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Leselupe.de > Gereimtes
Die schwarze Rose
Eingestellt am 29. 04. 2004 16:50


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Kitty-Blue
Autorenanw├Ąrter
Registriert: Jan 2004

Werke: 228
Kommentare: 70
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Die schwarze Rose

Ein Samstag, es regnet in Str├Âmen,
ich sitze allein in der Bar.
Ich seh nur in fremde Gesichter,
worum es hier geht ist schnell klar.

Die Lichter sind kalt, es ist dunkel,
mein Glas ist schon wieder mal leer.
Musik spielt ganz sanft und ganz leise,
mein Herz ist heut wieder so schwer.

Du stehst neben mir an der Theke,
ich hab dich hier noch nie gesehn.
Dein Blick scheint mir pl├Âtzlich zu sagen,
nur du kannst mich heut Nacht verstehn.

Du kommst langsam zu mir her├╝ber,
und f├╝llst mein Glas mit rotem Wein.
Ich schaue dir tief in die Augen,
ich sp├╝r, du bist auch so allein.

Du fragst mich ganz leis ob ich tanze,
und schaust mir nur kurz ins Gesicht.
Du ziehst mich sanft zu dir her├╝ber,
die Antwort erwartest du nicht.

Ich leg den Kopf an deine Schulter,
du streichst mir sanft ├╝ber mein Haar.
Ich h├Âr die Musik aus der Ferne,
und denk dran, was fr├╝her mal war.

Du l├Ąchelst mich an und bist freundlich,
nach Namen hat keiner gefragt.
Die Worte, die ich dir jetzt sage,
ach, h├ĄttÔÇÖ ich sie Ihm nur gesagt.

Erz├Ąhl mir nicht dein ganzes Leben,
komm halt mich doch einfach nur fest.
Heut Nacht m├Âchte ich etwas sp├╝ren,
das alles vergessen mich l├Ąsst.

Du sagst, ich sei wie eine Rose,
so sch├Ân, aber doch auch so kalt.
Heut Nacht zeig ich dir meine Sch├Ânheit,
doch Dornen verletzen dich bald.

Ich w├╝nschte, ich k├Ânnte dich lieben,
ich w├╝nschte, mein Herz w├Ąre frei.
Wenn W├╝nsche nur wahr werden k├Ânnten,
dann w├╝nschtÔÇÖ ich, der Schmerz w├Ąr vorbei.

Du nimmst meine Hand fest in deine,
und schaust mich dabei fragend an.
Ganz langsam gehn wir dann nach drau├čen,
weil ich nun zur├╝ck nicht mehr kann.

Und dann sind wir zwei ganz alleine,
der Mond nur h├Ąlt ├╝ber uns Wacht.
Du bist heut mein heimlicher Fremder,
ich bin deine Rose der Nacht.





Version vom 29. 04. 2004 16:50
Version vom 08. 08. 2009 20:30

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El Lobo
Guest
Registriert: Not Yet

ciao,
das ist sehr treffend geschrieben und klar und offen und einfach wundervoll.
Gef├Ąllt mir sehr, LG El Lobo

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Sandra
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo Kitty-Blue

mir ist das leider alles viel zu beschreibend. Du beginnst deine Strophen mit: Du stehst, du kommst, du fragst, du l├Ąchelst, du nimmst...etc. es zieht sich dann wie ein roter Faden fort mit: ich leg, ich schaue, ich w├╝nschte...

Es kommt mir wie eine Aufz├Ąhlung vor und genau so habe ich es auch gelesen. Die Atmosph├Ąre blieb v├Âllig auf der Strecke. M.E. nach, solltest du Gef├╝hle oder Gesten nicht benennen, sondern beschreiben. T├Âne mit Farben das wiederum mit Gef├╝hlen verbinden. Deine Zeilen m├╝ssen irgendwo zwischen Bauch und Zwerchfell zu sp├╝ren sein, sonst hast du den Leser nicht erreicht. Bei mir war es leider nicht so.

Lieben Gru├č

Sandra

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IKT
Guest
Registriert: Not Yet

Liebe Kitty, ich habe mir Deine Gedichte noch einmal nacheinander angesehen. Du beschreibst m.M. genau die Gef├╝hle die man hat, nachdem eine Beziehung zuende ging. Dieses Gedicht ist zwar inhaltlich gut, (daf├╝r meine Punkte) aber wie Sandra schon sagte - es ist und bleibt eine gereimte Aufz├Ąhlung. M├Âglicherweise hilft es dabei, zu verarbeiten. Aber das reicht eben nicht ganz. Beim lesen hatte ich das Gef├╝hl, ich lese eine gereimte Geschichte. Vielleicht w├Ąre es den Versuch wert, eine daraus zu machen und sp├Ąter (bei genug Abstand) nochmal ein Gedicht zu schreiben. Gute Ans├Ątze sind durchaus da. Aber da ich selbst (wie wohl die Meisten hier ) noch immer dazulerne, kann das nur ein Tipp sein. Also, nimms nicht krumm, oder tragisch!
LG IKT

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megan
Guest
Registriert: Not Yet

... dies k├Ânnte mit zus├Ątzlicher textarbeit gut werden, es hat etwas, bem├╝he dich!
lese laut meinetwegen, wenn dir die metrik sonst nicht eingeht, verk├╝rze, mache pr├Ągnanter, dann kann sogar etwas an sich schlimmes - trauerarbeit - beginnen zu leuchten ;-)
lg megan

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