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Leselupe.de > Gereimtes
Die vierte Jahreszeit
Eingestellt am 07. 01. 2011 01:18


Autor
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agonius
Wird mal Schriftsteller
Registriert: Apr 2006

Werke: 73
Kommentare: 153
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Die vierte Jahreszeit

Frau Holle hat ihr Federgewand
bald ausgesch├╝ttelt, es schneit im Land.
Die Sonne lange schl├Ąft und auf kalten Schwingen
beginnen finstere Fl├╝gel einzudringen.
Nun wird es k├Ąlter von Stunde zu Stunde
und kleine W├Âlkchen entrinnen dem Munde.

Der Winter wird wei├čer als ein leeres Papier,
sein ruh'ger Anblick, sein Schweigen beugt sich zu mir,
die Tiere trachten danach sich zu akklimatisieren,
die Teiche und T├╝mpel werden in n├Ąchster Zeit gefrieren,
die B├Ąume tragen keine Bl├Ątter mehr, noch Bl├╝ten,
ich muss mich vor seiner eisigen K├Ąlte h├╝ten
und fl├╝chte in die Stube, die wohlig warme,
sogleich nimmt mich die Gl├╝he in ihre Arme.

Da z├╝nde ich vierundzwanzig Kerzenlichter an
und kl├╝gle aus was der Christmond mir erz├Ąhlen kann:
Die wilden Schneeflocken erobern das Land,
wer jetzt kein Dach hat, hat einen schweren Stand.
Der Winter liegt zwischen Verderben und Neubeginn,
zwischen Herbst und Fr├╝hling begr├╝ndet er seinen Sinn.

Ich bin ergriffen von der zarten Poesie
seiner schneeigwei├čen Gem├Ąldegalerie,
sie meistert es den Ru├č der Stra├če zuzudecken,
er bringt uns Freude, aber auch mancherlei Schrecken.
Du kannst Schlitten, Snowboard und Ski fahren,
doch birgt er auch gewisse Gefahren.
Auf seiner Gl├Ątte gibt es reichlich Verkehrsunf├Ąlle
sogar mit Toten durch die starken Autoaufpr├Ąlle.

So hat der Schneezauber seine zwei Seiten,
das kann kein menschlicher Fortschritt vermeiden.

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Pelikan
Guest
Registriert: Not Yet

...ich bin ganz ergriffen von der Menge der Zeilen,
doch mehr als mein G├Ąhnen will hier nicht verweilen,
auch wenn wohl in K├╝rze manch Kenner enteilt
dem geistigen St├╝bchen.....und Kluges hier zeilt

Pelikan

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agonius
Wird mal Schriftsteller
Registriert: Apr 2006

Werke: 73
Kommentare: 153
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Irgendwann kommt spontan ein Anfang,
und dann wird's durch harte Arbeit lang..........
Denke nur an den alten Schiller,
war er nicht einer der gr├Â├čten Kn├╝ller,
ich will mich mit ihm nicht vergleichen,
doch denke ich auch meine Werke,
sind keine poetischen Zwerge,
sondern ganz, ganz, ganz kleine Zeichen,
denn, gerade die langen,
nehmen einen gefangen,
wenn man sich kontemplativ
und intensiv, darin vertieft....

Mit Herzensgru├č
PoetiKuss

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Heidrun D.
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo Agonius,

kann es sein, dass du ziemlich lange nix geschrieben hast?

Im Vergleich zu deinem Sonett finde ich dieses Gedicht komplett misslungen, metrisch wie auch inhaltlich. Es enth├Ąlt auch nicht einen Satz, der etwas Frische hineinbringt oder Originalit├Ąt, geschweige denn Witz.

Ich f├╝hle mich richtig entt├Ąuscht.


Heidrun

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Franke
Routinierter Autor
Registriert: Mar 2009

Werke: 177
Kommentare: 1958
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Hallo agonius!

quote:
denn, gerade die langen,
nehmen einen gefangen,
wenn man sich kontemplativ
und intensiv, darin vertieft....

Das setzt dann aber ein Gedicht voraus, das sich lohnt zu lesen und nicht rhythmisch und sprachlich eine Katastrophe darstellt.

quote:
doch denke ich auch meine Werke,
sind keine poetischen Zwerge,
sondern ganz, ganz, ganz kleine Zeichen,

Da hast du sicherlich recht, deine Werke sind keine Zwerge, sondern bewegen sich im mikroskopischen Bereich.

Sorry, aber trotzdem liebe Gr├╝├če
Manfred
__________________
Das Leben ist eine Krankheit der Materie (Thomas Mann)

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lapismont
Foren-Redakteur
H├Ąufig gelesener Autor

Registriert: Jul 2001

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Kommentare: 7571
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Moin agonius,

der Text ist wirklich nicht berauschend, vielleicht sollte man sich auf spezielle Gedanken konzentrieren und nicht sattsam bekannte Dinge in altbekannten Floskeln verwenden.

quote:
ruh'ger
Das geht meiner Meinung gar nicht. Wenn das Wort nicht passt, such ein anderes, aber k├╝rze nicht da.

cu
lap
__________________
Kunst passiert.

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agonius
Wird mal Schriftsteller
Registriert: Apr 2006

Werke: 73
Kommentare: 153
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Lieber lap,
meinst Du "stiller" ist ne Alternative?

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