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Leselupe.de > Gereimtes
Die traurige Blonde.
Eingestellt am 29. 11. 2004 21:36


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SuracI
Festzeitungsschreiber
Registriert: Jan 2004

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Lockend fÀllt ihr blondes Haar
Auf die Schulter lang herab.
Und sie duftet wunderbar
Wie ein Sommerveilchen matt.

Aus dem Auge löst sich leise
Eine TrÀne wie ein See.
Sie singt traurig ihre Weise
Ihre Worte tun mir weh.

Meine rechte Hand sucht leicht,
Ihre Wange zu berĂŒhren,
Als sie dann ihr Ziel erreicht
Kann ich ihre Trauer spĂŒren.

Feucht und warm strömt Seelenblut
Über meine tröstend Hand.
Meine NĂ€he tut ihr gut,
Die uns frĂŒher eng verband.

Streitend gingt ihr auseinander,
Traurig wie ihr einst geliebt.
Wollt euch lösen voneinander
Einzig bin ich der, der blieb.

Höre schweigend ihre Klagen,
Saug die Trauer in mich ein.
Wage nicht nach mehr zu fragen,
Möcht als Freund nun bei ihr sein.

Schmerz zerbricht mir meine Seele,
Warum warst du nicht bei mir?
Dass als Freund nur ich dich fĂŒhle.
Und nicht mehr bekam von Dir.

Meine Worte spenden Trost,
Treiben Liebe zu ihr hin.
Ich begnĂŒg mich mit dem Los,
Dass ich mehr nicht fĂŒr sie bin.

29.11.2004 by MJ

Vielleicht findet Ihr noch einen passenden Titel

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SuracI
Festzeitungsschreiber
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Sieben abgegebene Stimmen im mittleren Bereich und kein einziges Wort. das ist schade.
Woher soll ich dann wissen, was Euch gefÀllt und was nicht?

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lapismont
Foren-Redakteur
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Hallo SuracI,

mir fÀllt es schwer mehr dazu zu sagen, als:
Nette Geschichte.
Ohne Höhepunkte oder Besonderheiten, Dein Gedicht.

cu
lap


__________________
Kunst passiert.

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IKT
Guest
Registriert: Not Yet

Hi Suracl,
da ging ein Paar auseinander. Der Prot.ist nun ihr tröstender Freund, der doch gern mehr sein wĂŒrde, aber vermutlich immer "nur Freund" sein wird - habe ich das richtig verstanden? Wenn ja, ist es schwierig in einem (relativ) kurzen Gedicht dieses schmerzende GefĂŒhl zu beschreiben. Jedenfalls kommt das hier nicht so richtig rĂŒber. Es fehlt irgendwas. Ich weiß, das hilft Dir auch nicht wirklich. Vielleicht solltest du daraus eine Geschichte machen? Da kann man das "Vorher" evtl. besser einbeziehen.
LG IKT

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SuracI
Festzeitungsschreiber
Registriert: Jan 2004

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danke schonmal fĂŒr den Kommentar.
Tja, das stimmt so weit. Nur Freund ist, mehr sein wollen wĂŒrde.
Auf eine Geschichte habe ich mich nach (und in Anlehnung an) meiner einen Kurzgeschichte "ĂŒberreden" lassen. Und da bin ich noch am schreiben
Und es gibt leieder nicht viel ĂŒber das Vorher zu sagen.
Denn es gibt kaum ein Vorher. Es ist schwierig zu erklÀren...

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SuracI
Festzeitungsschreiber
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HĂ€ttet Ihr denn Ideen fĂŒr einen eventuellen Titel?

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presque_rien
???
Registriert: Feb 2003

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Hallo SuracI,

hier ist die ErklĂ€rung fĂŒr meine schlechte Bewertung (wobei ich dieses Gedicht noch als eines der besseren von dir empfinde):

quote:
Und sie duftet wunderbar
Wie ein Sommerveilchen matt.
Was hat Duft mit matt sein zu tun? Wenn sich matt wenigstens gut auf herab reimte...
quote:
Aus dem Auge löst sich leise
Eine TrÀne wie ein See.
Sie singt traurig ihre Weise
Ihre Worte tun mir weh.
Puh... 1. TrĂ€ne wie ein See ist als Bild nicht nur nicht originell (was dir vermutlich klar ist), sondern auch nicht rĂŒhrend oder aussagekrĂ€ftig? Was willst du sagen? Dass ihre Trauer sooo groß ist? Es klingt eher ein wenig lustig. 2. Weise oder Worte? Beides ist fĂŒr zwei Verse too much, du musst schon bei deiner Metaphorik bleiben.
quote:
Meine rechte Hand sucht leicht,
Ihre Wange zu berĂŒhren,
Als sie dann ihr Ziel erreicht
Kann ich ihre Trauer spĂŒren.
Perspektivenwechsel - meine Hand/ ich - ist verwirrend. Warum die rechte Hand, fragt sich der Leser? Normalerweise tut man fast alles mit rechts, also was hat es fĂŒr einen Sinn, das zu betonen? Ziel erreichen hört sich nach MĂŒhe und Entfernung an - nicht nach Wange berĂŒhren. Man bekommt das absurde Bild in den Kopf, wie sich eine Hand im Zeitlupentempo langsam ins Unendliche ausstreckt - und irgendwann bei der Wange ankommt.
quote:
Feucht und warm strömt Seelenblut
Über meine tröstend Hand.
Entschuldige bitte, aber dieses Bild ist grauenhaft, im wahrsten Sinne dieses Wortes, und gehört ins Forum "Horror"!
quote:
Streitend gingt ihr auseinander,
Traurig wie ihr einst geliebt.
Wollt euch lösen voneinander
Einzig bin ich der, der blieb.
Hier haben die beiden ersten Verse sogar richtig AtmosphÀre, gefallen mir durch den unprÀtentiös-parallelen Aufbau. Die seltsame Syntax der beiden folgenden Verse macht diesen Eindruck wieder zunichte.
quote:
Höre schweigend ihre Klagen,
Saug die Trauer in mich ein.
Wage nicht nach mehr zu fragen,
Möcht als Freund nun bei ihr sein.

Schmerz zerbricht mir meine Seele,
Warum warst du nicht bei mir?
Dass als Freund nur ich dich fĂŒhle.
Und nicht mehr bekam von Dir.

Meine Worte spenden Trost,
Treiben Liebe zu ihr hin.
Ich begnĂŒg mich mit dem Los,
Dass ich mehr nicht fĂŒr sie bin
Diese drei Strophen tragen eigentlich eine ziemlich Ă€hnliche Aussage. Die letzte - die mir ĂŒbrigens gut gefĂ€llt, deshalb noch die 4 - hĂ€tte genĂŒgt.

Lieber SuracI, leider komme ich wieder ĂŒber pure Textarbeit nicht hinaus. Der Inhalt erreicht mich nicht. Was du sagen willst ist sicherlich sehr schön. Aber die Formulierungen die du wĂ€hlst...

LG,
presque_rien

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