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Leselupe.de > Fremdsprachiges und MundART (L)
Dor Audounfall
Eingestellt am 05. 04. 2010 13:17


Autor
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Janosch
???
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Ach letztens, dor G├╝ndor aus Aachen,
das muss ich dir nune ma saachenÔÇŽ
den kennste doch noch?
Dor s├Ąuft wie ein Loch
Un setzt sich dann in seinen Waachen.

Dor G├╝ndor is wirklich ein S├╝ndor,
da dreht dor tats├Ąchlich am Z├╝ndor ÔÇô
das Teil explodiert,
dor G├╝ndor krepiert
und ringsum nur offene M├╝ndor.

Vor Schreck tun zwee Audos sich rammen,
das Kleid vonner Dame f├Ąngt Flammen
und Seppel hat Schnupfen,
der tut davon hupfen
und ich hab zum Gl├╝ck nurn paar Schrammen.

Das wars dann vom G├╝ndor aus Aachen.
Es liecht mir noch immer im MaachenÔÇŽ
Bald kommt ja dor Windor,
da freun sich de KindorÔÇŽ
Mehr kann ich dir dazu nich saachen.

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presque_rien
???
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Hey Janosch,

ich find's auch ganz witzig, h├Ątte aber auch nicht "Limerick" dr├╝ber geschrieben. Durch das Format ist es eh klar, dass das Gedicht Limerick-inspiriert ist (aber kein Limerick ist). Aber ... ├Ąh... ich kenn mich mit Technik nicht aus, also warum ist der Wagen jetzt genau explodiert?

LG presque

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Janosch
???
Registriert: Feb 2005

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@ rhea: ich wei├č nicht, ich verzettel mich hier immer mit den kategorien. ich hab meine gedichte irgendwie schon lieber in der lyriksektion, bei mundart gibts ja sicher auch prosa und alles, nee, wei├č nich. hoffe mior w├╝rd vorzieehn.

@ flammarion: gern geschehen.

@ ich find den schluss so folgerichet, wie er da steht, obwohl die davorigen 3 limericks nat├╝rlich mehr pfeffer haben, pointenm├Ą├čig und so. und ich werde gerne gleich gucken, ob ich das limerick im titel wegnehmen kann, h├Ątte ja nicht gedacht, dass das hier zu so hitzigen debatten f├╝hren w├╝rde.

@ presque: ja, ich werds ab├Ąndern. ich kenn mich da nicht 100 prozent aus, dacht aber schon, dass 4 limericks eben 4 mehr sind als einer und darum immer noch einer bleiben oder eben 4 dann. also 4 einzelne, die jetzt zusammen eben ne limerick geschichte ergeben oder so. auch wenn hier nur im 1. und 4. limi die stadt genannt wird. nahc meinem pers├Ânlichen ma├čstab lasse ich aber auch limis gelten, die keine st├Ądte beinhalten, aber da wei├č ich nicht wie die tats├Ąchliche gesetzlage ist.

das audo explodiert, weil da jemand ne bombe installiert hat und die geht hoch, wenn man die z├╝ndung...naja, und so halt.

verkaterte gr├╝├če an alle
janosch

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Janosch
???
Registriert: Feb 2005

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dank dir, das hatte ich gestern vergessen.
gru├č janosch

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Pelikan
Guest
Registriert: Not Yet


Hallo, Janosch, in diesem Text, der ├╝brigens schon durch seinen Dialekt komisch klingt, hast Du etwas nicht so Komisches eingefangen und zwar die Oberfl├Ąchlichkeit des Menschen und sein sich durch diese "Sch├╝tzen" vor Grausamkeiten/Unannehmlichkeiten des Lebens. Der Erz├Ąhler berichtet und immer wenn es grausam wird, springt er ├╝ber
auf Belanglosigkeiten. Das merkt man besonders an der Stelle, an welcher das Kleid einer Dame Feuer f├Ąngt, oder an der Stelle wo der Unfall von G├╝ndor dem Erz├Ąhler im Magen liegt,sprich diesen belastet, h├╝pf! schon ist er in solchen Allt├Ąglichkeiten gelandet wie der Schnupfen vom Seppel, oder der nahende Winter auf welchen sich die Kinder freuen.
Das ist f├╝r meine Begriffe eine Schutzfunktion, die uns die Psyche schenkt, um nicht am Schlimmen in der Welt zu zerschellen. Dieses hast Du gut eingefangen, weil Du es fast
locker vom Hocker hineinstreust. So kann sich der, welcher mehr in diesem Gedicht sehen will sein Teil denken, der andere dem es auf Vordergr├╝ndiges ankommt kann sogar lachen,
schon wie ich es eingangs bereits erw├Ąhnte des Dialektes wegen. Dieser Dialekt hebt die menschliche Tragikkom├Âdie
gut hervor.

mit lieben Gr├╝├čen, Pelikan

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Janosch
???
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ÔéČ estrella: ich danke dir, freut mich.

@ pelikan: ich danke dir f├╝r deine interpretation, ist spannend f├╝r mich zu lesen. beim schreiben hab ich mir sowas bewusst nicht gedacht, aber ich stimme dir voll und ganz zu, so kann man es auslegen. danke f├╝r deine gedanken.

gru├č an euch
janosch

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