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Leselupe.de > Kurzgeschichten
Du Boxen?
Eingestellt am 28. 11. 2015 10:10


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Ji Rina
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Es war gegen sechs Uhr abends, als ich auf dem Weg zur Bibliothek war. Ich nahm die AbkĂŒrzung ĂŒber den Ostbahnhof, ging durch die belebte Passage voller GeschĂ€fte und blieb vor einem Stand stehen, um mir eine CrĂȘpe zu kaufen.
Vor dem Tresen ĂŒberlegte ich, welche FĂŒllung ich fĂŒr meine CrĂȘpe bestellen sollte, als mein Blick zur Seite ging und auf einen Mann fiel, der mich beobachtete. Er stand vor einem SchuhgeschĂ€ft, sein angewinkeltes Bein gegen die Wand gestemmt, war um die fĂŒnfzig und trug eine Halbglatze. Zwischen seinen Lippen hing ein Zahnstocher.
Ich nahm die CrĂȘpe mit Nutella entgegen, drehte mich um und sah genau in die Augen dieses Mannes, in denen der Abglanz seines Grinsens lag.
Kannten wir uns?
Ich aß die CrĂȘpe und musste aufpassen, dass mir das Nutella nicht auf meine Kleidung tropfte. Ich ging langsam weiter, und als ich an dem Mann vorbeikam, sagte er:
»Du, schöne Frau!«
»Was?« Ich blieb stehen.
Er betrachtete mich von Kopf bis Fuß. Sein Blick war glasig, und er wiederholte:
»Du, sehr schöne Frau!«
»Schöne Frau. Schöne Stadt. Schönes Leben, mh?«, antwortete ich und leckte das heruntertröpfelnde Nutella ab.
»Ja-ha«, sagte er und rÀusperte sich. »Ich nur sagen: Du schöne Frau!«
»Was machst’n den ganzen Tag hier?«, fragte ich.»Sagst den Frauen, dass sie schön sind?«
»Wenn Frau schön, dann ich sage.«
Er starrte auf meine BrĂŒste.
»Du keine Lust mitkommen?«, fragte er und wechselte seinen Zahnstocher von einem Mundwinkel zum anderen.
»Mitkommen? Wohin? Wo kommste denn her? Afghanistan? Syrien?«
»TĂŒrkei. Ich TĂŒrkei.»
»TĂŒrkei! Hui!«, sagte ich. »Icli Köfte? 
 Töfte wie’ne CrĂȘpe mit Nutella« und gab der CrĂȘpe einen krĂ€ftigen Zungenschlag, bevor mir das Zeugs auf die Bluse tropfte.
»Du mitkommen? Keine Lust, schöne Frau?« Er grinste, starrte wieder auf meine BrĂŒste und dann auf das Buch unter meinem Arm.
»Sartre«, sagte ich und nickte in Richtung des Buches. »Kennste den?«
Er schĂŒttelte den Kopf, blickte hinĂŒber zum CrĂȘpestand und dann wieder zu mir. »Ich dich einladen – und dann du mitkommen in meine Wohnung. Okay, schöne Frau?«
Sein durchdringender Blick heftete sich an meine Lippen, dann auf meine Brust, wanderte langsam hinab bis zu meinen Schuhen und wieder hinauf. Mir war, als sĂ€he er außer meinem Körper nichts.
»Könntest doch mein Opa sein«, sagte ich und schob mir das letzte StĂŒck CrĂȘpe in den Mund. »Watt soll ich mit’m Oppa wie du?«
Er lĂ€chelte, blickte um sich und scharrte dabei mit dem Fuß auf dem Boden. »Keine Opa«, sagte er und fĂŒgte dann lachend hinzu: »Keine Opa. Ich Wohnung, gleich hier neben Bahnhof. Du mitkommen 
 GlĂ€schen trinken, gemĂŒtlich Musik, du kommen in Wohnung?«
»Boxt du?«, fragte ich.
Er sah mich entgeistert an.
»Du Boxen?«, wollte ich wissen und boxte dreimal in die Luft, um mich verstĂ€ndlich zu machen. »Muss jetzt in’n Boxverein zum Training. Bin Meisterin im Fliegengewicht, 50 Kilo, verstehste? Willst mal mitkommen zum Verein? Da kannste mal mein’ Trainer kennenlernen. Birny Funke, cooler Typ.«
Er löste sich von der Wand und blickte an mir vorbei. »Kein Boxen«, sagte er und grinste.
»Wieso?«, fragte ich. »Auf was fĂŒr’n Sport stehste denn? Fußball? Schwimmen? Rennsport? Kennste Vettel? Geil, was? Aber geiler war Schumi. Achtmal Weltmeister. 1566 WM-Punkte, 155 PodestplĂ€tze, 91 Siege. Das schnellste Rennen: 2003 in Monza, mit 247,585 Km/h 
 In Montreal holte er sich einmal in letzter Sekunde die Pole: 1:18, 439 Minuten, Bestzeit. Coulthard, der alte Dackel, musste sich um 98 Tausendstelsekunden geschlagen geben. NĂŒ? Was sagste dazu?«

Er sah mich an, steckte sich die HĂ€nde in die Hosentaschen und trat einen Schritt zur Seite. Mir schien, ihm war der GesprĂ€chsstoff ausgegangen. Schließlich drehte er mir den RĂŒcken zu und ging davon.
»Was ist mit Sartre?«, rief ich und hielt das Buch in die Luft. »Vertreter des Existenzialismus! War’n Franzose, geboren in Paris! Willste ma lesen?«
Aber er lief weiter. Ich sah seinen kahlen Kopf zwischen den Passanten, sah, wie er seinen Schritt beschleunigte und in die erste Seitengasse bog.
Als ich drei Tage spĂ€ter wieder zum CrĂȘpestand ging, stand er an derselben Stelle. Angelehnt an der Wand, Zahnstocher im Mund. Als auch er mich entdeckte, blickte er schnell in eine andere Richtung. Ich bestellte mir eine CrĂȘpe mit Himbeersoße, zahlte und drehte mich um.
Aber er war bereits weg.

__________________
Der Leser hatÂŽs gut: Er kann sich seine Schriftsteller aussuchen.
(Kurt Tucholsky)

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steky
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo, Ji Rina!

Ich lese hier einen Text, der veranschaulicht, dass MÀnner nicht auf maskuline Frauen stehen. Nun stellt sich die Frage, ob die Ich-ErzÀhlern wirklich auf Rennsport und Boxen steht, oder ob es nur ein Trick ist, um den alten Sack loszuwerden. Ich denke, es ist ein Trick.


Ein paar Kommentare:

quote:
Es war gegen sechs Uhr abends, als ich auf dem Weg zur Bibliothek war. Ich nahm die AbkĂŒrzung ĂŒber den Ostbahnhof, ging durch die belebte Passage voller GeschĂ€fte und blieb vor einem Stand stehen, um mir eine CrĂȘpe zu kaufen.

Könnte man kĂŒrzen, auf einen einzigen, ausdrucksstarken Satz.

quote:
Vor dem Tresen ĂŒberlegte ich, welche FĂŒllung ich fĂŒr meine CrĂȘpe bestellen sollte, als mein Blick zur Seite ging und auf einen Mann fiel, der mich beobachtete.

Die Wörter "sollte" und "ging" gefallen mir hier ĂŒberhaupt nicht. Das ist nicht schön.

quote:
Er stand vor einem SchuhgeschĂ€ft, sein angewinkeltes Bein gegen die Wand gestemmt, war um die fĂŒnfzig und trug eine Halbglatze.

Den letzten Teil des Satzes solltest Du entweder durch ein Semikolon oder einen Punkt trennen. So klingt das, als wĂ€re "fĂŒnfzig sein" eine TĂ€tigkeit, die der Mann gerade ausĂŒbt. Verstehst Du, was ich meine? Es fehlt der Zusammenhang. Lies nochmal genau. Du kannst das letzte Komma gegen ein Semikolon austauschen, und die Sache ist geritzt.

quote:
Zwischen seinen Lippen hing ein Zahnstocher.

Ich schriebe: "Zwischen seinen Lippen steckte ein Zahnstocher"

quote:
Ich nahm die CrĂȘpe mit Nutella entgegen, drehte mich um und sah genau in die Augen dieses Mannes, in denen der Abglanz seines Grinsens lag.


"Ich nahm die CrĂȘpe, gefĂŒllt mit Nutella, entgegen, drehte mich um und sah in die Augen dieses Mannes, in denen der Abglanz eines Grinsens lag."

Nutella ist ein Markenname, deswegen kursiv. Oder Du schreibst Haselnusscreme.

In seinen Augen liegt nicht der Abglanz seines Grinsens, sondern eines Grinsens. TatsÀchlich kann man nur mit dem Mund grinsen.

quote:
Ich aß die CrĂȘpe und musste aufpassen, dass mir das Nutella nicht auf meine Kleidung tropfte.

Das klingt sehr lasziv und lĂ€sst mich vermuten, dass die Ich-ErzĂ€hlerin mit ihren Reizen spielt und nicht ganz unschuldig an ihrer Situation ist. - Heißt es nicht die Nutella?

quote:
In Montreal holte er sich einmal in letzter Sekunde die Pole: 1:18, 439 Minuten, Bestzeit.

Ja, ja, der Schummel-Schumi ... Ich kann mich noch sehr gut an das Qualifying in Monaco erinnern, als er in der letzten Runde seinen Ferrari etwas unĂŒbersichtlich in der engen Rascasse-Kurve parkte und somit sĂ€mtliche Konkurrenten ausbremste. Er holte zwar die Pole, wurde aber bestraft.

quote:
Mir schien, ihm war der GesprÀchsstoff ausgegangen.

Die Frau hat den Mann abgeturnt, das ist alles.

quote:
»Was ist mit Sartre?«, rief ich und hielt das Buch in die Luft. »Vertreter des Existenzialismus! War’n Franzose, geboren in Paris! Willste ma lesen?«


So spricht keine Frau, die Sartre liest. Der Jargon passt nicht, finde ich.

Meine Fazit:

Ein netten Impression vom CrĂȘpestand, aber fĂŒr eine Kurzgeschichte zu dĂŒnnhĂ€utig. Den Titel wĂŒrde ich Ă€ndern - z.B in Am CrĂȘpestand. Der Text vertrĂ€gt eine leichte KĂŒrzung. Ansonsten gut und anschaulich geschrieben.


LG
Steky

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aligaga
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@Ali kramt in seinem GedĂ€chtnis, ob ihm eine Situation erinnerlich wĂ€re, ganz gleich, ob in einem Film, einem Fernseh- oder Hörspiel, in einem Roman oder im eigenen, analogen Leben, wo ein junges, gutaussehendes, weibliches 50kg-Kampfmaschinchen bei einer Frittenbude stehengeblieben wĂ€re, wenn es dort ein auslĂ€ndischer Alp-Öhi angequatscht hĂ€tte.

Nie.

Denn es hĂ€tte jedenfalls damit rechnen mĂŒssen, dass "TĂŒrken" wissen, dass eine deutsche Fliegengewichts-BoxmeisterIn niemals vor dem Training Junkfood in sich hineinstopft, das sie spĂ€testens beim 35ten Situp oder beim ersten Punch auf die Leber wieder speien mĂŒsste - ganz abgesehen davon, dass sie in dieser Leistungsklasse peinlich auf die richtige ErnĂ€hrung achtete, denn sonst wĂ€re sie ja nicht deutsche MeisterIn. Sowas wissen "TĂŒrken"!

An den Haaren herbeigezogen auch das Prunken mit den Kenntnissen ĂŒber lĂ€ngst vergangene Sportereignisse, von denen ein "TĂŒrke" doch eh keine Ahnung haben kann. Den "TĂŒrken" geht doch nicht nur der arme Herr Schumacher, sondern die ganze Formel Eins komplett am Allerwertesten vorbei!

Du konstruierst uns hier eine "Barbarella", @Ji, die nicht wirklich so martialisch rĂŒberkommt, wie sie es vielleicht möchte, sondern zwar so tut, als wĂ€r sie eine PorschfahrerIn, aber vergessen hat, die Fahrradluftpumpe zu verstecken, die verrĂ€terisch aus ihrer UmhĂ€ngetasche ragt.

Am wenigsten schlau wird man aus der Sartre-Nummer. Was geht wohl in einem "TĂŒrken" vor, wenn ihm ein solcher MĂ€usetiger dergestalt umgangssprachlich mit "Sartre" kommt? Der hĂ€lt das doch allenfalls fĂŒr ein RĂ€uspern!

Fazit: Das ist keine "Kurzgeschichte", sondern eine stark lahmende "Fantasy"-Impression. Eine Backfisch-Fantasmagorie, die außerhalb des Cyberwaldes keine Entsprechung findet.

Wenn jetzt kommt, @Ji, dass du ein MĂ€dchen kenntest, das eben genau das draufhabe, dann erzĂ€hlt @ali dir von den restlichen 250.000 MĂ€dchen, denen in den letzten Jahren in der TĂŒrkei und in Deutschland Gewalt angetan wurde, obwohl sie schon mal was gelesen und Fernsehen geguckt hatten oder in einem Sportverein waren. Die "TĂŒrken", vor allem die mit dem Zahnstocher im Mundwinkel, kennen leider nur diese restlichen 250.000 und verhalten sich dem entsprechend - jedenfalls ganz, ganz anders wie der von dir geschilderte, wenn ein MĂ€dchen so dumm wĂ€re, in einer solchen Situation und an einem solchen Ort stehenzubleiben und "Dampf" zu machen. Traurig, aber wahr.

TTip: Plausibilisieren! Mach das MĂ€dchen einen Kopf grĂ¶ĂŸer und den TĂŒrken einen Kopf kleiner, lass es von Haus aus stehen (z. B. an der Bushaltestelle), lass den doofen Sartre weg und den "TĂŒrken" das fragen, was immer gefragt wird: "Ficken? Was koscht?".

Und dann lass das MĂ€dchen ansatzlos und ohne vorheriges Gequatsche so zuhauen, das der "TĂŒrke" sich spontan schlafen legt. So wĂŒrde aus einer bemĂŒhten, surrealen eine wirklich lustige, echte Nummer.

Gruß

aligaga

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Ji Rina
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@TaugeniX:

Ich fĂŒrchte aber, der Vortrag ĂŒber Autorennen ist beim EmpfĂ€nger nicht angekommen, auch die Botschaft, dass ein Weib außer Schoss und Busen noch einen Kopf voll Existentionalismus, Leistungssport und Rennautos hat.

Man kann es nicht wissen. WĂ€re er nicht abgehauen, wĂŒsste man mehr.


Ein Mann, der nur "schöne Frau, du mitkommen" artikulieren kann, hat davon kaum ein Wort davon verstanden. Allerdings muss ihm bewußt geworden sein, dass er eben nichts versteht.


Och, der Mann konnte noch ein bisschen mehr als nur die wenigen Worte artikulieren. Was er verstanden hat und was nicht, kann die Ich-ErzÀhlerin auch nicht wissen.

Was hat ihm das Erlebte zu denken gegeben? Dass die "Frauen hier" ihm geistig ĂŒberlegen sind? Dass sie dumme Zicken sind und daherfaseln, anstatt eben "mitzukommen"? Dass er ohne Deutschkurs nicht nur keine Arbeit, sondern auch nichts zum eh... vergnĂŒgen bekommt? Vielleicht nur ein allgemeines undefinierbares GefĂŒhl der Fremdheit und Einsamkeit?

Schwer zu sagen. Wie schaut man rein, in den Kopf eines auf der Strasse stehenden Fremden?

Das Problem der Dialoge ĂŒber Sprachbarriere und einen Kulturunterschied von etwa 500 Jahren ist, dass wir ĂŒberhaupt keine Vorstellung davon haben, was eigentlich ankommt, wenn wir etwas sagen oder tun.

Da ist durchaus was wahres dran.
Schön, Deine Gedanken!
Ji

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Hyazinthe
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Hallo Ji!

Ich glaube nicht, dass es hier um irgendwelche ethnischen oder kulturellen Unterschiede oder um die Überwindung von Sprachbarrieren geht, auch nicht darum, ob dieses junge Frau wirklich Boxmeisterin oder ob sie wirklich ein Mototsport-Fan ist.
Ich sehe hier lediglich eine witzige, originelle Reaktion einer Frau auf die plumpe, dumme und unverschĂ€mte Anmache eines notgeilen Typen. Ob der aus der TĂŒrkei stammt oder aus Deutschland oder sonstwoher, ist ganz egal. Ob er versteht, was sie sagt oder ob er Satre kennt, ist auch egal. Jedenfalls zieht er frustriert und eingeschĂŒchert den Schwanz ein, im doppelten Wortsinn, und das ist das Entscheidende.

Die Dialoge sind erfrischend und unverkrampft, wie immer in deinen Texten, Ji Rina. Die Situation ist alltÀglich und insofern glaubhaft. Dabei spielt es keine Rolle, ob die "Boxmeisterin" vor dem Training Junkfood essen darf oder nicht.

Ich habe diese kleine Geschichte sehr gerne gelesen.

Gruß, Hyazinthe



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Ji Rina
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@Steky:

""""Ich lese hier einen Text, der veranschaulicht, dass MÀnner nicht auf maskuline Frauen stehen. Nun stellt sich die Frage, ob die Ich-ErzÀhlern wirklich auf Rennsport und Boxen steht, oder ob es nur ein Trick ist, um den alten Sack loszuwerden. Ich denke, es ist ein Trick.""""

Nee Steky, es ist kein Trick, um den alten loszuwerden. Denn der beste Trick dafĂŒr wĂ€re einfach weiterzugehen ohne sich noch einmal umzudrehen. Es ist ein Spiel; ein Zeitvertreib; ein anderes Reagieren als erwartet. Es ist völlig irrelevant, ob die Frau tatsĂ€chlich boxt oder nicht. Möge es der Frau erlaubt sein, dass zu sagen, was sie gesagt hat (ohne das die Welt untergeht).

Deine VerbesserungsvorschlĂ€ge haben mir alle gut gefallen und ich werde sie einfĂŒgen.

quote:
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Ich aß die CrĂȘpe und musste aufpassen, dass mir das Nutella nicht auf meine Kleidung tropfte.
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@Steky: """Das klingt sehr lasziv und lĂ€sst mich vermuten, dass die Ich-ErzĂ€hlerin mit ihren Reizen spielt und nicht ganz unschuldig an ihrer Situation ist. - Heißt es nicht die Nutella?"""


Die Ich-ErzÀhlerin spielt mit ihren Reizen, weil sie aufpasst, dass ihr die Nutella nicht auf die Kleidung tropft?
Mh Steky...Du musst tatsÀchlich ein sehr erotisch phantasievoller Mann sein.(grins)
In meinem Originaltext hiess es: Die Nutella (weil es im spanischen La Nutela (femenin) heisst. Aber meine Korrektorin meinte, in Deutschland sage man, das Nutella. Sobald ich irgendwann mal raauskriege, wie es richtig ist, fĂŒge ich es ein,

@Steky:
"""So spricht keine Frau, die Sartre liest. Der Jargon passt nicht, finde ich."""

Haha. Der war gut. Wie spricht denn eine Frau, die Sartre liest? (Möchtest Du etwa sagen: gepflegter?) Diese Art, in der die Ich-ErzÀhlerin spricht, ist Absicht.

Dir lieben Dank fĂŒrs Lesen und die Korrekturen! Mir war sehr geholft!
Ji

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(Kurt Tucholsky)

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