Diese Seite verwendet Cookies. Wenn Sie das nicht akzeptieren, müssen Sie Cookies in Ihrem Browser verbieten oder diese Seite verlassen.    OK  
 leselupe.de
Werbung
 Meine Leselupe

Mitglieder:   5438
Themen:   92245
Momentan online:
295 Gäste und 16 Mitglieder
Username:
Passwort:
Registrieren
Passwort vergessen?


Leselupe.de > Erotische Geschichten
Die natürliche Faszination
Eingestellt am 24. 11. 2011 00:16


Autor
Ein neues Thema veröffentlichen.     Antwort veröffentlichen.
HerbertKalk
Festzeitungsschreiber
Registriert: Nov 2011

Werke: 18
Kommentare: 35
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um HerbertKalk eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Ich wollte nicht vom Zehner springen. Das war mir zu hoch. Nicht einmal die Eins, die ich hätte kriegen können, hätte mich da rauf gebracht, geschweige denn wieder hinab. Dabei war ich ein guter Schwimmer. Ich hatte einfach Angst. Vielleicht war es die Höhe, dieses Auf-dem-Podest-Stehen, bloßgestellt vor allen anderen, vielleicht aber auch der Sprung, das damit verbundene Fallen und Abtauchen in einen wilden, unbekannten Schlund.
Ich ging. Und keiner bemerkte meine Flucht. Nicht der Lehrer, nicht die Klassenkameraden. Niemand. Ich war einfach verschwunden, wie vom Erdboden verschluckt.
Ich trat gerade auf den Flur hinaus, als ich sie sah. Ihr Erscheinen war so plötzlich und kam so unerwartet, dass ich im Gehen innehielt. Ich erstarrte, alles andere, die Welt, das Drumherum rückten in weite Ferne. Ich sah nur noch sie, konnte die Augen nicht von ihr lassen.
Sie war nackt.
Sie trat aus der Dusche am Ende des Ganges, ein Schemen, eine Bewegung, ein Streifen nackte Haut am Rande meines Sichtfeldes.
Mir wurde heiß und kalt.
Dann war der Moment vorbei, die Frau im Spintelabyrinth verschwunden. Alles, was mir blieb, war die Erinnerung, für immer eingebrannt, wogende Hüften, rosige Wangen und üppiges, blondes Haar. Und … Brüste!
Auf einmal waren mir die Shorts viel zu eng. Der feuchte Stoff klebte regelrecht an meiner Männlichkeit. Ich war schon immer gut bestückt gewesen, eine Tatsache, die stets und besonders in der Sammelumkleide für Gesprächsstoff gesorgt hatte. Meine Mitschüler hatten sich das Maul über mich zerrissen. Sie waren fast noch Kinder, ihre Pimmel klein und unscheinbar, ich ein ganzer Mann, mein Penis auf Grund meiner Beschneidung im Kindesalter (der Penis wächst dann schneller) ausgewachsen. Eben wurde er ein bisschen hart, meine Erregung für jedermann sichtbar.
Zum Glück war es noch früh am Tage, die Klasse beschäftigt und dies nur ein kleines Bad in einer kleinen Stadt. Anderswo wären vielleicht mehr Menschen gewesen, hätten sich Familien, Kindergärten, Schwimmvereine im kühlen Nass getummelt. Hier aber gab es nur uns Schüler und jenen besonderen Badegast.
Dennoch brannten meine Wangen, kribbelte es in meinem Bauch. Ich fühlte mich leicht, beschwingt, wollte so viel sehen, erleben, und dennoch schien es mir unmöglich, mich auch nur zu rühren. Es war eine seltsame, aufwühlende Erregung.




Ich tat den ersten Schritt. Er war ungelenk, geradezu unbewusst, seine Richtung allerdings überdeutlich. Ich wollte mehr, ihr hinterher, einen zweiten Blick erhaschen! Ich wollte sie mit Blicken nehmen, ihr Frausein inhalieren!
So schlich ich denn den Gang entlang, folgte ihr auf leisen Sohlen, barfuß …
Mein Herz schlug laut in meinen Ohren. Ich hörte ihre Schritte, das Klimpern einer Gürtelschnalle, dann das dumpfe Schnappen, fast schon Zischen, mit dem die Spinttür schloss. Und wieder Schritte. Sie suchte und fand eine Kabine. Ich hinterher, glitt in die Zelle nebenan.
Meine Erregung wuchs mit jedem Schritt, mein Schwanz war steif, der Sack zu einem runzeligen Knödel geschrumpft. Ich war geil. Mein Haar war nass, die Raumluft kalt und jedes Lüftchen jagte Schauer über meinen Rücken. Es war der Augenblick, der mich gefangen hielt, eine eigenwillige Anspannung, Vorfreude …
Ich lauschte ihrem Atem, malte mir aus, wie schön sie war, wie weich ihre Brüste, wie hart ihre Nippel, wie sumpfigsüß ihr Schoß … und wollte in ihr sein. Ich wollte sie beißen, mit dem Mund liebkosen und mich an ihrem Blut berauschen. Ich schwankte, die eine Hand am Schwanz, die andre an der Wand, ein dünner Hauch von Nichts, nicht mehr …
Es hätte hiermit enden können. Die Frau wäre gegangen, und ich hätte abgespritzt. Doch ich wollte mehr. Ich wollte sehen!
Also ging ich auf die Knie. Wie ein Moslem sank ich auf die Fliesen und spähte durch den Spalt am Boden. Dort waren ihre Fesseln, schlank und wassernass. Ich sah Muskeln, Sehnen, jedes kleine Knöchelchen, ihre Zehen, ihre Nägel und den Lack darauf. Und ihr Höschen, das offenbar vom Sitz gefallen war. Ich witterte ihre Weiblichkeit, diesen dumpfen, animalischen Duft, ihre feuchte Süße …
Ich wollte danach greifen, ihren Tanga, ihre Süße stehlen. Doch was, wenn sie mich erwischte, erkannte und dem Bademeister meldete, der meinen Lehrer, meine Eltern oder die Polizei verständigte?
Mir wurde anders.
Sie trocknete sich weiter ab. Das Handtuch ratschte über ihre Haut wie Sandpapier, schmirgelte das Wasser ab. Alles war jetzt laut, jede Bewegung begleitet von Millionen und Abermillionen von Geräuschen. Wahrnehmung und Phantasie verschmolzen miteinander, erschufen eine Welt der Sinnlichkeit.
Und dann war da die Hand. Das Höschen. Und ihr Duft!
Ich griff danach. Es war ganz leicht. Ein Kinderspiel.
Und ich ein Mann.
Endlich.
Ich kam in meine Hand.
Siedend heiß ergoss ich mich, mein Stöhnen durch den Stoff erstickt, und atmete … Frau.
Ich versank in diesem urtümlichen, nie gekannten, paradiesischen Duft, nahm ihre Fährte auf. Ich schmeckte Smegma, Chlor und Salz …
„Was tust Du da?“
Ich erstarrte, schlug die Augen, eben noch geschlossen, auf und sah … niemanden. Die fremde Frau war fort.
„Wie heißt Du?“
Langsam kam ich hoch, mein Schwanz noch immer steif. Das Höschen barg ich in der Faust.
Schließlich wandte ich mich um. Da stand sie.
Ich war nicht überrascht. Überhaupt war ich, wenngleich auf frischer Tat ertappt, merkwürdig gelassen. Ich hatte keine Angst, fürchtete die Strafe nicht. Vielleicht waren es ihre Augen, diese ruhigen, blauen, unglaublich tiefen Teiche, vielleicht …
„Wie heißt Du?“ wiederholte die fremde Frau, und zum ersten Mal sah ich ihr Gesicht. Es war rund und voll und wunderschön. Ihre Augen strahlten. Sie lächelte. „Du hast etwas, das mir gehört!“ erklärte sie mit Blick auf das Höschen, dessen seidenweicher Stoff wie etwas Flüssiges aus der Umfäustung quoll.
Ihre Augen wanderten weiter, verharrten auf den Shorts, die, sind wir mal ehrlich, mehr enthüllten als verbargen.
„Wie alt bist Du?“
„Achtzehn!“ brachte ich hervor, und meine Stimme klang sonderbar dünn. „Und Du?“
Sie lachte. „Das willst Du nicht wissen!“
In der Ferne schallten Stimmen. Meine Mitschüler. Das Training war beendet, der Unterricht aus, sie strömten in die Dusche, seiften sich ein und schielten einander zwischen die Beine, eine natürliche Faszination.
„Ich habe euch beobachtet“, fuhr sie fort, „ihr seid ein wilder Haufen!“ Sie schielte auf mein Glied. „Willst Du Sex?“
Ich schluckte. „Ja“, gestand ich, „ich will Dich ficken!“
Sie nickte. Es war ganz leicht. „Dann komm mit!“
Und ich kam.
Mit.

Bearbeiten/Löschen   ebook  Druckversion


Zurück zu:  Erotische Geschichten Ein neues Thema veröffentlichen.     Antwort veröffentlichen.


Leselupe-Bücher



Amazon



Facebook


Werde Fan der Leselupe auf Facebook!