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Leselupe.de > Erotische Geschichten
Don't talk about sex ...
Eingestellt am 28. 06. 2009 20:22


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EviEngel
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Registriert: Apr 2009

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Wir saßen in der 'Dienstagsrunde', so genannt, weil wir uns seit etlichen Jahren dienstags hier im Hinterzimmer der Kneipe zum Skatspielen trafen. Wir fĂŒhrten die Tradition unserer VĂ€ter fort, hier auf dem Land macht man das eben so.
Volker ging uns heute mit seinen unsĂ€glichen Weibergeschichten auf den Senkel, mir jedenfalls. Er erging sich in AnzĂŒglichkeiten ĂŒber alle möglichen und unmöglichen Frauen, er musste sich ĂŒber jede das Maul zerreißen und ihre 'QualitĂ€ten' im Bett beurteilen. Was interessierten mich die sexuellen Gewohnheiten seines LehrmĂ€dchens und ob sie einen Freund hatte oder nicht oder ob sie es mit ihm trieb oder nicht?
Nils hatte von mir ein 'Kontra' bekommen und Volker hatte es versemmelt, schlicht und einfach deswegen vergeigt, weil er dauernd ĂŒber seine Weibergeschichten quasseln musste und unkonzentriert spielte.
FĂŒr Volker bist du kein Mann, wenn du nicht dauernd daran denkst und dauernd und mit jeder willst.
Meiner Meinung nach ist das ein Indiz dafĂŒr dass er nicht ausgelastet ist.
Nils fing auch schon damit an, ich finde solche GesprÀche langweilig und schielte auf die Uhr, da es aber noch nicht einmal 10 Uhr war, fasste ich mich in Geduld.
Volker versuchte sogar, mein 'Kontra' als leichtsinnig hinzustellen.
„Ein Bube zu viert gibt immer Kontra, ist Gesetz!“, konterte ich. Nachkarten ist manchmal aufregender, als das Spiel selber. „Wenn du nicht gepennt hĂ€ttest, sondern das Karo-As geschmiert hĂ€ttest, hĂ€tten wir 65 Augen gehabt! Aber du hast ja nur deine Weibergeschichten im Kopf!“
„He!“, beschwerte sich Volker, „Du bist ja auch nicht gerade schwul!“
„Schon recht!“, ich wollte nicht streiten, sondern nur, dass er konzentrierter spielte, „Ein Gentleman genießt und schweigt!“
„Oh, oh, oh! Jetzt tu mal nicht so scheinheilig, als wenn du nicht auch ne Favoritin hĂ€ttest, bei der du mal gerne landen wĂŒrdest!“
„Ich hab nur eine Favoritin und bei der bin ich gelandet!“
„Jetzt hör dir den Moralapostel an!“, meinte Volker empört zu Nils.
Moralapostel? Ich? Ich musste lĂ€cheln und an meine SĂŒĂŸe denken. Was heißt Moralapostel? Wenn es hieß, monogam mit der Ehefrau zu leben, dann war ich ein Moralapostel, wenn es hieß, keine GelĂŒste auf einen Seitensprung zu haben, dann war ich ein Moralapostel, wenn es hieß, wenig Sex zu haben, dann war ich natĂŒrlich kein Moralapostel.
Wir zwei, Britt und ich, wir lebten im Einklang, wir hatten uns gesucht und gefunden, wir waren eine Einheit, aufeinander fixiert, untrennbar. Weiß nicht, ob das Liebe ist, keine Ahnung, wir konnten uns saugut leiden, weil wir den besten Sex miteinander hatten, den wir beide je erlebt haben. Ist das Liebe?




Von ihr hieß es frĂŒher immer, dass sie ein heißer Feger war, sie hat nichts anbrennen lassen, von mir weiß ich das Gleiche, ich haben nicht wegen der schönen Stadt in Berlin studiert, sondern wegen der vielen Möglichkeiten, die sich in der Stadt ergaben und von den Möglichkeiten habe ich keine bewusst ausgelassen.
Mir kam das Gerede von Volker ein wenig pubertÀr vor, wirklich wahr.
„Du gibst!“, meinte er leicht sĂ€uerlich zu mir.
Ich hab meine SĂŒĂŸe deswegen angebaggert, weil sie ein so flotter Feger war und es hieß, dass sie gerne Sex hatte und es hat sich fĂŒr mich gleich beim ersten Mal herausgestellt: das war das tollste und geilste Erlebnis, das mein bester Freund und ich jemals hatten. Ohne dass ich ein Wort gesagt hĂ€tte, hat sie fĂŒr sich meinen Eindruck bestĂ€tigt:
„War das geil!“, sie sang es richtig vor Begeisterung. Ich wollte nicht mehr mit einer anderen schlafen, keine Lust, mein Bedarf war gedeckt, wenn ich mit ihr zusammen sein konnte, ihr ging es mit mir genauso.
„Warum rumexperimentieren, wenn man das Beste gefunden hat!“ Das waren ihre Worte!
Wir hatten keinen Blick mehr fĂŒr andere, naja, was heißt hier, keinen Blick, ich kann auch nicht an den verfĂŒhrerischen Rundungen vorbeischauen, die einem jeden Tag geboten werden, warum auch, aber ich kam niemals auf die Idee, mit einer anderen Frau Sex zu haben, kannst du mir glauben oder nicht, mir egal.
Wenn ich an die SelbstverstĂ€ndlichkeit denke, mit der sie mich beglĂŒckt, letzten Samstag zum Beispiel, ich lag auf der Couch und wartete auf die Sportschau, dazu muss ich die Augen nicht offen halten, oder? Auch, wenn ich schon mal lauter atme, heißt das nicht, dass ich schlafe, ich nutze nur die Zeit zum Entspannen.
Ich entspannte und wurde durch ein wundervolles GefĂŒhl in meiner Mitte wieder auf meine Umgebung aufmerksam: meine SĂŒĂŸe streichelte meinen besten Freund mit ihren Lippen.
Unser beider Bestreben ist es immer, dem anderen Sex zu schenken und zu sehen, wie es ihm gefÀllt.
Supergeil, auch vom ZusammengehörigkeitsgefĂŒhl, ist es natĂŒrlich, wenn wir beide gemeinsam kommen, das ist einfach der Oberhammer, ein GefĂŒhle-Erdbeben, eine Naturgewalt, da fĂŒhle ich mich dann so stark zu ihr hingezogen, dass ich sie dauernd berĂŒhren muss, stunden- und tagelang danach noch und ihr geht’s genauso, HĂ€ndchenhalten, Arm in Arm, dauernd kĂŒssen, verstohlen den Po streicheln, sowas alles. Es passiert dann auch, vor lauter BerĂŒhrerei, dass wir uns irgendwohin zurĂŒckziehen mĂŒssen, um dieses ZusammengehörigkeitsgefĂŒhl neu auszuleben.
Nach Hamburg ins C&A trauen wir ins nicht mehr hinein, weil sie uns da mal in der Umkleidekabine erwischt haben, aber darfst du nicht weiter sagen.
Es passiert dann auch, dass wir es einfach nur dem Anderen machen und ihm dabei zusehen und es miterleben, wie es ihm kommt und uns freuen, dass er Spaß hat.
Wir standen in Berlin an, um auf den Funkturm zu fahren, als Touristen in langer Schlange. Meine SĂŒĂŸe lehnte sich an mich und hauchte mir in den Nacken und ich streichelte ihr KnĂŒbbelchen hinter meinem RĂŒcken durch den Stoff hindurch. Ihr Atem wurde deutlicher, von Hauchen konnte man da nicht mehr sprechen, als sie ihre LautstĂ€rke nicht mehr im Griff hatte, kĂŒsste ich sie, sie saugte sich praktisch fest und schrie mir ihren Orgasmus in den Mund.
Danach standen wir dann weiter da an, Hand in Hand und immer noch geil aufeinander.
Also, an dem Samstag wurde ich von meiner SĂŒĂŸen ĂŒberrascht, weil sie meinen besten Freund mit den Lippen streichelte, so lange, bis ich vor lauter VerzĂŒckung die Sportschau vergaß, ich nicht mehr wusste, war ich jetzt Mogli oder Balu und die Sportschau war mir dann sowas von egal!
So etwas machen wir gerne und viel öfter, als man das so erzÀhlt, obwohl wir 9 Jahre verheiratet sind, machen wir es jeden Tag, ohne Langeweile, ohne Zwang, nur aus Lust auf den Anderen.
Vorhin, bevor ich zum Skat ging, haben wir noch Bratkartoffeln gehabt, waren etwas angebrannt, aber sowas macht uns nichts, wenn wir wissen, warum sie angebrannt sind.
Ich hab ihr nĂ€mlich, als sie am Herd stand, den Rock hochgeschoben und ihr meinen ohne Vorbereitung hineingesteckt, in die heißeste Grotte seit Erfindung der Kernschmelze. Wir erwarten sowas vom anderen, weil wir es geil finden und es uns glĂŒcklich macht und wir sind bereit, uns jederzeit auf den anderen einzulassen und bereit, uns gehen zu lassen. So sind wir am Herd explodiert, haben unsere gegenseitigen GefĂŒhle ausgekostet, uns gekĂŒsst und in Ruhe die Bratkartoffeln gegessen und geduldig die angebrannten aussortiert.
Wenn ich zuhause solche Möglichkeiten habe, soll ich ĂŒber den kleinen Arsch eines LehrmĂ€dchens in SchwĂ€rmerei geraten, wie der Volker, und erzĂ€hlen, was man mit dem alles gerne anstellen möchte?
Man muss es tun und nicht drĂŒber reden, finden meine Frau und ich jedenfalls.
„Hansi! In Köln hat sich schonmal jemand totgemischt!“

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