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Leselupe.de > Gereimtes
Dilemma
Eingestellt am 14. 08. 2010 22:42


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Sta.tor
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Dilemma


Durch eines Feldes Nebelschwaden
ging ich mit schweren Schritten hin.
Das Tau trug ich in klammen H├Ąnden,
getr├╝bt der Sinn, die Tat in Sicht.

Der Baum am Ende meines Lebens,
war schon zu sehen in der Ferne.
Und die Gedanken um den Abschied
war'n d├╝stern, wie des Himmels Licht.

Ich hab den Strick dann fort geworfen
und still das Messer vorgeholt.
Den Arm gestreckt, die Ader suchend
hab ich mir doch nichts zugetraut.

So leb ich weiter, bin verzweifelt,
und w├╝nschte mir, ich h├Ątt' die Kraft
dich umzubringen, statt mich selber:
du mich verf├╝hrte Freundesbraut.
__________________
schlimmer geht immer

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Heidrun D.
Guest
Registriert: Not Yet

Lieber Sta.Tor,

einen Satz weiter wirst du mich vielleicht nicht mehr leiden m├Âgen *heul), wie es hier so ist ...

Ich finde n├Ąmlich, dass dein Gedicht (unfreiwillig) komisch wirkt, obwohl es ein ernstes Thema behandelt. - Ein Konflikt mit dem Busenfreund ist traurig, im beschriebenen Fall vermutlich irreparabel.

Die ungewollte Komik haftet m. E. (heutzutage) den meisten gereimten Gedichten an ... das l├Ąsst sich einfach nicht wegdiskutieren. - Warum also nicht gleich auf Komik setzen? Dem Tragischen das Aberwitzige abringen? Das "B├Âse" lachen lassen?

Dass du dies beherrschst, hast du oft genug bewiesen. -
Hier w├╝rde es ausreichen, wenn du die Situation kr├Ąftiger ├╝berzeichnetest, beispielsweise die Nebelschwaden. Und den verungl├╝ckten Suizid ...

Vielleicht willst du das aber gar nicht, und alles so belassen. - Sei mir trotz meines blasphemischen Vorschlags blo├č nicht b├Âse.

Herzliche Gr├╝├če
Heidrun




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Vera-Lena
Routinierter Autor
Registriert: Oct 2002

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Lieber Sta.tor,

eigentlich glaube ich nicht, dass Du irgendetwas unbeabsichtigt schreibst, auch nicht bei dem vorliegenden Text.

Du hast ihn unter Gereimts eingestellt, obgleich er fast gar nicht gereimt ist. Ich vermute mal, Du willst dieses ganze Verwirrtsein, dieses Durcheinander gleich im Anschluss an dieses Erlebnis, das jetzt so qu├Ąlend ist, deutlich machen.

Was soll er nun machen? Weiterleben kann er nicht, sich t├Âten kann er auch nicht und die mitbeteiligte Person t├Âten wird er wohl auch nicht k├Ânnen. Au├čerdem w├╝rde er dadurch den Schmerz seines Freundes noch vergr├Â├čern.

Ja ein echtes Dilemma.

Liebe Gr├╝├če
Vera-Lena


__________________
Der Mensch ist sich selbst das gr├Â├čte Geheimnis, ein unverzichtbarer Blutstropfen im Universum, ein Spiegel allen Seins.

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HerbertH
???
Registriert: May 2007

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quote:
du mich verf├╝hrte Freundesbraut.

Hallo Sta.tor,

w├Ąre da nicht

quote:
du mich verf├╝hrtest, Freundesbraut.

oder

quote:
von mir verf├╝hrte Freundesbraut.

bzw.

quote:
durch mich verf├╝hrte Freundesbraut.


besser? Inhaltlich w├╝rde beides passen, egal, wer wen verf├╝hrte.

Oder hab ich etwas ganz falsch verstanden?

lG

Herbert
__________________
┬ę herberth - all rights reserved

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Vera-Lena
Routinierter Autor
Registriert: Oct 2002

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Das Lyri ist ein Feigling, jemand, der dem Freunde es an Loyalit├Ąt hat fehlen lassen und ein potentieller M├Ârder ist er auch noch...aber Schuld haben selbstverst├Ąndlich die anderen, vor allem das Weib mit ihrer Unwiderstehlichkeit...wobei wir wieder einmal bei der Hexenverbrennung angekommen w├Ąren.

Das k├Ânnte ich aus Deinem Text herauslesen, lieber Sta.tor.

Aber irgendwann l├╝ftest Du das Geheimnis, oder...?

Liebe Gr├╝├če
Vera-Lena


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Der Mensch ist sich selbst das gr├Â├čte Geheimnis, ein unverzichtbarer Blutstropfen im Universum, ein Spiegel allen Seins.

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Pelikan
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo, Stator, auch ich muss leider sagen, dass dieser Text in der Tat unfreiwillig komisch wirkt. Diese Thematik in Verse zu fassen - gereimt oder auch ungereimt - ist heikel.
Die Grenzen zum Kitsch, oder Satire, sind schmal. Es bedarf nur einiger Formulierungen und der gut gemeinte Inhalt kippt
ins Ungewollte. Mich erinnert dieser Text an Texte (anderes Forum) von Teenies, die in dieser Art ihren Weltschmerz
verarbeiten. Man wei├č bei denen, dass hinter ihren Texten oft echter Schmerz steht, Verzweiflung, man sp├╝rt ihr echtes Empfinden, dennoch heimlich kann man sich ein Lachen nicht verkneifen, es kommt ├╝ber einen - es ist ein Dilemma...
Nimms mir nicht ├╝bel, aber anders kann ich es nicht sagen, denn das w├Ąre gelogen. Mir f├Ąllt da gerade die Aussage eines Schauspielers ein, welcher sich gerne im Tragischen bewegt h├Ątte: Ich habe mir die Seele aus dem Leib gespielt, doch die Leute haben gelacht. Er wurde sp├Ąter Komiker.
Zu Deinem Trost: H├Ątte ich mir einen solchen Inhalt vorgenommen, dann sei gewiss, die Leute h├Ątten eingen├Ąsst
vor lauter Lachen. Und das, obwohl ich im Grunde ein ernster
Mensch bin
Mit herzlichen Gr├╝├čen, Pelikan

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