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Leselupe.de > Essays, Rezensionen, Kolumnen
Douglas R. Hofstadter "Metamagikum"
Eingestellt am 05. 05. 2002 17:34


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mc poetry
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"Was ist die Essenz von Geist und Struktur?"
Mit diesem Untertitel scheint der Autor
Douglas R. Hofstadter ein riesiges Fass aufzumachen,
in dessen Untiefen schon viele weiche Denker ertrunken
sind. Doch Hofstadter, der gelernte Teilchenphysiker,
schifft den Leser humorvoll und verständlich traumhaft sicher um jede Klippe der Banalität. Er dreht den Spiess einfach um und zeigt, dass Originalität und Korrektheit von wissenschaftlichen Betrachtungen eine natürliche Ambivalenz aufweisen.

Dieses Buch basiert auf einer Serie von Artikeln, die
der Autor in den frühen 80er Jahren im Scientific American geschrieben hat. Hofstadter bietet einen atemberaubenden Einblick in die Funktionsweise unseres Geistes in Mathematik, Physik und den angeblich
entgegengesetzten kreativen Disziplinen wie Musik, Literatur und Malerei. Er zeigt wie subtil Form und
Inhalt miteinander verwoben sind, und welch hinterhältigen Fallstricken unser Gehirn bei Versuchen beides zu trennen ausgesetzt ist.

Unser Geist wirft mächtige Schatten. Im Bereich der Mathematik lehrt uns etwa das Goedelsche Unvollständigkeitstheorem, dass unsere Regelsysteme entweder unvollständig oder widersprüchlich sind. Dass wirft ein deutliches Licht auf die nichtmechanische Essenz unseres Bewusstseins. In anderen Disziplinen kann man diese Aussage nicht beweisen, aber sie liefert dort eine sehr nützliche Metapher.

Wer mal einmal etwas wirklich gutes für die Essenz seines eigenen Geistes tun möchte, verstehen will warum etwa die Welt im kleinen anders beschaffen sein muss als die Welt im großen, sollte sich der Metamagie Hofstadters nicht entziehen.

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Gegge
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo Mc Poetry,

Ich finde zwar im Internet zahlreiche Beispiele der von Dir verwendeten Schreibweise, aber bei Amazon.de ist der Buchtitel auf dem Cover mit "C" geschrieben (Metamagicum).

Warum ich mich an solch einer Kleinigkeit verbeisse?

Ganz einfach - Ich fand außer der fehlenden Verlagsangabe keinen anderen Fehler. ;-)

mfG

Gegge

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mc poetry
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hallo gegge,

ich bitte um beschuldigung, dass ich das
"c" eingedeutscht habe. aber es waere mir
logisch erschienen es in der deutschen version
mit "k" zu schreiben.

da es in dem buch u.a. auch ueber uebersetzbarkeit
von sprache geht, haben wir hier wieder eine sehr
schoene selbstbezueglichkeit, mit der dougas hofstadter
wahrscheinlich zufrieden ware (eines seiner lieblingsthemen).

ciao, michael

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