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Leselupe.de > Gereimtes
Dieses Etwas
Eingestellt am 25. 11. 2005 16:18


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moulin
Wird mal Schriftsteller
Registriert: Nov 2005

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Dieses Etwas


Vieles ist unglaublich,
doch nichts ist ├╝berw├Ąltigender
als die Liebe.
Unerkl├Ąrlich und unvorhersehbar
dringt sie in unsere Herzen
und wo sie hinf├Ąllt
kann kein Mensch
vorhersagen.


Ihre Macht ist gr├Â├čer
Als die Macht desjeden K├Ânigs auf Erden.
Allein die G├Âtter sind m├Ąchtiger.
Sie vermag,
Menschen zusammenzubringen
nicht selten
auch f├╝r immer.
Sie vermag,
die Tochter aus hohem Stande
mit des Armen Bettelknaben
zu vereinen.


Doch nicht nur Gutes
ist es
was sie verteilt.
Auch Zwietracht verspr├╝ht sie
dann und wann.
Eifersucht
leitet des Menschen weiches Herz
zur grausamen Tat
und
st├╝rzt alles ins Ungl├╝ck.

        
Was ist sie,
dass wir uns verleiten lassen
zu Taten,
gut wie b├Âse,
denen wir niemals gesinnt waren?
Was ist sie,
dass sie m├Ąchtiger noch ist
als der Tod?
M├Ąchtiger, als das einzige,
wovor der Mensch nicht entrinnen kann.
Und doch
ist man bereit
zu sterben
f├╝r einen anderen Menschen.


Die Antwort
wei├č keiner.
Sie steht in der Liebe selbst
und jeder
muss sie f├╝r sich
finden.

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moulin
Wird mal Schriftsteller
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an alle, die mein gedicht lesen!
ich wei├č, es klingt an manchen stellen etwas ├╝bertrieben.
ich mag es trotzdem.
und wenn ihr der meinung seid, sowas war schon mal da: ist mir egal.
dies ist eines von meinen ersten gedichten. ich hab es damals f├╝r den deutschunterricht geschrieben. meine lehrerin war hin und weg.
kann sein, dass euch die ersten zwei zeilen etwas bekannt vorkommen, vorrausgesetzt ihr habt Antigone in der schule durchgenommen. aber abegschrieben hab ich sie nicht, is wirklich alles original.
ich hoff mal, das gibt nicht zu harte kritik!

Gr├╝├če
moulin

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Prosaiker
Guest
Registriert: Not Yet

hallo moulin,

zun├Ąchst: das wort "desjeden" existiert nicht.

quote:
Sie vermag,
die Tochter aus hohem Stande
mit des Armen Bettelknaben
zu vereinen.

daf├╝r gibt's genug gegenbeispiele. ferner ist hier die rechtschreibung falsch. es m├╝sste hei├čen: "... mit dem armen Bettelknaben zu vereinen."

quote:
Auch Zwietracht verspr├╝ht sie
dann und wann.

wie falsch! die liebe, von dir als so m├Ąchtiges, unsagbares gef├╝hl beschrieben, soll zwietracht spr├╝hen? wohl kaum ist's die liebe, die du meinst. eifersucht zum beispiel gr├╝ndet in besitz-denken, fu├čt im haben-terminus, hat mit liebe jedoch wenig zu tun - mit der liebe, wie ich sie verstehe.
und inwiefern ist liebe m├Ąchtiger als der tod?
deine lehrerin war hin und weg, gibst du dem leser mit auf den weg. du selbst magst es gern. in ordnung, das ist wichtig.
doch scheinst du dich kritik zu verschlie├čen, so wie ich deinen kommentar interpretiere, und stattdessen auf lob zu hoffen.
entschuldige, ich habe keins. sprachlich ist mir das zu d├╝nn und inhaltlich nicht ansprechend aufbereitet.

ich hoffe, das war keine "zu harte kritik".
viele gr├╝├če w├╝nscht
Prosa.

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moulin
Wird mal Schriftsteller
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hallo prosa!
dass ich mich kritik verschlie├če stimmt nicht ganz. nat├╝rlich freu ich mich ├╝ber jedes lob, aber eigentlich sind meine gedichte doch hier um gelesen zu werden. und nat├╝rlich m├Âchte ich mich verbessern, denn ich glaube, ich bin durchaus verbesserungsbed├╝rftig.
dieses w├Ârtchen "desjeden", da bist du nicht der erste, der es bem├Ąngelt. aber ich glaube, ich bin nicht die erste dichterin, die ein neues wort dazuerfindet.

quote:
Auch Zwietracht verspr├╝ht sie
dann und wann.
du glaubst, es ist nicht die liebe, die eifersucht entstehen l├Ąsst? oder wie soll ich deinen beitrag verstehen?
es gibt so viele menschen, die sich wegen eifersucht von ihrem partner trennen. beispielsweise der fr├╝here freund meiner mutter. er war halb krank vor eifersucht. und wenn er sie nicht geliebt hat, warum sollte er dann eifers├╝chtig sein?
eine freundin von mir hatte das gedicht bis zur h├Ąlfte gelesen und meinte dann: "das stimmt nicht ganz, liebe ist nicht immer nur gut" ich hab ihr einfach geantwortet "lie├č weiter!" und am ende war sie zufrieden.

quote:
Sie vermag,
die Tochter aus hohem Stande
mit des Armen Bettelknaben
zu vereinen.
rechtschreibung falsch sagst du? vielleicht hast du nicht richtig gelesen. ich hab "Armen" gro├č geschrieben. es hei├čt also eigentlich:
"mit dem Bettelknabe des Armen" also ein bettelknabe, der einen armen vater hat. hat man das jetzt verstanden? wenn man den satz etwas umstellt kommt "mit des Armen Bettelknaben" heraus.
okey, also danke f├╝r deine kritik! ich hab es mir jetzt zum ziel gemacht irgendwann auch mal ein gedicht rauszubringen, was dir gef├Ąllt. mal sehen ob ich das schaffe.

gr├╝├če
moulin

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Prosaiker
Guest
Registriert: Not Yet

neologismen sind eine gro├čartige sache, ich selbst verwende oft welche. deiner jedoch, "desjeden", ergibt keinen sinn. es ist nichtmal ein richtiger neologismus. mit einem simplen "das hab ich erfunden" wird's von daher immer noch nicht richtig. zur eifersucht: das habe ich bereits erkl├Ąrt. wahre liebe ben├Âtigt keine eifersucht. reine, klare, wahre liebe hat mit schlechten gef├╝hlen nichts am hut. es kommt drauf an, was der mensch aus ihr macht - er erst zimmert drumherum diese bruchbude aus niederen gef├╝hlen.
das mit der grammatik ist in ordnung, da habe ich mich vielleicht zu sehr auf den andern sinn versteift, wobei ich den genitiv an dieser stelle noch immer umst├Ąndlich finde.
dein ziel ist sehr ehrenwert
aber hauptsache, dir gefallen deine gedichte auch. schreib so wie du meinst. ist ja nur meine meinung. vielleicht gibt's andere, die gro├čartig finden, was du schreibst.
viele gr├╝├če,
Prosa.

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