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Leselupe.de > Erotische Geschichten
Die ungewöhnlichen Methoden des Dr. Rupp
Eingestellt am 09. 07. 2002 00:23


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Ralph Ronneberger
Foren-Redakteur
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Hallo Leute! Wenn ihr weiter nichts als "total bescheuert" hier drunter schreibt, kann ich es nicht mal übel nehmen. Der Text entstand, als sich die Berliner Lupis die Aufgabe gestellt hatten, Texte mit möglichst vielen und nicht ganz alltäglichen Adjektiven zu verfassen.



Die ungewöhnlichen Methoden des Dr. Rupp

Das viel zu kleine Wartezimmer von Dr. Rupp, dem einzigen niedergelassenen Frauenarzt in dieser miesen Gegend, war wieder mal brechend voll. Träge vor sich hin brütend oder lustlos in längst abgegriffenen Illustrierten blätternd, saßen die Patientinnen aufgereiht wie eine sich müde gegackerte Hühnerschar auf den abgewetzten Stühlen, inhalierten apathisch dieses deo- und parfümgeschwängerte, mit leichtem Schweißgeruch und einer winzigen Portion Schwefelwasserstoff durchsetzte Gasgemisch, das mit seinem langsam gegen Null gehendem Sauerstoffanteil schon längst nicht mehr den Anspruch erheben durfte, Atemluft genannt zu werden.
Träge, aber durchaus synchron hoben sie die müden Köpfe, als sich die uralte Eingangstür in ihren rostigen Angeln drehte. In die stumpfen Blicke der Wartenden trat für einem Moment fast so etwas wie ein neugierig erstaunter Glanz. Ausgelöst wurde er von einer jungen, schlicht ,aber dennoch elegant gekleideten Frau, deren ungefähres Alter man auf Anfang dreißig geschätzt hätte. Vielleicht war sie auch schon ein paar Tage älter, denn ihr dezent aufgebrachtes Make-up verbarg die fein fältenden Hautpartien im Bereich der grünlich schimmernden Augen und um die Winkel eines auffallend sinnlichen Mundes.
Die Frau schaute sich kurz um, erspähte den letzten noch freien Stuhl und steuerte mit selbstbewußten Schritten darauf zu. Während sie sich setzte , die schlanken Beine übereinander schlug und den Rock in züchtiger Manier ein wenig glättete, spürte sie die aufdringlichen und hier und da vielleicht sogar feindseligen Blicke der anderen auf sich gerichtet. Doch das schien sie nicht zu stören. Sie warf den von roten Locken gerahmten Kopf in den Nacken und maß die Runde mit einem aufreizend stolzen Blick. Die müden Hühner senkten nun wieder die Köpfe und gaben sich erneut ihrem stumpfsinnigen Brüten hin.




Die Neue kümmerte sich nicht darum. Sie verankerte ihren etwas nachdenklich gewordenen Blick an irgendeinen imaginären Punkt an der schäbigen Wand und ließ ihn stur dort verweilen.
Der stolzen Taube unter den grauen Hühnern sah man nicht an, dass es sich bei ihr um eine heißbegehrte Prostituierte mit überdurchschnittlichen Marktwert handelte. Mehr als eineinhalb Jahrzehnte hatte sie diesen stark ausfüllenden Beruf nun ausgeübt und dabei einiges an Barem beiseite legen können. Und so hatte sie vor einigen Wochen ziemlich abrupt beschlossen, das feuchte Präservativ an den berühmten Nagel zu hängen und künftig ein gutbürgerliches Leben zu führen. Doch Jasmin, wie sie sich nannte, besaß eine besondere Eigenschaft, die ihr dabei arg hinderlich war. Sie war einfach zu gutmütig. Immer, wenn ein von lustvoller Vorfreude gebeutelter Stammfreier bei ihr anrief, ließ sie sich von den fast schon bettelnd vorgetragenen Terminwünschen breit schlagen und schaffte es daher einfach nicht, von ihrer aufrubbelnden Tätigkeit los zu kommen. Als sie einer ihrer besten Freundinnen diese für sie so unbefriedigende Situation schilderte, hatte die etwas von "letzter Möglichkeit" gemurmelt und auf einen gewissen Dr. Rupp in L-Stadt verwiesen, bei dem man ein sehr wirksames Implantat erhalten könne.
So war sie in der vergangenen Woche in dieser etwas schmuddeligen Praxis gelandet, hatte angesichts des abstoßenden Milieus bereits auf den dünnen Absätzen kehrt machen wollen, war aber dann doch, nachdem sie ihr etwas außergewöhnliches Anliegen vorgetragen hatte, auf dem berühmten Stuhl von Dr. Rupp geklettert. Der hatte alles gründlich beschaut, sich das stoppelige Kinn gerieben und ein paarmal tief geseufzt. Schließlich hatte er eine glitzernde Winzigkeit bei ihr eingeführt und gemeint, wenn das jetzt die Freier nicht abhielte, dann wüßte er auch nicht weiter.
"Kommen sie in einer Woche wieder", hatte er freundlich grinsend gemeint und nur ein erstaunlich niedriges Honorar verlangt.

Jasmin schrak auf, als der Doktor den rund beglatzten Kopf durch die Tür steckte und ein fröhliches "Die Nächste bitte!" in den überfüllten Raum schmetterte. Dabei war sein auffordernder Blick aber eindeutig auf die privat versicherte Jasmin gerichtet. Die nickte kurz, schnellte vom Stuhl und verschwand, nachdem sie Rupps feuchte Hand flüchtig gedrückt hatte, hinter ihm im Behandlungszimmer. Das zischende Aufbegehren der tristen Wartegemeinschaft vernahm sie schon nicht mehr.
"Nun, meine Liebe. Haben Sie einen Erfolg verspüren können?" fragte Rupp, während er mit gleichgültiger Mine zu schaute, wie sie mit gewandter Routine den cromblitzenden Bock erstieg und sich in dessen unbequemen Sattel zurecht rückte. Während er mit wachsendem Interesse zwischen ihren weit ausladenden Schenkeln Platz nahm, versicherte sie ihm, dass ein Erfolg durchaus eingetreten sei.
"Nach ihrer Behandlung bin ich nach Hause gegangen und brauchte keine Viertelstunde warten, bis auch schon wieder ein Stammgast anrief. Wir verabredeten einen Termin, und alles war dann auch wie sonst, bis... na ja...tja, bis er in mich eindrang. Doktor, so ein tierisches Gebrüll habe ich noch nicht gehört. So rasch, wie er zugestoßen hatte, war er auch wieder draußen, hielt sich mit beiden Händen sein blutendes Patengeschenk und verschwand, immer noch stöhnend und schreiend aus meinem Apartment. Seitdem hat keiner meiner Stammkunden wieder angerufen."
"Na, wunderbar, liebe Jasmin - da kann ich ja die Rasierklinge getrost wieder entfernen."

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Renee Hawk
???
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Hallo Ralph,

herrlich, einfach herrlich, köstlich amüsant.
Auch wenn ich es schon gehört habe, doch das nochmalige lesen war ein spezieller Genuß - ich habe im Unterricht gelacht (konnte mich nicht beherrschen) und musste erklären warum, kam dadurch ganz schön in s schwitzen *peinlich peinlich*.

liebe Grüße
Reneè

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catsoul
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Hallo Ralph,

ich kann mich Renee nur anschließen, einfach köstlich, hab sehr gelacht

lG
cat



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herb
???
Registriert: Jul 2002

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hallo ralph,

m
tut mir leid, mir gefällt die geschichte nicht. "rund beglatzter kopf" und so weiter, gut, du hast es vorher erklärt. aber auch die handlung ist nicht schlüssig. ob stammfreier oder nicht, kann jede prostituierte auch ohne solche methoden die freier ablehnen. wenn man noch bedenkt, dass die armen kerle ja vorher bezahlen mussten, scheinbar haben sie auch kontakt untereinander, wovon ich noch nie hörte, ist das ganze doch eigentlich nur ein spass am sadismus. und zwar am sadismus nicht etwa der freier, sondern der älteren "madame". viellecht eine geschmacksfrage
__________________
hier Es gibt nichts Gutes, außer man tut es. Kästner

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annabelle g.
Guest
Registriert: Not Yet

he he he - wenn du nicht mehr in die schreibwerkstatt zu mir kommst, muss ich dir eben folgen. nicht ungeschickt, deine ansprache, und sehr geschickt, deine adjektive. normalerweise zuckt es mir ja in den fingern bei fast allen. erstens wäre das aber angesichts eures deals nicht opportun, zweitens nicht nötig. experiment also gelungen. und "beglatzt" gefiel mir gut, aber das findest du wie immer im text. auch zwei strengere ermahnungen, von denen ich die eine deiner männlichen unkenntnis zuzurechnen neige.
ich habe mich amüsiert, ralph!
annabelle



Die ungewöhnlichen Methoden des Dr. Rupp

Das viel zu kleine Wartezimmer von Dr. Rupp, dem einzigen niedergelassenen Frauenarzt in dieser miesen Gegend, war wieder mal brechend voll. Träge vor sich hin brütend oder lustlos in längst abgegriffenen Illustrierten blätternd, saßen die Patientinnen aufgereiht wie eine sich müde gegackerte Hühnerschar auf den abgewetzten Stühlen, inhalierten apathisch dieses deo- und parfümgeschwängerte, mit leichtem Schweißgeruch und einer winzigen Portion Schwefelwasserstoff durchsetzte Gasgemisch, das mit seinem langsam gegen Null gehendem Sauerstoffanteil schon längst nicht mehr den Anspruch erheben durfte, Atemluft genannt zu werden.
Träge, aber durchaus synchron hoben sie die müden Köpfe, als sich die uralte Eingangstür in ihren rostigen Angeln drehte. In die stumpfen Blicke der Wartenden trat für einem Moment fast so etwas wie ein neugierig erstaunter Glanz. Ausgelöst wurde er von einer jungen, schlicht , aber dennoch elegant gekleideten Frau, deren ungefähres Alter man auf Anfang dreißig geschätzt hätte. Vielleicht war sie auch schon ein paar Tage älter, denn ihr dezent aufgebrachtes Make-up verbarg die fein fältenden Hautpartien im Bereich der grünlich schimmernden Augen und um die Winkel eines auffallend sinnlichen Mundes.
Die Frau schaute sich kurz um, erspähte den letzten noch freien Stuhl und steuerte mit selbstbewußten Schritten darauf zu. Während sie sich setzte , die schlanken Beine übereinander schlug und den Rock in züchtiger Manier ein wenig glättete, spürte sie die aufdringlichen und hier und da vielleicht sogar feindseligen Blicke der anderen auf sich gerichtet. Doch das schien sie nicht zu stören. Sie warf den von roten Locken gerahmten Kopf in den Nacken und maß die Runde mit einem aufreizend stolzen Blick. Die müden Hühner senkten nun wieder die Köpfe und gaben sich erneut ihrem stumpfsinnigen Brüten hin.
Die Neue kümmerte sich nicht darum. Sie verankerte ihren etwas nachdenklichen gewordenen Blick an irgendeinen imaginären Punkt an der schäbigen Wand und ließ ihn stur dort verweilen.
Der stolzen Taube unter den grauen Hühnern sah man nicht an, dass es sich bei ihr um eine heißbegehrte Prostituierte mit überdurchschnittlichen Marktwert handelte. Mehr als eineinhalb Jahrzehnte hatte sie diesen stark ausfüllenden;also ralph - ginge das nicht etwas RAFFINIERTER? Beruf nun ausgeübt und dabei einiges an Barem beiseite legen können. Und so hatte sie vor einigen Wochen ziemlich abrupt beschlossen, das feuchte Präservativ an den berühmten Nagel zu hängen und künftig ein gutbürgerliches Leben zu führen. Doch Jasmin, wie sie sich nannte, besaß eine besondere Eigenschaft, die ihr dabei arg hinderlich war. Sie war einfach zu gutmütig. Immer, wenn ein von lustvoller Vorfreude gebeutelter Stammfreier bei ihr anrief, ließ sie sich von den fast schon bettelnd vorgetragenen Terminwünschen breit schlagen und schaffte es daher einfach nicht, von ihrer aufrubbelnden ?Tätigkeit los zu kommen. Als sie einer ihrer besten Freundinnen diese für sie so unbefriedigende Situation schilderte, hatte die etwas von "letzter Möglichkeit" gemurmelt und auf einen gewissen Dr. Rupp in L-Stadt verwiesen, bei dem man ein sehr wirksames Implantat erhalten könne.
So war sie in der vergangenen Woche in dieser etwas schmuddeligen Praxis gelandet, hatte angesichts des abstoßenden Milieus bereits auf den dünnen Absätzen kehrt machen wollen, war aber dann doch, nachdem sie ihr etwas außergewöhnliches Anliegen vorgetragen hatte, auf dem berühmten Stuhl von Dr. Rupp geklettert. uff. der satz war lang. Der hatte alles gründlich beschaut, sich das stoppelige Kinn gerieben und ein paarmal tief geseufzt. Schließlich hatte er eine glitzernde Winzigkeit bei ihr eingeführt und gemeint, wenn das jetzt die Freier nicht abhielte, dann wüßte er auch nicht weiter.
"Kommen sie in einer Woche wieder", hatte er freundlich grinsend; gerundium ist heikel im deutschen gemeint und nur ein erstaunlich niedriges Honorar verlangt.

Jasmin schrak auf, als der Doktor den rund beglatzten das ist gut! Kopf durch die Tür steckte und ein fröhliches "Die Nächste bitte!" in den überfüllten Raum schmetterte. schön! Dabei war sein auffordernder Blick aber eindeutig auf die privat versicherte Jasmin gerichtet. Die nickte kurz, schnellte vom Stuhl und verschwand, nachdem sie Rupps feuchte Hand flüchtig gedrückt hatte, hinter ihm im Behandlungszimmer. (ein nebensatz zu lang) Das zischende Aufbegehren der tristen Wartegemeinschaft vernahm sie schon nicht mehr.
"Nun, meine Liebe. ausrufezeichen Haben Sie einen Erfolg verspüren können?" fragte Rupp, während er mit gleichgültiger Mine zu schaute, wie sie mit gewandter Routine; routiniert den cromblitzenden Bock; lieber ralph, ein BISSCHEN raffinierter? erstieg und sich in dessen unbequemen Sattel zurecht rückte. Während er mit wachsendem Interesse zwischen ihren weit ausladenden Schenkeln Platz nahm, versicherte sie ihm, dass ein Erfolg durchaus eingetreten sei.
du solltest es einmal versuchen (ONLY joking ....) :-)))
"Nach ihrer Behandlung bin ich nach Hause gegangen und brauchte keine Viertelstunde warten, bis auch schon wieder ein Stammgast anrief. Wir verabredeten einen Termin, und alles war dann auch wie sonst, bis... na ja...tja, bis er in mich eindrang. Doktor, so ein tierisches Gebrüll habe ich noch nicht gehört. So rasch, wie er zugestoßen hatte, war er auch wieder draußen, hielt sich mit beiden Händen sein blutendes Patengeschenk und verschwand, immer noch stöhnend und schreiend aus meinem Apartment. Seitdem hat keiner meiner Stammkunden wieder angerufen."
"Na, wunderbar, liebe Jasmin - da kann ich ja die Rasierklinge getrost wieder entfernen."

not bad, the ending!


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