knappen Schluss mit völliger Umkehr der Situation und gleichzeitig deren HappyEnd.

Wenn ich Dir die zweite Karte schenke, hast Du vermutlich oder vielleicht schon einmal eine (von mir) erhalten.

Schenke ich Dir aber MEINE zweite Kinokarte, also eine von meinen beiden, so hatte ich unmittelbar vor der Schenkung zwei gekaufte PlÀtze im Kino (wohl nebeneinander), wovon ich Dir nun einen abgebe - um neben Dir im Kino zu sitzen.
NatĂŒrlich schenke ich DIR keine, denn Du hast ja auch nicht versucht, mir ins Fenster zu steigen ;-)

Ich weiß, der Schluß ist so höchstens "gut gemeint" - ich werde die letzte Zeile/Strophe umarbeiten mĂŒssen, was ich schon vielmals versuchte. Hatte gehofft, es sei doch verstĂ€ndlich.

Liebe GrĂŒĂŸe
Hans-Georg
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