Diese Seite verwendet Cookies. Wenn Sie das nicht akzeptieren, mĂŒssen Sie Cookies in Ihrem Browser verbieten oder diese Seite verlassen.    OK  
 leselupe.de
Werbung
 Meine Leselupe

Mitglieder:   5438
Themen:   92211
Momentan online:
262 Gäste und 13 Mitglieder
Username:
Passwort:
Registrieren
Passwort vergessen?


Leselupe.de > Humor und Satire
Die stillen Seufzer
Eingestellt am 04. 10. 2006 18:47


Autor
Ein neues Thema veröffentlichen.     Antwort veröffentlichen.
Raniero
Textablader
One-Hit-Wonder-Autor

Registriert: Oct 2005

Werke: 161
Kommentare: 159
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Raniero eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Die stillen Seufzer

Venezia, du herrliche Lagunenstadt am Rande der nördlichen Adria, wenn es dich nicht gĂ€be, man mĂŒsste dich erfinden...
So oder Ă€hnlich erklingen sie, die Jubelrufe ĂŒber diese einmalige auf Stelzen errichtete Stadt, autofrei, von Wasser durchflutet, und, schenkt man den dĂŒsteren Prognosen Glauben, in absehbarer Zeit zum Sterben verurteilt, wenn nicht ein Wunder geschieht...

Mit melancholischen Augen blickte der Rolf Rogenberg, der deutsche Tourist, auf die weltberĂŒhmte, unzĂ€hlige Male fotografierte SeufzerbrĂŒcke, die Ponte dei Sospiri, und nicht einer, sondern gleich mehrere Seufzer entrangen seiner gequĂ€lten Brust.
Seit ein paar Tagen schon hielt er sich in Venedig auf, mit seiner Familie, Frau und vier Töchtern im Alter von dreizehn bis neunzehn Jahren, seinen fĂŒnf Grazien, wie er sie nannte, und wenn er an die Spesen und Ausgaben in dieser kurzen Zeit dachte, wurde ihm fast schlecht.
Soeben waren sie von einem Schiffsausflug in die Lagune nach Burano, der weit vorgelagerten Insel mit seinem malerischen Örtchen gleichen Namens zurĂŒckgekehrt, und kaum an Land, hatten Frau und Töchter das Weite gesucht, um sich erneut auf die unzĂ€hligen Mode- und sonstigen GeschĂ€fte in den engen Gassen zwischen Piazza San Marco und RialtobrĂŒcke zu stĂŒrzen, und ihn einfach an der Anlegestelle San Zacaria am Riva Degli Schiavoni, am Ufer der Sklaven, allein gelassen.
Rolf fĂŒhlte sich auch irgendwie als Sklave, als Sklave seiner eigenen Familie, den man im Augenblick nicht benötigte, fĂŒr den Kaufrausch; es reichte, dass er seiner Frau das Scheckbuch ĂŒberlassen und seine Töchter ordentlich mit Bargeld versorgt hatte, bei den einzelnen KĂ€ufen wĂ€re er jedoch nur das fĂŒnftes Rad am Wagen gewesen.
„Wir treffen uns in spĂ€ter im Florian, in drei Stunden“, hatte seine Frau ihm noch zugerufen, als sie sich auf den Weg machte, „halt uns einen schönen Platz frei!“
Als wenn das so einfach wÀre, dachte Rolf mit einem Anflug von Verzweiflung.
Nicht, dass es im Cafe Florian keine freien PlĂ€tze mehr gegeben hĂ€tte, im Gegenteil, auch um diese Uhrzeit und mit dieser Personenzahl, brauchte er das nicht zu befĂŒrchten, doch als er nur daran dachte - er sah sie schon vor sich, mit ihren fĂŒnf ĂŒberdimensionalen Eisbechern und/oder TortenstĂŒcken - was ein solcher Besuch mit seinen fĂŒnf Damen in diesem berĂŒhmten Lokal kosten wĂŒrde, strĂ€ubten sich ihm die Haare vor Grausen.
Als ihm darĂŒber hinaus die zu erwartenden Spesen seiner Grazien bei ihren ‚RaubzĂŒgen‘ durch Venedigs ĂŒberteuerte LĂ€den und das immer dĂŒnner werdende Scheckbuch in den HĂ€nden seiner besseren HĂ€lfte in den Sinn kamen, wurde ihm dieser derartig getrĂŒbt, dass er eine konkrete Vorstellung davon bekam, wie sich wohl einst Casanova auf dem Weg ĂŒber die Ponte dei Sospiri gefĂŒhlt haben musste, wenn auch aus anderen GrĂŒnden.
‚HĂ€tte ich doch nicht so viele Töchter‘, entfuhr ihm ein weiterer Seufzer, wobei er sich unbewusst an die Brusttasche fasste, in der normalerweise das Scheckbuch steckte, ‚eine hĂ€tte auch gereicht, und statt der anderen drei MĂ€dchen vernĂŒnftige Söhne, die keine Gedanken an Mode, Kleidung, und solche unnĂŒtzen Dinge verschwendeten, das Leben wĂ€re doch leichter zu ertragen, vor allem, in einer Stadt wie Venedig.
Mit denen sĂ€ĂŸe ich jetzt in einem gepflegten kleinen Lokal, hier an der Mole, wir wĂŒrden den Herrgott einen lieben Mann nennen und uns bei einem Glas Wein der Betrachtung der schönen Dinge des Lebens hingeben, ohne eine exorbitant hohe Rechnung vom Kellner befĂŒrchten zu mĂŒssen‘.
Doch er hatte nun einmal seine vier Töchter und keinen einzigen Sohn; auf der anderen Seite stellte er sich die Frage nach einem Tausch nur rein rhetorisch, denn insgeheim liebte er natĂŒrlich, wie viele VĂ€ter, diese Töchter fast abgöttisch, und er hĂ€tte nicht eine einzige von ihnen gegen mĂ€nnlichen Nachwuchs hergeben mögen.
WehmĂŒtig warf er einen letzten Blick auf die SeufzerbrĂŒcke, als plötzlich eine Hand aus einen Fenster der BrĂŒcke wahrnahm, die ihm zuwinkte.
UnglÀubig starrte er auf diese Hand. War das möglich, dass er gemeint war, oder handelte es sich um eine SinnestÀuschung? Was sollte das bedeuten? Ein Omen gar, eines von der negativen Sorte?
Nachdenklich wandte Rolf sich ab und schlenderte langsam die Mole entlang.


Als Rolf Rogenberg etwas vor dem vereinbarten Zeitpunkt auf der Piazza San Marco eintraf und auf das Cafe Florian zusteuerte, nahm er zu seinem Erstaunen von weitem wahr, dass seine Familie bereits vor ihm eingetroffen und einen Tisch im Cafe besetzt hatte.
„Donnerwetter“, entfuhr es ihm, „wie kann das nur möglich sein? Gab es in den GeschĂ€ften nichts Passendes, fĂŒr meine Lieben? Das wĂ€re ja einmal eine gute Nachricht“.
Wie zur BestĂ€tigung fasste er sich erneut an die Stelle, wo ansonsten das Scheckbuch saß.
Als er jedoch nÀher kam, traf ihn fast der Schlag.
Mit namenlosem Entsetzen stellte er fest, dass seine Familie nicht, wie es von weitem aussah und auch durchaus ĂŒblich war, an einem Tisch saß, sondern derer gleich fĂŒnf einzelne zusammengestellt hatte.
Auf diesem Ensemble von Tischen tĂŒrmten sich diverse Pakete und PĂ€ckchen, schön bunt anzusehen, aus allen möglichen GeschĂ€ften von Venedigs Innenstadt.
Findigerweise hatten die einkaufswĂŒtigen Damen es fertiggebracht, ihre EinkĂ€ufe so zu stapeln, dass noch ein Eckchen frei war, auf jedem Tisch, fĂŒr die dazugehörige Eisbombe und das unentbehrliche TortenstĂŒck, bei seiner besseren HĂ€lfte darĂŒber hinaus reichte es sogar noch fĂŒr einen SektkĂŒbel.
Rolf fĂŒhlte sich einer Ohnmacht nah; am liebsten hĂ€tte er auf dem Absatz kehrt gemacht und den RĂŒckzug angetreten, in Richtung SeufzerbrĂŒcke, um diese zu ĂŒberqueren und dahin zu gelangen, wo einst Casanova gelandet war.
Er fand, das sei allemal besser fĂŒr ihn, als der kommenden Spesensumme seiner Damen ins Auge blicken zu mĂŒssen, und hatte ihm nicht vorhin auch diese unbekannte Hand gedeutet, genau dieses zu tun?.
Doch es war zu spÀt, sie hatten ihn schon erspÀht.
„Papa, Papa, schau mal, was ich hier habe“, schallte es unisono aus vier MĂ€dchenkehlen ĂŒber den halben Markusplatz.
Der Vater verspĂŒrte absolut keine Lust, all das zu begutachten, was seine Töchter ihm zeigen wollten.
„Rolf, Liebster“, flötete seine bessere HĂ€lfte, „deine Frau hat sich was gegönnt, zur Feier des Tages und in diesem Ambiente, „was sagst du dazu?“
Rolf sagte gar nichts dazu, er konnte auch nichts sagen, er war mehr als sprachlos.
Mit zitternden Knien nahm er Platz, am fĂŒnften Tisch, dem Tisch seiner Frau; eine winzige FlĂ€che war darauf noch frei, fĂŒr ein winziges Mineralwasser, obgleich er lieber einen absolut nicht winzigen Grappa vorgezogen hĂ€tte.
Sofort steuerte einer der zahlreichen befrackten Kellner auf ihn zu.
Mit kraftloser Stimme bestellte er ein ‚ganz kleines aqua minerale, aqua minerale picolissima!‘
Der Ober blickte ihn verstÀndnislos an.
„Sonst nichts?“ fragte er in fast akzentfreiem deutsch zurĂŒck.
Rolf wĂ€re am liebsten unter einen der Tische gesunken, oder am besten unter alle fĂŒnf, vor Scham.
„Vielleicht wollen Sie sich noch mit Ihrer Frau Gemahlin beraten“, sagte der Kellner, zwinkerte ihm ein Auge zu und machte auf dem Absatz kehrt.
„Rolf, mein lieber Schatz, heute ist ein GlĂŒckstag fĂŒr uns“, strahlte seine Frau.
Dieses GefĂŒhl wollte sich bei Rolf jedoch nicht einstellen.
„Weißt du, dass heute ein ganz besonderer Tag ist, Schatz?“ schwĂ€rmte seine bessere HĂ€lfte weiter.
Er wusste es nicht und wollte es auch nicht unbedingt wissen.
„Genau heute, mein Lieber, vor fĂŒnfundzwanzig Jahren haben wir uns kennen gelernt, ist das nicht toll?“
‚Auch das noch‘, dachte Rolf verzweifelt und fand es gar nicht toll, ‚deshalb die vielen PĂ€ckchen, das Eis und der Sekt‘.
Schlimmer konnte es nicht mehr kommen.
„Da staunst du, nicht wahr?“ fuhr sein Weib unbekĂŒmmert fort, wĂ€hrend die Töchter damit beschĂ€ftigt waren, ihre PĂ€ckchen zu öffnen und die zahlreichen KleidungsstĂŒcke ans Licht zu befördern, fĂŒr eine ungewöhnliche Aktion; eine Modenschau auf dem Sankt Marcus Platz.
„Glaubst du an die Sterne, Schatz?“ wollte seine Frau inzwischen wissen.
Rolf antwortete nicht; er glaubte mittlerweile an gar nichts mehr, und im Moment gab es nichts auf dieser Welt, was ihn aufrichten konnte, nicht einmal die Sterne, die fernen.
„Ich habe in meinem Horoskop gelesen, dass heute mein GlĂŒckstag sei. Na, ja, dachte ich, in gewissem Sinn ist das ja auch der Fall, weil ich dich genau heute vor zwanzig Jahren kennen gelernt haben, allerdings, all die Jahre mit dir waren nicht immer eitel Sonnenschein“.
„Mit dir auch nicht“, vermochte Rolf trotz seines mutlosen Zustandes noch hervorzubringen.
Seine Frau ging nicht darauf ein.
„Aber da habe ich noch nicht gewusst, dass heute tatsĂ€chlich ein GlĂŒckstag sein wird, fĂŒr uns beide“.
„FĂŒr uns beide?“ knurrte ihr Mann, „das kann ich nicht gerade behaupten“.
Die Frau ließ sich nicht beirren.
„Doch Rolf, glaube mir. Als wir vorhin von dem Ausflug zurĂŒck kamen, haben wir uns am Markus Platz getrennt, die Kinder und ich; sie wollten einmal ohne Mama bummeln gehen. Daraufhin habe ich entschlossen, allein, du warst ja nicht da, den Dogenpalast zu besuchen einschließlich der SeufzerbrĂŒcke, und was soll ich dir sagen, gerade, als ich die SeufzerbrĂŒcke passierte und aus dem Fenster schaute, da sah ich dich von weitem. Ich habe dir noch zu gewunken, da ist es auch schon passiert“.
„Passiert? Was ist passiert?“ fragte Rolf alarmiert.
„In demselben Moment ging eine Sirene an, so laut, dass man sie im ganzen GebĂ€ude hören konnte. Ich habe mich vielleicht erschrocken!“
„Was fĂŒr eine Sirene?“
„Das habe ich mich auch gefragt, aber da stĂŒrzten sie schon auf mich zu“.
„Was? Wie bitte? Wer stĂŒrzte auf dich zu? Und warum? Wollten sie dich ins GefĂ€ngnis werfen, zu Casanova?“
Trotz aller Verdrießlichkeit hatte Rolf noch nicht ganz den Humor verloren, oder was er dafĂŒr hielt.
„Hör zu, du Blödmann“, konterte seine Frau, „das ist nicht zum Lachen. Ich habe eine Angst bekommen, vor allem, wie sie dann alle auf mich eingeredet haben, die MĂ€nner vom Sicherheitsdienst. Ich verstehe doch kein Italienisch. Gott sei Dank war dann einer dabei, der ein wenig deutsch sprach. Der hat mir dann alles erklĂ€rt“.
Roberts Interesse an der Geschichte steigerte sich, aber nicht in erster Linie, weil er sich Sorgen um das, was seiner Frau widerfahren war, machte; er befĂŒrchtete etwas anderes.
Er vermutete, dass sie die SeufzerbrĂŒcke widerrechtlich, alle Verbotsschilder ignorierend, betreten hatte und die Sirene dadurch ausgelöst worden war. Bestimmt
Hatte sie eine dicke Strafe zahlen mĂŒssen. Es war zum Kotzen!
„Machs kurz, wie viel hast du gezahlt?“ fragte er barsch.
„Bezahlt? WofĂŒr bezahlt? Wovon redest du?“
„Man löst nicht umsonst eine Sirene aus, auch nicht oder gerade nicht in Italien“
„Aber Rolf! Ich berichte dir, dass ich fast einen Herzschlag bekommen habe, und du redest von Geld, du fieser Kerl!“ zeigte sie sich beleidigt.
„Entschuldige!“ ruderte Rolf zerknirscht zurĂŒck.
„Ich erzĂ€hle dir jetzt gar nichts mehr“.
„Entschuldige bitte, Schatz, erzĂ€hl bitte weiter“.
„Na, gut, eigentlich hast du es ja gar nicht verdient. Also, der freundliche Italiener erklĂ€rte mir, dass man vor einiger Zeit ein elektronisches ZĂ€hlwerk eingebaut habe, das jeden Besucher der SeufzerbrĂŒcke erfasst. Und die Sirene heute, die hat gelĂ€utet fĂŒr den einmillionsten Besucher. Rolf, ich war dieser einmillionste Besucher, stell dir das mal vor!“
Die Augen ihres Mannes begannen zu leuchten.
„Und was bedeutet das, Schatz?“
„Der gesamte Aufenthalt in Venedig umsonst, fĂŒr die ganze Familie, und ein paar PrĂ€sente obendrein. Das hat mir der BĂŒrgermeister bestĂ€tigt“.

Zuerst fiel Rolfs Blick fiel auf die turmhoch gestapelten Pakete und PÀckchen mit den paar PrÀsenten, dann fiel er selbst, von seinem Stuhl.
Ein solches Wechselbad an GefĂŒhlen war ja nicht auszuhalten.
Sofort griffen die Töchter zu ihren Handys, um Hilfe herbeizurufen, den Pronto Soccorso.
WĂ€hrend er auf einer der fĂŒnf Tragen lag, die fĂŒnf eilige SanitĂ€ter herangeschafft hatten, flĂŒsterte ihm seine JĂŒngste ins Ohr:
„Keine Sorge, Papa, das Krankenhaus ist auch umsonst“.

Als man ihn forttransportierte, vernahm er schwach, wie die Musikkapelle des Florian zu seinem Lieblingslied ansetzte; ‚Money, Money‘ von den ABBAS.

Bearbeiten/Löschen   ebook  Druckversion


Gorgonski
Wird mal Schriftsteller
Registriert: May 2003

Werke: 2
Kommentare: 97
Die besten Werke
 
Email senden
Profil
Schöne

Schöne Geschichte, die man vielleicht einen Tick kĂŒrzer hĂ€tte abhalten können.
Man fĂŒhlt mit Rolf mit und ist am Ende erleichtert, daß sein Scheckbuch nicht belastet wird.

Faselfehler: WehmĂŒtig warf er einen letzten Blick auf die SeufzerbrĂŒcke, als (er) plötzlich eine Hand aus einen Fenster der BrĂŒcke wahrnahm

GrĂŒsse, Rocco
__________________
dEr Heftchenliterat und Poet aus dem Erzgebirge

Bearbeiten/Löschen    


Raniero
Textablader
One-Hit-Wonder-Autor

Registriert: Oct 2005

Werke: 161
Kommentare: 159
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Raniero eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Hallo Rocco,

vielen Dank fĂŒr die Anregungen.
Du hast Recht, ein wenig kĂŒrzer könnte die Story schon sein.
Ich werde daran arbeiten.

Gruß Raniero

Bearbeiten/Löschen    


petrasmiles
HĂ€ufig gelesener Autor
Registriert: Aug 2005

Werke: 31
Kommentare: 868
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um petrasmiles eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil
Mhm

Vielleicht ist dieser Humor eine MĂ€nnersache?
Ich meine, so wirklich einer, von der Frauen nichts verstehen?
Ich finde den Text langweilig, weil nur auf dem einen Thema von stereotypen Charakteren herumgeritten wird.
Wenn er es sich nicht leisten kann, dann soll er zu Hause bleiben - könnte man lapidar sagen. Aber es scheint so, dass zumindest ein Mann sich mit der leidenden Figur identifizieren konnte, also muss etwas 'dran sein, was ich nur nicht verstehe.
Ich kenne keine Frau, die Mann glĂŒcklich machen kann, indem Mann ihr sein Scheckbuch gibt, und erst Recht keine, die mutwillig das Familienvermögen verprasst als gĂ€be es kein Morgen. Und darum kann ich es auch nicht komisch finden.
Es muss an mir liegen.
FlĂŒssig geschrieben ist der Text, wenn auch manche Formulierungen etwas steif sind und manche 'Exkurse' verzichtbar.

Liebe GrĂŒĂŸe
Petra
__________________
Nein, meine Punkte kriegt Ihr nicht ... ! Gegen Bevormundung durch Punktabzug fĂŒr Gutwerter!

Bearbeiten/Löschen    


flammarion
Foren-Redakteur
Routinierter Autor

Registriert: Jan 2001

Werke: 278
Kommentare: 8208
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um flammarion eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil
hm,

auch das ist satire, wenn man ein klischee bis zur letzten silbe ausbeutet. nettes werk.
lg
__________________
Old Icke

Bearbeiten/Löschen    


Raniero
Textablader
One-Hit-Wonder-Autor

Registriert: Oct 2005

Werke: 161
Kommentare: 159
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Raniero eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Hallo Petra,
hallo flammarion.

Flammarion, Du sprichst mir aus der Seele!
NatĂŒrlich bediene ich mit dieser Strory ein Klischee, aber welche Satire tut das nicht in irgendeiner Weise.
In der Tat gibt es solche MĂ€nner wie Rolf Rogenburg heute eher selten, da frau ihnen (inzwischen)die ScheckbĂŒcher weggenommen hat.

Petra,
man sollte alles nicht zu ernst nehmen, sonst könnten wir ja gleich das Buch von Eva Herrmann zur Hand nehmen.


Gruß Raniero

Bearbeiten/Löschen    


ZurĂŒck zu:  Humor und Satire Ein neues Thema veröffentlichen.     Antwort veröffentlichen.


Leselupe-Bücher



Amazon



Facebook


Werde Fan der Leselupe auf Facebook!