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Leselupe.de > Essays, Rezensionen, Kolumnen
Dinner mit Einstein
Eingestellt am 09. 02. 2005 20:27


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Twinanni
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Dinner mit Einstein

50 Jahre sind seit Einsteins Tod vergangen und bereits ein ganzes Jahrhundert seit seinem ,Wunderjahr’: 1905.
Dieses bekam seinen Namen unter anderem wegen der damals sehr umstrittenen RelativitÀtstheorie.
AnlĂ€sslich dieser bedeutsamen JĂ€hrung eröffnete Bundeskanzler Schröder gemeinsam mit Edelgard Buhlmahn am 19. Januar das ‚Einsteinjahr’.
Die AuffĂŒhrung der Oper ‚Einstein on the Beach’ sollte hierbei nur Auftakt sein, zahlreiche Ausstellungen und Veranstaltungen werden folgen. Ein ‚Einsteinjahr’ braucht man in Deutschland jedoch nicht, um des berĂŒhmten Physikers und bahnbrechenden Forschers zu gedenken. Laut einer am 20. Januar veröffentlichten Umfrage des Discovery Channel wĂŒrde im Durchschnitt jeder fĂŒnfte BundesbĂŒrger gern mit Albert Einstein zu Abend essen. Damit war er der „Wunschbegleiter Nummer eins“ unter elf zur Auswahl gestellten historischen Persönlichkeiten. Vor allem SchĂŒler und Jugendliche zeigten sich der Umfrage zu Folge begeistert von der Vorstellung, einen Abend mit dem Physiker zu verbringen. Seinen Bekanntheitsgrad muss Einstein entweder durch den Druck seines Gesichts auf Schulblöcken, Federmappen und Heftern erlangt haben... . Oder aber die Jugendlichen wissen, wofĂŒr Einsteins RelativitĂ€tstheorie unabdingbar ist und wollten sich schlicht und einfach fĂŒr die Annehmlichkeiten von CD-Player, Fernseher, Computerchip etc. bedanken. Ohne Einsteins Arbeit ĂŒber das Licht beispielsweise, in der er die Planck’sche Idee ĂŒber Lichtteilchen auf Lichtquanten erweiterte, wĂ€ren Digitalkameras, Scanner, Drucker, sowie die gesamte Bandbreite der Lasertechnologie vielleicht nur ein Wunschtraum heutiger Tage. Auch fĂŒr die gestochene SchĂ€rfe des Fernsehbildes gebĂŒhrt ihm wohl die ewige Begeisterung der Deutschen.
In der Bildröhre des Fernsehers sind Elektronen fĂŒr die Entstehung der Lichtpunkte verantwortlich, diese wiederum erzeugen ein einheitliches Bild.
Ohne Einsteins „Spezielle RelativitĂ€tstheorie“ und damit der erstmaligen ErklĂ€rung fĂŒr die Bewegung von geladenen Teilchen in einem elektromagnetischen Feld nach den Gesetzen der Mechanik, wĂŒrde sich das Fernsehen wegen verschwommener, kaum erkennbarer Bilder wohl kaum so großer Beliebtheit erfreuen.
Einstein wird wegen seiner zahlreichen wissenschaftlichen Arbeiten, von denen hier nur einige genannt wurden und die ausnahmslos Fortschritt bedeuteten, noch lange Zeit der Vergessenheit widerstehen.
Nicht zuletzt deshalb, weil er ein Querdenker war und eine Mischung aus phÀnomenaler GenialitÀt und Menschlichkeit.

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Rainer
???
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hallo twinanni,

dein text ist sicher eine kolumne die auf grund ihres teilweise flapsigen stiles zuspruch unter der schĂŒlerschaft findet - aber mache sie bitte fĂŒr physiklehrer und naturwissenschaftlich ernsthaft interessierte menschen unsichtbar.
aussagen wie

"Ohne Einsteins Arbeit ĂŒber die Lichtquanten beispielsweise, in der er dem Licht unter bestimmten Bedingungen die Eigenschaften von Teilchen zusprach..."

oder

" WÀre da nicht Einstein RelativitÀtstheorie, die besagt, das Elektronen durch die Geschwindigkeitserhöhung zunehmen..."

lassen mir einfach die haare zu berge stehen.


viele grĂŒĂŸe

rainer
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Twinanni
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Ja ja die Wissenschaft ...

Hallo Rainer!
Danke fĂŒr deinen Kommentar.

‚aber mache sie bitte fĂŒr physiklehrer und naturwissenschaftlich ernsthaft interessierte menschen unsichtbar‘

Ich wĂŒrde deine Bitte ja gern erfĂŒllen, aber du musst wohl oder ĂŒbel einsehen, dass das nicht geht.
Erstens, weil es hier kein Forum fĂŒr 'SchĂŒler, Nicht-Akademiker & Nicht-PĂ€dagogen' gibt und außerdem steht in der Beschreibung dieses Forums nur etwas darĂŒber, dass hier journalistische Texte veröffentlicht werden können und nichts ĂŒber inhaltliche EinschrĂ€nkungen – das kĂ€me ja auch einer Zensur gleich.

Der Artikel bezog sich, wie man aus der Überschrift erkennen kann auch eher auf die Tasache, dass Einstein noch immer eine bekannte und, wenn man es so nennen kann, ‚beliebte‘ Persönlichkeit darstellt.
Ich wollte mit einem lustigen Unterton hinterfragen, warum das so sein könnte und keine wissenschaftliche Abhandlung ĂŒber physikalische Grundgesetze verfassen!
Im ĂŒbrigen stammen die Zeilen, was das wissenschaftliche angeht, aus verschiedenen Artikeln die ich mir aus Netzeitung, Spiegel und Co zusammen gesucht hatte – Eben aus dem Grund, dass ich in Sachen RelativitĂ€tstheorie nicht sehr bewandert bin.
Ich kann mir eigentlich nicht vorstellen, dass so renomierte Zeitschriften ihre Leser irgendwie verdummen wollen oder ein niedriges Niveau haben.
Vielleicht kannst du mir erklÀren, was genau an den Formulierungen fachlich gesehen falsch ist?
Das wĂŒrde mich wirklich sehr interessieren, besonders um den Artikel zu verbessern.
Danke und Gruß, Twinanni.

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Denschie
Guest
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hallo twianni,

auch ich verstehe nicht viel von physik und einsteins
bahnbrechenden erkenntnissen.
zumindest kann ich mir jedoch vorstellen, dass man sie
nicht begreifen wird, wenn man ein paar ĂŒberblicksartikel
und zusammenfassungen im internet liest.
deshalb mein vorschlag: lasse doch dieses thema einfach
bei seite.
dass so viele jugendliche gerne einen abend mit
einstein verbringen wollen, finde ich verblĂŒffend.
versuche doch, dieser sache etwas mehr auf die spur zu
kommen. was macht einstein in vielen augen so "cool"?
bestimmt nicht, dass er cd-player ermöglicht hat.

du deutest das ja schon an einigen stellen an, z.b. mit
dem hinweis auf seine unkoventionelle art, sich in den
medien darzustellen.
es könnte noch ausgebaut werden.
die wissenschaftliche seite brauchst du dann nicht mehr.

viele grĂŒĂŸe,
denschie

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Rainer
???
Registriert: Jul 2002

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hallo twinnanni,

bitte entschuldige, falls ich dir auf den schlips getreten haben sollte (zugegebenermaßen verfĂŒhrt mein kommentarton auch dazu). ich kann mich denschie nur voll und ganz anschließen bzw. wollte meinen komm auch in diese richtung gehen lassen - was man will und was man dann im "eifer" tut sind allerdings oft zwei unterschiedliche dinge .

"Ohne Einsteins Arbeit ĂŒber die Lichtquanten beispielsweise, in der er dem Licht unter bestimmten Bedingungen die Eigenschaften von Teilchen zusprach..."
genaue angaben/ausfĂŒhrungen dazu wĂŒrden sowohl hier als auch in deinem artikel zu weit gehen; nur soviel: der clou an der quantentheorie ist die aussage, dass im mikroskopischen bereich "energiezustĂ€nde" nicht jedes beliebige niveau annehmen können, sondern gequantelt sind - soll heißen, zwischen zwei aufeinanderfolgenden energiezustĂ€nden gibt es nichts; sie sind diskret. springt nun ein teilchen von einem zustand höherer energie zu einem darunterliegenden, so hat die dabei abgegebene energiemenge stets und immer und immer wieder den gleichen betrag - versuch das mal in der makroskopischen welt. deshalb z.b. können digitaluhren genauer sein als mechanische...
der von dir angesprochene welle-teilchen-dualismus war dagegen schon lÀnger bekannt (diffuseste formulierung "...unter bestimmten bedingungen..." )

"WÀre da nicht Einstein RelativitÀtstheorie, die besagt, das Elektronen durch die Geschwindigkeitserhöhung zunehmen..."
das ist nun einfacher, und du kannst dies selbst in jedem lehrbuch der physik nachsehen - so wie es hier steht, vermehren sich die elektronen bei geschwindigkeitszunahme.

zu deinen quellen:
jĂ€hrlich versuchen sich tausende (oder mehr?) journalisten mit ihren bekannten recherchemitteln an populĂ€rwissenschaftlichen ergĂŒssen - zum glĂŒck funzt das bei vielen dingen, doch leider nicht bei komplexen themen, fĂŒr die mensch sich eben doch tiefer mit etwas beschĂ€ftigen mĂŒsste. sicherlich ist es der mangel an zeit der dann zu solchen achtel- bis viertelwahren formulierungen fĂŒhrt - nicht das mangelnde interesse der schreibenden sich vor der artikel-deadline mit dingen zu befassen, die wenig spass machen.

und, einer schreibt vom anderen ab - DIE/DER wird schon ordentlich recherchiert haben - fehlerfortpflanzungsgesetz heißt das in der statistik .

mich wĂŒrden die grĂŒnde fĂŒr einsteins popularitĂ€t auch interessieren - liegt die darin begrĂŒndet, dass seine erkenntnisse niemand so recht begreifen kann, und mensch sie sich zwischen zwei gĂ€ngen mal seben schnell erklĂ€ren lassen möchte?


viele grĂŒĂŸe

rainer
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Twinanni
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An Denschie und Rainer

Hallo Denschie!
Danke fĂŒr deinen Kommentar.
Naja, ich habe mich wirklich noch nie mit der RelativitÀtstheorie auseinandergesetzt... .
Aber ich hatte ja Physik in der Schule und durch die grundlegenden Dinge, also wie das mit der Bildröhre funktioniert usw. da steig ich schon durch.
Ich dachte, wenn ich das was da steht nachvollziehen kann und es mit dem was ich ĂŒber Physik weiß ĂŒbereinstimmt – dann kann es ja insgesamt nicht so falsch sein.

Ich meinte mit der Aussage ich hĂ€tte die Passagen einfach ĂŒbernommen, dass ich die Formulierungen sicherheitshalber so gelassen habe um keine Fehler rein zu bringen.
DarĂŒber nachgedacht habe ich also schon!

Wie Rainer in seinem Kommentar zeigte reicht das jedoch nicht.
Ich werde mir das nochmal genauer zusammen suchen und die schwammigen bis falschen SĂ€tze berichtigen.
Eure VorschlÀge das Thema mit den Jugendlichen noch zu vertiefen finde ich gut.

Leider tun sich da 2 Probleme auf: Erstens muss ich den Artikel heute Abend fertig haben, da ich ihn morgen frĂŒh fĂŒr eine Bewerbung verschicken muss
und 2. habe ich leider, leider die BefĂŒrchtung, dass Einstein lediglich deshalb zum beliebtesten Begleiter gewĂ€hlt wurde, weil er schlicht und einfach der bekannteste ist.
Traurig aber wahr ... Das jedenfalls ist meine Meinung.

Außerdem wollte ich die wissenschaftlichen Aspekte gern drin lassen um nicht zu sehr auf die Bla-Bla-Schiene zu geraten ...
Vielleicht könnt ihr das ja nachvollziehen?!

Noch einmal zu dir Rainer:
Danke, das du das ‚auf den Schlips treten‘ richtig gestellt & mir meine Fehler erklĂ€rt hast.
Werd mich jetzt nÀher mit dem Thema beschÀftigen um nicht zu den halbwissenden Fehlerfortpflanzern zu gehören
Liebe GrĂŒĂŸe, Twinanni

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