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Leselupe.de > Kurzprosa
Drabble: Genauso leer wie er
Eingestellt am 13. 07. 2008 09:27


Autor
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disul
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Genauso leer wie er

Eine ÔÇ×JuwelÔÇť nach der anderen rauchend sitzt er am Klavier. Sein Blick scheint das verblichene Kalenderbild, das ├╝ber seinem Arbeitsplatz h├Ąngt, zu durchbohren. Sonne und Strand auf einer Insel, die er San Sombrero nennt. Tr├Ąume vergangener Zeiten! Auch der Schnaps, den der in immer wieder aus dem Keller holt, hilft ihm nicht, etwas Neues zu komponieren. Den freien Zugang in den anderen Teil Berlins gibt es seit einem Monat nicht mehr. Und seit dies so ist, ist ihm kein einziger, vern├╝nftiger Takt mehr gelungen. Selbstvergessen greift er nach der Schachtel Zigaretten auf dem Klavier.
Leer. Genauso leer wie er.


PS: Zu diesem Drabble

Drabbles sind kleine Texte, die aus genau 100 W├Ârtern (ohne Titel) bestehen, und die, wenn m├Âglich, eine Pointe haben. Drabbles sind prima Schreibanl├Ąsse f├╝r Zwischendurch (Schreib-Snacks).

Ich bin in einem Forum, wo wir jeden Monat wir eine Drabble-Monatsaufgabe bekommen. Im Juni lautete diese: Schreibe ein Drabble mit folgenden Reizw├Ârtern: Musiker, Sombrero, Juwel!

Das, was ihr oben lesen k├Ânnt, ist bei mir "rausgekommen"!

Mit lieben Gr├╝ssen

Disul

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Thys
Guest
Registriert: Not Yet

Nicht schlecht

Herr Specht ├Ąhhh Frau disul. Unter den Vorgaben ist doch ein sinnig lesbarer Text dabei rausgekommen. Eigentlich wollte ich nachfragen, ob manche Satzkonstruktion unbedingt so sein m├╝sse, wie sie da steht... aber gut 100 Worte... genau 100 Worte. Dann wird's mir verst├Ąndlich.

San Sombrero find ich witzig... K├Ânnte auch ein Fluch sein (so eine abgeschw├Ąchte Form von "ach du heilige Schei├če")
Die Insel m├Âcht ich mal sehn

Gru├č

Thys

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disul
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Hallo Thys,

danke f├╝r deinen aufbauenden Kommentar! Es ist wirklich nicht immer ganz einfach, auf genau 100 zu kommen. Auf 100 W├Ârter meine ich - SMILE.


Nein, nicht jede Satzkonstruktion muss so sein, wie sie oben steht. Da ist mir ein "echter Bock" reingerutscht. Hab's erst vorhin gemerkt.

Hier die verbesserte Version (├Ąndert inhaltlich nichts):

Genauso leer wie er

Eine ÔÇ×JuwelÔÇť nach der anderen rauchend sitzt er am Klavier. Sein Blick scheint das verblichene Kalenderbild, das ├╝ber seinem Arbeitsplatz h├Ąngt, zu durchbohren. Sonne und Strand auf einer Insel, die er San Sombrero nennt. Tr├Ąume vergangener Zeiten! Auch der Schnaps, den er immer wieder aus dem Keller holt, hilft ihm nicht, etwas Neues zu komponieren. Den freien Zugang in den anderen Teil Berlins gibt es seit einem Monat nicht mehr. Und seit dies so ist, ist ihm kein einziger, vern├╝nftiger Takt einer Melodie mehr gelungen. Selbstvergessen greift er nach der Schachtel Zigaretten auf dem Klavier.
Leer. Genauso leer wie er.

Mit lieben Gr├╝ssen

Disul

PS: Meinst du DEN Specht?

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disul
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Liebe Arle,

ich habe die Drabbles auch erst vor ein paar Monaten kennen (und auch lieben) gelernt. Leider ist diese "Literaturgattung" bei uns noch allzu wenig bekannt.

Ich mag sie, weil mir das Thema vorgegeben ist,und weil ich in geraffter Form eine kleine Geschichte mit einer Pointe hinkriegen "muss".


Lieber Hakan,

genau das, was du an den Drabbles nicht so magst, sagt mir zeitweilen sehr zu. Wie es scheint gibt es bez├╝glich der 100-W├Ârter-Texte nur zwei Lager: Die Fans und die, die dies eben nicht sind, nicht sein k├Ânnen oder nicht sein wollen.
Der Titel mit seiner Wiederholung am Schluss???
Die Spielerei mit den "e" in den W├Ârtern habe ich bewusst so gew├Ąhlt.
Danke aber f├╝r deine R├╝ckmeldung, ich studiere ├╝ber deinen Einwand nach!

Mit lieben Gr├╝ssen und "no en sch├Âne Sunntig"

Disul

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Thys
Guest
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Ach disul,

ich komme manchmal schlagartig auf 100... ohne M├╝he. Quasi
aus dem Stand raus

Wieso baust Du die Korrektur nicht direkt im Text ein?

Der Specht ist ein Hecht, ein kleiner lustiger Vogel.
Der Specht ist nur um des Spechtes wegen, weil er so sch├Ân
reimt. Wichtig ist das nicht schlechte.
Gereimte Floskeln mag ich manchmal. Da gibt's so einige von.

* Nicht schlecht Herr Specht
* Tsch├ mit ├ (und die vielen Abarten wie Tsch├╝├č mit ├╝├č)
* Viele Gr├╝├če an die F├╝├če
* u.v.m.

Und wegge-drabbled

Thys

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