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Leselupe.de > Kindergeschichten
Drachenfels
Eingestellt am 13. 04. 2004 21:28


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SchattenfÀngerin
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Drachenfels



Vor langer Zeit, als das WĂŒnschen noch geholfen hat,gab es einen kleinen Jungen. Sein Name war Jonathan, nur seine BrĂŒder nannten ihn Zwerg, Pimpf, Kleiner, und wollten immer ohne ihn in die Welt hinaus. Jonathans Eltern lebten im Schloss des Königs, sein Vater versorgte dort die Pferde, er war der Stallmeister und Jonathans Mutter war KĂŒchenmagd . Jeden Tag musste Jonathan zusehen, wie seine BrĂŒder dem Vater zur Hand gingen und die Pferde auf die Weide brachten. Er wollte so gerne mitgehen, aber immer, wenn er seinen Vater fragte, sagte dieser:„Jonathan, das kannst du nicht, deine BrĂŒder sind groß und krĂ€ftig du aber bist zu klein und jung fĂŒr diese Arbeit." Manchmal schlich sich Jonathan in den Stall und weinte ein paar bittere TrĂ€nen, er wollte so gerne groß und stark werden. Er wuchs nur sehr langsam und seine Muskeln waren dĂŒnn wie ZwirnsfĂ€den. Seine BrĂŒder machten stets Scherze ĂŒber ihn und das machte ihn sehr traurig. Aus lauter Wut rief er ihnen zu: „ Ihr werdet schon sehen, eines Tages werde ich ein tapferer Ritter!“

Des Königs Tochter Lisbeth, ein wunderschönes, unternehmungslustiges MĂ€dchen, schlich sich jeden Tag aus dem Schloss, um Abenteuer zu erleben. Bei einem dieser AusflĂŒge geriet sie so weit ab vom Weg, dass sie sich verirrte. Sie lief bis zu einem Berg, versuchte ihn zu erklimmen, um von oben herab den RĂŒckweg zum Schloss zu suchen. Sie konnte nicht wissen, dass in diesem Berg ein Drachen hauste. Der fĂŒrchterliche Bogomir lebte seit Jahren dort und wartete auf eine verirrte Prinzessin, um sie zu seiner Frau zu machen. Er bemerkte sofort, dass kleine zarte PrinzessinnenfĂŒĂŸe seinen Berg erklommen, und lauerte im Inneren des Berges auf sie. Und hast du es nicht gesehen, passierte schon das UnglĂŒck, die Prinzessin rutschte aus und fiel durch eine Gesteinsspalte in das Innere des Berges. Bogomir fing sie auf und sagte: „Da bist du ja mein Schatz, ich warte schon so lange auf dich, wir werden in einer Woche heiraten und du wirst dein Leben lang bei mir bleiben, damit mir nicht so langweilig ist!" Lisbeth war außer sich: „Lass mich sofort wieder gehen, du garstiges Ungeheuer, nie werde ich deine Frau, mein Vater, der König wird mich suchen und er wird mich retten, verlass dich darauf.“ Bogomir war aber nicht leicht zu beeindrucken, er wusste, dass es nur einem auserwĂ€hlten Ritter gelingen wĂŒrde, in die Höhle einzudringen.

Der König stand auf dem Schlossturm und hielt nach seiner Tochter Ausschau, die sich wie immer im Wald herumtrieb. Er machte sich große Sorgen, als sie bei Anbruch der DĂ€mmerung noch immer nicht zurĂŒck im Schloss war und beauftragte seinen Stallmeister, ein Pferd zu satteln und nach der Prinzessin zu suchen. Der Stallmeister tat sofort, wie ihm befohlen. Er ritt in den finsteren Wald, um des Königs Töchterlein zu holen, doch er kam unverrichteter Dinge zurĂŒck . „Überall habe ich gesucht. Keine Spur ist zu finden in dieser Dunkelheit.“ Der König befahl, die Suche mit dem Anbrechen des neuen Tages fortzusetzen. Die Königin saß die ganze Nacht am Fenster ihrer Kemenate und tat kein Auge zu, in Sorge um ihre Tochter. Als der Morgen dĂ€mmerte und als der Hahn zum ersten Mal krĂ€hte, waren alle krĂ€ftigen MĂ€nner schon im Schlosshof angetreten . Der Stallmeister hatte mit seinen großen Buben alles auf das Beste vorbereitet, um auch wirklich sicher zu gehen, dass Lisbeth schnellstens wieder nach Hause kam, verfĂŒgte der König, dass auch die Kinder des Stallmeisters mitreiten sollten, alle, bis auf Jonathan. Jonathan, so sagte der König, sei zu klein und zu jung fĂŒr einen solchen Auftrag. Der war darĂŒber so traurig, dass er sich wieder auf seinen Lieblingsplatz im Pferdestall zurĂŒckzog. Als er dort saß und nachdachte, hörte er plötzlich eine Stimme. „ Jonathan, Jonathan, hier bin ich, auf dem Balken." Jonathan blickte hoch in das GebĂ€lk des Stalls und sah ein kleines MĂ€nnlein auf einem der Balken sitzen .„Jonathan, grĂ€m dich nicht, manchmal ist es gut, ein schmĂ€chtiges Kerlchen zu sein . Die Hauptsache ist, dass du ein Schlaukopf bist, denn nur so kannst du die Prinzessin Lisbeth retten. Ich weiß, wo Lisbeth weilt, der ĂŒble Drache Bogomir hĂ€lt sie gefangen, um sie zu heiraten, ich werde dich zu ihr fĂŒhren, aber retten kannst nur du sie ganz allein.“ Jonathan war verwundert ĂŒber das MĂ€nnlein , aber ohne Furcht ließ er sich auf die Sache ein. Das MĂ€nnlein stieg auf Jonathans Schulter und leitete ihn durch den Wald bis zu dem Berg des Drachen Bogomir. Auf dem Weg dorthin machte das MĂ€nnlein Jonathan auf einen Strauch aufmerksam, der wunderschöne BlĂŒten hatte. „ PflĂŒck ein paar BlĂŒten des Traumstrauchs, sie werden dir noch nĂŒtzlich sein, du darfst nur nicht daran riechen, denn wer einmal daran riecht, der schlĂ€ft und trĂ€umt tausend Jahre den selben Traum." Jonathan pflĂŒckte vorsichtig ein paar BlĂŒten und steckte sie genau so vorsichtig in seine Tasche, dann ging es weiter durch den dunklen Wald. Plötzlich standen sie auf einer Lichtung und sahen vor sich den Berg des Drachen Bogomir .Das MĂ€nnlein sagte: „ Hier muss ich dich verlassen, du musst jetzt ohne mich weitergehen. Sei leise, dass er dich nicht entdeckt und mit seinem Feuerstrahl verbrennt.“ Und hast duÂŽs nicht gesehen war das MĂ€nnlein schon im Wald verschwunden. Jonathan zog seine Schuhe aus und schlich den Berg hinauf, nach einer Weile fingen seine FĂŒĂŸe an zu bluten, da er sich an den schroffen Steinen verletzte, aber tapfer wanderte er weiter, bis er zu einem schmalen Spalt im Berg gelangte. Da es keinen anderen Weg in das Innere des Berges gab, musste er versuchen, durch diesen schmalen Spalt zu kommen. Einen kurzen Augenblick hatte er die BefĂŒrchtung, dass er stecken bleiben könnte und als Drachenfutter enden wĂŒrde, aber dann merkte er, dass er mĂŒhelos hindurch passte. Da war er froh, ein kleiner, schmaler Kerl zu sein , denn keiner seiner BrĂŒder hĂ€tte durch die Öffnung gepasst. Im Inneren des Berges entdeckte er einen Felsenweg, der in einer Höhle endete. In dieser Höhle saß die Prinzessin Lisbeth auf einem Stein und weinte sich die Augen aus. Bogomir, der Drache, traf schon die Vorbereitungen fĂŒr die VermĂ€hlung. Er kochte einen großen Topf Drachengulasch zur Bewirtung der GĂ€ste, denn er hatte per Rauchzeichen seine ganze Drachenverwandtschaft zur Hochzeit eingeladen. Das Gulasch bestand aus glĂŒhenden Steinen und roch nach Teer, sehr appetitlich, fand Bogomir. Er freute sich schon mĂ€chtig auf die bevorstehende Feier. Nur, dass diese Prinzessin dauernd weinte, gefiel ihm ĂŒberhaupt nicht. Auf strenge Worte hörte sie nicht, man konnte ihr nicht verbieten, zu weinen , darum wollte er ihr eine Freude machen. „Ich hole noch einen Blumenstrauß, um es dir schön zu machen,“ sagte er und hoffte, dass die bunten Blumen Lisbeth von ihrem Kummer ablenken wĂŒrden. Jonathan hatte die Worte des Drachen gehört und ihm fielen sofort die BlĂŒten des Traumstrauches ein, er öffnete vorsichtig seine Tasche und hielt die BlĂŒten nahezu unversehrt in seinen HĂ€nden. Er steckte sie vorsichtig zwischen ein paar Felsbrocken, so dass es aussah, als wĂ€ren sie eben dort gewachsen, dann versteckte er sich hinter einem Felsvorsprung. Hinter dem Felsen konnte er beobachten, wie sich Bogomir den BlĂŒten nĂ€herte. Er hielt verwundert inne und bewunderte die schönen BlĂŒten „Nanu, solch schöne Blumen wachsen doch sonst nur außerhalb meiner Felsenhöhle, das muss an der Anwesenheit meiner schönen Braut liegen.“ Bogomir, der EinfĂ€ltige pflĂŒckte den ganzen Strauß und versĂ€umte nicht, mit einem krĂ€ftigen Atemzug den Duft der BlĂŒten einzuatmen. Im selben Augenblick fielen ihm die Augen zu und er versank in einen langen, tiefen Schlaf, mit einem langen, sich immer wiederholenden Traum. Er schnarchte so laut, dass Prinzessin Lisbeth aufhörte zu weinen, sie entdeckte Jonathan ihren Retter und kletterte, Hand in Hand mit ihm, zum Ausgang der Drachenhöhle. Sie gingen gemeinsam zurĂŒck nach Hause. Als Jonathan, mit Prinzessin Lisbeth wieder im Schloss angekommen war, erzĂ€hlte er die Geschichte von dem MĂ€nnlein, dem Traumstrauch und Lisbeths Rettung . Der König ernannte ihn zum tapfersten Drachenritter seines Königreiches und baute ihm zu Ehren die Burg Drachenfels , dorthin zog Jonathan mit seiner ganzen Familie und war weit ĂŒber die Grenzen des Königreiches bekannt und wer weiß, vielleicht heiratet er in nicht allzu langer Zeit die liebliche Prinzessin Lisbeth . Und was ist mit Bogomir? werdet ihr fragen, na, wenn er nicht gestorben ist, so schnarcht er noch heute..............

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flammarion
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Eine so nette geschichte mag ich nicht so fehlerbehaftet stehen sehen.
Drachenfels


Vor langer Zeit, als das WĂŒnschen noch geholfen hat,gab es einen kleinen Jungen. Sein Name war Jonathan, nur seine BrĂŒder nannten ihn Zwerg, Pimpf, Kleiner(Komma) und wollten immer ohne ihn in die Welt hinaus. Jonathans Eltern lebten im Schloss des Königs, sein Vater versorgte dort die Pferde, er war der Stallmeister und Jonathans Mutter war KĂŒchenmagd .
Jeden Tag musste Jonathan zusehen, wie seine BrĂŒder dem Vater zur Hand gingen und die Pferde auf die Weide brachten. Er wollte so gerne mitgehen, aber immer(Komma) wenn er seinen Vater fragte(Komma) sagte dieser:„Jonathan, das kannst du nicht, deine BrĂŒder sind groß und krĂ€ftig(Komma) du aber bist zu klein und jung fĂŒr diese Arbeit."
Manchmal schlich sich Jonathan in den Stall und weinte ein paar bittere TrĂ€nen, er wollte so gerne groß und stark werden. Er wuchs nur sehr langsam und seine Muskel (Muskeln) waren dĂŒnn wie ZwirnsfĂ€den. Seine BrĂŒder machten stets Scherze ĂŒber ihn und das machte ihn sehr traurig. Aus lauter Wut rief er ihnen zu: „ Ihr werdet schon sehen, eines Tages werde ich ein tapferer Ritter!“

Des Königs Tochter Lisbeth, ein wunderschönes, unternehmungslustiges MĂ€dchen, schlich sich jeden Tag aus dem Schloss(Komma) um Abenteuer zu erleben. Bei einem dieser AusflĂŒge geriet sie so weit ab vom Weg, dass sie sich verirrte. Sie lief bis zu einem Berg, versuchte ihn zu erklimmen(Komma) um von oben herab den RĂŒckweg zum Schloss zu suchen. Sie konnte nicht wissen, dass in diesem Berg ein Drachen hauste. Der fĂŒrchterliche Bogomir lebte seit Jahren dort und wartete auf eine verirrte Prinzessin(Komma) um sie zu seiner Frau zu machen. Er bemerkte sofort(Komma) das (dass) kleine zarte PrinzessinnenfĂŒĂŸe seinen Berg erklommen, und lauerte im Inneren des Berges auf sie. Und hast du es nicht gesehen, passierte schon das UnglĂŒck, die Prinzessin rutschte aus und fiel durch eine Gesteinsspalte in das Innere des Berges. Bogomir fing sie auf und sagte: „Da bist du ja(Komma) mein Schatz, ich warte schon so lange auf dich, wir werden in einer Woche heiraten und du wirst dein Leben lang bei mir bleiben, damit mir nicht so langweilig ist.(AnfĂŒhrungszeichen) Lisbeth war außer sich: „Lass mich sofort wieder gehen, du garstiges Ungeheuer, nie werde ich deine Frau, mein Vater(Komma) der König wird mich suchen und er wird mich retten, verlass dich darauf.“ Bogomir war aber nicht leicht zu beeindrucken, er wusste, dass es nur einem auserwĂ€hlten Ritter gelingen wĂŒrde(Komma) in die Höhle einzudringen.

Der König stand auf dem Schlossturm und hielt nach seiner Tochter Ausschau, die sich wie immer im Wald herumtrieb. Er machte sich große Sorgen, als sie bei Anbruch der DĂ€mmerung noch immer nicht zurĂŒck im Schloss war und beauftragte seinen Stallmeister(Komma) ein Pferd zu satteln und nach der Prinzessin zu suchen. Der Stallmeister tat sofort(Komma) wie ihm befohlen. Er ritt in den finsteren Wald(Komma) um des Königs Töchterlein zu holen, doch er kam unverrichteter Dinge zurĂŒck . „Überall habe ich gesucht. Keine Spur ist zu finden in dieser Dunkelheit.“
Der König befahl(Komma) die Suche mit dem Anbrechen des neuen Tages fortzusetzen. Die Königin saß die ganze Nacht am Fenster ihrer Kemenate und tat kein Auge zu, in Sorge um ihre Tochter. Als der Morgen dĂ€mmerte und als der Hahn zum ersten Mal krĂ€hte(Komma) waren alle krĂ€ftigen MĂ€nner schon im Schlosshof angetreten . Der Stallmeister hatte mit seinen großen Buben alles auf das Beste vorbereitet, um auch wirklich sicher zu gehen(Komma) das (dass) Lisbeth schnellstens wieder nach Hause kam(Komma) verfĂŒgte der König, dass auch die Kinder des Stallmeisters mitreiten sollten, alle, bis auf Jonathan. Jonathan, so sagte der König, sei zu klein und zu jung fĂŒr einen solchen Auftrag. Der war darĂŒber so traurig, dass er sich wieder auf seinen Lieblingsplatz im Pferdestall zurĂŒckzog. Als der (er) dort saß und nachdachte, hörte er plötzlich eine Stimme. „ Jonathan, Jonathan, hier bin ich, auf dem Balken(Punkt)“
Jonathan blickte hoch in das GebĂ€lk des Stalls und sah ein kleines MĂ€nnlein auf einem der Balken sitzen .„Jonathan, grĂ€m dich nicht, manchmal ist es gut(Komma) ein schmĂ€chtiges Kerlchen zu sein . Die Hauptsache ist(Komma) das (dass) du ein Schlaukopf bist, denn nur so kannst du die Prinzessin Lisbeth retten. Ich weiß(Komma) wo Lisbeth weilt, der ĂŒble Drache Bogomir hĂ€lt sie gefangen(Komma) um sie zu heiraten, ich werde dich zu ihr fĂŒhren, aber retten kannst nur du sie ganz allein.“
Jonathan war verwundert ĂŒber das MĂ€nnlein , aber ohne Furcht ließ er sich auf die Sache ein. Das MĂ€nnlein stieg auf Jonathans Schulter und leitete ihn durch den Wald bis zu dem Berg des Drachen Bogomir. Auf dem Weg dorthin machte das MĂ€nnlein Jonathan auf einen Strauch aufmerksam(Komma) der wunderschöne BlĂŒten hatte. „ PflĂŒck ein paar BlĂŒten des Traumstrauchs, sie werden dir noch nĂŒtzlich sein, du darfst nur nicht daran riechen, denn wer einmal daran riecht(Komma) der schlĂ€ft und trĂ€umt tausend Jahre den selben Traum.“
Jonathan pflĂŒckte vorsichtig ein paar BlĂŒten und steckte sie genau so vorsichtig in seine Tasche, dann ging es weiter durch den dunklen Wald. Plötzlich standen sie auf einer Lichtung und sahen vor sich den Berg des Drachen Bogomir .Das MĂ€nnlein sagte: „ Hier muss ich dich verlassen, du musst jetzt ohne mich weitergehen. Sei leise, dass er dich nicht entdeckt und mit seinem Feuerstrahl verbrennt.“ Und hast duÂŽs nicht gesehen war das MĂ€nnlein schon im Wald verschwunden.
Jonathan zog seine Schuhe aus und schlich den Berg hinauf, nach einer Weile fingen seine FĂŒĂŸe an zu bluten, da er sich an den schroffen Steinen verletzte, aber tapfer wanderte er weiter(Komma) bis er zu einem schmalen Spalt im Berg gelangte. Da es keinen anderen Weg in das Innere des Berges gab, musste er versuchen(Komma) durch diesen schmalen Spalt zu kommen. Einen kurzen Augenblick hatte er die BefĂŒrchtung, dass er stecken bleiben könnte und als Drachenfutter enden wĂŒrde, aber dann merkte er, dass er mĂŒhelos hindurch passte. Da war er froh(Komma) ein kleiner, schmaler Kerl zu sein , denn keiner seiner BrĂŒder hĂ€tte durch die Öffnung gepasst.
Im Inneren des Berges entdeckte er einen Felsenweg, der in einer Höhle endete. In dieser Höhle saß die Prinzessin Lisbeth auf einem Stein und weinte sich die Augen aus. Bogomir, der Drache(Komma) traf schon die Vorbereitungen fĂŒr die VermĂ€hlung. Er kochte einen großen Topf Drachengulasch zur Bewirtung der GĂ€ste, denn er hatte per Rauchzeichen seine ganze Drachenverwandtschaft zur Hochzeit eingeladen. Das Gulasch bestand aus glĂŒhenden Steinen und roch nach Teer, sehr appetitlich(Komma) fand Bogomir. Er freute sich schon mĂ€chtig auf die bevorstehende Feier.
Nur, dass diese Prinzessin dauernd weinte, gefiel ihm ĂŒberhaupt nicht. Auf strenge Worte hörte sie nicht, man konnte ihr nicht verbieten(Komma) zu weinen , darum wollte er ihr eine Freude machen. „Ich hole noch einen Blumenstrauß(Komma) um es dir schön zu machen,“ sagte er und hoffte, dass die bunten Blumen Lisbeth von ihrem Kummer ablenken wĂŒrden.
Jonathan hatte die Worte des Drachen gehört und ihm fielen sofort die BlĂŒten des Traumstrauches ein, er öffnete vorsichtig seine Tasche und hielt die BlĂŒten nahezu unversehrt in seinen HĂ€nden. Er steckte sie vorsichtig zwischen ein paar Felsbrocken, so dass es aussah(Komma) als wĂ€ren sie eben dort gewachsen, dann versteckte er sich hinter einem Felsvorsprung. Hinter dem Felsen konnte er beobachten(Komma) wie sich Bogomir den BlĂŒten nĂ€herte. Er hielt verwundert inne und bewunderte die schönen BlĂŒten „Nanu, solch schöne Blumen wachsen doch sonst nur außerhalb meiner Felsenhöhle, das muss an der Anwesenheit meiner schönen Braut liegen.“
Bogomir, der EinfĂ€ltige pflĂŒckte den ganzen Strauß und versĂ€umte nicht(Komma) mit einem krĂ€ftigen Atemzug den Duft der BlĂŒten einzuatmen. Im selben Augenblick fielen ihm die Augen zu und er versank in einen langen, tiefen Schlaf, mit einem langen, sich immer wiederholenden Traum. Er schnarchte so laut, dass Prinzessin Lisbeth aufhörte zu weinen, sie entdeckte Jonathan(Komma) ihren Retter und kletterte, Hand in Hand mit ihm, zum Ausgang der Drachenhöhle.
Sie gingen gemeinsam zurĂŒck nach Hause. Als Jonathan mit Prinzessin Lisbeth wieder im Schloss angekommen war, erzĂ€hlte er die Geschichte von dem MĂ€nnlein, dem Traumstrauch und Lisbeths Rettung . Der König ernannte ihn zum tapfersten Drachenritter seines Königreiches und baute ihm zu Ehren die Burg Drachenfels , dorthin zog Jonathan mit seiner ganzen Familie und war weit ĂŒber die Grenzen des Königreiches bekannt und wer weiß, vielleicht heiratet er in nicht allzu langer Zeit die liebliche Prinzessin Lisbeth . Und was ist mit Bogomir(Fragezeichen) werdet ihr fragen, na, wenn er nicht gestorben ist, so schnarcht er noch heute..............
Es wĂ€re besser, wenn jonathan die prinzessin an der hand nimmt, sich von ihr finden zu lassen, ist keine große heldentat.
ganz lieb grĂŒĂŸt

__________________
Old Icke

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