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Leselupe.de > Ungereimtes
Doppeltes ich
Eingestellt am 30. 05. 2010 18:46


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b.a.
Festzeitungsschreiber
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Doppeltes Ich

Frontal bist Du vor mir und
ich kann Deine Hand an meiner fĂŒhlen.
Kalt und grausam eiskalt glasig,
jeden Schatten von mir imitierend.

Kenne diese TrÀume und Hoffnungen,
GefĂŒhle und was Du gerade denkst.
Diese SehnsĂŒchte und Laster,
Probleme und Gewohnheiten.

Eingebettet in den Rahmen des Lebens,
aufgehÀngt mit NÀgeln eigener Geschichte.
Das Schicksal hat immer nur leider,
Spuren hinterlassend, deine RĂŒckseite geputzt.

Verzerrt und auch fleckenhaft,
gibst Du so ein Abbild wieder.
Aber immer noch erkennbar klar
und jederzeit real nachzeichnend.

Sieh in diese Augen und sei gewiss,
Du bist nicht Du, sondern ich selbst!

Du bist..
mein Spiegelbild.

© extra
__________________
Man sollte anderen nur den Spiegel vorhalten,
in dem man sich selber nicht mehr sehen muß..

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revilo
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Hallo b.a., ich kenne Dich nicht, also herzlich willkommen!
Dein Gedicht ist eindeutig zu lang und sprachlich teilweise etwas flach.Die Kunst der Lyrik besteht fĂŒr mich darin, mit möglichst wenigen Worten möglichst viel zu vermitteln, ohne dabei belehrend zu wirken oder Sprache zu verkĂŒnsteln. Ich bin hier in diesem Forum als Kastrator bekannt. Du hast eigentlich einen Prosatext geschrieben. Nicht jeder Zeilenumbruch generiert Lyrik. Schon die Überschrift mindert die Lust am Lesen. Du drĂ€ngst dem Leser deine Intention geradezu auf und nimmst damit jeglichen Raum zu Spekulationen.
Gerade aber die Vieldeutigkeit macht ein Gedicht erst spannend, nicht die ErklĂ€rung des Autors.denk mal darĂŒber nach und schreibe das Gedicht völlig neu.LG vom fĂŒrchterlich altklugen revilo

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b.a.
Festzeitungsschreiber
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Hallo revilo!

FrĂŒher hĂ€tte ich Deine Kritik als sehr negativ empfunden!
Ich bin ich und schreibe auch so.
Das sind meine Gedanken und

quote:
Dein Gedicht ist eindeutig zu lang und sprachlich teilweise etwas flach.Die Kunst der Lyrik besteht fĂŒr mich darin, mit möglichst wenigen Worten möglichst viel zu vermitteln, ohne dabei belehrend zu wirken oder Sprache zu verkĂŒnsteln.

Wer es nicht lesen möchte, braucht es auch nicht.
Ich werde niemandem meine Gedanken aufzwingen!
quote:
Ich bin hier in diesem Forum als Kastrator bekannt
Du kannst sein, was Du möchtest..
Deswegen wirst Du meine Texte auch nicht verÀndern. Es gibt sehr viel zum Lesen von diesem *extra*.
Nur ist es nicht fĂŒr jeden persönlich ansprechend.
DafĂŒr sind wir nun einmal Menschen und haben unsere eigenen Gedanken.
Nicht jedem gefĂ€llt das was andere schreiben, aber in einer Zeit wo das Interesse fĂŒr die Lyrik nur noch in einsamen Zeiten interessant ist, finde ich es um so wichtiger, lieber Gedanken zu *Papier* zu bringen, als sie zu verbergen.
Ich bin in dieser Beziehung sehr unbequem, schreibe auch ĂŒber Themen die nicht sehr gerne angesprochen werden.
Hier stört mich leider eine Zeile!

quote:
denk mal darĂŒber nach und schreibe das Gedicht völlig neu

Das ist fĂŒr mich eine Beschneidung meiner Gedanken und GefĂŒhle!
Ich besitze auch einen Charakter und diesen werde ich bei meinen Zeilen auch wiedergeben. Ob es persönlich gefÀllt, entscheidet nur der Leser selber!

quote:
LG vom fĂŒrchterlich altklugen revilo

Als*altklug* bezeichne ich Menschen, die Anderen ihren Willen aufzwingen wollen.. ;-)

Ich danke trotzdem fĂŒr Deine Antwort und freue mich auf Kritik, wenn sie konstruktiv ist und nicht lyrisch abwertend. DafĂŒr sind wir in einem Forum, lernen und tauschen unsere Gedanken aus..
*lg*





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Rhea_Gift
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Hi b.a.,

fĂŒr mich fliessts gut runter bis auf das Ende, da klingt es etwas holprig, unschön umstĂ€ndlich formuliert, wĂŒrde etwas straffen - ich meine diese Passage:

quote:
gibst Du so ein Abbild wieder.
Aber immer noch erkennbar klar
und jederzeit real nachzeichnend.

Sieh in diese Augen und sei gewiss,
Du bist nicht Du, sondern ich selbst!

Du bist..
mein Spiegelbild.


Vorschlag:

gibst Du ein Abbild wieder.
Erkennbar klar erscheinend
zeichnest du nach - real.

Sieh in diese Augen,
sei dir gewiss,
ein Du gibt es nicht
nur mich

und eingerahmt

ein Spiegel-Ich.

>>natĂŒrlich nur ein Vorschlag... und sicher noch nicht optimal.

LG, Rhea





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...Seele, bist du nun erwacht?...Und sie zittert, und sie lacht allen Himmelssternen zu... (Hesse)

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b.a.
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Hallo Rhea_Gift!

Danke fĂŒr Deine Antwort und so etwas nenne ich konstruktive Kritik.
Ich wĂŒrde auch nicht einem Goethe schreiben, er solle den *Zauberlehrling* nochmal neu schreiben, weil er mir zu altdeutsch klingt!
Mit den betreffenden Passagen geb ich Dir Recht und hier werde ich nochmal nacharbeiten.
Deine Anregung entspricht zwar nicht meinen Vorstellungen, bestimmen aber mal die Richtung was verÀndert werden sollte.
Denn Du bist als Leser/ Betrachter mein Kritiker und schreibst mir Deine Gedanken dazu.
Dankeschön und ich werde nochmal in mich gehen..

*lg*
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Rhea_Gift
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Vielleicht auch etwas straffen/umstellen (alles nur Anregungen)

Doppeltes Ich

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Diese SehnsĂŒchte und Laster,
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Aber immer noch erkennbar klar
und jederzeit real nachzeichnend.

Sieh in diese Augen und sei gewiss,
Du bist nicht Du - sondern ich selbst!

Du bist...
mein Spiegelbild.



>> Stoff zum weiteren Nachdenken - subjektiv alles natĂŒrlich...

LG, Rhea

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b.a.
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Hallo Rhea_Gift!

Habe mir gestern noch erste Gedanken gemacht, aber ich will nichts ĂŒberstĂŒrzen. Deine Antwort ist sehr lieb gemeint, aber so stutzen mag ich diesen Text eigentlich auch nicht, damit er seine Form als Diesen behĂ€lt.
Weißt Du es freut mich, wenn sich jemand Gedanken um ein Werk von Anderen macht und ihnen versucht, bei einer Lösung zu helfen. Dann bewege ich mich nĂ€mlich dort, wo ich eigentlich hinwollte. In einem Forum..
Gebt mir bitte ein paar Tage und dann sollten die Zeilen zu dem Gedanken wirklich passend sein. Von meiner Person gesehen und von der eines Lesers..
Ich war auch in einem anderen Forum als Admin tÀtig und das habe ich wirklich sehr gerne gemacht. Leider haben viele User dort den Amateurstatus, wozu ich mich auch zÀhle.
Aber man will ja auch etwas lernen und eine solche Kritik hilft sehr dabei!
Deswegen nehme ich mir Deine Anregungen sehr zu Herzen und versuche sie bestens bei der Überarbeitung zu integrieren.

*lg*
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