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Leselupe.de > Erotische Geschichten
Die gynäkologische Spezialabteilung
Eingestellt am 14. 08. 2016 21:02


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Susi M. Paul
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Die gynäkologische Spezialabteilung


Immer wieder werde ich darauf angesprochen, warum ich mich ausgerechnet darauf spezialisiert habe. Es hört sich ja im ersten Moment wirklich verrückt an, wenn ich erzähle, dass ich in meinem Job jeden Tag meinen Schwanz riskiere. Da muss man entweder richtig durchgeknallt sein, oder an einem überzogenen Helfersyndrom leiden, was ungefähr das gleiche ist. Oder aber das Risiko zahlt sich aus. Nicht in barer Münze natürlich, zumindest nicht nur. Denn so viel, dass es das allein wegen der Knete wert wäre, springt dabei nicht raus.
Aber sexuell gesehen, da schon, auf jeden Fall. Genau das ist nämlich auch der Grund, warum ich es schon seit zehn Jahren mache. Zehn Jahre Bumsen nach Herzenslust, sozusagen wann und sooft ich nur will, und zwar der beste Sex, den man sich nur vorstellen kann, noch dazu bezahlt, und zusätzlich hast du das Gefühl, ein wahrer Samariter zu sein. Besser geht’s doch gar nicht.
Und so riskant ist es am Ende auch nicht, wenn man vorsichtig ist und immer schön aufpasst. Nur zweimal in den zehn Jahren war’s knapp. Eine Notoperation an einem Schwellkörper mit einem Monat Pause, und einmal haben sie mir das Gegenmittel direkt in die Eichel reinspritzen müssen. Das war nicht schön. Das arme Mädel hat vor Mitleid und Schuldgefühlen geweint, wie ich aufgejault habe. Aber es war auch mein Fehler: Einmal nicht richtig hingeschaut, schon war’s passiert.

Es sind die seltenen Orchideenkrankheiten der Frauenheilkunde, mit denen wir uns beschäftigen. Deshalb ist unsere Abteilung in der gynäkologischen Klinik auch die kleinste: zwei Betten, ein Behandlungsraum, ich und eine Ärztin, die ab und zu vorbeischaut. Und das, obwohl es nur zwei andere vergleichbare Einrichtungen in Deutschland gibt. Eins zu soundsoviel zehntausend Wahrscheinlichkeit, dass eine Frau sowas hat. In den einschlägigen Fachbüchern kommen wir entsprechend immer ganz hinten unter Sonstiges. Eine Seite höchstens. Und wenn’s an den Abschnitt Therapie geht, dann werden die Abhandlungen ganz, ganz dünn.
Wirklich zuständig bin also eigentlich ich. Von Haus aus Krankenpfleger, dann Physiotherapeut und jetzt, aus purem Zufall, weil ich mal mit der zuständigen Ärztin eine flotte Nacht in ihrem Bett verbracht habe, bin ich der rettende Engel der Frauen, die es getroffen hat.
Unsere Statistiken, auch die meiner Kollegen in Hannover und Berlin, ergeben übrigens ziemlich genau einen Gleichstand bei den beiden Krankheiten, die wir behandeln. Obwohl sie sich in praktisch jeder Hinsicht unterscheiden. Außer darin, dass beide für uns Männer verdammt gefährlich werden können.

Richtig bekannt ist allerdings nur die Vagina dentata. Hört sich ja auch spektakulär an: eine Muschi, die mit spitzen und scharfen Beißerchen bestückt ist. Da kommen bei uns Männern schnell die Urängste durch: Kastration, Pimmel ab, Machtverlust und so. Ist aber eigentlich der Teil meiner Arbeit, der am wenigsten Probleme macht. Wie gesagt, eine Notoperation, weil ich eine scharfe Kante übersehen hatte, dazu noch diverse Abschürfungen und leichtere Risse in der Vorhaut. Das ist verkraftbar.
Kaum bekannt, dafür umso heftiger ist die Clitoris scorpionensis, auch Giftstachelklitoris genannt. Die kann so richtig ekelhaft werden. Es gehen Gerüchte, dass sie jährlich einige Dutzend Männer auf der Welt unter nicht gerade angenehmen Umständen unter die Erde bringt. Genaue Zahlen gibt es nicht, weil die meisten vor Schmerz einen Herzkasper bekommen und die Frauen dann in der Regel nicht freiwillig hingehen und sagen, dass sie dafür gesorgt haben.
Das Gift selber ist normalerweise nicht tödlich, außer jemand ist allergisch. Aber reichlich unangenehm, so ein angeschwollener Penis, der scheußlich weh tut und bei dem man zwei Tage lang nicht weiß, ob er wieder wird oder ob man ihn sich abschneiden lassen muss. Und wenn man sich für letztere Alternative zu spät entscheidet, ja dann.
Das Gegengift wirkt leider nur in den ersten zwei Stunden, und welche Klinik hat das schon vorrätig? Woanders auf der Welt spritzen sie auch das Mittel, das beim Stich von einem Schwarzen Wanderskorpion hilft. Nicht optimal, aber besser als nichts.
Jetzt zu der Frage, warum ich das mache, beziehungsweise warum das Poppen mit unseren Patientinnen so Klasse ist, dass es das Risiko wert ist. Vorweg schon mal: Mit Masochismus oder Grenzerfahrung oder so einem Schwachsinn hat das rein gar nichts zu tun. Eigentlich stehe ich nämlich auf Softsex und Kuscheln. Also nichts von wegen der Reiz der Gefahr. Ganz im Gegenteil, es hat was mit den Therapien zu tun, die wir anwenden.

Fangen wir mal mit der Zahnmuschi an, weil da ist es am einfachsten. Richtige Zähne sind es ja nicht, die am Scheideneingang rauswachsen, die Dinger bestehen nämlich aus Horn. Wie die Fingernägel, nur deutlich fester und dicker. Jedes Mal, wenn sich eine Vagina-dentata-Frau bewegt, reiben die in ihrer Muschi aneinander, so dass sie sich im Laufe der Zeit gegenseitig anschärfen wie Katzenkrallen. Da steckt dann kein Mann freiwillig seinen Liebling rein. Würde ich zumindest nicht empfehlen.
Erste Lösung: mit Stumpf und Stiel rausoperieren. Hört sich einfach an, aber das machen die Ärzte nur äußerst ungern, weil die Dinger meistens doch wieder nachwachsen und weil sie außerdem so tief reinschneiden müssen, dass eine Menge kaputtgehen kann. Wo das bei den Weibsleuten da unten doch alles so empfindlich ist.
Genau das ist auch das Problem bei Methode zwei: Abfeilen. Die Vaginalzähnchen sind so hart, dass die Frauen früher Hufhobel oder Eisenfeilen verwendet haben, wenn sie heiraten oder es einfach so treiben wollten. Eine echte Katastrophe für die süßen Muschis. Und für die Männer hat es auch nicht viel gebracht, weil immer irgendwelche Ecken und Kanten stehengeblieben sind. Das kann sogar bei unserer Methode noch passieren, wie eben das eine Mal bei mir, wo ich selber nicht so genau hingeschaut und vorgefühlt hatte.
Auf jeden Fall habe ich angesichts der alten, reichlich robusten Werkzeuge zusammen mit meinen zwei Kollegen aus Hannover und Berlin unsere patentierten Spezialfeilen entwickelt, die sich langsam an den nervengespickten, von daher äußerst empfindlichen Kern der hornigen Hauer herantasten und gleichzeitig die umliegenden Weichteile mehr oder weniger verschonen.
Bis die Frauen mit dem Set und den dazugehörigen Spiegeln richtig umgehen lernen, dauert es allerdings rund eine Woche. Den stationären Aufenthalt zahlt sogar die Krankenkasse. Danach ist es nur noch eine Frage der Routine, bis die wöchentliche Feilaktion in Fleisch und Blut übergeht. Was allerdings bei unserer Therapie dann noch dazukommt, das ist der richtige Umgang mit den Hornstumpen, die in den Dentatafotzen, wie wir sie liebevoll nennen, nach dem Feilen stehenbleiben. Leider müssen viele Kassenpatientinnen für diese langwierigen Übungen einen gewissen Anteil zuzahlen, was sie aber gerne tun, denn wir garantieren den Erfolg.

Dazu muss ich jetzt weiter ausholen. Es ist ja nicht so, dass bei der Vagina dentata die Frauen statt der Jungfernhaut einfach nur die Zähne hätten und fertig. Nein, das ganze Gewebe und das anatomische Umfeld ist ja anders aufgebaut. Man muss sich das wie einen richtigen Mund vorstellen, nur eben vertikal angeordnet. Und mit reichlich Muskeln umgeben, die fast so kräftig sind wie die Kiefernmuskeln. Und die ziehen sich beim Vögeln quasi automatisch zusammen. Je heftiger gevögelt wird, desto stärker.
Deshalb heißt’s ja Pimmel ab, wenn’s hart auf hart kommt. Selbst abgefeilt versuchen die Stümpfe alles, um in den steifen Schwanz reinzubeißen, der es wagt, sich in ihr Reich hineinzuschieben. Klar, von sexuellem Genuss kann dann bei einem Mann trotzdem keine Rede mehr sein, wenn die abgerundeten, aber immer noch harten Höcker sich reinsteigern und zubeißen wie die Wilden.
Andererseits aber haben die Muskeln Ausläufer, die sich durch die ganze Scheide hineinziehen und ausgerechnet dort besonders ausgeprägt sind, wo der Mann unbedingt seine Eichel hinbugsieren will: ganz innen drin. Und wer schon mal erlebt hat, was passiert, wenn diese Muskelstränge einer Vagina-dentata-Frau anfangen zu pressen, zu massieren und zu kneten, für den ist normaler Sex von da an wie ein Placebo für einen echten Junkie.
Was diese Kneterei in ihrem Bauch mit den Frauen macht, das brauche ich wohl nicht extra auszuführen. Nach spätestens zwei Minuten wälzen die sich nämlich in einem so herrlichen Orgasmuskrampf herum, dass es eine wahre Wonne ist.




Wir haben also ein klassisches Paradox. Ficken geht nicht, weil unerträglich für den Penisschaft. Aber andererseits, wenn es doch geht, ist es das höchste aller nur vorstellbaren Lustgefühle, und zwar für beide an der Aktion Beteiligte.
Lösung des Paradoxons: Training, Training, Training. Die Frau muss die Muskeln am Eingang, da wo die Beißerchen sitzen, so zu beherrschen lernen, dass die sich selbst bei ihren wirklich heftigen Orgasmen nicht selbstständig machen und zudrücken. Beziehungsweise dass sie genau so fest zudrücken, dass der Schwanz in Position bleibt und die anderen Muskeln in den weicheren Gefilden innen drin im Bauch ihr Werk vollenden können.
Klingt einfach, ist aber unheimlich schwer, weil die natürliche Voreinstellung der Muskeln eben lautet: Erregung, also zumachen. Deshalb braucht es Übung und immer wieder Übung. Für diese Trainingsphase setzen wir in der Regel ein halbes Jahr an. Die ersten drei Monate bestehen vor allem aus täglichen Übungen der Frauen bei sich daheim mit sukzessiv immer weicher werdenden Schwanzattrappen, vulgo Dildos mit verschiedenen Gummimischungen. Zusätzlich zweimal die Woche ambulante Sitzungen mit unseren Spezialanfertigungen, mit denen wir den Druck auf die unterschiedlichen Teile des künstlichen Gliedes genau messen können.
Normalerweise ab dem vierten Monat sind unsere Patientinnen dann soweit, praktische Übungen am lebenden Objekt, also an mir zu machen. Gut, medizinisch indiziert ist das nicht wirklich. Sie könnten sich dafür auch einen Freund anlachen oder es mit dem eigenen Mann machen, soweit vorhanden, oder mit den Gummidingern weiterüben.
Aber nicht eine einzige der Frauen, die ich bisher über ihre Rechte aufgeklärt habe, hat eine dieser Alternativen auch nur in Erwägung gezogen. Zu nachhaltig sind die äußerst erfreulichen Orgasmuserfahrungen schon mit dem Spielzeug, zu attraktiv die Aussicht, das mit einem echten Schwanz da drin noch zu steigern, und zu präsent die Biss- und Druckspuren auf den künstlichen Übungsteilen, als dass sie einen unerfahrenen Mann damit in Gefahr bringen wollten.
Während der ersten beiden Monate dieser Therapiephase lege ich mir natürlich immer einen röhrenförmigen Schutz um den Schaft. Material und Stärke hängen dabei vom noch vorhandenen Restdruck der Muschikiefer ab, plus einem kleinen Sicherheitsreservoir für einen extremen Orgasmus, der ihnen immer mal wieder rausflutschen kann. Das ist nie wirklich vorauszuplanen.
Wie oft eine Frau letztlich zur Rammeltherapie zu mir in die Ambulanz kommen muss, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Von ihrer eigenen Trainingsleistung zuhause, von ihrem Wunsch, diese Phase schneller oder langsamer zu durchlaufen, von den ganz realen Ergebnissen, die ich durch die Schutzhülle hindurch spüre. Es hängt aber natürlich auch von externen Faktoren und von mir selbst ab. Zum Beispiel wieviele Patientinnen wir gleichzeitig im Programm haben, denn mehr als eine pro Tag vögle ich normalerweise nicht durch. Und es gab schon Zeiten, wo ich allgemein etwas kürzer treten musste.
Außerdem will ich auch nicht verschweigen, dass gewisse Vorlieben eine Rolle spielen. Frauen, die meinem Schönheitsideal entsprechen, bekommen dann schon mal schneller einen Zusatztermin, oder auch solche, die meinen Rüssel ganz besonders gut durchkneten. Man ist ja auch nur ein Mensch.
Finanzielle Gründe spielen auf jeden Fall keine Rolle, Ehrenwort. Ich nehme für meine Sonderdienste kein zusätzliches Honorar. Eine Ficksitzung kostet genauso viel wie eine mit den Messdildos und, wie gesagt, vom rein medizinisch-therapeutischen Aspekt her haben beide den gleichen Nutzen.
Nur das psychologische Moment kommt eben bei mir noch hinzu. Und ich glaube fest daran, dass genau das der Grund der fast 100%igen Erfolgsquote von mir und meinen Kollegen ist, die mit der gleichen Methode arbeiten. Auch die Krankenkassen haben es stillschweigend akzeptiert und uns hinter vorgehaltener Hand erlaubt, die entsprechenden Zuschüsse auch dann abzurechnen, wenn unsere Pimmel zum Einsatz kommen.
Allerdings, und dagegen kann man sich schließlich nicht wehren, fallen die Trinkgelder bei den natürlich-fleischlichen Therapiesitzungen durchaus üppiger aus als bei den mit den künstlichen Hilfsmitteln. Aber das verstößt ja gegen keinen Ehrenkodex.

Jetzt zur Clitoris scorpionensis. Welch ein Martyrium, das die mit dieser Krankheit geschlagenen Frauen in der Vergangenheit ertragen mussten. Wenn sie nicht, wie die meisten von ihnen, es sowieso vorzogen, ins Kloster zu gehen. Aus dem Mittelalter bis weit in die Neuzeit hinein sind Fälle überliefert, in denen kurzer Prozess gemacht wurde. Entweder haben die Quacksalber gleich die Klitoris abgeschnitten, oder sie haben versucht, den Stachel rauszuziehen. Weil der aber, wie der von einer Biene, fest mit der Giftblase in der Klitoris verbunden ist, kam im Ergebnis das gleiche heraus. Für die Frauen war das äußerst schmerzhaft und die Folgen für die Libido ganz offensichtlich.
Noch im 20. Jahrhundert versuchten Ärzte, den harten Stachel dort abzutrennen, wo er aus den weicheren Teilen der Klitoris herauswächst. Wobei das Knubbelchen der Scorpionensis-Frauen, wie wir sie nennen, ja von sich aus schon eine ganz andere Konsistenz hat und viel härter und spröder ist.
Langer Rede kurzer Sinn, entweder haben sie dabei zu tief geschnitten, dann war die Klitoris sowieso unrettbar verletzt; oder sie haben es einigermaßen hingekriegt, dann lief aus der Schnittstelle ständig Flüssigkeit aus, bis nach ein paar Wochen der gesamte Giftapparat ausgetrocknet und die Libidonerven zerstört waren. Ein paar besonders schlaue Frauenheilkundler haben dann versucht, nach dem Abschneiden die Kanüle zu verstopfen. Zwanzig Prozent der jungen Mädchen aus der Versuchsreihe sind an Infektionen gestorben, bei sechzig Prozent half gerade noch eine Klitorisektomie, und über die restlichen zwanzig Prozent ist nichts bekannt.
Dann kam eine Zeit, in der versucht wurde, dem Übel mechanisch abzuhelfen. Ein französischer Arzt hat einmal eine Art Klitorishaube entwickelt. Gerüchten zufolge soll er bei Eigenversuchen mit einer besonders giftigen Scorpionensis elendiglich verreckt sein.
Nicht viel besser erging es denen, die sich eine Penisröhre mit einem zusätzlichen kleinen Schild als Schutz für den Unterbauch angelegt haben. Bis einer beim Reinstecken der Eichel, die ja notwendigerweise unbedeckt bleiben muss, nicht aufgepasst hat. Und bis ein anderer zu spät draufkam, dass er ihn besser nicht von hinten her reinschieben sollte. Dabei hat er noch Glück gehabt, weil der Stachel genau zwischen seinen Eiern in den Sack gepiekst hat. Der musste trotzdem mitsamt seinem Inhalt amputiert werden.
Die Lage war also reichlich aussichtslos, als ich von meiner damaligen Beischläferin, der Ärztin der Spezialabteilung, um Rat gefragt wurde. Gemeinsam mit den beiden Kollegen haben wir dann angefangen, spezielle Kondome zu entwickeln. Eine ganz schlechte Idee, die mir die Spritze mit dem Gegengift mitten rein in die Eichel eingebracht hat.
Der Hannoveraner Kollege hatte zu der Zeit schon eine Immunisierungstherapie begonnen. Ist ja logisch, bei den Frauen selber wirkt das Gift ja nicht, also müsste, haben wir uns gedacht, eine sukzessiv immer höhere Dosierung von dem Zeug auch einen Mann unempfindlich machen. Das hat zwar tatsächlich einigermaßen funktioniert, bloß war es enorm schmerzhaft, aufwändig, teuer und damit nicht bei jedem Liebhaber einer Scorpionensis machbar.
Und außerdem war ja immer noch der spitze Dorn an der prominenten Stelle der Muschi, der natürlich weiter bei jedem Fick und Rammeln gestochen, gekratzt und die Haut mit den dazugehörigen Adern aufgerissen hat. Wahrlich kein schöner Anblick, so ein Schwanz nach der Begattung einer Giftstachelklitoris. Der immunisierte Kollege hat es exakt einmal gemacht, danach nie wieder.
Doch bei der Gelegenheit, wir zwei anderen Scorpionensisforscher haben natürlich bei dem Versuch aufmerksam zugeschaut, kam mir eine Idee. Stefan litt noch Höllenqualen, als wir ihn verbanden, und die Frau schrie uns voller Verzweiflung an, dass wir doch endlich etwas tun sollten. Da bat ich sie, die Beine noch einmal breit zu machen. Mit einem Spatel klopfte ich vorsichtig ihre erregte Klitoris ab, aus der sie durch den Stachel winzige Tröpfchen absonderte. Langsam kam sie durch mein Geklopfe dem Orgasmus immer näher, die Klitoris wurde immer härter, aber anders als ich immer gedacht hatte, kam immer weniger Gift.
Jürgen half dann ein bisschen nach und schleckte ihr zusätzlich die Brustwarzen ab, bis es ihr kam. Nicht ganz leicht für eine sowieso schon gestresste Versuchsfrau, wenn drei Männer neugierig um sie rumstehen und in ihr übrigens ganz ansehnliches Fötzchen schauen. Aber sie hat es geschafft.
Und sieheda, statt dass beim Einsetzen des großen Zitterns und Stöhnens ein finaler Schwall aus der Klitoris rausgekommen wäre, war Schluss mit dem Giftfluss. Entweder hatte da ein Muskel zugemacht, oder der Vorrat war zuende. Wenn das so ist, dachte ich mir da, dann könnten wir darauf aufbauen.
Ich weiß nicht mehr, wieviel Versuche wir anschließend gemacht haben, dutzende, hunderte. Von überall aus Europa wurden uns die Scorpionensis-Frauen von Ärzten und Kliniken geschickt. So ein Experiment spricht sich in eingeweihten Kreisen schnell herum. Und keine hat sich geweigert, mitzumachen.
Wir luden Entomologen und Herpetologen ein, um zu lernen, wie Schlangen, Skorpione und anderes Getier gemolken wird. Wir setzten Saugapparate an, drückten mit allen möglichen Werkzeugen von unten und von der Seite, bis die Giftblasen sicher leer waren.
Parallel dazu führten wir Erregungsreihen mit den Frauen durch. Einen Orgasmus nach dem andern haben wir ihnen mit den Holzspateln verpasst, um zu sehen, wann der Giftfluss nach dem Melken wieder einsetzt. Bei der Gelegenheit stellten wir fest, dass die Stachelpatientinnen äußerst willig auf die sexuelle Stimulierung reagierten.
Genauer gesagt: Unser Klientel war schlicht unersättlich, wenn sich die Frauen mal an den Versuchsaufbau und die Kameras gewöhnt hatten. Sechs, sieben und mehr Orgasmen, und zwar von den guten und lauten Sorte, brachte jede von ihnen locker in einer Stunde auf unseren Behandlungsliegen zustande. Und sahen danach noch recht frisch aus.
Ein Effekt des Gifts?, fragten wir drei Projektleiter uns da natürlich.
Wichtiger als die Erkenntnisse über die Orgasmushäufigkeit und -qualität war bei dieser Phase der Forschung allerdings das eindeutige Ergebnis für die eigentliche Frage. Frühestens 90 Minuten nach der vollständigen Entleerung der Giftblase in der Klitoris kamen bei Erregungsstufe eins wieder winzige Tröpfchen zum Vorschein. Ausnahmslos bei allen und damit generalisierbar. Sprich, die Frauen hätten sich theoretisch leermelken und dann gefahrlos eine gute Stunde jeden Mann bis zur Besinnungslosigkeit ficken und vernaschen können. Wenn sie nicht immer noch so schrecklich gepiekst hätten.
Der nächste Abschnitt des Projekts bestand also in der Suche nach einem Mittel, das den harten Stachel eine Zeitlang weich und damit schwanzschonend macht. Basische, saure, neutrale Substanzen, mit oder ohne Öle, Alkohole oder Benzolverbindungen, zuckerhaltige wie Honig, verrückte wie Tee, Kaffee, Tabakextrakte, ernsthaftere wie Shampoos, Spülmittel oder Körpercremes probierten wir aus. Die Mädels und Frauen halfen nach Kräften mit und schmierten sich in ihre Muschis, was immer ihnen einigermaßen ungefährlich erschien. Ein halbes Jahr nichts. Die verdammten Stachel blieben starr und spitzig, unmöglich, mit einem normalen steifen Schwanz unverletzt an ihnen vorbei in den Bauch von den lechzenden Weibern zu kommen.
Bis eines Tages eine schon leicht ergraute Dame in eine meiner Dentata-Sitzungen mit einer hübschen Medizinstudentin gestürmt kam und sich auch nicht davon abhalten ließ, dass mein Dicker feststeckte, und zwar kurz vor dem feuchten Jubilieren.
„Gelatine, lauwarmen Gelatine“, schrie sie.
Vor Schreck zog ich mein prügelhartes Therapiewerkzeug aus der nicht besonders amüsieren Patientin raus, und die ganze Bescherung spritzte der Überbringerin der guten Nachricht entgegen. Sie kostete schnell davon und erklärte uns dann mit leuchtenden Augen, dass ihre Nachspeise misslungen war, so dass sie die restliche Gelatine schon wegwerfen wollte, als ihr die Idee kam, sie wieder etwas aufzuwärmen und sich zwischen die Beine zu packen.
„Fühlen Sie“, führte sie aufgeregt meine Hand unter ihren Rock, „eine halbe Stunde schon und noch immer einigermaßen weich.“
Sie hatte recht. Richtig weich zwar nicht, aber immerhin. Der Anfang war gemacht. Zwei Stunden später stellte sie sich für den ersten standardisierten Test zur Verfügung, nach einem sorgfältigen Nachmelken und nachdem wir drei Supermärkte um ihren Blattgelatinevorrat gebracht hatten.
Die Kollegen aus Hannover und Berlin waren über Skype zugeschaltet, die Dentata-Medizinstudentin durfte als Entschädigung für ihre entgangenen Lüste zuschauen. Die ältere Lady keuchte sich schon wie eine Marathonläuferin dem Orgasmus entgegen, als ich es wagte, ihn reinzustecken. Schutzlos. Und es funktionierte. Ein paar Kratzer, aber dafür eine sagenhafte zweite Ejakulation.
Zwei Wochen später, wir hatten inzwischen die Wirkung der Gelatine mit Magerquark perfektioniert, arbeiteten wir gerade zu dritt mit einer äußerst aufgeschlossenen, schwarzhaarigen, unten glatt rasierten, 25-jährigen Freiwilligen zusammen. Da passierte er, der Fehler.
Sie war geschätzt schon fünfmal gekommen, Stefan und Frank hatten erfolgreich bei ihr eingelocht und entsprechend mitgenommen sah sie untenrum aus. Deshalb erbat sie eine kurze Pause, um sich frisch zu machen.
Danach haben wir wieder den Quark-Gelatine-Aufstrich auf ihre Klitoris geschmiert, mein harter Knochen freute sich schon wie ein Honigkuchenpferd, und so stach ich zu. Ohne darauf zu achten, dass schon weit mehr als eine Stunde seit dem Melken verstrichen war. Prompt hat auf einmal an meinem Liebling ein heftiges Brennen eingesetzt, ganz oben am Stamm, weil ich ihn in einem Zug bis zum Anschlag reingesteckt hatte. Das Gift. Zum Glück hatte mich der weiche Stachel von ihr nicht gekratzt. Es wirkte also auf, nicht unter der Haut, und es war nur ein erstes Tröpfchen.
Ich wollte meinen Schwanz schon entsetzt rausziehen, da habe ich gemerkt, dass das Brennen nicht nur unangenehm war. Es hat sich langsam auf den ganzen Pimmel ausgedehnt und ist in eine wohlige Wärme übergegangen. Und dann kam ein unbeschreibliches Gefühl von Geilheit. Es war einfach nur irre, wie ich in dem armen Mädchen abgegangen bin.
Obwohl, so arm auch wieder nicht. Echt gelitten hat sie wahrscheinlich nicht, so brünstig wie sie gestöhnt hat.
Stefan erzählte uns hinterher, dass er bei der Immunisierungstherapie manchmal neben den Schmerzen und dem scheußlichen Brennen auch etwas Wohliges gespürt hatte. Aber weil er sich das Gift subkutan in den Bauch oder den Oberschenkel gespritzt hatte, war dieser Begleiteffekt natürlich nicht dort angekommen, wo er gebraucht wurde. Egal, jetzt hatten wir auf jeden Fall alles beieinander. Die Technik für das Melken von dem Klitorisgift. Die richtige Mischung für das Aufweichen des Giftstachels. Und das Mittel, mit dem die Männer so geil werden, dass sie vergessen, dass sie eine Scorpionensis-Frau vögeln.
Dafür hätten wir drei eigentlich den Nobelpreis verdient gehabt, aber wir begnügten uns mit unserer bescheidenen Rolle als Therapeuten und therapeutische Stecher unserer glücklichen Patientinnen.

Dass jetzt, nach so vielen Jahren und hunderten von vollauf zufriedenen Frauen, eine von ihnen, natürlich diese gehässige und geldgierige Bissgurke, der ich von Anfang an nicht recht getraut habe, ihre Krankenkasse auf Übernahme der gesamten Therapiekosten verklagt hat, ist natürlich nur beschissen.
Im Verlauf von dem Prozess, der uns bevorsteht, wird selbstverständlich alles, und zwar wirklich alles zur Sprache kommen. Der Richter, natürlich ein Mann, wird keine Gnade mit unseren armen Scorpionensis- und Dentata-Frauen kennen. Die geheimen Absprachen mit den Kassen werden uns um die Ohren fliegen. Mit etwas Glück, sagt unser Anwalt, kommen wir um das Gefängnis herum.
Nach dem Prozess, das haben wir schon ausgemacht, werden wir vier, also die Kollegen aus Hannover und Berlin, die Entdeckerin der warmen Gelatine und ich, eine therapeutische Spezialpraxis in Frankfurt aufbauen. Natürlich nur auf Privatzahlerbasis. Das hat sie nun davon, die Spinatwachtel, die geklagt hat. Die kommt bei uns nicht mehr rein. Soll sie doch sehen, wie sie die Beißerchen in ihrer vorlauten Muschi unter Kontrolle kriegt.
Um unsere Zukunft machen wir uns natürlich keine Sorgen. Die Arbeit wird uns nicht ausgehen. Uns tun nur die Frauen leid, die die Behandlung nicht aus eigener Tasche zahlen können und die jetzt in den Kliniken die Therapie ohne die Übungen am lebenden, warmen, Freude ausspuckenden Objekt machen müssen.

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Jo Phantasie
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Susi, Susi!
Das ist wieder einen von deinen Storys, nach der sich der Mann in den Schritt fasst und prüft, ob noch alles in Ordnung ist!
Ein Glück, dass es diese heldenhaften Therapeuten noch gibt, die ungeachtet einer drohenden Schwellkörperpunktion ihre ganze Libido einsetzen, um den armen Frauen zu helfen. Außer den angesprochenen eher einfach in den Griff zu bekommenen gynäkologischen Auffälligkeiten möchte ich die schwer zu therapierenden Vagina Dyson und Labia Hilti nennen.

Uff, mit einem breiten Grinsen auf dem Gesicht bin ich froh, dass noch einmal alles gut gegangen ist!

LG
Jo

__________________
Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt.

Albert Einstein

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