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Leselupe.de > Kurzprosa
Die lebensrettende Entführung
Eingestellt am 16. 12. 2007 18:44


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Franka
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Die lebensrettende Entführung


Ich habe dich gesehen, heute, als ich auf dem Weg zur Arbeit war. Du standest hinter einem Baum, fast hätte ich dich dadurch übersehen.

Du bist so schön, so bleich und zart, fast filigran.

Was machst du bloß hier, habe ich mich gefragt, zu dieser Zeit und bei diesem Wetter. Der Wind schickte einen eisigen Hauch, rasch stellte ich mich schützend vor dich.
Eigentlich war ich schon spät dran, aber ich konnte dich doch nicht hier in der Kälte lassen, bis zum Abend wärst du sicher erfroren. Behutsam nahm ich dich daher hoch und trug dich zu mir nach Hause.

Nach Feierabend beeilte ich mich, kaufte nur noch schnell für dich etwas ein. Ich nahm das Orangefarbene, das mit der grünen Bordüre, es wird bestimmt gut zu dir passen. Die Größe musste ich schätzen, aber das kann ich recht gut.

Schade, dass du mir deinen Namen nicht sagen kannst. Ich werde dich jetzt fotografieren, dein Bild ins Internet stellen, bestimmt wird uns geholfen.

Nanu, du lässt ja den Kopf hängen. Verzeih, aber ich musste dich mitnehmen, es ist draußen im Laufe des Tages noch kälter geworden. Du wärst hundertprozentig erfroren. Ich werde jetzt für dich sorgen, dich nähren, dir meine ganze Aufmerksamkeit und Liebe schenken.

Mal überlegen: Wo könnte es dir am Besten gefallen, Wohnzimmer oder Bibliothek? Im Schlafzimmer bestimmt nicht, auch, wenn ich gern unter dir einschlafen würde, dort ist es zu kalt, da hätte ich dich ja auch gleich draußen lassen können.
Ich hab es, in der Küche, dort kannst du auf dem Fensterbrett überwintern, und im Frühjahr pflanze ich dich in meinen Vorgarten.

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