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Leselupe.de > Erotische Geschichten
Die letzte Versuchung des Thelonius
Eingestellt am 21. 02. 2016 12:53


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Spitze Feder
Schriftsteller-Lehrling
Registriert: Dec 2015

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Der Mönch Thelonius hatte in seiner Jugend ein ausschweifendes Leben geführt. In den Schoß der Kirche eingekehrt, befleißigte er sich, mit Gebet, Meditation und Exerzitien seine lasterhaften Gedanken abzutöten. Doch zu seiner Bekümmerung musste er feststellen, dass ihm Letzteres nicht recht gelingen wollte. Während er des Tags mit Psalmodien die Gedanken an fleischliche Lüste vertreiben konnte, suchten ihn des Nachts fiebrige Erinnerungen an die Sünden seiner Jugend heim. Stets verlangte die qualvolle Lust dann gebieterisch nach Befriedigung, welche des Mönchs Rechte zu leisten pflegte.

Sah er dann am nächsten Morgen den in lustvoller Selbstbefleckung vergossenen Samen auf dem Laken seines Bettes, verfluchte der Mönch seine fleischliche Schwäche und betete darum, dass ihm seine Hand abfaulen möge. Doch so sehr er sich auch geißelte und kasteite, dem Laster, Hand an seinen Luststängel zu legen, war nicht zu entfliehen. Da sein Wille offenbar zu schwach war, vermeinte der Mönch, nur noch auf mechanische Weise seinem lasterhaften Treiben beikommen zu können. So führte es ihn als letzten Ausweg zu einem Handwerksmeister, den er beauftragte, ihm einen Kerker zu zimmern, in dem er seinen Lustschlauch für immer wegschließen wollte.

Der Handwerksmeister, ein Könner seiner Zunft, führte den Auftrag wie geheißen aus. Durch ein kleines Loch, das der Meister eingefügt hatte, konnte der Mönch seine Notdurft verrichten, so dass er den Keuschheitsgürtel nie mehr abzulegen brauchte. Der Mönch dankte dem Handwerksmeister, zog das Phallusgefängnis an und verriegelte dieses mit dem Schloss. Den Schlüssel warf er in einen tiefen, leeren Brunnen, der am Waldesrand in der Nähe eines Sees gelegen war, auf dass seine Hand nie mehr an sein Gemächt zu gelangen vermochte.

Noch einige Zeit, in der sein Glied einen wütenden Kampf gegen die Enge seines Kerkers führte, litt der Mönch qualvolle Pein. Doch irgendwann schien sein Lustdolch diesen Kampf aufgegeben zu haben – wie ein ermatteter Gefangener, der die Hoffnung auf ein Leben in Freiheit fahren lässt und sein Verlies als neue Lebensumgebung anzunehmen bereit ist. Also begann das Gemächt des Thelonius, sich friedlicher zu gebärden, und allmählich fand der Mönch zur Ruhe und inneren Einkehr. So hätte er denn fortan sein Klosterleben in Frieden führen können.





Doch eines Tages zog es Thelonius hinaus in Gottes schöne Natur an den See. Wie er sich dem See näherte, vernahm er ein sanftes Plätschern. Neugierig lugte der Mönch aus den Büschen hervor – was er sah, ließ sein Herz heftig pochen: Im See badete – einer anmutigen Nixe gleich – eine junge Frau. Als die Holde schließlich ans Ufer trat, erblickte der Mönch ihre betörende nackte Gestalt. Wie ein Wunder erschien dem Diener Gottes die Schöne. Ihre verlockenden Brüste, deren Knospen neckisch abstanden, die wohlgestalten Rundungen ihrer Hüften und der Liebreiz ihrer Scham gaben ein Bild von beglückendem Zauber.

Den Atem anhaltend, beobachtete der Mönch, wie sich die junge Frau niederlegte und ihren nackten Körper von der Sonne bescheinen ließ. Der Glückseligkeit nicht genug, begann die Frau, mit der einen Hand ihre Brüste zu streicheln, während ihre andere Hand zärtlich über ihre Scham fuhr, wobei leise, lustvolle Laute ihrer Kehle entfuhren. O Herr, welche Prüfung!, schrie der Mönch innerlich, und sein Glied begann, mit nie dagewesenem Ingrimm seinen alten Kampf wieder aufzunehmen und sich wild pochend gegen das verhasste Verlies aufzubäumen.

Das Knacken eines Zweiges, welches der Mönch verursacht hatte, ließ die Holde plötzlich aufhorchen – und ach, da hatte sie den stillen Beobachter auch schon entdeckt. Doch statt sich geschwind zu verhüllen, rief sie diesem gar nicht schamhaft zu: „Guter Mann, was tust du da? Tritt doch herzu!“ Erregt zitternd, mit einem peinvollen Ziehen im Schritt, trat der Mönch langsam näher. „Sag, hast du noch nie eine Frau gesehen, wie Gott sie schuf?“, fragte die Holde lächeln und mit sanfter Stimme. – „Doch“, hauchte der Mönch, „aber … niemals eine so schöne wie dich.“

Da nahm die Frau die Hände des Mönchs und legte sie sanft auf ihre Brüste. Ergriffen von heißer Lüsternheit, begann der Mönch sogleich, die Liebesäpfel der Schönen zu streicheln und gierig an ihnen zu saugen. Halb besinnungslos vom Geruch ihrer Lust, glitt sein Finger in den feuchten Schoß der Holden, während sich sein Penis unter Schmerzen zu stolzer Grösse aufrichten wollte und dabei wütend gegen den viel zu engen Kerker ankämpfte.

Voll unbändiger Wollust wollte die Frau endlich des Mönchs Lustschwert in sich spüren. Doch wie erschrak sie, als ihre Hand unter der Kutte des Mönchs an den Peniskerker stieß! Mit emsiger Verzweiflung versuchten ihre Fingerchen, den Kerker zu durchdringen und das sehnsüchtig begehrte Stück zu ertasten und zu ergreifen, aber vergeblich.

„Wo ist der Schlüssel?“, fragte die Frau atemlos. – „Komm mit!“, sagte der Mönch rasend vor Lust. Gepackt vom innigen Wunsch, mit seiner Lustlanze endlich in die Frau zu stoßen, nahm er die Holde auf seinen Rücken und eilte im Galopp wie ein Wahnsinniger zu dem nahen Brunnen, in den er den Schlüssel geworfen hatte.

Dort angekommen, setzte der Mönch die Frau ab und schwang sich auf das Seil, das in die Tiefe des Brunnens führte. Während er hinunterglitt, blickte er gebannt nach oben. Selig lächelnd sah er, wie sich die Holde über den Brunnenrand beugte, wobei ihre Brüste ihn neckisch anschauten. Doch ach – dies war das Letzte, was der Mönch in seinem Leben jemals sehen sollte. Denn das Seil war längst morsch – und riss, so dass der Mönch in die Tiefe fiel und am Boden zerschmetterte.

Unter Tränen beichtete die Frau dem Klosterabt später, was vorgefallen war. Bemüht, die delikate Angelegenheit nicht ans Licht der Öffentlichkeit dringen zu lassen, ersuchte das Kloster schließlich den Papst um eine Heiligsprechung des unglücklichen Mönchs, welche auch tatsächlich erfolgte.

So entstand die Legende vom heiligen Thelonius. Eines Tages sei ein Mägdlein zum Brunnen gekommen. Als es sich über dessen Rand gebeugt und in die Tiefe geschaut habe, sei ihm eine Brosche, ein Andenken an seine selige verstorbene Mutter, in den Brunnen gefallen. Zufällig sei der Mönch Thelonius des Weges gekommen. Voll des Mitleids mit dem bitterlich weinenden Mägdlein sei er in den Brunnen hinabgestiegen, um ihm die Brosche wiederzuholen. Dabei sei das Seil gerissen. Noch während er in die Tiefe gefallen sei, sei dem Mönch die Muttergottes erschienen, die ihn ob seiner Barmherzigkeit aufgefangen und geradewegs in den Himmel getragen habe. Später sei der heilige Thelonius dem Mägdlein im Traum erschienen. Am nächsten Morgen habe das Mägdlein seine Brosche wieder an seinem Platz vorgefunden.

Noch heute sieht man Pilger an dem Brunnen Blumen ablegen, dabei der wundersamen Geschichte des heiligen Thelonius gedenkend.

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Susi M. Paul
Fast-Bestseller-Autor
Registriert: Oct 2013

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Liebe Spitze Feder, du hast hier so gut angefangen, und jetzt kommt schon monatelang nichts mehr. Was ist denn los?

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