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Leselupe.de > Ungereimtes
Droben in deinen Gärten
Eingestellt am 07. 07. 2010 18:45


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Vera-Lena
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Droben in deinen Gärten

Zwischen Baum und Borke
war niemals Platz
schon gar nicht der deine

Viel Zeit ist verstrichen,
ehe du aus dem Schatten
tratst

Selbst ein Licht nun
zeigst du den Weg
in der Finsternis

Mit dem Herzen denken
klingt so einfach

Mein Herz ist ein harter Geselle

Nussschalen zerschmelzen nicht
man muss ihnen machtvoll
zu Leibe rücken

In deine Hände begebe ich mich
für diesen operativen Eingriff

Denn unter der Schale muss etwas sein
das dich ersehnt

Wie ein Findling bin ich für dich
bereit mich zu verwandeln





__________________
Der Mensch ist sich selbst das größte Geheimnis, ein unverzichtbarer Blutstropfen im Universum, ein Spiegel allen Seins.

Version vom 07. 07. 2010 18:45
Version vom 07. 07. 2010 19:51

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Karl Feldkamp
Routinierter Autor
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Liebe Vera-Lena,
ein wunderschönes Liebesgedicht einer Frau, die sich vorbehaltlos ihrem/ihrer Geliebten überlässt. Wunderschöne Bilder. An manchen Stellen ließe sich noch ein wenig feilen.
"hervorgetreten" klingt mir z.B. zu pathetisch. "tratst" würde m.E. reichen.
"Wegweisung" klingt statisch.
"es klingt so einfach" wäre ohne "es" m.E. besser.
Herzliche Grüße
Karl
__________________
Bei jedem Irrtum hat die Wahrheit eine neue Chance.

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Vera-Lena
Routinierter Autor
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Lieber Karl,

danke für Deine Antwort! Sie bedeutet mir viel, denn ich war etwas unsicher, ob der Text inhaltlich herüberkommt. Deine Veränderungsvorschläge habe ich gerne angenommen, obgleich das "tratst" in meinen Ohren etwas hart klingt. Vielleicht findet sich noch etwas Anderes.

Jetzt will ich erst einmal Deutschland die Daumen drücken.
Morgen dann vielleicht mehr...

Liebe Grüße
Vera-Lena


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Heidrun D.
Guest
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Liebe Vera-Lena,

nach meiner Deutung geht es hier um den Tod und um Gottesliebe, nicht um die Gefühle zu einem Menschen. Die Gärten sehe ich als Paradies, das ein wenig "gefürchtet", mittlerweile aber überwiegend herbeigesehnt wird.

Am Text selber könnte ich mir diesmal ein paar kleine Veränderungen gut vorstellen:

quote:
Droben in deinen Gärten

Zwischen Baum und Borke
war niemals Platz
schon gar nicht deiner

Viel Zeit ist verstrichen,
ehe du aus dem Schatten
tratst

selbst ein Licht nun
zeigst du den Weg
in der Finsternis

Mit dem Herzen denken
klingt einfach doch

mein Herz ist ein harter Geselle

Nussschalen schmelzen nicht
man muss ihnen machtvoll
zu Leibe rücken

In deine Hände begebe ich mich
für diese Operation

denn unter der Schale muss etwas sein
das dich ersehnt

(Wie ein Findling bin ich für dich
bereit mich zu verwandeln?)

Der Grund für diese Vorschläge liegt in dem leicht Geschraubten, das der Text für mich ausstrahlt. Im Widerspruch zum ersehnten leichten Übergang.

Sehr schön scheint mir der Vergleich mit der Nuss und ich frage mich deshalb, ob nach "ersehnt" nicht Schluss sein sollte ...

Vielleicht kannst du dich mit einigen Vorschlägen anfreunden?

Herzliche Grüße
Heidrun


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Karl Feldkamp
Routinierter Autor
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Liebe Vera-Lena,
mir gefällt dein Gedicht immer noch und jetzt sogar noch besser.
"heraustratst" klingt wirklich nicht gut. Wie wäre es ohne "heraus".
Liebe Grüße
Karl
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Vera-Lena
Routinierter Autor
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Liebe Rhea,

danke für Deine Antwort und Deinen Vorschlag! Nun ist"aus dem Schatten heraustreten" eine stehende Redewendung und mit dem Inhalt dieser Redewendung wollte ich das "heraustratst" auch befrachten. Dieser Schatten ist etwas, das jemanden festhält, zurückhält, aus welchen Gründen auch immer. Das "kamst" ist klanglich viel schöner; tja, ich muss mich entscheiden....

Ich freue mich, dass Di der Text gefällt.

Liebe Grüße
Vera-Lena


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