Diese Seite verwendet Cookies. Wenn Sie das nicht akzeptieren, mĂŒssen Sie Cookies in Ihrem Browser verbieten oder diese Seite verlassen.    OK  
 leselupe.de
Werbung
 Meine Leselupe

Mitglieder:   5438
Themen:   92211
Momentan online:
62 Gäste und 3 Mitglieder
Username:
Passwort:
Registrieren
Passwort vergessen?


Leselupe.de > Gereimtes
Drei Einsamkeit
Eingestellt am 22. 08. 2010 23:18


Autor
Ein neues Thema veröffentlichen.     Antwort veröffentlichen.
Synder
AutorenanwÀrter
Registriert: Aug 2010

Werke: 9
Kommentare: 10
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Synder eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Drei Einsamkeit

als ich ein Kind war, noch "Omas Schatz"
pausbÀckig, unschuldig, kein Hundejahr alt
da war ich "Innen" und jeder Platz
der nicht in mir drin war schien leblos und kalt
Die, die mir gaben, mich nÀhrten und hielten
zog ich in mein "Innen", mit kindlicher Brunst
wo sie mit mir sangen, mich kosten und spielten.
Ich war der Prinz, das Ziel ihrer Gunst.

Doch gingen sie fort, verließen das Zimmer,
ich weinte und klagte, war lang nicht bereit,
dann wurde es dunkel, kein Licht, nicht ein Schimmer
durchdrang meine erste Einsamkeit

Es folgte mein zweites Hundejahr
da thronte ich - einsam und verwaist
und schaute herab wie ein König, ein Zar,
auf mein Volk, meine LĂ€nder, kalt und vereist.
FĂŒr die, die mir gaben, mich liebten und hielten
war nur eitler Spott und Hochmut in mir
kein wahres Wort fĂŒr die mit mir fĂŒhlten
Nur kalte Verachtung, nur Missgunst und Gier.

Da gingen sie fort. Die Bestie verlassen -
Es gab manchen Schlag und blutigen Streit.
Ich schrie und verfluchte und wollte sie hassen,
im Kerker der zweiten Einsamkeit

Der Hundejahre sind viel nun vergangen
wenn ich recht zĂ€hle sind‘s derer bald Sieben.
Und von dem wilden und harten Verlangen
ist außer Schmerz nicht viel mir geblieben.
Ich habe jetzt Liebe und GĂŒte gefunden,
GlĂŒck wĂ€re zuviel aus der Götter Hand!
Und doch stehe ich hier, vom Leben zerschunden
und schlage mit blutigen FĂ€usten die Wand

Bald werd ich vergehen, kein Blick wendet sich,
es war lang genug, zerronnen die Zeit.
Vergesst mich recht schnell, aber denkt oft an mich-
eins Leben,
zwei Lieben,
drei Einsamkeit!

Bearbeiten/Löschen   ebook  Druckversion


ZurĂŒck zu:  Gereimtes Ein neues Thema veröffentlichen.     Antwort veröffentlichen.


Leselupe-Bücher



Amazon



Facebook


Werde Fan der Leselupe auf Facebook!